Heft-DVDs 05/2016

Aus LinuxUser 05/2016

Heft-DVDs 05/2016

Neues auf den Heft-DVDs

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.

Drei Mal Trisquel 7.0

Das aktuelle Trisquel 7.0 “Belenos” basiert auf Ubuntu 14.04 LTS und nutzt als Desktop Gnome-Flashback, das Gnome 2 ähnelt. Als reiner 2D-Desktop verzichtet es zugunsten der Effizienz auf jegliche optische Gimmicks. Die Mini-Variante der Distribution kommt hingegen mit dem schlanken Desktop LXDE, der sich sehr gut für ältere Hardware eignet. Darüber hinaus begnügt sich diese Version mit einer englischen und spanischen Lokalisierung, andere Sprachen lassen sich jedoch nachinstallieren. Trisquel Sugar Toast schließlich nutzt den Sugar-Desktop und spricht damit Lern- und Bildungseinrichtungen für Kinder an. Ursprünglich wurde Sugar für das OLPC-Projekt (“One Laptop Per Child”) konzipiert. Seite A der ersten Heft-DVD enthält die 32-Bit-Varianten von Trisquel, die Rückseite die 64-Bit-Ableger. Jeweils im Verzeichnis /isos/ finden Sie die zugehörigen Abbilddateien. Ein ausführlicher Artikel ab Seite 14 beschreibt die Distribution.

Tails 2.2.1

Die Distribution Tails 2.2.1 des Tor-Projekts bietet ein hohes Maß an Schutz der Privatsphäre und Anonymität beim Surfen im Internet. Dafür verantwortlich zeichnen unter anderem das gehärtete Live-System, das keine dauerhaften Veränderungen zulässt, wie etwa die Installation eines Root-Kits. Schon beim Start baut Tails eine Verbindung zum Tor-Netzwerk auf und wickelt sämtliche Anfragen darüber ab. Dafür kommt unter anderem ein vorkonfigurierter und speziell präparierter Webbrowser auf auf Firefox-Basis zum Einsatz, der bereits einige wichtige Plugins wie NoScript mitbringt. Sie finden Tails auf Seite B der ersten Heft-DVD. Im Verzeichnis /isos finden Sie das ISO-Image der Distribution.

Bodhi Linux 3.2.0

Das schlanke Bodhi Linux 3.2.0 verwendet als Desktop das von Enlightenment E17 abgeleitete Moksha. Zwecks besserer Hardware-Unterstützung aktualisierten die Entwickler den Kernel auf Version 4.2, LibreOffice kommt in Version 5.1 zum Zug. Nicht zuletzt wegen des sparsamen Moksha-Desktops begnügt sich die Distribution mit minimalen Hardwareanforderungen: Laut Entwicklerangaben genügen bereits 128 MByte Hauptspeicher, 2,5 GByte freier Festplattenplatz und eine 300-MHz-CPU für den Betrieb. Die 32-Bit-Variante der Distribution booten Sie von Seite A der ersten Heft-DVD, den 64-Bit-Ableger von Seite B. Jeweils im Verzeichnis /isos/ finden Sie die entsprechenden Abbilddateien.

Whonix

Die ganz auf Security und Privacy ausgerichtete Distribution Whonix 12.0.0.3.2 entkoppelt sich selbst in einer virtuellen Umgebung vom Wirtssystem und zwingt jeglichen Internetverkehr durch mehrere Knoten des Tor-Netzwerks. Das Konstrukt besteht aus einer Workstation und einem Gateway, wobei Letzterer den Kontakt ins Tor-Netzwerk herstellt. Die Workstation verbindet sich ausschließlich mit diesem Gateway, was das Risiko reduziert, dass Datenströme auf andere Wegen abgeleitet werden. Die beiden Virtualbox-Images für Gateway und Workstation finden Sie auf Seite B der zweiten Heft-DVD. Das Einrichten und den Betrieb erklärt der Artikel “Under cover” ab Seite 10.

