Fotoalben haben im Zeitalter der digitalen Fotografie ausgedient. An ihre Stelle treten Fotobücher, die sich in der Qualität kaum von noch von professionellen Bildbänden unterscheiden.
Die Digitalfotografie eröffnet nicht nur Profis, sondern auch Hobbyfotografen ungeahnte Möglichkeiten. War das Archivieren der Bildabzüge früher mit dem umständlichen Einkleben und Beschriften in Fotoalben verbunden, fassen Sie heute Ihre besten Bilder in Fotobüchern zusammen, die inzwischen die meisten Online-Bilderdienste für relativ wenig Geld in den verschiedensten Formaten anbieten.
Sie laden dazu vom Hersteller die benötigte Layout-Software herunter, die an ein abgespecktes DTP-Programm wie Scribus erinnert. Damit gestalten Sie jede Seite nach Ihrem persönlichen Geschmack, beschriften Bilder und versehen die Seiten mit Kopf- und Fußzeilen. War diese Art der digitalen Bildaufbereitung bis vor kurzem noch Windows-Nutzern vorbehalten, stehen jetzt auch brauchbare Programme für Linux zum Download bereit. Eine davon stammt von Deutschlands größtem Fotodienstleister Cewe [1], die andere, auf Java basierende Applikation, liefert Photux [2].
Cewe
Deutschlands größter Online-Bilderdienst Cewe verkauft seine Produkte ausschließlich über Reseller. Zu diesen gehören unter anderem die Drogerieketten Müller und Schlecker sowie die Elektronik-Discounter Saturn Hansa und Mediamarkt, um nur einige zu nennen. Die komplette Liste finden Sie in der Reseller-Übersicht [3] von Cewe. Die Produkte der Wiederverkäufer unterscheiden sich entsprechend lediglich im Preis, nicht jedoch in der Qualität. Cewe stellt seinen Geschäftspartnern angepasste Software sowohl für Windows als auch Linux und Mac OS zur Verfügung (Abbildung 1).

Abbildung 1: Das Layoutprogramm für Fotobücher von Cewe besticht durch seinen durchdachten Aufbau und eine auch für Einsteiger leicht erlernbare Benutzerführung.
Zum Test trat der Onlineservice Bilderplanet [4] an. Zur Auswahl stehen unter anderem Fotobücher der Formate 28 x 20 cm hoch und quer, 21 x 21 cm und 14 x 13 cm. Als Extragrößen bietet Bilderplanet Bücher in den Formaten 42 x 30 cm und 28 x 36 cm auch mit Fotopapier an. Als Umschlagtypen stehen Hard- und Softcover, Leinencover und Heftbindung zur Auswahl. Der Buchumfang darf von 26 bis 130 Seiten reichen. Die Basisvariante Hardcover mit 26 Seiten kostet 26,90 Euro, inklusive 4,49 Euro Versand. Jede Erweiterung um acht Seiten kostet 4 Euro zusätzlich.
Cewe: Software
Der Download besteht aus einem acht KByte großen Tarball, der die EULA und ein Perl-Skript enthält. Nach dem Aufruf lädt das Skript die notwendige Software mit einem Gesamtumfang etwa 130 MByte herunter. Da wegen des hohen Transfervolumens für die Bilder ohnehin nur Anwender mit Breitbandanschluss solche Online-Bilderdienste sinnvoll nutzen, spielt dieser Umstand aber eher eine untergeordnete Rolle.
Nach Abschluss des Downloads und der Installation finden Sie die Software im Verzeichnis ~/Bilder-Planet/Bilder-Planet Fotoservice/, ein Klick auf Bilder-Planet Fotoservice öffnet die Software. Im ersten Schritt der interaktiven Abfrage wählen Sie die gewünschte Größe des Fotobuchs aus. Das Programm speichert die Einstellungen in der XML-Steuerdatei ~/Fotobuchname.mfc getrennt von den Bildern, die sich im Ordner ~/Fotobuchname_mfc-Dateien/ befinden. Alternativ starten Sie danach den Erstellungsassistenten (Abbildung 1), der das Fotobuch anhand der getroffenen Einstellungen selbständig mit Bildern befüllt.

