Bei Audio-Abspielprogrammen fällt die Wahl schwer. Meist ähnliche Oberflächen verbergen sehr unterschiedliche Qualitäten. Wir stellen die wichtigsten Player vor: Rhythmbox für Gnome, die KDE-Vertreter Amarok und Juk sowie Beep, den Nachfolger des Klassikers XMMS.
Welcher Audio-Player sich am besten eignet, hängt von vielen Kriterien ab. Wer sich auf einen Lieblings-Desktop festgelegt hat, braucht ein Abspielprogramm, das sich darin perfekt einfügt. Andere wechseln gelegentlich die Desktop-Umgebung und suchen einen Player, der mit jeder zusammenarbeitet.
Gnomes Liebling
Ein Audio-Player gehört zum festen Repertoire moderner Desktop-Umgebungen. Bei einer Gnome-Installation erfüllt diesen Zweck Rhythmbox [1] (Abbildung 1), im Menü bei deutscher Spracheinstellung unter dem Namen Musik-Player zu finden.
Obwohl bereits Bestandteil von Gnome, befindet sich das von Apples iTunes inspirierte Rhythmbox noch in der Entwicklung. Die aktuelle Version 0.8.8 bietet bereits die wichtigsten Features, lässt aber andere noch vermissen.
Besitzer großer Musiksammlungen verwalten ihre Lieder mit Hilfe von Wiedergabelisten. Dazu bietet Rhythmbox die vordefinierte Playlist Bibliothek, die alle bekannten Lieder auflistet. Die Sammlung lässt sich nach Interpreten und einzelnen Alben filtern. Der Benutzer definiert nach feineren Kriterien automatische oder statische Playlists. In eine statische Liste schiebt er einzelne Lieder, um sich eine bestimmte Auswahl immer wieder anzuhören.
Die automatischen Playlists durchsuchen die Musiksammlung nach frei wählbaren Gesichtspunkten. So landen beispielsweise alle Songs eines bestimmten Interpreten oder Genres in einer automatischen Wiedergabeliste. Kommt ein neues Lied in die Sammlung, erscheint es auch in der entsprechenden Playlist.
Aus dem Abspielverhalten des Benutzers erstellt Rhythmbox für jedes Lied eine Bewertung. Jedes Mal, wenn ein Song bis zum Ende läuft, steigt die Bewertung; wird es unterbrochen, sinkt sie. Das Resultat lässt sich beispielsweise in einer automatische Playlist verwenden, in die Lieder erst mit mindestens vier der fünf möglichen Sterne gelangen.
Informationen wie Liedname, Interpret oder Genre speichert das MP3-Format in den so genannten ID3-Tags. Die aktuelle Version von Rhythmbox wertet diese Daten aus, lässt sie den Benutzer aber nicht bearbeiten. Der dafür vorgesehene Dialog existiert bereits, fungiert bislang jedoch ausschließlich als Betrachter. Erst in einer zukünftigen Version soll Rhythmbox die Option zum Editieren von ID3-Tags enthalten.
Feste Bindung
Rhythmbox spielt Klangdateien ausschließlich via GStreamer [2] ab. Gnome verwendet diese Bibliothek zur Wiedergabe von Multimediadateien aller Art. Sie dekodiert die Formate und leitet sie ans Soundsystem ESD weiter. So spielt Rhythmbox alle Klangformate ab, zu denen das System ein GStreamer-Plugin anbietet. Einige Distributionen, darunter Fedora und Suse ab der Version 9.3, enthalten die MP3-Erweiterung aus patentrechtlichen Gründen nicht mehr. Dann scheitert auch Rhythmbox an diesen Dateien, bis das Paket gstreamer-mad heruntergeladen und nachinstalliert wurde.
Leider stört im Alltagsgebrauch bei der aktuellen Rhythmbox-Version die immer wieder auftretende Instabilität des Programms. Beim Abspielen von Live-Streams stürzt es ebenso regelmäßig ab wie beim Hinzufügen weiterer Verzeichnisse in die Bibliothek oder neuer Lieder mit Sonderzeichen im Dateinamen oder im ID3-Tag.
