ein Hilferuf von einem gefruststen SuSe-Nutzer:
vor einigen Tagen habe ich von 9.1 auf 9.2 “hochgezogen” , geupdatet hat
neulich jemand gesagt.
Seitdem wird mein internes PCI Modem nicht mehr erkannt, obwohl in der
SuSe-hardware-Datenbank gelistet, aber das Thema läuft hier an anderer Stelle.
Hier geht es um K3b.
Das Programm masst sich an zu sagen, es findet meinen Brenner nicht.
Mit ls -l /dev/cd* finde ich ihn als sr0 , ist also ein SCSI-Brenner, den ich in K3b im Menü “Gerät hinzufügen” als /dev/sr0 eintrage.
Prompt kommt die Antwort: Gerät unbekannt.
Ich habe mal sämtliche brenn-relevanten Programme gelöscht und wieder neu
eingelesen in der Hoffnung, dass der Brenner gefunden wird: Gerät unbekannt.
So unbekannt ist der Plextor (mit aktueller firmware) aber nicht, denn ich kann ihn als generisches CD-Laufwerk genau so nutzen wie das DVD-LW.
Auch Knoppix 2.6 mag ihn.
Wer hat den richtigen Tip, der für mich auch zukunftsweisend sein kann:
Kanotix, Ubuntu, Sphinx, Fedora usw, die Konkurrenz schläft nicht…
danke
Werner
Hallo Werner,
dasselbe Problem habe ich ebenfalls unter Debian Sarge mit einem Kernel 2.6.9. Unter http://k3b.plainblack.com/index.pl/news2 habe ich die Information gefunden, daß es sich hierbei um ein Problem des 2.6.x Kernel und den SUID Bit für cdrecord handelt.
*** Zitat von http://k3b.plainback.com/index.pl/news2 ***
Update on the kernel 2.6.9 issue
I finally did some testing and gathered some information on the kernel 2.6.9 problem. Here is what I can tell you:
* Cdrecord won’t run anymore when configured suid root. The reason is that the new kernel forbids suid root programs to use the SCSI subsystem (or something like that, correct me if I am wrong :)
So Cdrecord needs to be configured without suid root and the next version of K3bSetup will do that.
Cdrdao does not have this problem. I think that’s becasue it drops the root privileges in an earlier stage but I am not sure about that.
* K3b is unable to properly handle external (USB, Firewire) devices on the new kernel. Whenever the tray is open it will not be recognized as a CD/DVD device and if K3b is trying to access it while the tray is open it will get strange wrong answers from the device.
I don’t know how to solve this. Evenmore I think I cannot solve it since the dvd+rw-tools have the exact same problem. Hopefully this will be fixed in a future kernel version.
So what does that mean for you? Well, you have to decide for yourselves. Since I have multiple external DVD devices I still stick to kernel 2.6.7 since otherwise I would always have to make sure the tray is not open when starting K3b and trying to burn something. But if you don’t have any external devices and configure cdrecord properly using kernel 2.6.9 should be no problem.
Update: This issue seems to be related to SCSI devices rather than just external.
*** Zitat von http://k3b.plainback.com/index.pl/news2 ***
Nachdem ich das SUID-Bit bei /usr/bin/cdrecord mit
root$ chmod 754 /usr/bin/cdrecord
entfernt habe, erkannte k3b unter dem User root erfolgreich den Brenner.
Die Frage bleibt nun, rüste ich auf Kernel 2.6.7 zurück, wie in dem Zitat erwähnt, oder schreibe ich meine CD’s unter der Kennung root? Ersteinmal bleibe ich bei root =;-)
Ciao Volker
Mandrake, in der aktuellen Version 10.1. Ich habe ebenfalls einen Plextor DVD-Brenner und der wird (und wurde schon immer, ab Version 9.2) von Mandrake problemlos erkannt.
tl017
hi,
ist es wirklich ein scsi-brenner oder eigentlich ein ide??
ich dachte beim kernel 2.6 wird für den brenner keine scsi-emu mehr
gebraucht??
bei mir suse 9.1, k3b 0.11.17 ist der brenner ganz normal nach hdc verlinkt
und wird in k3b auch so angezeigt.
martin
danke an Volker, Thomas und Martin,
von oben nach unten: der chmod 754… bewirkt bei mir nichts, K3b kennt
weiterhin das Gerät nicht,
guter Tip, Thomas, man sollte mal Mandrake probieren,
das war mein allererstes Linux Anfang 2002.
doch doch, Martin, der Brenner hängt am SCSI-Adapter und ist systemweit
eingetragen, eine Emulation ist nirgends zu finden, völlig korrekt alles.
Also, ich habe den Hunde-Mund voll von der ständigen Kasperei um das K3b,
anfangs durfte nur root brennen, SuSe 9.1 lief auch nicht rund, jetzt das
wieder.
Ich will mit dem Rechner Audio-Arbeiten durchführen, dazu gehört auch, dass die
Ergebnisse gleich gebrannt werden können.