Abbildung 2: Der Assistent befüllt das Fotobuch automatisch mit von Ihnen ausgewählten Bildern. Das Resultat kann sich dabei durchaus sehen lassen.
Sie können das Buch im Anschluss nach Belieben nachbearbeiten. Möchten Sie Design und Layout selbst festlegen, überspringen Sie den Assistenten, worauf ein leeres Fotobuch erscheint. In der linken Spalte platziert die Software in den Reitern Bilder, Layout und Design die Bildgestaltungsmodule sowie den Dateibrowser, aus dem heraus Sie das gewünschte Bild via Drag&Drop an der gewünschten Stelle platzieren. Bereits verwendete Bilder markiert das Programm mit einem grünen Haken. Mit dem Schieberegler am unteren Ende des Bildbrowsers stellen Sie die Größe der Vorschaubilder ein. Um Datenverlusten vorzubeugen, besitzt die Applikation eine automatische Backup-Funktion, die alle 15 Minuten den aktuellen Bearbeitungsstand speichert.
Cewe: Bild und Schrift
Ein Element besteht stets aus zwei Objekten: Dem Rahmen und dem Inhalt, der sich wiederum aus Schrift und Foto zusammensetzt. Mit dem Rahmen legen Sie die Platzierung, die Proportionen und den Neigungswinkel fest. Den Vergrößerungsfaktor des enthaltenen Bildes wählen Sie, indem Sie bei aktiviertem Element am Mausrad drehen. Alternativ verwenden Sie die Tasten [+] und [–]. Anschließend schieben Sie das Bild bei gedrückter Maustaste im Rahmen an die gewünschte Position. Die in der Grundeinstellung aktivierte automatische Bildverbesserung bewirkt, dass das Fotolabor beispielsweise die Helligkeit oder die Farbbalance der Fotos automatisch korrigiert.
Sowohl zur Seiten- als auch zur Bildgestaltung bietet die Software eine Vielzahl von Optionen. Im Reiter Design | Hintergrund finden Sie eine Auswahl an verschiedenen Motiven, mit denen Sie den Hintergrund der Buchseiten gestalten. Reichen die Motive nicht aus, stehen weitere zum Download bereit. Sie wenden die Hintergründe entweder nur auf ein Blatt, alle linken oder rechten Seiten oder das gesamte Buch an. Es fehlt allerdings eine Funktion, den Hintergrund mit einer frei wählbaren Palettenfarbe zu kolorieren. Unter Layout finden Sie diverse Passepartouts. Mit ihnen verzieren Sie die Bilder mit einem Rahmen; auch hier stehen zusätzliche Varianten zum Download bereit.
Ein Rechtsklick auf die Bilder öffnet das Kontextmenü, über das Sie die meisten Funktionen der Menüleiste erreichen. Ein Doppelklick auf ein Bild öffnet es in einem mitgelieferten Editor, der grundlegende Bildbearbeitungsfunktionen bereitstellt, wie etwa das Ändern von Kontrast und Helligkeit und eine Tonwertkorrektur. Zusätzlich erlaubt das Modul das Verfremden von Bildern, beispielsweise durch einen Sepia-Farbton (Abbildung 3).

Abbildung 3: Der integrierte Bildeditor der Cewe-Software erlaubt das rudimentäre Nachbearbeiten und Verfremden von Fotos.
Um Beschriftungen auf einer Seite zu platzieren, öffnen Sie über den Schalter Neuer Text eine Textbox. Die Formatierungsoptionen entsprechen weitgehend denen einer rudimentären Textverarbeitung und erlauben sowohl das Ausrichten als auch das Einfärben oder Fetten der Schrift. Es stehen alle auf dem System installierten Fonts zur Auswahl bereit. Des weiteren ermöglicht die Software, die Buchstaben mit einer Umrandung beliebiger Farbe und Pixelbreite zu versehen. Eine integrierte Rechtschreibkorrektur hilft dabei, Vertipper zu vermeiden; die Vorschaufunktion zeigt relativ realitätsnah, wie das fertige Buch später aussehen wird.
