Rico, Private, Kowalski – Starten wir den X-Server!

(c) PDI/Dreamworks SKG

Rico, Private, Kowalski – Starten wir den X-Server!

Heute früh im Zug fiel mir auf, dass die Madagascar Pinguine eigentlich die idealen Linux-Maskottchen wären, und dies sogar in vielerlei Hinsicht. Skipper, Rico, Kowalski und der Private, in der deutschen Synchronisation von Madagascar von niemand geringerem als den Fantastischen Vier gesprochen, werden nicht nur von Pacific Data Images (die übrigens genau wie Pixar schon 1989 sehr beeindruckende computeranimierte Kurzfilme machten) auf Linux animiert und gerendert, sie sind auch von der Optik und vom Verhalten her meiner Meinung nach deutlich bessere Repräsentanten für die Linuxwelt als der doch etwas harmlos und knuddelig wirkende Tux: Durchtrieben, gewitzt, schlau, manchmal etwas verschroben, aber immer gemeinsam und mit vollem Fokus an einem großen Ziel schraubend und werkelnd – egal ob es jetzt der Ausbruch aus dem Zoo (Madagascar 1), die Befreiung des Privates oder das Flottmachen des Flugzeugs in Madagascar 2 ist. Dabei läuft vielleicht nicht immer alles wie geplant, aber letztendlich wird dank Kreativität und Improvisationstalent das gesteckte Ziel doch immer erreicht. Ein wie ich finde nahezu perfektes Spiegelbild der Opensource-Community.

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3 Kommentare
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Andreas P.
17 Jahre her

Hi, die Idee ist ja ganz lustig, Aber es gibt “TUX” ja nicht umsonst, und strenggenommen, sind das alles besondere “Brands”; zwar nicht auf der Linux . Seite aber doch auf der Seite der Firma die Madagascar also “Dreamworks” wenn ich mich nicht irre hergestellt hat. Also müsste man diese erst mal um Erlaubnis fragen, irgendwas von denen überhaupt nutzen zu dürfen, im noch schlimmeren Fall sogar Geld hinlegen. Rico, Private, Skipper… sind Teile eines Produkts das mit sehr viel Geld im Hintergrund erschaffen wurde. Tux ist vielleicht nur Tux; er aber ist “Frei” und jeder im linux Sinne kann… Mehr »

Daniel Kottmair
17 Jahre her

Das ist natürlich klar, dass sich die beiden Pinguinversionen da grundlegend unterscheiden – aber vielleicht könnte man PDI ja überreden, die Madagascar-Pinguine unter die GPL zu stellen? ;-) Schließlich haben sie Linux viel zu verdanken, denn nur dank Linux können sie nun selbst das Betriebssystem ihren Vorstellungen anpassen und müssen nicht erst auf Silicon Graphics warten – und eventuell dafür noch teuer bezahlen! Außerdem kosten Linux-Workstations nur noch einen Bruchteil der SGIs damals…

ghostdog21
17 Jahre her

Also um’s kurz zu machen: Wer gestaltet ein Pinguin-Team, nach dem Madagascar-Vorbild, und stellt es unter die GPL? Ich würd’s ja machen… aber in der Gründungsphase hat man leider sehr wenig Zeit. Ich hätte auch schon Vorschläge für die goldenen… äh – monochromen Drei: (Denn 4 sind, wie an oben genanntem Team deutlich zu sehen, einer zu viel… also alle guten Dinge sind…) Egon – der kleine Pinguin, der nur ein winziges Bäuchlein hat, auf Chips + Cola steht und dessen Lieblingsbeschäftigungen es sind, entweder über den Sinn einer Frage überhaupt zu philosophieren oder (Welteroberungs-)Pläne zu schmieden, die in nur… Mehr »

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