LU Rescue Pack 05.16

Das LinuxUser Rescue Pack zu dieser Ausgabe besteht aus drei Distributionen, mit denen Sie praktisch alle Schwierigkeiten rund um Ihren PC und dessen Massenspeicher lokalisieren und gegebenenfalls beheben können. Die SystemRescueCD 4.7.2, ein französisches Gentoo-Derivat, präsentiert sich als prall gefüllter Werkzeugkasten für das Retten von Daten und Systemen. Sie bietet unzählige Boot-Möglichkeiten sowie diverse Floppy-Images, etwa um Windows-Passwörter zurückzusetzen oder Festplatten sicher zu löschen. Das pfiffige Rescatux 0.40 Beta6 vereint aufgabenorientiert bewährte Werkzeuge zur Reparatur von Linux- und Windows-Systemen in einer übersichtlichen Oberfläche. Die auf Ubuntu 14.04.2 basierende Distribution BackBox Linux 4.5.1 bringt zahlreiche vorinstallierte Werkzeugen für Sicherheits- und Penetrationstests sowie forensische Untersuchungen mit. Die vorliegende Version setzt auf den Kernel 4.2. Aktualisiert wurden vor allem die Tools OpenVAS und Automotive Analysis, darüber hinaus Wpscan, Knockpy, Nmap und diverse mehr. Sie finden das Rescue Pack auf Seite A der zweiten Heft-DVD. Das darin befindliche Verzeichnis /iso/ enthält darüber hinaus die ISO-Images von SystemRescueCD und Rescatux. 

Neue Programme

Der kompakte Audioplayer Deadbeef 0.7.1-1 steht für mehrere Plattformen zur Verfügung, darunter auch für Android. Das Tool bietet eine übersichtliche GTK-basierte Benutzeroberfläche und benötigt wenig Ressourcen. Erweiterungen lassen sich als Plugins einbinden. -> S. 8

Bei Gtimelog 0.10.0 handelt es sich um ein einfaches Tool zur Arbeitszeiterfassung. Es besticht durch eine sehr einfache Bedienung und speichert alle Einträge als Klartextdatei. Bei Fehleinträgen können Sie diese einfach mit einem Editor korrigieren. -> S. 8

Mit dem Pinguy Builder 3.3-6 erstellen Sie auf einfache Weise Images einer maßgeschneiderten Installation von Ubuntu oder Linux Mint als Backup oder zum Verteilen im Freundeskreis. Möchten Sie das resultierende Image nur für den Alleingebrauch nutzen, dann wandelt das Remaster-Tool das bestehende System inklusive aller Daten in ein ISO-Image um. -> S. 58

Nach unzähligen Verschiebungen haben die Entwickler nun das beliebte Content-Management-Systems Joomla 3.5 freigegeben. Es unterstützt erstmals PHP 7 und bringt zahlreiche nützliche Neuerungen mit.

Mediagoblin**0.9.0 bietet Ihnen eine Plattform zum Veröffentlichen von Medien auf dem eigenen System. Die Software entstand 2011 als dezentrale Alternative zu Flicker, Youtube oder Soundcloud. Anders als bei kommerziellen Anbietern verlieren Sie über diese Plattform beim Teilen Ihrer Dateien nicht die Kontrolle darüber.

Der beliebte Nischenbrowser Opera 36.0 basiert auf der Rendering-Engine des Chromium-Projekts, beim aktuellen Release ist es die von Chrome 49. Selbst legte das Projekt dagegen Hand an bei Verbesserungen des Speicherverbrauchs und der Geschwindigkeit der Navigation der Oberfläche.

Der Filesharing-Server Owncloud 9.0 bringt in der vorliegenden Version vor allem Verbesserungen in Sachen Skalierbarkeit und Zusammenarbeit mit. Bei der Zusammenarbeit zwischen Nutzern im Owncloud-System lassen sich Dateien jetzt mit Kommentaren versehen und über Tags organisieren und filtern.

Die Bash-Shell stellt ein extrem mächtiges Werkzeug nicht nur zum Automatisieren wiederkehrender Vorgänge dar und dient vielen Admins als unentbehrliches Hilfsmittel. Das Kompendium Bash Reference Manual im PDF-Format gibt Ihnen einen umfassenden Einblick in die Funktionsweise und Syntax der Shell.

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