Heft-DVD-Inhalt 07/2014

Aus LinuxUser 07/2014

Heft-DVD-Inhalt 07/2014

Neues auf den Heft-DVDs

Epidemic Linux 4.0

Bei Epidemic Linux handelt es sich um ein frisches, gut lokalisiertes und mit exzellenter Software-Ausstattung versehenes Debian-Derivat, das auch mit widerspenstiger Hardware überraschend gut zurechtkommt. Als Systemvoraussetzungen nennt das Projekt 1 GByte Hauptspeicher und 10 GByte freien Festplattenplatz. Bei der Grafikkarte gibt sich das System ebenfalls nicht wählerisch: Es unterstützt Modelle der Hersteller AMD/ATI, Nvidia und Intel problemlos. Als Webbrowser stellt Epidemic Linux Konqueror und Iceweasel bereit, letzteren jedoch ohne Addons. Unter Multimedia finden Sie den Allround-Audioplayer Amarok sowie das aus dem KDE-Fundus stammenden Jukebox-Programm JuK. Video-Freunde haben die Auswahl zwischen Kaffeine, dem VLC-Player und dem schlanken Dragon Player. Dank der vorinstallierten Codecs spielen die Programme Filme und Audiodateien in unterschiedlichsten Formaten ohne lästige Zusatzkonfiguration sofort ab. Weitere Informationen bietet ein Artikel ab Seite 10.

Manjaro 0.8.9 XFCE

Das vollständig zu Arch Linux kompatible Manjaro 0.8.9 XFCE setzt auf den schlanken Desktop XFCE in Version 4.11 mit Whiskermenu und MDM-Displaymanager. Die Grundlage der gut ausgestatteten Distribution bilden der Kernel 3.10.30 und X.org 1.14.5. LibreOffice 4.1.5 dient als Bürosuite, Firefox 27.0.1 als Webbrowser. Die aktuelle Ausgabe bringt auch native Tools mit, wie etwa den Manjaro Settings Manager, sowie einige Neuerungen. Der grafische Installationsassistent Thus erlaubt es jetzt, die Systempartition und das Heimatverzeichnis via EncFS zu verschlüsseln. Darüber hinaus bietet der in Thus integrierte Partitionierer jetzt eine verbesserte UEFI-Unterstützung sowie Dateisystemerkennung. Der integrierte Paketmanager Pamac erlaubt, die Unterstützung für das Arch User Repository (AUR) über das Menü an- oder abzuschalten. Darüber hinaus gestattet er auch das Festlegen der Intervalle, in denen die Software nach Updates sucht. Mehr zu Manjaro lesen Sie in einem Artikel ab Seite 70.

Sparky Linux 3.3.1 Base

Um ein individuelles System zu entwickeln, bietet es sich an, eine etablierte und stabile Basis zu verwenden, die aber zugleich auch über eine entsprechend große Softwareauswahl verfügen sollte. Hier bietet Sparky Linux sehr gute Voraussetzungen. Das auf Debian “Testing” basierende System stellt das Projekt in unzähligen Varianten mit praktisch allen gängigen ressourcenschonenden Desktops zum Herunterladen bereit. Auf der Heft-DVD finden Sie auf Seite A die 32-Bit- und auf Seite B die 64-Bit-Variante der Base-Version. Sie bootet in den extrem schlanken Openbox-Desktop, der als Grundlage dazu dient, das System nach den eigenen Vorstellungen auszubauen. Via Synaptic lassen sich rund 40?000 Pakete aus den Repositories nachinstallieren. Dank der geringen Systemanforderungen eignet sich Sparky Linux auch sehr gut zum Einsatz auf älteren Rechnern, wie der Artikel ab Seite 6 zeigt.

