Übersicht über aktuelle und geplante Netbooks

Aus LinuxUser 11/2008

Übersicht über aktuelle und geplante Netbooks

Schwere Entscheidung

Seit Asus mit dem EeePC 4G den lukrativen Markt eröffnete, vergeht kaum ein Monat ohne Netbook-Neuankündigung. Dieser Artikel hilft Ihnen, die Übersicht zu behalten und das Modell zu wählen, das von Preis und Ausstattung her zu Ihnen passt.

Das perfekte Netbook muss günstig und leicht sein, es sollte ein möglichst großes Display und eine lange Akkulaufzeit aufweisen. Das perfekte Netbook gibt es aber nicht: Die günstigen und leichten Geräte haben meistens ein zu kleines Display. Bei Netbooks mit großem Display stimmt entweder der Preis oder die Akkulaufzeit nicht.

Die günstigen

Schon für 200 Euro kommen Sie an ein neues Netbook (siehe Tabelle “Marktübersicht”). Das A110 von One, das Brunen-IT in regelmäßigen Abständen für 199 Euro anbietet, bringt allerdings nur ein 7-Zoll-Display mit 800 x 480 Bildpunkten und eine 2 GByte große SSD mit. Auf eine Webcam müssen Sie zu diesem Preis verzichten.

Auch der Asus-Erstling EeePC 701 4G wechselt inzwischen bereits für weniger als 200 Euro den Besitzer. Hier erhalten Sie immerhin eine 4 GByte große Solid State Disk, Webcam und 512 MByte Hauptspeicher. Mit dem 4400 mAh starken Akku hält der 900 MHz schnelle Celeron-Prozessor zwei bis drei Stunden durch, größere Akkus von Drittherstellern gibt es bereits zuhauf im Internet.

Für die gleiche Ausstattung zahlen Sie bei One 240 Euro und erhalten das One A115. Lassen Sie sich vom identischen Preis aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei den zwei Rechnern (A115/EeePC 4G) um komplett verschiedene Systeme handelt: Die One-Rechner basieren auf einem Referenzdesign von Quanta und bringen ein Via-Board inklusive CPU und Grafikchip mit. Der Hauptspeicher ist fest auf dem Mainboard verlötet, ein nachträgliches Upgrade daher nicht möglich.

Die EeePC-Hardware stammt weitgehend von Intel. Da der Via-Prozessor dem Celeron in Sachen Stromsparen überlegen ist, halten die One-Rechner bei gleichem Akku etwas länger durch. Die Via-Grafik macht aber das Setup unter Linux etwas umständlicher, falls Sie nicht das vorinstallierte Ubuntu nutzen wollen. Beim EeePC 4G gibt es hingegen dank Intel-Grafik keine 3D-Probleme. Anders beim Touchpad: Es reagiert sehr unkontrollierbar, scrollen kann man nur mit sehr viel Geduld. Auch lässt der WLAN-Treiber zu wünschen übrig: oft dauert es bis zu einer Minute, bis sich der Rechner mit dem Access-Point verbindet.

Obwohl oft vernachlässigt, stellt sich ein Modem manchmal als sehr praktisch heraus. Hier haben die Brunen-Rechner die Nase vorn, weil sie ein integriertes Modem mitbringen. Mangels serieller Schnittstelle bleibt beim EeePC nur die Wahl eines externen USB-Modems – auch ein Sorgenkind unter Linux.

Suchen Sie ein kleines Netbook für wenig Geld, dann empfiehlt sich das One A115 von Brunen-IT oder der EeePC 4G (das Original) von Asus. Für den One-Rechner sprechen das Modem und die längere Akkulaufzeit (obwohl One inzwischen nur noch einen 4400 mAh-Akku beilegt, bei den Festplattenmodellen sogar nur noch einen 3600 mAh-Akku). Für den EeePC spricht das bessere Linux-Setup (Xandros wurde speziell an die Hardware angepasst, das Ubuntu auf den One-Rechnern ist ein normales 8.04). Mit dem One A140 gibt es den Via-Rechner zudem für 260 Euro mit einer 60 GByte großen Festplatte und 1 GByte RAM. Drei erwähnten Rechner wiegen alle knapp unter einem Kilo und bringen eine 0,3-Megapixel-Webcam mit.

Endlich 1024

Den größte Nachteil der supergünstigen Netbooks stellt das kleine Display mit maximal 800 x 480 Bildpunkten dar. Beim Browsen zeigt es auf vielen Seiten gerade mal die Reklame an, oft müssen Sie horizontal und vertikal scrollen, um eine Seite komplett betrachten zu können.

