Hat es von euch schon einmal jemand geschafft, den eingebauten Printserver des Teledat 730 (DSL Router) über Linux nutzbar zu machen? Meine Distribution ist eine SuSE 8.1. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang scheint mir der Port.
Am besten du machst mal einen portscan, welche ports auf dem router offen sind. Vielleicht ist es ja 631 (internet printing protocol) oder 515 (unix lpd).
Zum portscannen verwende sowas wie
nmap -v 192.168.0.1
(wenn das die ip-adresse des routers ist).
Den Port habe ich mitlerweile herausgefunden. Es handelt sich um den 515. So weit so gut. Jetzt läßt sich auch der Drucker vernünftig einrichten. Einziges Manko. Es kommen keine Drucke raus. Druckauftrag wird aber übergeben. Es läßt sich aber am Router nicht feststellen wo die Druckaufträge bleiben …
Na ja, mal weiter testen.
Vielen Dank für den Tip mit dem Portscan …
Ich habe auch so eine ähnliche Kiste, Teledat 530 ist ohne Wireless, aber unter Linux ist es mir nicht gelungen eine Druckausgabe auf den Printserver zu stellen und zu drucken..
YAST2 und auch /etc/printcap brauchen eine Remotequeue und die ist mir nicht bekannt.
:lpd_port=192.168.1.1%515:\ in /etc/printcap hilft auch nicht
Oder habe ich da irgendwelche Wissensdefizite?
Probier’ mal “pr1” als Remote Queue. Die meisten Printserver nennen Ihre Remote Queue so, vielleicht ja auch Deiner.
Das tat es leider auch nicht.
Ping funktioniert, aber YAST2 liefert immer invalid Printer: lp1
Egal welchen Namen ich angebe, dann wird der name halt als invalid gekennzeichnet :-(
Ich hab mir jetzt mal ‘nen echten konfigurierbaren Networkprintserver ausgeliehen, und werde es damit versuchen.
Habe das schon einmal mit einem echten konfiguriebaren Printserver getestet. Das funktioniert bestens. An diesem Router muss es etwas geben, daß von einer herkömmlichen Printserverinstallation abweicht. Die Telekom ist hier auch ratlos. Da können wir wohl nur dicke Backen machen … :-)
Ich werde weiter testen. Wenn es etwas Neues gibt werde ich es posten …
Ich nutze einen Lexmark E+ vom Notebook aus am Printserver Teldat 730. Ein bischen hat der Zufall auch geholfen. Eingerichtet habe ich ihn wie folgt:
Warteschlangentyp: LDAP
Server: 192.168.1.1:9100
Warteschlange: lpt1
Das lief auf Anhieb. Probierts
mfg Frank Schappertt
ich versuche das grad in der suse 8.2 > yast > druckerkonfiguration nachzuvollziehen; kannst du nochmal paar sätze posten, wie du das genau bewerkstelligt hast?
schön’ gruß andreas
Hi Andreas
ich habe das Einrichten noch nicht unter YAST vollzogen, sondern erst einmal unter
Red Hat 9.0 . Aber eigentlich darf das nicht unterschiedlich sein.
Nochmal:
Warteschlangentyp: Networked Unix (LPD)
Server : 192.168.1.1:9100
Warteschlange : lpt1
Vielleicht gehts ja ohne weitere Änderungen
großartig, funktionierte unter yast mit
– lpd-vorfilter
– server 192.168.xy.xy (xy=nr. des printerservers, und zwar ohne portangabe, sonst akzeptiert yast das nicht)
– warteschlange lpt1
thx! a.
Hey, vielen Dank für Eure vielen Tips. Habe meine Umgebung
jetzt so konfiguriert. Was soll ich sagen. Es läuft ….
D A N K E !!!
Hi,
bin ein Umsteiger von WIN auf Linux (Mandrake 10.0) und hatte erhebliche Probleme meinen Drucker der am Compushack Printserver Printline 100/A3 “Gold Line” angeschlossen ist dazu zu bewegen, dass er aus meinen Anwendungen auch druckt.
Es gibt keinen speziellen Treiber für das ganze, wie bei dem Problem mit dem Teledat um das es hier ging.
Aber exakt mit eurer Anleitung hat es auch bei mir geklappt!
Wer also einen Printserver von Compushack sein eigen nennt, sollte es nachvollziehen und so seinen Drucker überreden können nicht nur die Testseite (sowohl die eigene als auch über CUPS ging es, aber von keiner Anwendung konnte ich drucken) drucken zu können, sondern alle seine Dokumente aus allen Anwendungen.
Hier nochmal meine Einstellungen:
LPD-Druckerwarteschlange auf Fremdrechner (Nicht “Netzwerkdrucker TCP”, man bekommt zwar Verbindung, aber das drucken aus den Anwendungen will nicht klappen).
Adressangabe: 192.168.2.99 (mein Printserver, der bekommt seine Adresse per DHCP…bei Bedarf muss man die also ab und zu manuell anpassen)
Port 515
Und wichtig, der Name der Druckerwarteschlange ist LPT1 (oder lpt1).
Zum Port noch eines, 515 ist ein default printer port, der sollte mit allen Printservern gehen.
Ob dieser offen ist, kann man durch Eingabe (Terminal starten) von:
“nmap -v 192.168.2.99” sehen.
192.168.2.99 ist die Adresse meines Printservers, bei euch dürfte er eine andere, meist ähnliche, Adresse haben.
So hoffe das der eine oder andere der auch solch ein Problem hat es nun auch mit dieser Lösung gebacken bekommt, sollte fast universell einsetzbar sein diese Lösung für alle möglichen Printserver.
Gruß Claudio
… die yast-strukturen haben sich seit suse 9.x geändert, im grunde gehts jetzt noch einfacher als bisher:
1. yast-drucker-einstellungen öffnen, können alle bisherigen drucker/-filter raus
2. im oberen yast-festerbereich “konfigurieren”
3. “direkt auf netzwerkdrucker”
4. auf “entfernte lpd-warteschlange” (die im teledat eben)
5. ip-nummer vom teledat und im unteren feld “lpt1”
6. “lokales filtern” anhaken: das bedeutet, dass aufm lokalen rechner der treiber des an den teledat angeschlossenen druckers installiert wird, damit die aufbereiteten daten an den teledat und damit den drucker geschickt werden können
7. durckermodell auswählen
das wars, funktioniert hier auf ner handvoll rechnern (suse 9.1 bis 9.3)
gruß andreas
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