ForumSuSE 9.2 Kinternet Einwahl
Jonathan Müller – Sonntag, 31. Oktober 2004 18:37 Uhr

Hallo Leute,

Ich habe gestern das neue SuSE 9.2 Pro auf meiner Maschine (Futjitsu-Siemens Xpert 7510; 750MHz, 190MB RAM, 20GB HD, Modem : Agere Systems(former Lucent Microelectronics) LT WinModem) installiert und alles wurde sofort korrekt erkannt, auch das Modem (/dev/ttyLT0). Ich habe dann den Provider konfiguriert und KInternet gestartet, was aber nicht gehen wollte. Im KInternet Protokoll steht : “/dev/ttyLT0 : No such deice or directory”. Ich habe dann unter /dev/ nachgeschaut, und das ttyLT0 gabs. Das gleiche Problem hatte ich, als ich eine Verknüpfung namens /dev/modem zu /dev/ttyLT0 gemacht habe. Kinternet (oder pppd, das im Hintergrund läuft) erkennt mein Modem irgendwie nicht. Weiss jemand, wie man das Problem lösen könnte ? Ich hab’s auf einem IBM Thinkpad 600E auch versucht, doch dort habe ich das gleiche Problem mit einem anderen Modem. Au SuSE 9.0 Pro lief’s. Was soll ich machen ?

2 Antworten
Gast – Sonntag, 14. November 2004 21:55 Uhr

Ich habe ein ähnliches Problem: Ich habe ein Upgrade von 9.1 auf 9.2
durchgeführt und komme jetzt nicht mehr ins Internet. Ich habe verschiedene
Konfigurationen ausprobiert und kinternet meldet entweder,
dass /dev/tty… nicht exisitert oder dass das Modem nicht antwortet.
Ich habe den Verdacht, dass das Upgrade nicht sauber funktioniert. Beim
Anmelden in KDE 3.3 bekomme ich nun immer die Meldung:
“Prozess Aufruf des Ein/Ausgabe-Moduls nicht möglich.
klauncher meldet: Unbekanntes Protokoll “devices”. lässt sich nicht starten”
Die Meldung ist ja schon etwas merkwürdig. Hast du neu installiert oder
ebenfalls ein Upgrade durchgeführt?

Gast – Dienstag, 16. November 2004 21:17 Uhr

HI!
Habe das Problem einerseits auch bei internen Agere Modem (Lucent Chipsatz)(Habe auch ein Fujitsu Siemens Notebook)(unter 9.1 alles paletti).
Andereseits auch bein einem externen USB-Modem (Elsa-Mikro-Link). Wird von Suse 9.2 automatisch erkannt und auch eingerichtet. Danach gleiche Fehlermeldung, wie beim internen Modem. Beim Toshiba Notebook meines Bruders läuft das USB-Modem unter Suse 9.2 ohne Probleme.
Auch das legen des Modems auf eine z.B. /dev/modem legen bringt nichts.
Ich hoffe, das hilft weiter, da ich an der Lösung auch sehr.

Michael Lansche – Dienstag, 30. November 2004 08:45 Uhr

Hallo Leidensgenossen,

mir geht es leider genauso (siehe angehängte URL).

Offensichtlich hat noch niemand eine Lösung, oder?

[1] https://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=15052

Roland M. Egloff – Dienstag, 30. November 2004 22:22 Uhr

Hallo Linux Freunde,

Betr. Winmodem – “Failed to open /dev/ttyLT0 …”

– Ein winModem benötigt das Paket “ltmodem”. Ob dieses
vorhanden ist zeigt folgender Befehl:
> rpm -q -d ltmodem
Falls nicht vorhanden, muss das rpm Paket zuerst
installiert werden (von der Installations CD oder vom
Internet herunterladen.

