Hallo, habe seit ungefähr fünf Wochen ein funktionierendes OpenSuse auf meinem Notebook und komme bis jetzt hervorragend damit klar. Kein Grund zu wechseln, scheint mir.
Allerdings lese ich immer wieder, dass Ubuntu noch besser sein solle als OpenSuse. Stimmt das und gibt es Gründe, von OpenSuse 11.1 auf Ubuntu 8.10 umzusteigen? Ich nutze den GNOME Desktop.
Mal wieder eine typische Anfänger-Frage.
Hallo,
ich nutze ebenfalls als Anfänger Ubuntu 8.10 seit ca. 6 Wochen und habe davor ausschließlich Erfahrung mit Windows gehabt.
Bei meinem Umstieg auf Linux habe ich SuSE 11.1 und Ubuntu parallel installiert und beide ca. eine Woche getestet, um mich dann für Ubuntu zu entscheiden.
Das hatte mehrere Gründe:
1. die Hilfe der Ubuntu-Gemeinde in Foren und/oder Chats ist sensationell gut und freundlich
2. Das Ubuntu-Wiki ist einzigartig, d.h. so viele Infos so gut aufgearbeitet gibt es zu keiner Distribution
3. Die Programmauswahl ist bei der Erstinstallation überschaubar und nicht so verwirrend viel wie bei SuSE
4. Mir persönlich gefällt die Oberfläche/das Design einfach besser, ist natürlich Geschmackssache
5. Die Paketverwaltung finde ich definitiv besser als bei SUSE
Wenn man allerdings von Windows kommt, ist das Yast von SuSE verführerisch, weil es so an die Systemsteuerung von Windows erinnert, ich finde aber, damit geht man den Weg zu Linux nur halb, weil das eine Einzigartigkeit bei den Linux-Distros ist.
Letztendlich ist meine Meinung aber, dass es für den “durchschnittlichen” Anwender ziemlich egal ist welche der beiden Distros er benutzt, da beide eine leichte Umgewöhnung von Windows bieten und letztlich wahrscheinliche einfach nur der persönliche Geschmack entscheidet.
Politisch mag ich zwar deutlich lieber grün als braun, bei meiner Distro ist es aber umgekehrt.
Schau doch mal auf Ubuntuusers.de um, vielleicht hilft das bei der Entscheidung oder mach’s wie ich und installiere beide Distro parallel zum probieren.
Grüße Greg
Also wegen der Community die Distri zu wechseln halte ich für Schwachsinn. Ja das Wiki von ubuntuusers ist ganz nett. Steht einiges drin, aber ist zu 90% auch auf jede andere Distri übertragbar. Und das Forum… mhh also das was ich davon mit bekomme bewegt es sich auf relativ niedrigem Niveau. Wenn du zu viel Zeit hast, dann installier mal Ubuntu parallel (aber bitte nicht direkt drüber – never change a running system, you know) Kost’ ja nix außer Zeit. Spiel mal ein Jahr oder zwei mit SuSE rum und wechsel dann entweder zu Arch oder Gentoo oder so. Arch könnte der neue Stern am Himmel werden und zu dem werden was Gentoo vor zwei Jahren mal war… aber egal das ist ein anderes Thema.
Ach wobei benutz einfach was du willst. Hör nicht auf andere. Benutz eine Distri sollang DU persönlich da keine Kritikpunkte dran hast. Und wenn du welche hast dann such dir gezielt eine andere, die diese Kritikpunkte beseitigt
Klar ist das Wiki auf andere übertragbar, aber dass es das Ubuntu-Wiki ist, sagt doch einiges über die Distro aus.
Und das Forum bewegt sich für einen Anfänger wie mich oder den Threadstarter ganz sicher nicht auf einem niedrigen Niveau, mir wurde jedesmal sehr schnell und kompetent zu einer Lösung geholfen.
Aber alles Geschmackssache sagte der Affe und biss in die Seife ;-)
Gentoo habe ich ausprobiert, als Umsteiger von Windows scheitere ich schon an der manuellen Installation, und dass, obwohl ich das Handbuch ausgedruckt daneben liegen habe.
Arch kenne ich nicht, werde ich mir gleich mal ansehen, man lernt ja nie aus.
Edit:
War gerade auf der Homepage von Arch und da steht das Folgende:
“Arch Linux ist daher eine perfekte Distribution für erfahrene Anwender — und solche, die es werden wollen…”
Also doch nix für Einsteiger
Hallo,
das Ubuntu-Wiki ist Klassen besser als die übrigen Distri-Wikis die ich kenne. Insbesondere ist das Ubuntuusers-Forum besser als das von Ubuntu.com selbst.
Leute, »Linux« hat einen optimistischen Markanteil von 1% im Desktop-Bereich. Stürzt euch da auf keine Distris, die von 5 Leuten gepflegt werden.
Viele Grüße an alle Linux-Fans!
Hallo Marcus,
wenn alles super funktioniert, würde ich erst mal bei Suse bleiben, oder wenn, dann noch Ubuntu zusätzlich installieren.
Ich denke beide Distris sind für Anfänger, sowie fortgeschrittene Benutzer geeignet.
Eine der großen Unterschiede ist auf jedenfall, der Paketmanager. Ich persönlich bin nach vielen Jahren von Suse zu Ubuntu gewechselt.
Und vor allem, weil mir Yast auf den Wecker ging.
Ich installiere bei Ubuntu meine Pakete auf der Konsole mit apt-get und das geht super flott .
Die Ubuntu Foren sind in meinen Augen besser für Einsteiger geeignet, da dort die Themen sehr Einsteiger freundlich und verständlich diskutiert werden.