Der Vorteil von Rhythmbox liegt in der guten Integration in den Desktop. Verschiedene Anwendungen, beispielsweise die Chat-Programme Gaim und XChat sowie eine Firefox-Erweiterung, greifen mit Hilfe von Plugins direkt auf Rhythmbox zu. Auf Wunsch steuert ein Panel-Icon das Programm, so dass das Hauptfenster keinen Platz auf dem Desktop verbraucht.
Juk
Auch die andere große Desktop-Umgebung bietet einen komfortablen MP3-Player. Im KDE-Multimediapaket ist Juk [3] (Abbildung 2) zuständig für die Wiedergabe und Verwaltung von Audiodateien. Statische und automatische Wiedergabelisten halten auch hier die Kollektion übersichtlich. Beim Programmstart durchsucht Juk unter DateiOrdner hinzufügen… eingestellte Verzeichnisse nach Klangdateien und sammelt sie in der Kollektionsliste – neue Dateien landen so automatisch in der Sammlung.
Die Rhythmbox fehlende Möglichkeit zum Bearbeiten von ID3-Tags bietet Juk auf elegante Weise. Die einzelnen Einträge lassen sich direkt in der Playlist bearbeiten. Außerdem bietet das Programm einen – so die deutsche Übersetzung für den Tag Guesser – “Meta-Info-Rater”. Diese Funktion füllt fehlende ID3-Tags selbständig aus, entweder an Hand des Dateinamens oder bei bestehender Internet-Verbindung über den Musicbrainz-Server [4].
Aus den Fragmenten des Dateinamens versucht Juk, Interpreten und Titel des Lieds zu schließen, in dem es ihn auf Basis konfigurierbarer Algorithmen zerteilt. Häufig speichert man MP3-Dateien beispielsweise beginnend mit dem Namen des Interpreten gefolgt durch den Song-Titel, beides separiert durch einen Bindestrich. Aus diesen Informationen füllt der “Rater” dann den ID3-Tag.
Mehr Details kennt meist der Musicbrainz-Server. Juk erstellt einen so genannten Audio-Fingerprint, der die wichtigsten Eigenschaften der ersten 30 Sekunden eines Lieds enthält. Diese Kennzeichnung schickt es an den Musicbrainz-Server und erhält als Antwort Informationen über Interpret und Titel, aber auch über Album, Genre und Produktionsjahr (Abbildung 3). Das funktioniert jedoch nur, wenn der Musicbrainz-Server das entsprechende Lied bereits kennt. Die Trefferquote liegt aber auch fernab der Charts hoch. Häufig bietet Musicbrainz mehrere mögliche Kandidaten, aus denen der Benutzer das richtige Lied aussucht.
Zur optischen Aufhellung trägt Juks Titelbildmanager bei. Er verknüpft Alben mit Bildern aus einer lokal vorhandenen Grafikdatei oder ebenfalls aus dem Internet. Letztere Option bedient sich der Datenbank des Online-Kaufhauses Amazon, das zu fast jeder angebotenen CD oder Schallplatte ein Bild vom Cover bietet. Beim Abspielen eines Lieds vom betreffenden Album erscheint dann das Titelbild in der Wiedergabeanzeige.
Allerdings erlaubt Amazon die Verwendung seiner Bilder nur unter der Bedingung, dass sie nach 30 Tagen wieder gelöscht werden. Deshalb tut Juk eben dies nach Ablauf eines Monats, danach muss man die Grafiken erneut herunterladen.
Auch Juk lässt sich auf ein Panel-Icon reduzieren und darüber per Kontextmenü steuern. Zur Sound-Ausgabe bedient es sich nicht nur des KDE-Standardsystems Arts [5], es verwendet optional auch GStreamer sowie die Arts-Erweiterung AKode.