NixOS

NixOS versucht, das Konzept für die Installation von Programmen von Mac OS X auf Linux zu übertragen: Jede Software landet in einem eigenen Ordner. Als Standard-Desktop dient KDE, das aber auf einem etwas verzwickten Weg startet. In Sachen Komfort trennen das System Welten von Ubuntu, OpenSuse oder Mageia. Haben Sie jedoch schon einmal Arch Linux erfolgreich installiert und für den Alltag konfiguriert, sollte der Einstieg nicht allzu schwer fallen. NixOS bietet verschiedene Medien an. Die für 32- und 64-Bit-Systeme verfügbaren ISO-Images passen tatsächlich noch auf eine CD, während die meisten anderen Distributionen längst auf DVDs umgestellt haben. Sie finden die beiden Images im Verzeichnis LU/nixos/ auf Seite A der Heft-DVD. Wie das System sich im Betrieb anfasst, zeigt ein Artikel ab Seite 13.

Made in India: Boss Linux

Während man in Europa mancherorts der Wechsel von Windows XP zu vernünftigen Alternativen verschlafen hat, bereitet sich Indien längst auf die Zeit nach Windows vor und entwickelte dazu Boss Linux. Die Distribution setzt auf Debian auf und arbeitet daher nicht nur wegen der langen Releasezyklen außerordentlich stabil, sondern bietet auch einen umfangreichen Softwarefundus. Zusätzlich bringt Boss Linux Eigenentwicklungen aus den indischen Softwareschmieden mit. Zum Einsatz kommen in der vorliegenden Version 5.0 der Kernel 3.10, LibreOffice 4.1.0, der Chromium-Browser 27.0 und der Mailclient Evolution 3.4.4. Auf der Webseite des Projekts stehen darüber hinaus weitere Derivate zum Herunterladen bereit. Mehr zu Boss Linux lesen Sie im Artikel ab Seite 18. 

Neue Programme

Getmail**4.46 eignet sich hervorragend zum automatisierten E-Mail-Empfang mit anschließender Weiterverteilung im lokalen System. Das Tool beherrscht nützliche Funktionen wie Multidrop und unterstützt alle gängigen Protokolle wie APOP, POP3 oder IMAP4.

Die Monitoring-Lösung Sysusage 5.3 ermöglicht es, die Systemressourcen mit Sysstat oder eigenen Skripten zu überwachen. Die ermittelten Daten bereitet das Programm grafisch auf.

Ehemalige Google-Reader-Anwender, die noch immer eine neue Bleibe für Ihre Feeds suchen, finden in Miniflux 13.04 eine gute Alternative zum Hosten auf dem eigenen Webserver.

Ob Bilder, Urlaubsberichte oder Spielbeschreibungen: Content-Management-Systeme erlauben das einfache Publizieren und Verwalten von Inhalten im Internet. Die auf der Heft-DVD enthaltenen Vertreter CMSimple 4.4.2, Flatpress 1.0.2 und GetSimpleCMS 3.3.2 zeichnen sich durch eine unkomplizierte Bedienung aus und arbeiten ohne Datenbank.

Das schlanke Kommandozeilentool Google Translate CLI übersetzt direkt im Terminal Textabschnitte oder auch ganze Dateien. Dabei bedient es sich des Online-Dienstes Google Translate. Anders als dieser erlaubt das Tool auch das Übersetzen in mehrere Sprachen gleichzeitig. So transkribiert der Befehl $ translate {=fr+it+en} "Begriff" den Begriff sowohl in die französische, als auch italienische und englische Sprache.

Bei Obnam 1.8 handelt es sich um ein mächtiges, aber trotzdem einfach zu bedienendes Backup-Werkzeug für die Kommandozeile. Seine herausragenden Merkmale sind Snapshot-Backups, Deduplikation, eine einfache Möglichkeit der Verschlüsselung mittels GnuPG sowie Push- oder Pull-Betrieb.

Dem Textsatzsystem LaTeX eilt der Ruf voraus, nicht zuletzt wegen seiner Fülle an Möglichkeiten kompliziert zu bedienen zu sein. Abhilfe schafft der WYSIWYG-Editor TeXstudio 2.7.0. Er erleichtert ihnen unter anderem durch hilfreiche Assistenten den Umgang mit LaTeX.

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Bernd Jansen
11 Jahre her

Leider verweigert die Manajaro-Live Version ein Login,
da sämtliche Standard Passwörter nicht akzeptiert werden.

WAs ist das richtige Password für den vorgergebenen User “manjaro” ???
Password “manjaro” wird nicht akzeptiert !

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