Ich benutze seit Jahren SuSE Linux bzw OpenSUSE, wie es heute heißt, mit KDE. Version 11.0 auf einem Notebook gefiel mir allerdings nicht besonders und so blieb ich solange wie möglich bei meinem super funktionierenden Suse 10.3. Ein Datencrash (Hardwareschaden) machte die Neuinstallation notwendig.
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Die Liste meiner traurigen Erlebnisse mit OpenSuse Version 11.1!
– Samba läßt sich nicht richtig konfigurieren, Eingaben über das Kontrollzentrum werden sogar mit einer Fehlermeldung abgebrochen
– Das neue Kontrollzentrum ist einfach grottenschlecht, unübersichtlich und – besonders schlimm – zum Teil in englisch
– überhaupt ist das ganze System nicht ausreichend übersetzt
– bewege ich bei Bildbetrachtung die Maus friert der Bildschirm ein und erfordert einen Neustart des X-Servers
– Showfoto – mein Lieblingsbildbetrachter – kann Dateien aus dem Netzwerk nicht mehr öffnen
– der Audioserver stürzt manchmal ab
– nach dem booten wird sehr oft das Audiogerät nicht richtig erkannt und ein neues angelegt. Die Liste der installierten Audiogeräte wird immer länger
– läuft der Dateimanager Dolphin im Systemverwaltungsmodus läßt sich aus ihm heraus kein Editor öffnen
– Die Tastenwiederholgeschwindigkeit ist zu hoch. Die Mehrfachausgabe der Zeichen ist zumindest lästig, bei der Eingabe von Passwörtern allerdings fatal. Bislang konnte ich nicht herausfinden wie ich diese Geschwindigkeit verringern kann.
– Fast jeden Tag verstellt sich die Zeit um zwei bis sechs Stunden, allerdings stets die Stunden, die Minuten bleiben richtig
– Die Plasmaoberfläche stürzt beim herunterfahren manchmal ab
– das schlimmste Problem ist aber, dass Umlaute nicht richtig erkannt werden. Dateien und Ordner mit Umlauten oder Sonderzeichen werden im Dateimanager zwar angezeigt, es kommt aber die Meldung, dass diese Dateien und Ordner nicht existieren und sie werden auch nicht geöffnet.
Viele dieser Probleme, vielleicht sogar alle, verursacht der neue KDE. Bei einem probeweise installiertem Gnome-Desktop traten viele der genannten Fehler nicht auf. Leider sagt mir Gnome überhaupt nicht zu. Er ist mir zu schwerfällig und umständlich. Wenn ich dann lesen muss, dass KDE 4 jetzt für den praxisgerechten Einsatz geeignet ist, kommt mir die Galle hoch. Wenn Linux-Neueinsteiger jetzt diesen Desktop installieren werden sie gerne wieder zu Windows zurückkehren.
Wenn jemand ähnliche Probleme und vielleicht sogar die Lösungen dazu hat – ich wäre für jede Hilfe dankbar.






Leider kann ich keinen deiner genannten Punkte nachvollziehen. Ich benutze auch openSUSE 11.1 (i586) und KDE 4.2.4 (release 2), aber ich kenne keine Probleme wie du. Ich bin jetzt auch kein Geek unter Linux und somit weiß ich auch nicht was du falsch gemacht hast. Aber irgendwas muss definitiv falsch gelaufen sein. Denn selbst mit der alten KDE 4.1 Version die noch von OpenSuse 11.1 mitgliefert wird, gibt es nicht so welche Fehler. Mein Tipp: Neuinstallation. Aber vielleicht kann dir hier jemand auch besser helfen. Nur ein paar Punkte, die mir eingefallen sind Zu Samba konfiguration: Wenn du es über… Mehr »
Vielen Dank für die Antwort, zunächst muss ich noch eine Kleinigkeit berichtigen, einer meiner Drucker, der Canon Pixma IP5200, der unter Version 10.3 einwandfrei funktionierte, läßt sich nicht installieren. OpenSuse verweist auf einen Treiber der bereits installiert ist. Ich verwende seit immerhin schon sieben Jahren SuSE-Linux mit der Oberfläche KDE in einem heterogenen Netzwerk. Meine Rechner – sowohl Windows als auch Linux – konfigurierte ich stets selbst und hatte nie Probleme. Wenn nach einer Neuinstallation einer umfangreich geänderten OS-Version schwere Probleme auftreten, die ich vorher nie hatte, vermute ich die Fehler zumindest vorerst in der Programmierung des neuen Systems. Da… Mehr »
Mal ein Tipp:
Bei schnellerer Hilfe, wende dich an:
http://www.linux-club.de/
Dort findest du schnell kompetente Antworten.
Das klingt ja so als würdest du Primär KDE (4) die Schuld zuschieben. Ich verwende kein (Open)Suse und kann daher auch nicht sagen wie es bei dieser Distribution läuft. Bei mir (unter Gentoo) läuft KDE ohne Probleme und ich bin sehr zufrieden damit. Von daher muss es entweder an dir oder an SUSE liegen.
Klingt eher nach einem bad burn, oder nach einem defekten RAM, der kann bei einer Installation mächtig herumzecken. Wenn GNOME nachinstalliert keinerlei solche Fehler macht würde ich eher auf einen kaputten Datenträger schließen.
Daher mein Tipp: neu herunterladen, brennen, vor der Installation einen RAM-Test fahren, und dann neu installieren.
Alternative: Mal was Neues ausprobieren. Ich fand die suse am Ende anstrengend, weil in den ersten 3 MOnaten kaum benuztbar, dann war irgendwann alles halbwegs gefixt und dann kommt gleich eine neue Version … bin bei Mepis gelandet und sehr sehr zufrieden damit.