Heft-DVDs 08/2015

Aus LinuxUser 08/2015

Heft-DVDs 08/2015

Neues auf den Heft-DVDs

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie neben topaktuellen Distributionen auch die passenden Programme zu den Artikeln im Heft.

ALT Linux 7.05

Die neueste Version der aus Russland stammenden Distribution ALT Linux 7.0.5 behebt zahlreiche Sicherheitslücken und bringt aktualisierte Zeitzonen-Informationen mit. Das überarbeitete System Control Center ermöglicht jetzt auch die Integration in ein Active Directory. Der Kernel klettert auf Version 3.14.41, Mesa liegt in Version 10.0.5 bei, Firefox meldet sich in Version 31.6.0. Probleme mit Intel-Grafikchips soll ein aktualisierter Grafikkartentreiber beheben. Ähnlich wie der US-amerikanische Mandrake-Abkömmling PCLinuxOS integriert ALT Linux APT-RPM, das das RPM-Paketsystem mit APT-Verwaltungssoftware verbindet und als grafische Oberfläche Synaptic nutzt. Auf Seite A der ersten DVD finden Sie den 32-Bit-Ableger der Distribution, die Rückseite enthält die 64-Bit-Fassung. Einen ausführlichen Artikel zu ALT Linux lesen Sie ab Seite 12.

NuTyX 15.05 “Saravane”

Einen ganz eigenständigen Weg beschreitet das ursprünglich aus der Schweiz stammende und jetzt in Frankreich weiterentwickelte NuTyX 15.05 alias “Saravane”. Es basiert auf Linux from Scratch und verfügt über ein eigenes Paketmanagement mitsamt separater Repositories. Die mit nur 200 MByte extrem schlank geratene Distribution enthält neben dem eigentlichen Betriebssystem mit grundlegenden Tools und dem Paketmanager noch eine Installationsroutine sowie den Bootmanager Grub. Grafische Oberflächen fehlen ebenso wie die großen Büroprogramme, Webbrowser oder auch Multimedia-Anwendungen. Da NuTyX keinen Live-Betrieb kennt, startet es direkt die Installationsroutine. Die 32-Bit-Variante finden Sie auf Seite A der ersten Heft-DVD, die 64-Bit-Ausgabe auf der Seite B. Ein Artikel ab Seite 8 beschreibt die Besonderheiten der Distribution.

Manjaro 0.8.13

Nur vier Monate benötigten die Entwickler von Manjaro bis zur Vollendung des aktuellen Releases 0.8.13. Generell versteht sich Manjaro als eine bedienerfreundliches Linux, das auf dem unabhängig entwickelten Arch Linux basiert. Die Distribution operiert gemäß des Rolling-Release-Modells: Einmal installiert, zieht sich das System zukünftig alle Programmaktualisierungen über die Updates, sodass es stets auf dem neuesten Stand bleibt. Das Projekt liefert die Distribution mit einer angepassten Version des ressourcenschonenden XFCE-Desktops in Version 4.12 aus, weitere Arbeitsumgebungen stehen zum Download bereit. Als Unterbau dient der Linux-Kernel 3.18. Die 32-Bit-Version von Manjaro booten Sie von Seite A der ersten Heft-DVD, die 64-Bit-Variante finden Sie auf der Seite B.

wattOS R9

Bei wattOS LXDE R9 ist der Name Programm: Es geht ums Energiesparen auf mobilen Geräten, aber auch um die Kompatibilität zu älteren Rechnern. Benötigt das System im Live-Betrieb noch um die 250 MByte Hauptspeicher, kommt es nach der Installation mit der Hälfte aus. Die auf Ubuntu 14.04 basierende Distribution setzt auf den ressourcensparenden LXDE-Desktop 0.5, der Linux-Kernel kommt in Version 3.13 zum Einsatz. Ebenfalls auf ressourcenschonenden Umgang getrimmt zeigt sich die Auswahl der Anwendungen. Die Dateiverwaltung übernimmt PCManFM 1.2.0, den Datentransfer Filezilla 3.7.3 und Transmission 2.82. Shotwell 0.18.0 dient zum Bearbeiten von Bildern, Audacious 3.4.3 sorgt für den guten Ton. Sie finden die 32-Bit-Version von wattOS auf Seite A der ersten DVD, Seite B enthält die 64-Bit-Variante.