– Um festzustellen, ob das Modem von Linux unterstützt
wird, sollte dessen Chipsatz identifiziert werden.
Dazu gibt es das Script “scanmodem”. Auf dem SuSE
Linux 9.2 findet man dieses Script hier:
/usr/share/doc/packages/ltmodem/utils/scanmodem
Falls nicht vorhanden, entweder vom Internet
herunterladen oder einfach davon ausgehen, dass das
Modem Linux-tauglich ist. Falls vorhanden,
> cd /usr/share/doc/packages/ltmodem/utils/
/usr/share/doc/packages/ltmodem/utils > ./scanmodem
Wenn die Ausgabe irgend etwas von
“Lucen/Agere Systems ltmodem (DSP type)”
sagt, ist alles ok (so weit jedenfalls).

– Zuletzt muss geprüft werden, ob die Treiber
“lt_modem” und “ltserial” (vom “ltmodem” Paket)
im Kernel geladen sind.
Als Superuser (su root):
# modprobe -l modem (-l ist ein “el”, nicht eins!)
und
# modprobe -l serial
Der erste Befehl sollte eine Zeile für “ltserial.ko”
zeigen und der zweite Befehl eine Zeile für
“lt_modem.ko”. Falls nicht, sind die Treiber nicht
geladen. In diesem Fall können diese mit:
# modprobe ltserial
geladen werden (ich glaube dies wird auch lt_modem
laden, sonst separat laden).

– Jetzt KInternet anklicken und ??? gehts ???

Mit Gruss

andreas klug – Donnerstag, 09. Dezember 2004 14:41 Uhr

hi roland,

mein modem compaq armada m700 (mit lucent ltmodem (DSP type)) macht seit suse9.2 ebenfalls o.g. problem. aktuelles ltmodem.rpm hab ich installiert. aber der treiber läßt sich nicht laden, die beiden modprobe -l liefern (auch nach dem versuch sie zu laden) kein ergebnis zurück.

das util “checkout” meint auch: essential driver (…) lt_modem.ko has not been installed

frage: kann es sein, dass das mit dem kernel 2.6.8-24 einfach “nicht geht”?

gruß

andreas

Roland M. Egloff – Donnerstag, 09. Dezember 2004 23:18 Uhr

Hi Andreas

Ich habe ebenfalls den 2.6.8 Kernel und bei mir funktioniert das
Modem nachdem die Treiber geladen wurden.

Frage:

– der Befehl
# rpm -ql ltmodem
sollte die beiden Treiber lt_modem.ko und ltserial.ko auflisten.
Ist dies der Fall? (anderenfalls stimmt etwas mit dem ltmodem rpm
nicht).

– Die Treiber sollten hier sein (mehrmals vorhanden):
# ls -l /lib/modules/2.6.8-override*

– Wenn also die Treiber vorhanden sind, sollten diese auch geladen
werden können (meine ich, aber eben):
# modprobe ltserial (als superuser!)
und
# modprobe -l ltserial (oder # modprobe -l modem )
sollte dies bestätigen.

– Falls modprobe beim laden reklamiert (tut es das?), könnte vielleicht
“insmod -f” (siehe > man insmod) helfen. Dies sollte jedoch nur der
Fall sein wenn das ltmodem rpm nicht zum Kernel passt.

– Uebrigens, falls das Laden funktioniert hat (?), muss noch dem System
mitgeteilt werden, dass dies bei jedem Booten automatisch gemacht
wird. Entweder:

> YaST > /etc/sysconfig Editor > System > Kernel > MODULES_LOADED_ON_BOOT
dann im Fenster eingeben: “ltserial” (ohne Anführungszeichen)

oder von Hand Datei editieren:
/etc/sysconfig/kernel (ung. bei Zeile 18)

MODULES_LOADED_ON_BOOT=”ltserial” (nicht lt_modem !)

Viel Erfolg und Gruss.