Hier setzt das Mittelfeld mit Displays im Format 1024 x 600 an und bringt gleich eine zweite Neuerung mit: Dank Intels Atom-Prozessor arbeitet die zweite Netbook-Generation trotz größerem Display deutlich stromsparender. Dass das letztlich dennoch keine längeren Laufzeiten bringt, liegt daran, dass die Hersteller nun am Akku sparen. So bringen die meisten Rechner mit 9- und 10-Zoll-Rechner nur einen Akku mit 2200 mAh Kapazität mit – das reicht gerade einmal für zwei bis drei Stunden Betrieb.

Den Einstieg in die neue Netbook-Klasse machte in Deutschland Aldi mit dem Medion Akoya Mini 1210. Für 400 Euro liefert Aldi einen Windows-Rechner mit 10,2-Zoll-Display, 1 GByte Hauptspeicher, WLAN nach Draft-N und einer 80 GByte großen Festplatte. Der Preis liegt für ein Netbook an der oberen Grenze, doch die Rechner gehen weg wie warme Semmeln.

Der Medion-Rechner stammt von Micro Star International, MSI selbst verkauft das Netbook unter dem Namen MSI Wind U100 (Abbildung 1) mit einer leicht anderen Ausstattung zum ungefähr gleichen Preis. Neuerdings bieten auch Terra und Pearl den Aldi-Rechner an. Das Terra Mobile Go (Abbildung 2) ist außer dem Logo auf dem Displaydeckel zu 100 Prozent mit dem Akoya Mini identisch, es kostet ebenfalls 400 Euro.

Bei der Dresdner Hardware-Schmiede Notebook-Guru [1] können Sie Ihr MSI-Netbook selbst konfigurieren. Die Grundkonfiguration mit 1 GByte RAM und 80 GByte Festplatte kostet hier ohne Betriebssystem 380 Euro plus 8 Euro Versandkosten. Ein System mit 2 GByte Hauptspeicher, Bluetooth und 250 GByte-Harddisk kostet 470 Euro.

Auch Pearl bietet inzwischen das MSI Wind zum Kauf an. Hier kostet es mit Windows XP 450 Euro. Linux lässt sich auf allen Rechnern mit mehr oder weniger Handarbeit installieren, dank des großzügigen Arbeitsspeichers arbeiten auch aktuelle Distributionen flott.

Abbildung 1: MSI verkauft das Wind U100 mit Windows XP Home, OpenSuse lässt sich darauf aber problemlos installieren.

Abbildung 1: MSI verkauft das Wind U100 mit Windows XP Home, OpenSuse lässt sich darauf aber problemlos installieren.

Abbildung 2: Das Terra Mobile Go ist baugleich mit dem Medion Akoya Mini und kommt ebenfalls mit vorinstalliertem Windows XP Home.

Abbildung 2: Das Terra Mobile Go ist baugleich mit dem Medion Akoya Mini und kommt ebenfalls mit vorinstalliertem Windows XP Home.

Zum Aspire One 110L und zum Medion Akoya Mini erschien in den vergangenen LinuxUser-Ausgaben je ein Artikel [2], [3]. Dieser Text geht deshalb auf diese zwei Rechner nicht detaillierter ein. Wer das vorinstallierte Linpus Lite auf dem Aspire One nicht löschen möchte, aber lieber mit einem normalen XFCE-Desktop arbeitet, findet im AAO-Forum [4] ein RPM-Paket, das für einen einfachen Wechsel zwischen XFCE und der vereinfachten Linpus-Oberfläche per Mausklick sorgt.

Der Lüfter des Aspire One schaltet sich relativ häufig ein. Samuel Greef bietet auf seiner Homepage zwei Skripte für die Lüftersteuerung [5] mit einer deutschen Beschreibung zum Download an. Für längere Laufzeiten bieten diverse Internetshops einen Zweitakku mit 5200 mAh an (Acer LC.BTP00.017/016), der für fünf bis sieben Stunden Netbook-Genuss sorgt und zwischen 80 und 100 Euro kostet.

Konkurrenz bekommt das Aldi/MSI-Netbook zunächst von Acers Aspire One 110L (Abbildung 3). Das bringt zwar nur ein 9-Zoll-Display mit, hat dafür aber ein stark angepasstes Linux-System an Bord: Linpus Lite bootet in nur 18 Sekunden, und die Bedienung stellt selbst Windows-Anfänger vor keine großen Schwierigkeiten. Der Clou des Acer-Rechners: Dank eines zweiten Kartenlesers lässt sich die 8 GByte große SSD beinahe beliebig erweitern.

Die meisten Linux-Poweruser dürften vom taiwanesischen Betriebssystem nicht sehr erfreut sein. Es bringt nur sehr wenige Programme mit, dafür viel kommerzielle Software. Die Installation der Lieblingsdistribution erfordert je nach Vorwissen sehr viel Handarbeit. Da Linpus Lite auf Fedora 8 basiert, erweitert man das Linpus am einfachsten um Fedora-Pakete – zum Beispiel für die Videotelefonie mit Skype.