Aber es ist auch eine Frage des Geschmacks, ob man grün oder braun mag. :-)
Gruß Andreas
Hallo Andreas,
ja leuchtet mir ein. SUSE läuft, ja rennt, bei mir ziemlich einwandfrei. Habe nur ein kleines Problem mit Textmaker, aber ansonsten ist alles ordnungsgemäß und schnell.
Ich gehe aber richtig in der Annahme, dass man bei OpenSuse auch ohne Yast installieren kann. Was bei Ubuntu apt-get ist dort zypper, oder?
Werde erst mal bei OpenSuse bleiben. Vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten :-)
Ich habe lange jahre Suse gehabt und immer sehr viele probleme
bewaeltigen muessen .
AusZufall wurde Ich dann auf Ubuntu aufmerksam gemacht und
habe nun seit 3 jahren diese dist.
Kanotix und Fedora ?? war nicht so meins zu wenig forenUbuntu Linux 8.10 CD: Linux UK Shop supplying Linux CDs and DVDs including Mandriva Linux and OpenSuse 11.
Red Had na ja :-)
Mandriva hab ich noch nich getestet.
Ich bin der Meinung wenn jemand mit einer Dist.gut zurecht kommt,
sollte er diese auch Pflegen .
Mein Rechner
Laptop Qosimo X300
4gb DDR3 Speicher
2x Geeforce GTX9800 1024 Gb
Ubuntu 9.10
Ich meine auch, bleibe bei openSuSE solange du glaubts das es das richtige für dich ist. Und wenn du nicht sicher bist, installiere dir wie schon oben empfohlen, Ubuntu parallel.
Ich persönlich habe schon seit vielen Jahren Linux. Ich habe alle durchprobiert. Auch Ubuntu. Aber ich bin immer wieder zu openSuSE zurückgekehrt. Und ich kenne ne ganze Menge Leute, die erst bei openSuSE waren und sich durch den Ubuntu Hype haben anstecken lassen. Viele von denen sind wieder zu openSuSE zurückgekommen. Ja, es liegt auch viel an YAST. Aber gerade das halte ich für einen ganz entscheidenen Punkt, der für openSuSE spricht. Viele “Neulinge” sind schnell für Ubuntu zu begeistern…, aber wenn es dann weiter ans “Eingemachte” gehen soll, hat openSuSE meistens die besseren Werkzeuge parat. Sicherlich ist das meine persönliche Meinung und diese muß sich auch jeder Linuxer selbst machen. Beide Distris sind wirklich super. Mach dir ein Bild von beiden und benutze die, welche Dir am besten gefällt. Linux ist Linux ( … jedenfalls im Kern[el])
http://www.opensuse-lernen.de
Gruß Thomas
Erst mal vielen Dank für die zahlreichen guten Antworten. Ja, ich bleibe erst mal bei OpenSuse 11.1. Habe ja auch das Starter Kit von Easy Linux gekauft. Wie gesagt, alles läuft rund.
Bis jetzt konnte ich keine Probleme feststellen. Im Gegenteil, ich habe sogar desöfteren gelesen, dass Ubuntu schon mal Zicken beim Installieren macht und größere Probleme beim Erkennen von Hardware hat. Jedenfalls finde ich YAST sehr hilfreich und bis jetzt hat mir auch noch niemand sagen können, was an Ubuntu als solchem unverzichtbar wäre. Ich werd’s aber im Auge behalten.
Leider ist das natürlich für wechselwellige Laien wie mich auch eine echte Hürde: verschiedene Distributionen, unterschiedliche grafische Desktops, unterschiedliches Paketmanagement. Klar, liegt in der Natur der Sache, Open Source, aber es hilft der Verbreitung von LInux nicht wirklich. Bis jetzt habe ich allerdings nur positive Erfahrungen damit gemacht und bin erstaunt, wie einfach alles funktioniert hat. Ich vermisse Windows jedenfalls nicht.
Gruß, Marcus
Hallo Marcus,
so wie Dir gings mir auch, hab ständig gewechselt, und war nie so richtig zufrieden.
Über etliche Distros bin ich erst bei Ubuntu gelandet, war lange dabei, bis die 8.04 kam, und ne Menge Probleme hatte. opensuse 10.03 war auch nicht das Wahre, aber Ubuntu 8.10 schoß dann den Vogel ab. Ich habs bereut, nochmal zu Ubuntu zurück gegangen zu sein, und bin seit gestern wieder bei opensuse 11.1, denn die ist echt klasse, und werd jetzt dabei bleiben.
Gruß,
börzel
So, jetzt habe ich’s doch mal gewagt und bin auf Ubuntu umgestiegen und kann nur sagen, dass mir bis jetzt Ubuntu noch besser gefällt als OpenSuse.
Den GNOME-Desktop hatte ich sowieso. Aber was mir schon im Vorfeld aufgefallen ist: Bei der Installation erkannte Ubuntu die Bildschirmauflösung und die Netzwerkkarte auf Anhieb, bei OpenSuse musste ich beides händisch nachträglich einrichten.
Außerdem – obwohl OpenSuse eine “deutsche” Distribution ist, gibt es ein viel umfangreicheres Forum in deutscher Sprache und ist – nur eine Marginalie – bei Firefox die deutsche Rechtschreibprüfung und nicht die englische wie bei OpenSuse installiert.
Nichts gegen OpenSuse. Find ich auch sehr gut. Aber Ubuntu ist so ziemlich das, was ich von einem Betriebssystem erwarten würde: Es funktioniert, es ist übersichtlich – schlicht benutzerfreundlich.