Cewe: Bestellung
Bilderplanet bietet unter anderem das Bezahlen via Kreditkarte und Rechnung an. Letztere erhalten Sie zusammen mit dem Fotobuch. Die im Test gewählte Größe 28 x 20 cm mit Hardcover und 42 Seiten kostet inklusive 4,49 Euro Versandgebühren 39,44 Euro. Der Bestellungvorgang lief ohne Zwischenfälle und war nach nicht einmal zwei Minuten überraschend zügig abgeschlossen. Wie nicht anders zu erwarten, lädt die Software die Bilder direkt auf den Storage-Server von Cewe.
Nach Herstellerangaben dauert die komplette Auftragsabwicklung vom Hochladen bis zum Eintreffen des Buchs etwa drei bis fünf Werktage. Im Test traf das fertige Fotobuch nach sechs Werktagen bei uns ein.
Cewe: Qualität
Sowohl der Umschlag auch als die Klebebindung sind von einwandfreier Qualität. Anders sieht es allerdings bei den Bildern aus: Speziell in dunklen Bereichen ist das Druckraster sehr deutlich zu erkennen. Auch die Farbabstimmung driftete in vielen Bildern ins Rot ab und verlieh den Aufnahmen zwar ein kräftigeres, aber unnatürliches Aussehen. Die Auflösung und der Kontrast der Aufnahmen entsprachen ebenso wie der Detailreichtum durchgängig den Originalen.
Cewe: Fazit
Zwar lässt die Software von Cewe keine Wünsche offen, wohl aber die Druckqualität. Hier stören in erster Linie das teils sehr deutliche Druckmosaik und die teilweise unnatürlichen Farben.
Photux
Aus dem Hause Photux [2] kommt die zweite für Linux taugliche Fotobuchsoftware. Anders als Cewe stellt das Photux offiziell lediglich die Applikation, nicht aber die damit verbundene Dienstleistung bereit. Die auf Photux.de zum Download angebotene Software eignet sich nicht zum Benutzen, da sie noch keinen Dienstleister enthält. Zwar stellt die Software über die Schaltfläche Neuen Anbieter hinzufügen eigentlich eine Möglichkeit bereit, einen Anbieter einzutragen, in der Praxis scheiterte der Versuch jedoch immer mit dem Hinweis Keine korrekte online Kommunikation möglich.
Die Photux-Seite liefert keine Hinweise darauf, welche Unternehmen die Software einsetzen. Eine Recherche brachte unter anderem den Bilderdienst Fotobuchprofi [5] ans Licht, den wir als Testkandidaten wählten. Im Nachgang stellte sich aber heraus, dass der Domaininhaber von Photux auch die Rechte an Fotobuchprofi.de besitzt. Warum das auf keiner der Seiten erwähnt wird, bleibt unklar.
Photux: Software
Wie erwähnt handelt es sich bei Photux um eine auf Java basierende Applikation, die das entsprechende Environment auf dem Rechner voraussetzt. Ähnlich wie Cewe lädt die Software beim ersten Start zusätzliche Software herunter, jedoch nur 7 MByte. Diese legt sie in der Grundeinstellung im Verzeichnis ~/PHOTUX ab. In diesem speichert das Programm auch die erstellten Fotobücher.