Amarok
Der recht neue Player Amarok [6] (Abbildung 4) gehört zur KDE-Umgebung und somit zum Repertoire der großen Distributionen. Die Entwickler dieses Programms legen viel Wert auf Stil – sowohl äußerlich, als auch bei der Wahl der Features.
Wie Juk bietet Amarok einen ID3-Tag-Editor, der via Musicbrainz Song-Daten herunterlädt. Auch ein Titelbildmanager mit der von Juk bekannten Funktionalität fehlt nicht. Darüber hinaus greift der Player ausgiebig auf automatische Wiedergabelisten zurück und verwendet ein wesentlich feineres Bewertungssystem als Rhythmbox.
Amarok stuft jedes Lied in eine Beliebtheitsskala von 0 bis 100 ein. Jeder Abspielvorgang fließt in die Berechnung ein: Wird ein Titel bis zum Ende gespielt, zählt das 100 Punkte. Wird er unterbrochen, erhält er je nach Abspieldauer einen prozentualen Anteil. Beispielsweise führt eine Abbruch der Wiedergabe nach 20 Prozent der Gesamtlänge eines Lieds zu einer Wertung mit 20 Punkten. Der Durchschnitt aus allen Werten ergibt die Gesamtpunktzahl.
Amarok führt auch über andere Details akribisch Buch. Dazu nutzt es entweder eine eigene SQLite-Datenbank oder greift auf MySQL zurück. Zu jedem bekannten Lied der Sammlung speichert Amarok, wie häufig, wann zum ersten Mal, und wann es zuletzt gespielt wurde.
All diese Informationen lassen sich zum Erstellen automatischer Wiedergabelisten nutzen. Amarok bringt bereits zahlreiche Playlists mit, über die man beispielsweise direkt auf die zehn beliebtesten Lieder insgesamt oder eines Interpreten zugreift. Auch die am häufigsten, am seltensten oder noch nie gespielten Lieder findet man hier schnell. Die Liste Newest Tracks zeigt die zehn zuletzt zur Kollektion hinzugefügten Songs, auf Wunsch auch nach Interpreten gefiltert.
Der Phantasie sind beim Anlegen eigener automatischer Playlists keine Grenzen gesetzt. Beliebig lassen sich alle bekannten Daten als Suchkriterien kombinieren. Einziger Wermutstropfen dabei: Die Eigenschaften automatischer Wiedergabelisten lassen sich nachträglich nicht mehr anpassen; der Benutzer muss stattdessen eine komplett neue Playlist anlegen.
Musikalische Community
Amarok wartet mit einem weiteren von iTunes bekannten Leckerbissen auf: Es unterstützt Audioscrobbler [7] (Abbildung 5). Auf diesem Server speichern angemeldete Nutzer ein Profil ihres Musikgeschmacks, das die am häufigsten abgespielten Songs eines jeden Benutzers verzeichnet. Daraus entstehen Audioscrobbler-eigene Charts, die die beliebtesten Lieder und Künstler zeigen.
Amarok-Benutzer verwenden ihren Audioscrobbler-Account zur Pflege ihres Profils, aber sie profitieren auch ohne eigenes Konto von den Daten anderer Benutzer. Spielt man ein Lied ab, sucht Amarok nach anderen Liebhabern desselben Stücks und schlägt aufgrund deren Geschmacks weitere Lieder vor, die sich beispielsweise automatisch in die aktuelle Wiedergabeliste aufnehmen lassen.
Auch wer sich für die Texte seiner Lieder interessiert, wird bei Amarok fündig. Der so genannte Kontext-Browser zeigt zum aktuell laufenden Lied stets die wichtigsten Informationen an. Im Reiter Lyrics findet sich hier der dazugehörige Text, falls der Liedtext-Server Lyrc [8] ihn kennt. Andernfalls öffnet der Button Add Lyrics einen Web-Browser und bietet die Möglichkeit, fehlende Song-Texte selbst einzutragen.