Abbildung 3: Die beiden Acer-Rechner Aspire One 110L und 150L kommen mit vorinstalliertem Linpus Linux Lite.

Abbildung 3: Die beiden Acer-Rechner Aspire One 110L und 150L kommen mit vorinstalliertem Linpus Linux Lite.

Die Redaktion hatte inzwischen auch das 150L in den Händen. Es bringt eine 120 GByte große Festplatte und 1 GByte Hauptspeicher mit. Bei den übrigen Parametern unterscheidet es sich nicht vom 110L. Interessanterweise waren bei unserem Testgerät nur 8 GByte der 120 GByte formatiert. Vermutlich hat Acer hier einfach das Image des 110L installiert. Sie müssen die Platte also zunächst selbst aufteilen und neue Partitionen formatieren, um den gesamten Speicher zu nutzen.

Einige Benutzer berichten von Problemen bei der Installation von Ubuntu über ein externes CD/DVD-Laufwerk auf dem Aspire One. Die Schwierigkeiten hängen vermutlich mit der eingesetzten BIOS-Version zusammen. In unseren Tests traten weder mit dem 110L noch dem 150L entsprechende Probleme auf. Laut einigen Forenteilnehmern hilft es in einem solchen Fall, die Installation per USB-Stick vorzunehmen [6].

Asus reagiert

Mit dem EeePC 900 bringt auch Asus ein 9-Zoll-Modell auf den Markt, in Deutschland allerdings nur mit vorinstalliertem Windows XP und zunächst noch mit Celeron-Prozessor. Seit August gibt es das 9-Zoll-Modell nun auch mit dem bewährten Xandros und Atom-Prozessor als 900A-Modell (die Windows-Variante heißt 901).

Wer ein Linux-Netbook mit einer Akkulaufzeit von mehr als vier Stunden sucht, der kommt an einem Zusatzakku nicht vorbei – oder kauft sich den EeePC 900A (Abbildung 4). Mit dem eingebauten 4400 mAh starken Akku steht der Rechner rund vier Stunden Betrieb durch. Einen noch stärkeren Akku bringt die Windows-Version 901 mit: Er hält rund sechs Stunden durch.

Im Vergleich zum 701er wartet das 900A mit den deutlich besseren Parametern auf (Atom-Prozessor, 1 GByte RAM, 8 GByte SSD, 9-Zoll-Display), wiegt aber immer noch unter einem Kilo. Das neue Asus-Netbook misst in der Tiefe einen knappen Zentimeter mehr als das 4G Surf. In der Breite sind beide Modelle gleich, auch die Tastatur entspricht exakt der des EeePC 701. An der Vorderseite ist das 900A etwas dünner, wodurch es besser in der Hand liegt, wenn man das Netbook herumträgt.

Abbildung 4: Der 900A mit 8,9-Zoll-Display und dem vorinstallierten Xandros bringt Akkulaufzeiten über vier Stunden.

Abbildung 4: Der 900A mit 8,9-Zoll-Display und dem vorinstallierten Xandros bringt Akkulaufzeiten über vier Stunden.

Die Pixart-Webcam des 900A (093a:2700) speichert Bilder und Videos mit einer Auflösung von 640×480 Bildpunkten. Sie arbeitet mit den Uvcvideo-Treibern. Das Touchpad ist zwar größer, nicht aber besser geworden und reagiert immer noch relativ empfindlich. Eine neue Software schaltet es allerdings aus, sobald man zu tippen beginnt.

Der 4-Zellen-Akku mit 4400 mAh hielt in unseren Tests mit zeitweiser WLAN-Nutzung im Dauerbetrieb vier Stunden und sieben Minuten durch. Fällt die Kapazität unter 700 mAh, erscheint auf dem Display eine Warnmeldung, unter 300 mAh fährt der Rechner innerhalb von 3 Minuten automatisch herunter. Der Akku des 900A sieht zwar haargenau genauso aus, wie der des Vorgängermodells, er ist aber damit nicht kompatibel. Wer also noch einen EeePC 701 mit 5200-mAh-Akku bekommen hat, kann dessen Akku nicht für das neue Modell einsetzen. Dasselbe gilt auch für das Netzteil. Es ist zwar immer noch annähernd so kompakt, wie das alte, liefert aber statt 9,5 Volt 12 Volt. Das 9-Zoll-Display fällt nicht nur größer aus als das alte, es leuchtet auch angenehm hell (Abbildung 5).

Abbildung 5: Das Display des alten EeePC-Rechners (rechts) ist nicht nur deutlich kleiner sondern auch weniger hell.