Sie starten die Anwendung mit der Eingabe von java -jar FotobuchProfi.jar, worauf sich nach der Initialisierung die grafische Oberfläche öffnet. Auf der rechten Seite wählen Sie zunächst das gewünschte Produkt aus. Derzeit bietet der Bilderdienst Fotobücher lediglich im DIN-A-4-Hochformat an, dafür wählen Sie zwischen einer Klebebindung oder einer teureren, aber auch stabileren Fadenbindung. Der mögliche Umfang liegt zwischen 40 und 160 Seiten. Die Vorgaben können Sie auch nach dem Erstellen jederzeit ändern. Anders als die Cewe-Software zeigt Photux die Layout-Übersicht (Abbildung 4) in einem gesonderten Reiter an. Hier wählen Sie mit einem Doppelklick die Seite an, die sie im Designer bearbeiten möchten.

Abbildung 4: Anders als die Cewe-Software platziert Photux die Seitenübersicht in einem eigenen Fenster. Ein Klick auf die gewünschte Seite öffnet sie im Designermodus.
Analog zu Cewes Erstellungsassistenten bietet Photux eine Funktion namens Sammelbefüllung. Nach der Eingabe des Quellverzeichnisses, in dem sich die Bilder befinden, schaufelt die Software die Bilder automatisch auf die Seiten. Außer der Anzahl der Bilder pro Seite gibt es allerdings keine weiteren Einstellmöglichkeiten. Zudem zeugt die Art und Weise, wie die Bilder auf den Seiten verteilt werden, von wenig Einfallsreichtum. Diesen Job erledigt die Cewe-Software deutlich besser, indem sie farblich zusammenpassende Bilder gruppiert, sie pfiffig anordnet und Fotos auch als Hintergrund verwendet.
Das Fenster des Designers zeigt auf der rechten Seite eine Spalte, über deren Rubriken Sie verschiedene Aktivitäten anwählen. Bilder öffnet den Dateibrowser. Hier wählen Sie das Verzeichnis, das die gewünschten Bilder enthält. Die Software verarbeitet die Formate JPEG, GIF und PNG. Das häufig für hohe Auflösungen verwendete TIFF unterstützt sie ebensowenig wie RAW-Formate. Auch Unterverzeichnisse berücksichtigt die Applikation nicht. Die Fotos eines Ordners erscheinen in der Ansicht darunter als Vorschaubilder in Briefmarkengröße (Abbildung 5). Eine Größenanpassen dieser Thumbnails sieht die Software nicht vor, bietet dafür aber eine vergrößerte Vorschau, sobald der Mauszeiger eins der Bildchen berührt. Dieses Feature funktionierte im Test aber nicht immer zuverlässig.

Abbildung 5: Das Designmodul von Photux ähnelt optisch zwar dem von Cewe, ihm fehlen aber wichtige Funktionen: etwa eine Vorschau oder der das Darstellen eines Bildes auf einer Doppelseite. Darüber hinaus sind die Vorschaubilder viel zu klein.
Bilder platzieren Sie via Drag&Drop an der gewünschten Stelle der Seite. Aufnahmen, die das Fotobuch bereits enthält, markiert die Software in der Übersicht mit einer grün eingefärbten Ecke – meistens zumindest: Einige Aufnahmen wurden im Test nicht markiert, obwohl sie bereits im Fotobuch enthalten waren. Ein Assistent, wie ihn die Cewe-Software bietet, fehlt.
Photux: Bild und Schrift
Ähnlich wie die Cewe-Anwendung arbeitet auch die Photux-Applikation mit Rahmen, in die Sie Bilder oder Texte laden. Einige vordefinierte Rahmen finden Sie in der Kategorie Layout. Die Möglichkeiten der Software sind im Vergleich zu Cewe aber sehr beschränkt: So lassen sich Bilder weder auf das Format einer Doppelseite aufziehen noch in einem anderen Winkel als 90 Grad drehen. Schriftboxen gestatten überhaupt keine Änderung des Neigungswinkels.