Mageia 5

Nach mehr als einem Jahr Entwicklungszeit präsentiert das Mageia-Team die sehnlich erwartete Version 5. Der 2010 aus Mandriva entsprungene Fork Mageia bietet für die 64-Bit-Version jetzt auch eine UEFI-Unterstützung. Die Distribution umfasst knapp 2000 Anwendungen und führt 25?000 Pakete in ihren Repositories. Bereits bei der Installation wählen Sie zwischen den Desktops KDE SC 4.14.3 und Plasma 5.1.2, Gnome 3.14, Cinnamon 2.4.5, Mate 1.8.0, XFCE 4.12 oder LXQt 0.9.0. Den Unterbau stellen Kernel 3.19.8 sowie X.org 1.16.4 und die Toolkits Qt 5.4.0 sowie GTK+ 3.14.8. Als Bürosuite liegt LibreOffice 4.4.2.2 bei. Die 64-Bit-Version von Mageia finden Sie auf Seite A der zweiten Heft-DVD, die 32-Bit-Version auf Seite B. Details zur Installation lesen Sie in einem Artikel ab Seite 18. 

Neue Programme

Mit Cherrytree 0.35.8 verwalten Sie Notizen, Dateien oder ganze Webseiten in einer Baumstruktur. Das Tool bietet eine umfangreiche Textformatierung sowie Syntax-Highlighting und kann auch mit Bilddaten umgehen. Es speichert die Baumstruktur als XML-Datei oder in Form einer SQLite-Datenbank. -> S. 22

Das Linux Security Auditing Tool, kurz Lsat 0.9.8 erlaubt es Ihnen, nach erfolgreicher Linux-Installation ein neues System auf mögliche Sicherheitslücken hin kontrollieren. Das Tool prüft die installierten Pakete ebenso wie die Netzwerkkonfiguration. Dabei geht es auf die Spezifika der wichtigsten Distributionen gezielt ein. -> S. 22

Syncthing**0.11.9 bietet sich als freie Alternative zu Bittorrent Sync für das Synchronisieren von Daten auf lokalen und entfernten Rechnern sowie mobilen Geräten unter verschiedenen Betriebssystemen an. -> S. 24

Das in China entwickelte Programm Seafile 4.2.3 bemüht sich darum, im boomenden Cloud-Markt Fuß zu fassen. Die Software beschränkt sich derzeit auf die Kernaufgaben eines Cloud-Diensts sowie einige Team-Funktionen. Dabei hebt das Projekt offensiv die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen Client und Server bei der Datensynchronisation hervor, die jegliches Ausspähen von Daten verhindern soll. -> S. 34

Pydio**6.0.7 bietet eine freie Alternative zu Dropbox zum Selbsthosten. Auf einem eigenen Server installiert, synchronisieren Sie mithilfe von Client-Programmen (verfügbar für Linux, Mac OS X und Windows sowie mobile Geräte mit Android und iOS) Daten zwischen ihren Geräten. -> S. 47

Audacity gilt schon lange als der freie und plattformunabhängige Audio-Editor schlechthin. Audacity 2.1 erfüllt den vielfach geäußerten Wunsch ambitionierter Tonmeister: LADSPA- und Linux-VST-Effekte lassen sich nun endlich live und in Echtzeit konfigurieren. -> S. 60

PDFs mit vielen hundert Seiten und ebenso vielen Bildern fordern jeden PDF-Betrachter heraus. Die üblichen Kandidaten wie Okular oder Evince gehen bei solchen Dokumenten schnell in die Knie. MuPDF 1.7a bringt hingegen selbst die dicksten digitalen Wälzer wieselflink auf den Bildschirm. -> S. 76

Der vom Tor-Projekt speziell gehärtete Tor-Browser 4.5.2 basiert auf Firefox und nutzt nicht nur Tor als Zugang zum Internet, sondern hilft Ihnen ohne großen Installationsaufwand, im Internet weitgehend unerkannt zu surfen. -> S. 80

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