Abbildung 5: Das Display des alten EeePC-Rechners (rechts) ist nicht nur deutlich kleiner sondern auch weniger hell.

Die beiden Netzwerkmodule hat Asus ebenfalls ausgetauscht. Anstelle des Atheros AR5007 funkt nun ein Atheros AR242x, das neben 802.11b/g auch den Standard 802.11a beherrscht. Das Fast-Ethernet-Modul L2 ersetzt ein L1e-Gigabit-Controller. Beide stammen ebenfalls von Atheros. Bluetooth fehlt in der Grundausstattung, externe Adapter gibt es aber schon für unter 10 Euro.

Am vorinstallierten Xandros hat sich nichts geändert. Es kommt weiterhin mit Kernel 2.6.21.4 und der vereinfachten Oberfläche mit den fünf Reitern Internet, Arbeiten, Lernen, Spielen und Einstellungen. Xandros spendierte allerdings einige neue Module. So startet etwa über Eee Download eine Art Software-Shop. Hinter dem Webfrontend verbirgt sich die von Linspire bekannte Click’n’Run-Technologie, zu erkennen an der Dateiendung .cnr der Verknüpfungen.

Auf dem Arbeiten-Reiter sind nun auch die OpenOffice-Module für das Zeichnen und mathematische Formeln verknüpft. Die Spielesammlung wuchs um Picasa und einen DVD-Player, im Software-Manager gibt es nun endlich einen separaten Reiter für die Updates, sodass man nicht mehr sämtliche Pakete durchgehen muss, um Updates zu finden. Der Update-Manager arbeitet aber auch sehr zuverlässig. Zudem erlaubt ein spezieller Button auch die Installation einzelner Debian-Pakete.

Spezieller LAN-Treiber

Mit 1 GByte RAM taugt das 900 A eigentlich für jede Linux-Distribution. In den Tests mit Debian, OpenSuse und Ubuntu gab es denn auch keinerlei Performance-Probleme. Allerdings fehlen allen drei Distributionen Treiber für die WLAN- und die LAN-Schnittstelle, so dass das Anbinden ans Netzwerk in jedem Fall einen zweiten Rechner erfordert. Den Treiber für die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle gibt es bei Asus. Er basiert auf Intels e1000-Treiber und steht unter der GPL. Alle Distributionen außer dem vorinstallierten Xandros zeigen die Karte als Attansic Technology Corp. Device 1026 (rev b0) an. Asus verwendete den Chipsatz um 2004 herum bei einigen Mainboards, inzwischen hat Atheros die Firma Attansic aufgekauft.

Die Installation gestaltet sich nicht ganz einfach, und obendrein baut Asus zurzeit seine Website um, so dass viele Anleitungen aus dem Internet nicht mehr stimmen. Zum Zeitpunkt der Drucklegung war folgender Weg erfolgreich: Öffnen Sie die Seite http://support.asus.de und suchen Sie über das Suchfeld rechts oben nach p5kpl-cm. Klicken Sie in den Suchergebnissen auf P5KPL-CM related files for download, wählen Sie im anschließenden Popup-Dialog Linux als Betriebssystem aus und klicken Sie auf Suche. Wählen Sie aus den Treffern Others (1) aus, laden Sie das ZIP-File LinuxDrivers.zip herunter (Version vom 6. März 2008, Abbildung 6) und entpacken Sie es.

Abbildung 6: Der LAN-Treiber für das EeePC ist auf den Support-Seiten von Asus gut versteckt.

Abbildung 6: Der LAN-Treiber für das EeePC ist auf den Support-Seiten von Asus gut versteckt.

In der ZIP-Datei befindet sich im Verzeichnis L1e_LAN ein RAR-File, das Sie über den Befehl unrar x l1e-l2e-linux-v1.0.0.4.rar entpacken. Um den Treiber zu kompilieren, ignorieren Sie zunächst über export KBUILD_NOPEDANTIC=1 die CFLAGS-Fehlermeldungen. Danach erstellt make das Kernelmodul atl1e.ko. Alternativ bietet auch das ATL1-Projekt auf Sourceforge [7] einen Treiber zum Download an, der ab Version 2.1.3 das Gigabit-Ethernetmodul ebenfalls unterstützen soll. Das WLAN-Modul arbeitet mit den selben Treibern wie beim EeePC 701. OpenSuse-Nutzer finden im Appleonkel-Repository fertige RPM-Pakete, für alle anderen Distributionen liefert das Madwifi-Wiki eine Anleitung. Einen kleinen Fallstrick gibt es noch bei der Webcam: Diese ist im BIOS deaktiviert, weshalb sie die drei Testkandidaten nicht erkannten. Ist die Webcam hingegen aktiviert, arbeitet sie mit den Uvcvideo-Treibern problemlos.