–//–

Gast – Samstag, 18. Dezember 2004 21:33 Uhr

Hallo Roland,
Ich nutze Linux erst seit der Version Suse 9.1 bin also noch sehr neu. Bei dem Update auf Suse 9.2 ist bei mir auch das oben beschiebene Problemaufgetreten.

Deine Anleitung zum beheben des Problems ist nicht schlecht bis zu dem Punkt

# modprobe -l modem (-l ist ein “el”, nicht eins!)

Ich habe mich als Superuser angemeldet und den Befehl eingegeben doch statt dem Itserial.ko kommt bei mir nichts, keine fehlermeldung oder Befehl unbekannt sonder einfach eine neue Eingabe aufforderung
Ich habe das Paket intmodem installiert

Weiter verstehe ich leider nicht wie ich das Modem seperat laden soll
der Befehl # modprobe lt_modem ist meinem Rehner nicht bekannt ….

Ich nutze einen Acer Notebook mit einem Internen Modem

Gruß Nils

Roland M. Egloff – Sonntag, 19. Dezember 2004 17:45 Uhr

Hallo Nils,

Leider ist in meinen Beiträgen nicht alles so dargestellt
wie ich dies wollte. Es sieht so aus als ob das Jokerzeichen
“*” obwohl eingegeben nicht dargestellt wird. Das Zeichen
zwischen den Anführungszeichen sollte ein ascii 052 (octal)
sein (also das Stern Zeichen). Im folgenden nochmals die
Befehle welche das Jokerzeichen beinhalten:

=== an Stelle des Jokerzeichens schreibe ich “X” ===
=== also überall “X” durch das Sternzeichen ersetzen ===

# modprobe -l XmodemX (also: Stern-modem-Stern)
oder
# modprobe -l XserialX (also: Stern-serial-Stern)

Wenn Du weisst wie die Treiber genau heissen
(z.B. vom Befehl # rpm -ql ),
dann kannst Du natürlich die genauen Bezeichnungen eingeben.
z.B.

# modprobe -l ltmodem
oder
# modprobe -l ltmodem.ko (ltmodem von SuSE Linux 9.1)
oder
# modprobe -l lt_modem
oder
# modprobe -l lt_modem.ko (ltmodem von SuSE Linux 9.2)

(und dito für ltserial)

Bei mir (SuSE Linux 9.2) resultiert folgende Ausgabe:

# /lib/modules/2.6.4-override-smp/lt_modem.ko
und
# /lib/modules/2.6.4-override-smp/ltserial.ko

———-

Du schreibst, dass bei Dir der Befehl “modprobe lt_modem”
zum Laden der Treiber nicht bekannt sei. Kannst Du mehr sagen
(gab es Fehlermeldungen)? Vielleicht must Du “modprobe” noch
nachinstallieren. Versuche folgendes:

# whereis modprobe
oder
# man modprobe

Das Program sollte hier sein:

/sbin/modprobe

Falls es fehlt:
“modprobe” ist in der Paket-Gruppe System/Kernel und (bei mir)
heisst das Paket “module-init-tools-3.1_pre5-6.i586.rpm”

(Typ falls Du YaST brauchst: um das Paket zu finden, suche
“modprobe” und mach, dass die Suche auch die Paketbeschreibungen
einbezieht, denn “modprobe” gibt es nicht für sich allein)

Gruss,
Roland.

Michael Lansche – Mittwoch, 22. Dezember 2004 18:08 Uhr

Hallo Roland,

vielen Dank.

Bei mir funktioniert es (dank Deiner Anleitung) jetzt.