Um ein Element auf dem Arbeitsblatt zu verschieben, gilt es zunächst den Layoutmodus zu aktivieren. Allerdings erscheinen die Anfasser an der Kantenmitte, den Ecken und der Rahmenmitte jeweils nur beim Überfahren mit dem Mauszeiger, was gerade bei großen Bildern zum Suchspiel ausartet. Das Verschieben des Rahmens über den Arbeitsbereich hinaus ist nicht möglich. Ebenso wenig erlaubt das Programm, eine Box von einer Seite auf die andere zu ziehen oder zu kopieren. Das im Rahmen enthaltene Bild passt sich immer dessen Größe an, eine Auschnittvergrößerung erlaubt die Software nur durch das Ausschneiden des gewünschten Teils.
Generell krankt Photux an einer recht umständlichen Bedienung. So funktionieren beispielsweise weder Tastenkürzel wie [Strg]+[C] noch Aktionstasten wie [Entf] oder [Einf]. Um beispielsweise ein Bild samt Rahmen aus dem Layout zu entfernen, gilt es daraufzuklicken und zwei Mal den Button Ausschneiden zu betätigen.
Ein Bildeditor, wie ihn Cewe mitbringt, fehlt im Repertoire von Photux. Die Funktion, einen gewählten Hintergrund auf mehrere oder alle Seiten anzuwenden, ist dem Programm ebenso fremd wie das automatische Einfügen von Kopf- oder Fußzeilen. Zum Ergänzen des Fotobuchs um Texte stehen lediglich drei Fonts zur Verfügung. Allerdings bietet auch Photux die Möglichkeit, den Textabsatz anzupassen und die Schrift zu fetten oder zu kursivieren. Jedoch fehlt der Software eine Vorschaufunktion, sodass sich nur erahnen lässt, wie das Fotobuch einmal aussehen wird.
Photux: Bestellung
Beim Bestellen generiert die Software verschlüsselte 2-MByte-Pakete, die sie abschließend auf den Server von Photux hochlädt. Erstaunlich dabei: Obwohl die im Test verwendeten Bilder eine Gesamtgröße von über 200 MByte besaßen, sendete Photux nur rund 40 MByte an den Server. Da sich JPEG kaum komprimieren lässt, liegt der Schluss nahe, dass die Software die Bilder entweder skaliert oder die Auflösung heruntersetzt. Eine Nachfrage beim Bilderdienst bestätigte diese Vermutung: Laut Anbieter rechnet die Software die Auflösung auf 320 dpi herunter.
Als Zahlungsart akzeptiert der Bilderdienst lediglich Vorkasse, der gesamte Bestellvorgang dauerte im Test inklusive Übertragung der Dateien etwa fünf Minuten. Der Preis für 40 Seiten liegt inklusive Versandkosten bei 33,49 Euro. Der Bilderdienst überrascht mit einer außerordentlich schnellen Auftragsabwicklung: Von der Bestellung bis zur Ankunft des Buchs vergingen gerade einmal drei Werktage.
Photux: Qualität
Fotobuchprofi.de wirbt auf der Webseite mit einer Druckauflösung von 2400 dpi. In der Tat wiesen die Bilder kaum Artefakte oder Druckmosaike auf. Die Farben wirken natürlich, der Kontrastumfang ist ausgesprochen hoch, jedoch könnten die Bilder detailreicher sein. Die Klebebindung fällt zwar vergleichsweise hochwertig aus, allerdings lief auf einigen Seiten der Leim bis zu fünf Millimeter weit zwischen die Bilder.
Photux: Fazit
Fotobuchprofi überzeugt mit einer sehr kurzen Lieferzeit und hochwertigen Bildern. Allerdings weist die Software zum Teil erhebliche Mängel auf und bedarf dringend einer Überholung. Eine Nachfrage beim Fotodienst ergab, dass für Anfang Herbst sowohl das Implementieren einer PDF-Uploadfunktion in der Webseite geplant sei, als auch ein grundlegendes Redesign der Software.
Fazit
Zwischen der Layoutsoftware von Cewe und Photux liegen qualitativ die sprichwörtlichen Welten: Photux kann weder beim Funktionsumfang noch bei der Stabilität auch nur annähernd mit Cewe konkurrieren. Anders sieht es bei der Qualität der Fotobücher aus: Hier hat das Produkt von Cewe in fast allen Bereichen das Nachsehen.