Mit den Modellen A440 und A450 bringt auch Brunen-IT zwei 10-Zoll-Netbooks auf den Markt. Sie basieren weiterhin auf Via-Hardware, arbeiten jetzt aber mit einer 1,6 GHz schnellen CPU. Dies führt zwar zu einer Leistungssteigerung, aber mangels ausreichend starkem Akku hält das angepasste Ubuntu 8.04 auf unserem Testsystem (Abbildung 7) in den Tests nur gut 1,5 Stunden durch – danach muss der Rechner wieder ans Stromnetz.

Abbildung 7: One A440: Gut angepasstes Ubuntu – schlechte Akkulaufzeit.

Abbildung 7: One A440: Gut angepasstes Ubuntu – schlechte Akkulaufzeit.

Die dritte Generation

Als direkte Konkurrenz zum MSI/Medion-Modell schickt Asus das 1000H ins Rennen: es bringt ein 10-Zoll Display sowie eine 160-GByte-Festplatte mit und kostet mit Windows XP nur 450 Euro. Für diesen Preis spendiert Asus dem Rechner sogar noch einen 6-Zellen-Akku, der Laufzeiten von fünf bis sechs Stunden verspricht, das Gewicht aber auf 1,5 kg erhöht. Eine Linux-Version gibt es in Europa noch nicht, das Modell mit 80 GByte-Festplatte bekommt man aber dank des günstigen Dollar-Kurses in Übersee bereits für weniger als 300 Euro.

Mit dem Inspiron 9 Mini und dem S9 bieten seit September auch Dell und Lenovo Netbooks in verschiedenen Ausstattungen an. Das Inspiron Mini kostet inklusive Versandkosten 400 Euro. Es bringt eine 16 GByte große Solid-State-Disk, 1 GByte Hauptspeicher und ein 9-Zoll-Display mit. Dell weicht in zwei Punkten von der Standard-Netbook-Ausstattung ab. Das Inspiron Mini arbeitet absolut geräuschlos, da es keinen Lüfter mitbringt, und es hat ein Bluetooth-Modul mit dabei. Im direkten Vergleich mit dem Akoya Mini und dem MSI Wind punktet das Inspiron Mini dank SSD und kleinerem Display durch eine bessere Akkulaufzeit. Sie liegt mit dem 2200 mAh starken Akku zwischen drei und vier Stunden. Die Ubuntu-Version soll Mitte Oktober erhältlich und etwas günstiger sein. Bis dahin bietet Dell den Rechner nur mit Windows XP Home an.

Lenovo startet mit dem Ideapad S9 und dem Ideapad S10 gleich mit zwei Modellen in den Netbook-Markt. Die Modelle unterscheiden sich in erster Linie durch die Display-Diagonale, die beim S9 8,9 Zoll und beim S10 10,2 Zoll beträgt. Darüber hinaus gibt es verschiedene Ausstattungen mit HDD oder SSD und 0,3- beziehungsweise 1,3-Megapixel-Webcam. In Europa sind die Modelle ab Oktober zu haben; welche Ideapads mit Windows und welche mit Linux kommen, steht noch nicht fest. Gegen die Konkurrenz will sich Lenovo mit einem sehr günstigen Preis (S9 für 320 Euro) und dem zusätzlichen ExpressCard-Slot durchsetzen. Dafür bringt das Ideapad nur zwei USB-Anschlüsse mit. Laut Informationen auf der Lenovo-Homepage kommen die Linux-Modelle mit Linpus Lite [8]. Die Akkulaufzeit liegt mit dem 2200 mAh starken 3-Zellenakku zwischen zwei und drei Stunden, wobei das kleinere Modell die besseren Werte aufweisen dürfte.

Das teuerste

Rund 600 Euro verlangt HP in Deutschland für das HP Mini Note. Der Netbook-Fan bekommt dafür ein sehr schön verarbeitetes, schwarz-silbernes Gerät mit einer außerordentlich großen und leicht zu bedienenden Tastatur und einem hoch auflösenden, aber spiegelnden 9-Zoll Display mit 1280 x 786 Bildpunkten. Das breite Touchpad mit zwei Maustasten zur linken und rechten Seite arbeitet sehr angenehm und es lässt sich auf Wunsch per Tastendruck ausschalten. Als echtes Business-Netbook bringt das HP Mini Note zudem neben zwei USB-Anschlüssen und dem obligaten SD-Kartenleser auch einen ExpressCard-Slot mit, ein integriertes UMTS-Modem fehlt allerdings.

