Hallo Leute,
habe ein Problem mit meinem WLAN-Zugang. WLAN funktioniert einwandfrei, nur muß ich unter GNOME ständig mein Passwort eingeben, wenn ich mich automatisch ins Netz verbinden lassen will. Kann doch nicht sein, daß ich das Passwort für die WLAN-Verbindung ständig eingeben muß…?!
Hat vielleicht jemand, der auch GNOME & WLAN benutzt, einen Rat oder Tipp?
Besten Dank für die Hilfe.
MarKre
1 Antwort
Da werkelt normalerweise der ‘network-manager’ mit dem Backend ‘network-manager-gnome’ und dem Frontend ‘nm-applet’, das sich in der Systemleiste einnistet. Eine möglicher Alternative wäre Wicd (gefällt mir persönlich eigentlich sogar besser):
https://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2008/04/und-drin
Na klar, auf diese Alternative bin ich noch gar nicht gekommen. Habe das kleine Tool, das ich schon einmal bei Xubuntu genutzt hatte (da bestand im letzten Jahr das gleiche Problem, das man mit dem Nachinstallieren des Paketes “libpam-gnome-keyring” löste).
Danke, Jörg, für den Tipp. Werde es gleich mal ausprobieren. ;)
Trotz des guten Tipps – es hat leider nicht geklappt. Habe Wicd über ein Suse-One-Click-Paket installieren können (in Yast war es nicht borhanden), mußte aber selbständig den Networkmanager deinstallieren. In Ubuntu wird dies bei Installation von Wicd im Gegezug durchgeführt, da diese beiden Tools sich beharken…
Wicd habe ich dann eingerichtet, den WPA2-Schlüssel vergeben und die Routine auf Automatik gesetzt, damit diese sich selbständig verbinden kann. Das hat auch – scheinbar – funktioniert. Laut Wicd war ich dann mit dem Netz verbunden, allerdings zeigte mir Firefox dauernd Fehlerseiten an und auch Evolution konnte keine Mails abrufen.
Komisch, Wicd sagt, ich sei verbunden, Die Network-Programme allerdings können nicht darauf zugreifen… :(
Egal, nachdem das Entwicklerteam wohl vollends auf KDE konzentriert hat und GNOME nur halbherzig eingepflegt hat, bin ich zunächst wieder zu openSUSE 11.0 GNOME zurück.
Version 11 ist überaus stabil, hier merkt man auch, daß alles gut zu funktionieren scheint: Das GNOME-Startbild nach dem Hochfahren ist vorhanden – Version 11.1 hat dies wahrscheinlich abgeschafft. Auch bekommt man dort etliche Sekunden einen schwarzen Bildschirm zu sehen bevor der Startsound ertönt und GNOME grafisch geladen wird. Die Icons auf dem Desktop sind in Version 11.0 nicht geschützt, sodaß nur root diese entfernen kann. Auch wird das Panel beim Start des Systems wesentlich schneller geladen (in Version 11.1 ist das Suse-Menü eine absolut “lahme Ente”).
Und das wichtigste: In Version 11.0 muß ich nicht ständig das Passwort eingeben, damit sich der NetworkManager mit dem Netz verbinden kann! Ich verstehe nicht, daß sich kein Mensch darüber ärgert, da GNOME ja Standard in SLE ist…
Kann es sein, daß Version 11.1 absolut unausgereift ist?
Vielleicht liegt’s ja an der ungeraden Versionsnummer…
Ich muß mich korrigieren: Auch unter openSUSE 11.0 muß ich nach jedem Neustart des Rechners mein bei der WLAN-Einrichtung vergebenes Passwort eingeben… :(
Demnach handelt es sich als nicht um ein Problme mit dem WLAN, sondern um ein RECHTE-PROBLEM, um ein Problem mit dem Schlüsselbund…
das hatte ich zum Anfang auch, vor allem wenn man den Benutzer wechselt. aber soweit ich mich noch erinnere, kann man in diesem Dialog mit der Passworteingabe auch ein Häckchen setzen, das dieses gemerkt werden soll.
Der Dialog der Passworteingabe, wo ich den Haken setzen kann, damit sich der “Schlüsselbund” merkt, daß er nicht ständig nachfragen soll, erscheint nach dem ersten Reboot einer frischen Installation.
Nachdem man aber den Haken gesetzt hat und neustartet, wird man wieder enttäuscht: Die Passwortabfrage erscheint wiederholt. Diesmal ist die Option, daß die Abfrage des Passwortes unterbindet, aber verschwunden…
Sehr ärgerlich, zumal scheinbar kein openSUSE-GNOME-User ein derartiges Problem hat. Vermutlich ist das unter openSUSE so gang und gäbe, daß jeder GNOME-Nutzer zu Beginn der Sitzung sein vergebenes Passwort eingeben muß und man sich schon daran gewöhnt hat…
openSUSE scheint’s wohl aber nicht zu kümmern. Schade, denn ein wenig mehr Aufmerksamkeit sollte man den Endanwendern schon schenken, sonst wechseln die zu anderen Distributionen.
Mandriva wäre so eine – dort funktioniert das automatische Einloggen bestens, und auch sonst ist man im deutschen Forum (mandrivauser.de) richtig gut aufgehoben… :)
Hallo!
Bei Ubuntu ist es möglich die ganzen Network-Manager usw. umzugehen -> manuele Konfiguration in der Datei /etc/network/interfaces. Lies dir dieses Post durch:
http://forum.ubuntuusers.de/topic/fritz-wlan-usb-stick-und-die-seahorse-abfrage/
Vielleicht geht das auch mit OpenSuse.
Schöne Grüße
darek