Relativ spontan entschied ich mich zusammen mit einem Freund und Kollegen zum Free and Open Source Developer European Meeting (FOSDEM) nach Brüssel zu fahren. Mit Glück erwischten wir Thlays Tickets die uns für unter 50 Euro hin und wieder zurück brachten. Die Rückfahrt war dabei sogar in der ersten Klasse. (Was im Falle des Thlays’ kostenloses Internet und Getränke bedeutet.) Doch schon auf der Hinfahrt entdeckte ich in meinem Waggon diverse Leute die offensichtlich ebenfalls auf dem Weg zur Fosdem waren. – Unter anderem den Adblock Plus Entwickler.
Auf der Fosdem selber wurden innerhalb von wenigen Stunden über 200 Vorträge in bis zu 20 Räumen gleichzeitig gehalten. Diese Parallelisierung sorgte zwar für mehr Auswahl, machte die Entscheidung aber nicht immer leicht. Die Vorträge waren, wie der Name Developer Meeting schon ahnen lässt, technisch auf relativ hohem Niveau. Auf die Qualität der Vortragenden lies sich dies jedoch nicht immer übertragen. Nur der Aspekt Bier kam mir persönlich ein wenig zu kurz. Obwohl Belgien für sehr leckeres Bier bekannt ist und das Wort Beer sogar Teil des Konferenz Logos ist musste ich auf einen Vortragenden à la FX oder Dan Kaminsky die auf dem Chaos Communication Congress regelmäßig mit einer Flasche Bier auf die Bühne kommen, verzichten. Trotzdem waren für mich einige Interessante Vorträge dabei und ich habe bestimmt wieder das ein oder andere dazu gelernet. Mein persönliches Highlight war jedoch ganz klar der Vortrag von Martin Odersky zum Thema Scala.
Nach der Fosdem blieben uns noch ein paar Stunden Zeit um Brüssel zu besichtigen. Bis auf die Innenstadt (mit der Burger-Kette Quick) und dem Atomium haben wir uns allerdings nichts angeguckt. Selbst vom Mini-Europa Park habe ich leider erst nachträglich in der Wikipedia gelesen.