Obwohl HP ursprünglich auch eine Version mit Suse Linux Enterprise Desktop 10 angekündigt hatte, gibt es das Gerät in Deutschland nur mit Windows Vista in der Business-Variante. Es bringt dafür 2 GByte Hauptspeicher und eine 120 GByte große Festplatte mit. Besser haben es unsere Nachbarn in Österreich: Hier findet sich in diversen Internet-Shops auch die Linux-Version, allerdings nur mit 512 MByte RAM und einer langsameren CPU (1,2 statt 1,6 GHz). Auch zeigt das Display nur die üblichen 1024 x 600 Bildpunkte an. Für das so ausgestattete Mini Note verlangt HP in Österreich knapp 400 Euro. Kluge Köpfe bestellen deshalb das Mini-Note in der Schweiz: Für läpprige 800 Franken – rund 480 Euro – bekommt man hier die Linux-Version mit 2 GByte Hauptspeicher, dem hochauflösenden Display und 6-Zellen-Akku.

Die Achillesferse des Mini-Note stellt seine Via-Basis dar. So schafft das Netbook trotz 6000 mAh starkem und hervorstehendem Akku (Abbildung 8) nur rund 4 Stunden ohne Stromzufuhr, zudem benötigen Sie für die Chrome-9-Grafik als Linux-Nutzer spezielle Treiber, die zurzeit nur für Ubuntu 8.04 und SLES 10 SP1 als vorkompilierte X.org-Module zur Verfügung stehen.

Die Via-Seite bietet zwar auch einen Patch für OpenSuse 11.0 zum Download an, dieser nützt bei einem aktuellen Kernel jedoch wenig. So arbeitet das Gerät mit dem Framebuffer-Treiber zwar anstandslos, wenn man nur Mails lesen und Texte schreiben möchte. Sobald man aber die Webcam benutzen oder im Web ein paar Flash-Videos anschauen möchte, macht sich die mangelnde 2D-Beschleunigung mit einem unangenehmen Lüftergeräusch und schnell abnehmender Akkulaufzeit bemerkbar. Wer allerdings ein Netbook mit einer Auflösung von 1280 x 768 Bildpunkten sucht, der kommt zurzeit nicht am HP Mini Note vorbei.

Abbildung 8: Der große Akku des HP Mini Note 2133 sorgt zwar für lange Laufzeiten, erweist sich aber beim Transport als nicht besonders praktisch.

Abbildung 8: Der große Akku des HP Mini Note 2133 sorgt zwar für lange Laufzeiten, erweist sich aber beim Transport als nicht besonders praktisch.

Bis Weihnachten

Der Netbook-Markt verträgt noch weitere Modelle. Das haben auch Fujitsu-Siemens, LG, Samsung, Sony und Toshiba erkannt: Alle Hersteller wollen noch in diesem Jahr eigene Netbooks auf den deutschen Markt bringen.

Fujitsu-Siemens stellte sein Amilo Mini auf der IFA in Berlin vor. Das 9-Zoll-Netbook mit mattem Display soll zum Erscheinungstermin dieses Hefts bereits in den Läden liegen. Es bringt für rund 400 Euro eine 60-GByte-Festplatte, 1 GByte RAM und als Besonderheit einen ExpressCard-Slot und Bluetooth mit. Der 2200 mAh starke Akku hält mit Intels Atom-Prozessor zwischen zwei und drei Stunden durch. Als Betriebssystem bietet FSC nur Windows XP Home an. Im direkten Vergleich zum Akoya Mini und zum MSI Wind hat das FSC-Netbook dank des ExpressCard-Slots somit die Nase vorne. Einen größeren Akku will Fujitsu-Siemens noch vor Weihnachten anbieten.

Samsung hat laut eigenen Angaben den Markt aktualisiert und die größten Schwächen der Konkurrenz bei der Akkulaufzeit und der Tastatur ausgemacht. Die Koreaner bringen ab Oktober das NC10 mit 6-Zellen-Akku, 160-GByte-Festplatte und Windows XP für 399 Euro. Es soll 1,33 kg wiegen und der Akku rund fünf Stunden durchhalten. Neben WLAN nach 802.11b/g hat es auch einen Bluetooth-Adapter und Gigabit-Ethernet an Board. Die restlichen Parameter liegen im Rahmen des Üblichen: 1 GByte RAM, 10-Zoll-Display mit 1024×600 Bildpunkten und die obligate 1,6 GHz schnell Atom-CPU N270.

Auch LG bringt mit dem LX 110 ein 10-Zoll-Netbook mit 1024 x 600 Pixeln auf den Markt. Ab November soll es für 400 bis 500 Euro (mit HSDPA-Modul) erhältlich sein. Details zum 1,2 kg schweren Gerät gibt es noch relativ wenige, allerdings soll auch LG Wert auf eine vollwertige Tastatur und eine lange Akkulaufzeit legen. Als Betriebssystem kommt Windows XP Home zum Einsatz.