Das Aussehen von Amarok lässt sich vielseitig konfigurieren. Zunächst gibt es die Möglichkeit, ein kleines Bedienfenster vom Playlist-Fenster abzukoppeln, wie bei XMMS. Das Wiedergabefenster lässt sich dann separat schließen, um Platz auf dem Desktop zu sparen. Themes im von HTML bekannten CSS-Format (Cascading Stylesheets) passen außerdem das Aussehen des Kontext-Browsers an.
Amarok integriert sogar das Brennprogramm K3B. Darüber lassen sich Wiedergabelisten oder einzelne Lieder direkt brennen, als Daten-CD ebenso wie als Audio-CD. Für die Wiedergabe verlässt sich Amarok wie die anderen Projekte auf fertige Backends. Dabei bietet es nicht nur die Wahl zwischen Arts und GStreamer, sondern unterstützt darüber hinaus die Xine-Engine [9] und jetzt schon die beiden zukunftsträchtigen Projekte Media Application Server (MAS) [10] und NMM [11].
Beep Media Player
Beim Aufkommen des MP3-Formats setzte sich XMMS als einer der ersten grafischen Player unter Linux schnell als Quasi-Standard durch. Er imitiert das Äußere des unter Windows weit verbreiteten Programms Winamp. Da die von XMMS immer noch verwendete erste Version der Grafikbibliothek GTK modernen Standards hinterherhinkt, entwickelten einige freie Programmierer mit dem Beep Media Player [12] einen Nachfolger unter Verwendung von GTK2.
Beep übernimmt den Aufbau von Winamp [13] und XMMS: Ein sparsames Player-Fenster, zu dem sich ein Playlist- und ein Mixer-Fenster erst bei Bedarf gesellen (Abbildung 6). Ein Doppelklick auf die Titelleiste des Hauptfensters minimiert dieses sogar auf die Größe der Leiste selbst, der Player lässt sich dann darüber bei minimalem Platzverbrauch auf dem Bildschirm bedienen (Abbildung 7).

Abbildung 6: Der Beep Media Player imitiert wie sein Vorgänger XMMS das bekannte Winamp für Windows.
Abbildung 7: Im eingerollten Modus begnügt sich Beep mit minimalem Platz.
Die Bedienung von Beep ist jedoch gewöhnungsbedürftig. Im Hauptfenster findet man beinahe keinen Text; wer das Playlist- oder das Mixer-Fenster benötigt, muss das zugehörige Symbol kennen. Auf das Einstellungsmenü und weitere Optionen weisen lediglich einzelne, unscheinbare Buchstaben hin.
Auch die Beschriftung der Buttons zum Anlegen und Bearbeiten der Wiedergabelisten gibt sich sparsam. Add zum Hinzufügen von Liedern und Verzeichnissen erscheint noch intuitiv, aber dass Sub zum Entfernen dient, leuchtet nicht auf den ersten Blick ein. Die Möglichkeiten zur Playlist-Verwaltung gestalten sich im Vergleich zu den anderen Abspielprogrammen geradezu primitiv. Beep unterstützt ausschließlich statische Playlists, denen man Dateien oder Verzeichnisse manuell hinzufügt.
Die Stärke von Beep liegt in der Erweiterbarkeit. Zum Gestalten der Oberfläche verwendet auch der Media Player die zahlreichen Skins von Winamp und XMMS. Die Homepages dieser beiden Programme sowie viele Liebhaberseiten Dritter bieten eine unüberschaubare Auswahl teilweise grundverschiedener Outfits. Auch das von den Beep-Vorbildern bekannte Konzept der Visualisierungs-Plugins hat der Media Player übernommen. Die Erweiterungen, die bei XMMS und Winamp zum Rhythmus der Musik bewegte Grafiken darstellen, lassen sich nicht direkt übernehmen, aber eine auf der Beep-Homepage erhältliche Sammlung imitiert viele der bekannten Effekte.
