Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Kali Linux
Ganz dem Sicherheitsaspekt widmet sich das auf Debian basierende Kali Linux 1.1.0a, der offizielle Nachfolger der beliebten Security-Distribution Backtrack. Kali Linux enthält eine Vielzahl sicherheitsrelevanter Programme der unterschiedlichsten Ausrichtungen. Dazu zählen unter anderem Maltego, Kismet, Nmap, Wireshark, Ettercap, das Metasploit-Framework und Aircrack NG. Diese sortiert die Distribution in einen eigens eingerichteten Menüzweig thematisch sortiert ein. Dank der umfangreichen Vorkonfiguration lassen sich die meisten der Programme sofort ohne weitere Vorbereitung nutzen. Sie booten die installierbare Live-Distribution von Seite 2 der ersten DVD. Teil 3 unserer Serie zum Absichern des Netzwerks mithilfe von Kali Linux lesen Sie ab Seite 82.
Puzzle Linux
Das aus Italien stammende Puzzle Linux mischt Elemente aus verschiedenen Desktop-Umgebungen wie Openbox, KDE und dem Mediacenter Kodi. Auch beim Paketmanagement geht Puzzle eigene Wege: So lassen sich zwar alle Apps aus dem Ubuntu-Paketfundus per apt-get über die Konsole installieren, der eigentliche Paketbestand stammt allerdings aus derzeit 115 fertigen Modulen. Diese und deren Kombination definieren, welchen Einsatzzweck die Distribution abdeckt. So fungiert sie wahlweise auch als Datei- Mail-, FTP- und Datenbank-Server oder als Cloud-Instanz. Zudem findet sich ein vorbereitetes Modul für den TV-Streaming-Server Tvheadend an Bord. Als Grundlage dient Ubuntu, wobei Puzzle hauptsächlich die Basis das Paketmanagements und den Fundus an Software nutzt. Sie finden die Distribution auf Seite A der ersten Heft-DVD. Ein ausführlicher Artikel ab Seite 8 beschreibt den Umgang mit Puzzle Linux.
Handylinux
Ist Ihnen Debian zu wuchtig, und suchen Sie einen einfach zu bedienenden, flinken Desktop, dann sollten Sie sich Handylinux 2.0 näher ansehen. Die französische Distribution nutzt den schlanken XFCE-Desktop in Version 4.8. Im Gegensatz zum herkömmlichen XFCE-Menü mit einer hierarchisch gegliederten Struktur öffnet Handylinux jedoch ein Fenster mit sechs horizontalen Reitern im oberen Bereich, die entsprechende Programmgruppen repräsentieren. Die Grundlage bilden der Kernel 3.16.7 und der X.org-Server 1.16.2, an Desktop-Programmen sind unter anderem LibreOffice 4.3.3 sowie Firefox 35.0.1 vertreten. Handylinux booten Sie von der zweiten Seite der ersten Heft-DVD. Was die Distribution alles mitbringt und wie sie sich anfasst, beschreibt ein Artikel ab Seite 12.
Gparted Live
Die auf Debian basierende Mini-Distribution Gparted Live 0.22.0-2 enthält als Kernbestandteil und Namensgeber das Partitionierungsprogramm Gparted. In dessen GUI legen Sie bequem Partitionen an, löschen diese oder ändern deren Größe. Die Software unterstützt praktisch alle gängigen Dateisysteme, darunter Ext2/3/4, ReiserFS, FAT, NTFS und HFS. Darüber hinaus bringt die Distribution auch das Kommandozeilenprogramm Testdisk mit, das es Ihnen erlaubt, defekte Partitionstabellen zu reparieren oder den Boot-Sektor neu aufzubauen. Um Gparted zu nutzen, booten Sie Ihren Rechner von Seite A der ersten Heft-DVD.
Fedora 22 LU-Megapack
Die Workstation-Variante von Fedora 22 wirkt stabiler denn je und richtet sich voll auf den Desktop-Anwender aus. Eine Wayland-Session legt das Fundament für die spätere Einführung des neuen Display-Managers als Standard. Den Unterbau bilden die Grundkomponenten Kernel 4.0, GCC 5.0, Systemd 219, das Installationsprogramm Anaconda und der neue Paketmanager DNF, der das bewährte Yum ablöst. Die Workstation-Variante nutzt nach wie vor Gnome 3.16 als Desktop-Umgebung. Daneben bietet das Projekt erstmals eine Reihe offizieller sogenannter Spins mit anderen Desktop-Umgebungen an, wie KDE, XFCE, LXDE oder Maté. Acht dieser dieser Spins finden Sie auf der zweiten Heft-DVD, die 32-Bit-KDE-Variante auf der ersten Seite von DVD 1. Alle Neuerungen der aktuellen Fedora-Version beschreibt ein ausführlicher Artikel ab Seite 16.
Neue Programme
Mit Homebank 5.0.2 verwalten Sie bequem Ihre Finanzen. Die Anwendung lässt sich einfach bedienen und wartet mit zahlreichen Filterfunktionen auf. Homebank unterstützt die wichtigsten Formate, um Daten mit Programmen wie Quicken oder MS Money auszutauschen. -> S. 22
Der Terminal-Multiplexer Tmux 2.0 erlaubt es Ihnen, mehrere Shell-Sessions in einem Terminalfenster zu nutzen und zu verwalten. Tmux kann nicht nur zwischen den einzelnen Sessions wechseln, sondern auch die Verbindung ganz trennen, wobei die Anwendungen weiter laufen. -> S. 22
Back in Time**1.1.4 bietet eine handliche und leicht zu bedienende Lösung. Die Software dient als grafische Oberfläche für das altbekannte konsolenbasierte Synchronisierungsprogramm Rsync. -> S. 34
Der vom ehemaligen Opera-Vorstand John S. von Tetzchner ins Leben gerufene Browser Vivaldi TP 3.1.0 stellt einen Neuanfang im heiß umkämpften Browsermarkt dar. Vivaldi basiert zwar auf der Render-Engine von Google Chrome, geht aber hinsichtlich Usability und Flexibilität ganz eigene Wege. -> S. 66
Fslint**2.44 verschafft Ihnen einen schnellen Überblick über die in einem oder mehreren Verzeichnissen enthaltenen Dateien. Dabei spürt es Dateidubletten, Fehler und Problemquellen auf und hilft, diese zu beseitigen. -> S. 74
Das Videobearbeitungsystem LiVES 2.4.0 unterscheidet sich von der Vorgängerversion in erster Linie durch eine Vielzahl von Fehlerkorrekturen. Die Applikation dient dazu, Video-Dateien zu schneiden, sie um Effekte zu erweitern oder zu konvertieren. Da LiVES in der Lage ist, zeitgleich Änderungen anzuwenden, eignet es sich auch für Visual Jockeys (VJ). Für diese bietet das System unter anderem Echtzeit-Überblendungen.
Das freie CMS Kajona 4.7 richtet sich mit vielen Funktionen und einfacher Bedienung vornehmlich an semiprofessionelle Webentwickler. Die aktuelle Version bringt nach Angaben der Entwickler eine komplette technische Überarbeitung des Layouts im Administrationsbereich mit, was eine bessere Nutzung des Systems auf Mobilgeräten ermöglichen soll.
Das Mathematikprogramm Octave 4.0 wartet mit vielen Neuerungen auf. So erklärten die Entwickler erstmals die grafische Oberfläche für allgemein benutzbar, die objektorientierte Programmierung steht jetzt zur Verfügung, und die Kompatibilität zu Matlab wurde erhöht.