Toshiba hat für Ende Oktober das NB100 angekündigt. Es soll ebenfalls in verschiedenen Ausführungen erhältlich sein und zwischen 400 und 450 Euro kosten. Neben WLAN 802.11b/g und Fast Ethernet hat es auch einen Bluetooth-Adapter an Board und drei USB-Anschlüsse, die man auch bei ausgeschaltetem Gerät nutzen kann – zum Beispiel zum Laden eines MP3-Players. Als Betriebssystem kommt Windows XP Home oder Ubuntu Netbook Remix zum Einsatz. Das Netbook mit 9-Zoll-Display soll trotz Festplatte nur ein Kilo wiegen, was auf einen kleinen Akku schließen lässt.

Vom ersten Sony-Netbook gibt es bis jetzt nicht viel mehr als einige Gerüchte [9]. Es soll auf dem Quanta-Referenzdesign basieren (1,6 GHz schneller C7-Prozessor von Via und VX800-Grafik), 1 GByte Hauptspeicher und eine 80 GByte große Festplatte mitbringen. Immerhin bestätigte Sony inzwischen, dass es an einem Netbook arbeitet. Wann es auf den Markt kommen soll, steht jedoch noch nicht fest.

Kaufen oder abwarten?

Wer einen neuen Rechner kauft, muss damit leben, dass es innerhalb kürzester Zeit bereits bessere Modelle für das gleiche Geld gibt. Das ist auch bei den Netbooks so. Kaufen Sie jetzt, sollten Sie unbedingt auf ein Gerät mit 1024×600 Bildpunkten setzen, da diese Auflösung doch deutliche Vorteile gegenüber dem ersten EeePC-Display bringt.

Können Sie sich nicht für Xandros oder Linpus Lite erwärmen, kaufen Sie am besten einen Rechner mit 1 GByte Hauptspeicher, da damit sämtliche Distributionen und grafischen Oberflächen reibungslos arbeiten. Alternativ suchen Sie sich ein Modell aus, dessen RAM-Module Sie austauschen oder erweitern können.

Übrigens: Die Preise dürften erfahrungsgemäß zum Weihnachtsgeschäft hin eher steigen – falls Sie also nicht jetzt gleich kaufen wollen, warten Sie am besten den Januar ab.

