Mark Shuttleworth forderte ja vor nicht allzu langer Zeit, Ubuntu innerhalb von zwei Jahren in “etwas zu verwandeln, das Kunst ist” und den Konkurrenten Mac OSX damit abzuhängen. Die ersten Schritte auf dem Weg sollen nun in Ubuntu Jaunty Jackalope sichtbar werden.
So bringt die derzeitige Alpha-Version bereits die neuen Notifications mit, die Systemmeldungen dezenter auf dem Desktop platzieren sollen (Abbildung 1). Sie erscheinen bei eingeschalteter Desktop-Beschleunigung halbtransparent oben rechts in der Ecke. Gibt es mehrere Meldungen, bildet sich eine Art Warteschlange.
Auch den Login-Manager haben Ubuntus Designer überarbeitet. Zwar kommt er noch immer in Brauntönen daher, aber mit einem etwas zeitgemäßeren Glas-Look (Abbildung 2). Sicher ist die Idee, Ubuntu optisch aufzuwerten, nicht schlecht. Ob das freie Betriebssystem allerdings mit Mac OS X konkurrieren kann (oder es gar überholt) steht auf einem anderen Blatt. Noch steht dem unter anderem entgegen, dass der 3D-Desktop häufig nicht richtig funktioniert und zu Bildfehlern neigt.








Etwas konventioneller und trotzdem erfeulich fürs Auge sind neue GTK2 Themes, welche mit etwas Glück mit dem nächsten Ubuntu mitgeliefert werden. Screenshots gibt es hier: https://wiki.ubuntu.com/Artwork/Incoming/DustTheme Zugegeben die Farbegebung ist bestimmt Geschmackssache, das ist das Ubuntu Standardlayout in Braun jedoch auch. Mir hat’s jedenfalls sehr gut gefallen. Für ein neues GTK Theme braucht auch nicht auf die stabile Jaunty warten. Einfach runterladen und in die Theme-Verwaltung ziehen, damit läuft die aktuelle Version 0.3 von “Dust” seit kurzen auf meinem PC. Übrigens mir gefällt die MacOS X Oberfläche nicht, die übertriebenen Transparenzeffekte sind schlecht fürs Auge. Das ist aber wohl auch… Mehr »