Auf der Habenseite verbucht Fotobuchprofi eine stabilere Klebebindung, einen niedrigeren Preis, deutlich weniger Artefakte und Druckmosaike sowie eine bessere Farb- und Kontrastwiedergabe. Lediglich in Puncto Detailreichtum musste sich der Photux-Bilderdienst Cewe geschlagen geben.
Sofern Fotobuchprofi, wie angekündigt, seine Software nachbessert und die PDF-Uploadfunktion in die Webseite implementiert, erntet der Bilderdienst eine glasklare Empfehlung der Redaktion.
Fotobuch-Dienste im Vergleich
| Software | Cewe | Photux | ||||||||||||||||||||||||||
| URL | http://cewe.de | http://photux.de | ||||||||||||||||||||||||||
| Bilderdienst | Bilder-Planet | Fotobuchprofi | ||||||||||||||||||||||||||
| URL | http://bilder-planet.de | http://fotobuchprofi.de | ||||||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Preis je Seite | 83 Cent | 72 Cent | ||||||||||||||||||||||||||
| Versandkosten | 4,49 Euro | 4,50 Euro | ||||||||||||||||||||||||||
| Formate (cm) | 42×30, 28×36, 30×30, 28×21, 21×28, 21×21, 14×13 | 28×21 | ||||||||||||||||||||||||||
| Tatsächliche Buchgröße (mm) | 275×210 | 293×205 | ||||||||||||||||||||||||||
| min. / max. Seitenzahl | 26 / 130 | 40 / 160 | ||||||||||||||||||||||||||
| Umschläge | Leinen, Hardcover, Softcover, Heft | Hardcover | ||||||||||||||||||||||||||
| Bindung | Thermobindung | gazeverstärkte Klebebindung | ||||||||||||||||||||||||||
| Lieferzeit | 6 Werktage | 3 Werktage | ||||||||||||||||||||||||||
| Software-Ausstattung | ||||||||||||||||||||||||||||
| Bild und Text frei platzierbar | ja | ja | ||||||||||||||||||||||||||
| Bild auf Doppelseite | ja | nein | ||||||||||||||||||||||||||
| Rahmen neigbar | frei | nur Bilder, in 90-Grad-Schritten | ||||||||||||||||||||||||||
| Templates | ja | ja | ||||||||||||||||||||||||||
| Passepartouts | ja | nein | ||||||||||||||||||||||||||
| Hintergrundmotive | ja | ja | ||||||||||||||||||||||||||
| Kopf/Fußzeilen | ja | nein | ||||||||||||||||||||||||||
| Integrierter Bildeditor | ja | nein | ||||||||||||||||||||||||||
| Vorschaufunktion | ja | nein | ||||||||||||||||||||||||||
| Erstellungsassistent | ja | ja | ||||||||||||||||||||||||||
| Warnhinweis bei niedriger Auflösung | ja | ja | ||||||||||||||||||||||||||
| Unterstützte Bildformate | PNG, JPEG, GIF, TIFF | PNG, JPEG, GIF | ||||||||||||||||||||||||||
| Markierung bereits benutzter Bilder | ja | ja1 | ||||||||||||||||||||||||||
| Größe der Vorschaubilder einstellbar | ja | nein2 | ||||||||||||||||||||||||||
| Buchqualität | ||||||||||||||||||||||||||||
| Farbtreue | noch befriedigend | gut | ||||||||||||||||||||||||||
| Kontrast | gut | gut | ||||||||||||||||||||||||||
| Artefakte und Druckmosaike | ausreichend | sehr gut | ||||||||||||||||||||||||||
| Auflösung | gut | befriedigend | ||||||||||||||||||||||||||
| Bindung | gut | sehr gut | ||||||||||||||||||||||||||
| 1 funktionierte nicht immer zuverlässig; 2 zeigt beim Berühren des Thumbnails vergrößerte Vorschauansicht | ||||||||||||||||||||||||||||
Infos
[1] Cewe: http://www.cewe.de
[2] Photux: http://www.photux.de
[3] Cewe-Resellerübersicht: http://www.cewe.de/fotobuch/fotobuch-haendleruebersicht.php
[4] Bilderplanet: http://bilder-planet.de
[5] Fotobuchprofi: http://www.fotobuchprofi.de






Die Bildvorschau bei Photux klappt entgegen des Artikel einwandfrei. Allerdings brauchen die Bilder etwas zum Umrechnen. Wenn die Umrechnung noch nicht komplett ist kommt auch keine Vorschau.