EeePC 4G 701 EeePC 900 EeePC 900A EeePC 901 EeePC 1000H Inspiron Mini 9 Aspire One 110L Aspire One 150L/150X Akoya E1210 Terra Mobile-Home Go! Wind U100 One A110/A115/A120 One A140/A150 One A 440/450 Ideapad S9/S10 Mini-Note 2133
Hersteller Asus Asus Asus Asus Asus Dell Acer Acer Medion Wortmann AG MSI Brunen-IT Brunen-IT Brunen-IT Lenovo HP
Prozessor Intel Celeron M, 900 MHz Intel Celeron M, 900 MHz Intel Atom N 270 (1,6 GHz) Intel Atom N 270 (1,6 GHz) Intel Atom N 270 (1,6 GHz) Intel Atom N 270 (1,6 GHz) Intel Atom N 270 (1,6 GHz) Intel Atom N 270 (1,6 GHz) Intel Atom N 270 (1,6 GHz) Intel Atom N 270 (1,6 GHz) Intel Atom N 270 (1,6 GHz) Via C7, 1 GHz Via C7, 1 GHz Via C7, 1,6 GHz Intel Atom N 270 (1,6 GHz) Via C7, 1,6 GHz
Hauptspeicher 512 MByte 1 GByte 1 GByte 1 GByte 1 GByte 1 GByte 512 MByte 1 GByte 1 GByte 1 GByte 1 GByte 512 MByte 1 GByte 1 GByte 1 GByte 2 GByte
Festplatte SSD, 4 GByte SSD, 12 GByte SSD, 8 GByte SSD, 12 GByte HDD, 160 GByte SSD, 16 GByte SSD, 8 GByte HDD, 80 GByte HDD, 80 GByte HDD, 80 GByte HDD, 80 GByte SSD, 2/4/4 GByte HDD, 60 GByte HDD, 80 GByte 80 GByte HDD oder 4 GByte SD HDD, 120 GByte
Display 7 Zoll, 800 x 480 Pixel 8,9 Zoll, 1024 x 600 Pixel 8,9 Zoll, 1024 x 600 Pixel 8,9 Zoll, 1024 x 600 Pixel 10 Zoll, 1024 x 600 Pixel 8,9 Zoll, 1024 x 600 Pixel, spiegelnd 8,9 Zoll, 1024 x 600 Pixel, spiegelnd 8,9 Zoll, 1024 x 600 Pixel, spiegelnd 10 Zoll, 1024 x 600 Pixel 10 Zoll, 1024 x 600 Pixel 10 Zoll, 1024 x 600 Pixel 7 Zoll, 800 x 480 Pixel 7 Zoll, 800 x 480 Pixel 10 Zoll, 1024 x 600 Pixel 8,9 Zoll/10,2 Zoll, jeweils 1024 x 600 Pixel 8,9 Zoll, 1280 x 768, spiegelnd
Grafik Intel GMA 900 Intel GMA 900 Intel GMA 900 Intel GMA 950 Intel GMA 950 Intel GMA 950 Intel GMA 950 Intel GMA 950 Intel GMA 950 Intel GMA 950 Intel GMA 950 S3 VX800 Via/S3 VX800 Via Unichrome PRO II Intel GMA 950 Via Chrome9
Kartenleser SD/MMC/MS/MS PRO SD/MMC SD/MMC SD/MMC SD/MMC SD/MMC/MS/MS Pro SD/MMC/MS/MS Pro SD/MMC/MS/MS Pro SD/MMC/MS SD/MMC/MS SD/MMC/MS SD/MMC/MS SD/MMC/MS SD/MMC/MS/MS Pro SD/MMC/MS/MS Pro SD/MMC
Anschlüsse 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 2 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 2 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 3 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer 2 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer, ExpressCard 2 x USB 2.0, VGA, Line-In, Kopfhörer, ExpressCard
Netzwerk Fast Ethernet Fast Ethernet Fast Ethernet Fast Ethernet Fast Ethernet Fast Ethernet Fast Ethernet Fast Ethernet Fast Ethernet Fast Ethernet Gigabit Ethernet Fast Ethernet Fast Ethernet Fast Ethernet Fast Ethernet Gigabit Ethernet
WLAN 802.11b/g 802.11b/g 802.11b/g 802.11b/g 802.11a/b/g/n 802.11b/g 802.11b/g 802.11b/g 802.11b/g/n 802.11b/g 802.11b/g 802.11b/g 802.11b/g 802.11b/g 802.11b/g 802.11a/b/g
Bluetooth Nein Nein Nein Nein Ja Ja Nein Nein Nein Nein Ja Nein Nein Nein Ja Ja
Webcam 0,3 Megapixel 1,3 Megapixel 0,3 Megapixel 1,3 Megapixel 1,3 Megapixel 1,3 Megapixel 0,3 Megapixel 0,3 Megapixel 0,3 Megapixel 0,3 Megapixel 1,3 Megapixel Nein/0,3/0,3 Megapixel 0,3 Megapixel 1,3 Megapixel 0,3/1,3 Megapixel 1,3 Megapixel
Akku 5200 mAh/4400 mAh 4400 mAh 4400 mAh 6600 mAh 6600 mAh 2200 mAh 2200 mAh 2200 mAh 2200 mAh 2200 mAh 2200 mAh 4800 mAh 4800 mAh 2200 mAh 2200 mAh 7000 mAh
Akkulaufzeit (ca.) 3 Stunden 2 bis 3 Stunden 4 Stunden 6 bis 7 Stunden 4 bis 5 Stunden 3 Stunden 2 bis 3 Stunden 2 bis 3 Stunden 2 bis 3 Stunden 2 bis 3 Stunden 2 bis 3 Stunden 4 bis 5 Stunden 4 bis 5 Stunden 1 bis 2 Stunden 2 bis 3 Stunden 4 bis 5 Stunden
Besonderheiten Linux-Version mit 20 GByte SSD Ubuntu-Version angekündigt Zweiter Kartenleser (SD) als Erweiterung für die SSD-Disk Zweiter Kartenleser (SD) als Erweiterung für die Festplatte Baugleich mit dem Medion Akoya Mini Quanta-Referenzdesign Quanta-Referenzdesign Ab Oktober erhältlich
Betriebssysteme Xandros, Windows XP Home Windows XP Home Xandros Xandros, Windows XP Home Windows XP Home Windows XP Home Linpus Linux Lite Linpus Linux Lite, Windows XP Home Windows XP Home Windows XP Home Windows XP Home Ubuntu/Ubuntu/Windows XP Home Ubuntu/Windows XP Home Ubuntu (A440)/Windows XP Home (A450) Ubuntu oder Windows XP Home Windows Vista Business
Gewicht 900 g 1 kg 900 g 1,1 kg 1,5 kg 1 kg 1 kg 1 kg 1,2 kg 1,2 kg 1,2 kg 950 g 950 g 1,2 kg 1,1/1,3 kg 1,3 kg
Preis (ca.) 250 Euro 350 Euro 300 Euro 400 Euro 430 Euro 370 Euro 300 Euro 350 Euro 400 Euro 400 Euro 430 Euro 200/240/270 Euro 260/300 Euro 320/350 Euro 320/360 Euro 600 Euro
LinuxUser 11/2008 KAUFEN
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