Modem nicht schnell genug? Linux bietet natürlich auch die notwendigen Mittel, um mit einer ISDN-Karte ins Netz zu gehen. In unserem Schwerpunkt zum Thema ISDN beleuchten wir daher zuerst die Konfigurationsschritte für den ISDN-Internet-Zugang.
Zum Thema Internet-Zugang werden wir dabei nur die Einrichtung über das grafische KDE-Frontend kISDN beleuchten, das Sie natürlich auch unter GNOME oder anderen Oberflächen verwenden können; neben X Window benötigen Sie dazu nur die Qt- und KDE-Bibliotheken. Mehr Informationen dazu auf den folgenden 2,5 Seiten. Übrigens: es geht hier nur um sogenannte “passive” interne ISDN-Karten. Wenn Sie einen ISDN-Adapter mit serieller Schnittstelle besitzen, dann können Sie diesen wie ein Modem ansprechen, verwenden also z. B. für die Internet-Einwahl das Modem-Tool kppp.
Ab Seite 11 bieten wir Ihnen eine kleine Einführung in die ISDN-Technologie – wie unterscheidet sich ein ISDN-Anschluss von einem herkömmlichen Telefonanschluss? (ab S. 11)
Wenn Sie noch keinen Anrufbeantworter haben und sich vorstellen können, Ihren Linux-PC bei Abwesenheit durchlaufen zu lassen, dann wird Sie auch die Möglichkeit interessieren, mit dem Programm vbox einen digital Anrufbeantworter einzurichten. Zum Abhören benötigen Sie dann noch eine Soundkarte, um die eingegagenen Anrufe abzuspielen; alternativ können Sie (falls Ihr Linux-Rechner Teil eines Netzwerks ist) auch von einem anderem PC aus auf die aufgenommenen Daten zugreifen und sie z. B. unter Windows anhören. (S. 14)
Den Abschluss des Schwerpunktes bildet ein Interview mit ISDN-Treiber-Entwickler Karsten Keil.