Warum m Buch befindliche Bilder nicht mit dem grünen Häckchen versehen sein sollen kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht hat der Autor das Bildverzeichnis auf der Festplatte verschoben oder umbenannt?
Ich war schon auf Seite 88 bei meinem Fotobuch. Ich arbeite mit der CEWE Software. Speichern ging ok, ohne Fehlermeldung etc. beim späteren Öffnen meines Buches ging nichts mehr. Das Buch konnte nicht mehr geladen werden. Also fehlerfrei und “weltweit besser” wir der Autor schreibt ist die CEWE-Software wohl doch nicht.
Ich war schon auf Seite 88 bei meinem Fotobuch. Ich arbeite mit der CEWE Software. Speichern ging ok, ohne Fehlermeldung etc. beim späteren Öffnen meines Buches ging nichts mehr. Das Buch konnte nicht mehr geladen werden. Also fehlerfrei und “weltweit besser” wie der Autor schreibt ist die CEWE-Software wohl doch nicht.
Gleich mal fotobuchprofi installiert und losgelegt. Mein Buch kam heute an. Die Qualität ist hervorragend, so wie Herr Leichtenstern “vorausgesagt” hat. Die Farben sind einfach viel mehr da, als beim cewe Buch.
Ich kann Ralf nur zustimmen. Nach einigen Bestellungen bei CEWE habe ich nun auch Fotobuchprofi.de ausprobiert. Der Unterschied in der Druckqualität ist wirklich gravierend. Die Farben sind satter, das Papier ist dicker und der Preis ist günstiger. Danke für den Artikel, sonst hätte ich Fotobuchprofi nicht gefunden.
Der Redakteur schreibt, dass die Kompression von Fotobuchprofi schlecht seie. 320 DPI sind ein super Wert, alle Anbieter, die ich kenne komprimieren auch und zwar auf 300 DPI.
Andererseits bewertet er “Artefakte und Druckmosaike” bei Cewe mit “ausreichend” und bei Fotobuchprofi mit “Sehr gut”.
Was ich nicht verstehe: “Artefakte und Druckmosaike” entstehen doch eben durch eine reduzierte Auflösung, deshalb ist die Qualität bei Cewe ja auch so schlecht und die Qualität bei Fotobuchprofi so gut.
Liegt das nicht an der höheren Auflösung von 320 DPI?
Kommen die “Artefakte und Druckmosaike” nicht eben genau durch die verlustreiche Bildkomprimierung (bei Jpeg)?
ich finde die software von cewe doch recht gewöhnungsbedürftig. werden dort doch einfach die bilder beschnitten und passen sich nicht den layoutrahmen an. da finde ich photux besser, ich kann selbst sagen, ob ich was von meinem bild weggeschnitten haben möchte (und auch wo). ich finde die scherenfunktion zum ausschneiden eines bildes bei photux gar nicht seltsam. einmal drücken ausschneiden des bildes (layoutrahmen bleibt), nochmaliges drücken entfernt den layoutrahmen. wie stellt sich der autor sich das sonst vor? zwei knöpfe: einen zum bild ausschneiden und einen zum layoutrahmen ausschneiden? ich bin schon ein alter computerhase und ich finde das konzept… Mehr »