Gruß
Michael

Werner Gohl – Donnerstag, 23. Dezember 2004 18:29 Uhr

ein hallo an alle, spez. Michael, durch den ich auf diese Beiträge aufmerksam
gemacht wurde

ich habe alle Ratschläge abgearbeitet, bekomme in allen Fällen korrekte
Systemantworten, und trotzdem erscheint in der boot-log folgendes:

lt_modem: no version for “struct_module” found: kernel tainted.
lt_modem: unsupported module, tainting kernel.
lt_modem: module license ‘Proprietary’ taints kernel.
Loading Agere/Lucent WinModem Controller driver version 8.31
ltserial: unsupported module, tainting kernel.
agrserial – No device detected

weiter unten heisst es dann:

FATAL: Error inserting ltserial
(/lib/modules/2.6.8-24-default/updates/ltserial.ko): No such device

und in /var/log/slmodemd steht:

error: mdm setup: cannot open dev `/dev/slamr0′: No such device or address
error: cannot setup device `/dev/slamr0′

Wenn das PCI-Modem tatsächlich unsupported sein sollte, ist es eine
Schweinerei, dass es in der SuSe-hardware-Datenbank als für 9.2 tauglich
ausgewiesen ist, daraufhin habe ich es erst vor 3 Wochen gekauft.
Mit 9.1 lief alles problemlos.

Ich fasse zusammen: dieses Problem und die Schwierigkeiten, die ich mit K3b
habe, welches meinen SCSI-Brenner nicht akzeptiert, sind für mich Anlass, nach
Besserem als SuSe Ausschau zu halten. Mit Knoppix von CD kann ich problemlos
brennen.
Ich brauche den PC zum Arbeiten und nicht zum Fummeln an Bananen-Software.

Allen ein PC-freies Weinaxen wünscht
Werner

– Mittwoch, 19. Januar 2005 22:07 Uhr

Hallo Roland,
Danke für die guten Tips. Hatte anfangs mit SuSe 9.2 dasselbe Problem (no such device or directory); nach Einbinden von “ltserial” in etc/sysconfig habe ich diese Fehlermeldung nicht mehr, dafür folgende neue, Einwahl funktioniert immer noch nicht. Wer kann helfen ?
Mit Suse 9.1 Kernel 2.6.2 hat alles wunderbar funktioniert. aargh

SuSE Meta pppd (smpppd-ifcfg), Version 1.50 on linux.
Status is: disconnected
trying to connect to smpppd
connect to smpppd
Status is: disconnected
Status is: connecting
pppd[0]: Plugin passwordfd.so loaded.
pppd[0]: –> WvDial: Internet dialer version 1.54.0
pppd[0]: –> Initializing modem.
pppd[0]: –> Sending: ATM1
pppd[0]: –> Sending: ATQ0
pppd[0]: –> Re-Sending: ATM1
pppd[0]: –> Modem not responding.
pppd[0]: Connect script failed
Status is: disconnected
pppd[0] died: Connect script failed (exit code 8)

Habe ein Gericom-Notebook mit lt_winmodem.

Roland M. Egloff – Donnerstag, 20. Januar 2005 14:28 Uhr

Hallo Hauke,

Das Problem ist, dass linux nicht weiss wo das Modem ist (wie
es heisst). Fuer SuSE Linux 9.2 jedenfalls heisst das Devive

/dev/ttyLT0 (LT”null”)

Um dies so zu konfigurieren braucht man am einfachsten YaST:

YaST > NetworkDevices > Modem
dann
Change… Already configured devices
dann
Edit Modem
dann
Modem device > (im Fenster eingeben) /dev/ttyLT0

(auch moeglich waere “/dev/modem” aber dann muss dies
ein “soft link” zu “/dev/ttyLT0” sein)

dann
einfach durchklicken bis die neue Konfig gespeichrt wird.

Viel Erfolg und Gruss!

Roland.

–//–

– Freitag, 21. Januar 2005 00:48 Uhr

der link dev/modem auf ttyLT0 existiert:
lrwxrwxrwx 1 root root 11 Jan 19 18:06 /dev/modem -> /dev/ttyLT0

und in YAST steht sogar dev/ttyLT0 , aber trotzdem funzt das net, habe nix geändert, gleiche fehlermeldung. hat jemand noch weitere ideen ? danke.