Darüber hinaus erweitern zahlreiche weitere Plugins die Funktionsvielfalt. Mit ihnen spielt Beep praktisch alle gebräuchlichen Sound-Dateien ab, darunter neben den Standards das Windows-Media-Audio-Format (WMA) und Exoten wie die Amiga Music Files oder Dateien im Portable Sound Format (PSF) der Playstation 1.
Mit entsprechenden Erweiterungen erreicht Beep viele der von anderen Playern bekannten Features – ob Audioscrobbler-Unterstützung [11], ein Panel-Icon oder – mit dem Intelligent Multimedia Management System (IMMS) [14] – ein ausgefeiltes Bewertungssystem, das auch Playlists automatisch anpasst. Darüber hinaus existieren spezialisierte Plugins, die beispielsweise einen RSS-Feed aus den abgespielten Liedern erzeugen, zeitabhängig bestimmte Lieder oder Playlists abspielen oder gar die Steuerung per Joystick ermöglichen.
Bei der Ausgabe arbeitet Beep leider nicht mit dem KDE-System Arts zusammen. Stattdessen nutzt es ESD, das Soundsystem von Gnome, oder greift direkt auf die Hardware-Schnittstelle via OSS oder Alsa zu.
Entscheidungshilfe
Wer häufig Musik von der Festplatte spielt, wird sich auf Dauer auf ein Abspielprogramm festlegen – schließlich möchte man sich nicht jedes Mal in ein neues Programm einarbeiten, um sich beim Lieblingslied zu entspannen. Zwar lassen sich die Playlists meist gemeinsam nutzen oder zumindest konvertieren, aber die Bedienung und die von den Programmen gesetzten Prioritäten variieren stark.
Wer als Desktop-Umgebung üblicherweise Gnome verwendet und den Arbeitsspeicher nicht zusätzlich mit den umfangreichen KDE-Basisbibliotheken belasten möchte, muss Amarok und Juk bereits ausschließen. Rhythmbox enttäuscht in der vorliegenden Version jedoch durch fehlende Features und mangelnde Stabilität, so dass sich in diesem Fall Beep empfiehlt. In den Media Player müssen sich Neulinge zwar erst einarbeiten, aber wer bereits XMMS oder Winamp kennt, findet sich sofort zurecht.
Dem Beep Media Player fehlt lediglich die Option, automatische Playlists anzulegen. Dank der Plugins ist es ansonsten in puncto Feature-Vielfalt den anderen überlegen. KDE-Benutzer müssen allerdings das Soundsystem Arts abschalten, um Beep verwenden zu können.
Wer ohnehin KDE verwendet, dürfte deshalb mit Amarok glücklicher werden. Seine zahlreichen Features stehen der Benutzerfreundlichkeit nur selten im Wege. Der höhere Ressourcen-Verbrauch gegenüber Beep durch die vielen fest eingebauten Features fällt innerhalb einer KDE-Umgebung kaum ins Gewicht, so dass wohl nur Winamp-Umsteiger den XMMS-Nachfolger aus Gewohnheit bevorzugen.
Infos
[1] Rhythmbox: http://www.rhythmbox.org
[2] GStreamer: http://gstreamer.freedesktop.org
[3] Juk: http://developer.kde.org/~wheeler/juk.html
[4] Musicbrainz: http://www.musicbrainz.org
[5] Arts: http://www.arts-project.org
[6] Amarok: http://amarok.kde.org
[7] Audioscrobbler: http://www.audioscrobbler.org
[8] Lyrc: http://lyrc.com.ar
[9] Xine: http://xinehq.de
[10] MAS: http://www.mediaapplicationserver.net
[11] NMM: http://www.networkmultimedia.org
[12] Beep Media Player: http://www.sosdg.org/~larne/w/BMP_Homepage
[13] Winamp: http://www.winamp.com
[14] IMMS: http://www.luminal.org/wiki/index.php/IMMS









