Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Clonezilla 2.4.5
Clonezilla klont ganze Partitionen oder Festplatten und speichert die Abbilder optional in lokalen Laufwerken oder auf Servern. Da die Software in ein Live-System integriert ist, arbeitet sie plattformunabhängig und eignet sich entsprechend auch zum Sichern von Windows- oder Mac-OS-Partitionen. Ideal eignet sich das Tool für das Backup einer neuen Installation, die sie dann später im Schadensfall in wenigen Minuten wiederherstellen. Seite A der ersten DVD enthält die 32-Bit-Version von Clonezilla, auf der Rückseite finden Sie den 64-Bit-Ableger.
Neptune 4.5
Mit Version 4.5 bringt das Team um Neptune das fünfte Service-Release der Neptune-4.x-Reihe. Diese Version bringt vor allem diverse Updates des Basissystems. Unter anderem hoben die Entwickler den LTS-Kernel 3.18 auf Version 3.18.25, Systemd auf 227, die Libc6 auf 2.19, Mesa auf 10.5.9 und Alsa auf 1.0.27. Darüber hinaus steht die Distribution jetzt auch mit dem Plasma-5-Desktop in Version 5.5.3 bereit. Zudem bietet Neptune die üblichen Updates für Chromium auf Version 46 und Icedove auf 38.5 an. Truecrypt wurde in dieser Version durch Veracrypt ersetzt, das auch Truecrypt-Container verwaltet. Sie booten die Distribution von Seite A der zweiten DVD.
Sabayon Linux 16.02
Sabayon Linux basiert auf Gentoo, bietet im Gegensatz zur Elterndistribution aber vorgefertigte Pakete und legt großen Wert auf Anwenderfreundlichkeit. Es handelt sich um eine sogenannte Rolling-Distribution, die Sie nur einmal installieren müssen und die danach automatisch die neueste Software über den Paketmanager einspielt. Die Gnome-Variante kommt mit Version 3.18 der Desktop-Umgebung, der KDE-Ableger mit Plasma 5.5.3 und dem KDE Frameworks 5.18. Auf Seite B der ersten Heft-DVD finden Sie die 64-Bit-Version mit dem Gnome-Desktop. Seite A der zweiten DVD enthält die KDE-Variante, ebenfalls in der 64-Bit-Architektur.
Simplicity Linux 16.01
Die schlanke und einsteigerfreundliche 32-Bit-Distribution Simplicity Linux basiert auf der beliebten Mini-Distribution Puppy, bringt aber erheblich mehr Software mit als diese. Die Distribution gibt es in einer Netbook- und einer Desktop-Variante. Beide nutzen die LXDE-Desktop-Umgebung und basieren auf Slacko Puppy 5.7, das seinerseits Slackware-Pakete verwendet. Die bootbare Version der Desktop-Variante finden Sie auf Seite A der ersten DVD, im Verzeichnis /LU/simplicity/ das ISO-Image der Netbook-Version.
Knoppix 7.7 LU-Edition
Die Version 7.7.0 der beliebten Live-Distribution erstellte Klaus Knopper im Auftrag unseres Verlagshauses anlässlich der CeBIT. Sie mixt Debian Stable (“Jessie”) mit etlichen Paketen (in erster Linie neue Grafiktreiber und Desktop-Programme) aus Testing und Unstable (“Stretch”, “Sid”). Um möglichst viel aktuelle und neue Hardware zur Mitarbeit zu bewegen, kommen der aktuelle Linux-Kernel 4.4 sowie X.org 7.7 Core 1.17.3 zum Einsatz, als Aufsatz zur sehr flott startenden Desktop-Oberfläche LXDE dient die komfortable 3D-Erweiterung Compiz 0.9.12.2. Wie üblich erlauben es diverse “Cheat Codes”, die Distribution in verschiedenen Modi zu starten, beispielsweise mit KDE oder Gnome als Desktop. Sie finden Knoppix auf Seite B der zweiten Heft-DVD.
Neue Programme
Das Java-Programm Yabs 1.2 (“Yet another Business Software”) bietet speziell für die in jedem Unternehmen anfallenden Arbeiten der Rechnungslegung und der Kunden- sowie Artikelverwaltung eine schlanke und ballastfreie Lösung, ohne dabei den Bedienkomfort zu vernachlässigen.
Pyspread**1.0.2 geht als Tabellenkalkulation ins Rennen, die eine richtige Programmiersprache beherrscht und mit kryptografisch signierten Dokumenten umgehen kann. Aus der Masse der unter Linux verfügbaren Spreadsheets hebt sich Pyspread deswegen wohltuend ab, weil es nicht überladen wirkt.
Moderne Notebooks bringen zwar häufig Hardware für den drahtlosen Internet-Zugang per UMTS mit, doch viele Hersteller vernachlässigen dabei die Linux-Unterstützung. Mit den richtigen Tricks und der passenden Software wie dem ModemManager 0.0.18 bringen Sie die problematische Hardware aber zum Laufen.
Lsof ermittelt spezielle Systemressourcen – reguläre Dateien, Verzeichnisse, Block- und Zeichengeräte, Streams oder Netzwerkfiles (Sockets) – die vom Kernel geöffnet wurden. Das Java-Programm Filemonitor 2.4.1 bewahrt Sie vor kryptischen Kommandozeilenbefehlen und stellt die Ausgabe übersichtlich dar.
LibreOffice 5.1 präsentiert sich mit einer neu organisierten Oberfläche, die einen schnelleren Zugriff auf die meistgenutzten Funktionen verspricht. Dabei haben die Entwickler neue Menüpunkte hinzugefügt sowie einige Icons und Menüeinträge neu positioniert. Darüber hinaus gestattet die Software jetzt direkten Zugriff auf Dokumente in der Cloud, etwa bei Google Drive.
Der Webdienst SoundCloud.com bietet eine Menge an Musik, Podcasts und Remixes. Allerdings stellt das Projekt bislang keinen Desktop-Client zum Download bereit. Für Abhilfe sorgt die SoundCloud-Community mit der kostenlosen Software SoundNode 0.6.2. Sie kommt ohne Werbung aus und wird von unabhängigen Entwicklern gepflegt.
Bei FreeBASIC 1.05.0 handelt es sich um einen plattformunabhängigen, freien BASIC-Compiler. Die Syntax der Sprache ist QuickBASIC recht ähnlich, sodass sich alte Programme schnell übernehmen lassen. Darüber hinaus bietet FreeBASIC viele neue Funktionen, darunter das Einbinden von Assembler- oder C-Code.
Wkhtmltox**0.12.3 besteht aus einer Sammlung von Kommandozeilenprogrammen, die mithilfe der Qt-Webkit-Rendering-Engine HTML-Dokumente in PDF- oder Bilddateien konvertieren. Das aktuelle Quellarchiv enthält die Tools Wkhtmltopdf und Wkhtmltoimage.