Ab sofort richte ich mir ein kleines Linux ein für Internet-Zugang, Mail und
Schreibarbeiten, sämtliche Audio-Angelegenheiten mache ich wie früher mit Win
98SE, da funktioniert alles 100%ig.
Schade, ich habe gern mit Audacity gearbeitet.
Lieben Dank euch dreien,
Werner
Hallo Werner,
ich muss mich nochmal auf Martin beziehen.
Bist du dir wirklich sicher, dass du einen SCSI-Brenner hast?
Laut deiner Frage von oben schließt du das aus deinen Systemeinstellungen.
Ich kann mich noch dunkel an Suse 8.X (und 9.0) erinnern, als auch IDE-Brenner
mittels Emulation als SCSI-Brenner gehandhabt wurden.
Wenn du eine dieser Versionen installiert hattest und immer wieder geupdatet
hast, ist es durchaus möglich, dass die Emulation “mitgeschleppt” wurde.
Das kannst du feststellen, indem du mal nachschaust, ob das Modul ide_scsi
geladen ist:
lsmod | grep ide_scsi
Wenn das zutrifft, solltest du die Emulation mal abstellen und der Brenner wäre
dann /dev/hd[IrgendeinBuchstabe].
mfg
Rico
hi,
was gibt eigentlich “cdrecord -scanbus” aus?
wenn du eine normale cd drin hast kannst du die mounten?
hast du mal das programm xcdroast probiert?
ist es ein cd,- oder dvd-brenner?
martin
Hallo Werner,
bitte nicht so schnell aufgeben. SuSE ist als Einstiegsdroge ganz gut – aber Updates waren dort schon immer eine Greul. Wenn Knoppix schon im Hause ist, kann man das ganz einfach mit knx2hd auf die Platte bringen und profitiert von debian’s hervorragendem apt-get. Man sollte allerdings bereit sein, die Flinte nicht zu schnell ins Korn zu werfen.
Wenn Du wirklich (Sicherheitsfrage: wirklich :-(( ?) mit Windoffs arbeiten willst, musst Du nicht auf audacity verzichten. Das gibt es als freeware auch unter Windows (2000, 98, Me, XP) – in der Version 1.2.3 bei http://www.zdnet.de (letztes Update 24.11.2004).
mfg
Andreas
die Hilfe hier im Forum ist immer wieder beeindruckend und motiviert mich,
es weiterhin zu versuchen
an Rico, der Brenner IST ein SCSI, yast meldet ihn systemweit als Plextor CD-R
PX -R820T, als /dev/sr0 steht er auch in der fstab, verlinkt als /dev/cdrom mit
mnt /media/cdrom, von emu ide_scsi weit und breit keine Spur,
ich kann mit ihm ja auch arbeiten
der Befehl lsmod | grep ide_scsi bringt keine Antwort, ich falle ans promt
zurück
an dich Martin, wenn ich cdrecord -scanbus eingebe kommt nachstehende Liste:
linux:~ # cdrecord -scanbus
Cdrecord-Clone 2.01 (i686-suse-linux) Copyright (C) 1995-2004 Jörg Schilling
Note: This version is an unofficial (modified) version
Note: and therefore may have bugs that are not present in the original.
Note: Please send bug reports or support requests to http://www.suse.de/feedback
Note: The author of cdrecord should not be bothered with problems in this version.
Linux sg driver version: 3.5.31
Using libscg version ‘schily-0.8’.
cdrecord: Warning: using inofficial libscg transport code version (okir@suse.de-scsi-linux-sg.c-1.83-resmgr-patch ‘@(#)scsi-linux-sg.c 1.83 04/05/20 Copyright1997 J. Schilling’).
scsibus0:
0,0,0 0) *
0,1,0 1) *
0,2,0 2) *
0,3,0 3) *
0,4,0 4) ‘PLEXTOR ‘ ‘CD-R PX-R820T ‘ ‘1.08’ Removable CD-ROM
0,5,0 5) *
0,6,0 6) *
0,7,0 7) *
linux:~ #
er wird erkannt, ich kann ihn benutzen und er ist per SuSe-Arbeitsplatz
gemountet, aber das xcdroast scheint es in 9.2 nicht mehr zu geben, wird in yast
nicht angeboten als nachinstallierbar, schade, ist auch ‘n gutes Brennprogramm,
trotzdem werde ich mal die CD’s durchkämmen
Andreas, dein Tip ist eine gute Alternative
Diese ganze Greuelstory wird u.U. noch grausiger wenn ich verrate, dass ich mit
dem CD/DVD LW nicht rippen kann, Grip bricht ab, und wenn ich per
Konqueror audiocd:/ eine wav-CD auslese und per XMMS wiedergebe, klingt sie ca.
10x verlangsamt, das Problem schiebe ich aber schon seit 9.1 vor mir her…
wer Lust hat, kann ja mal auf
https://www.linux-community.de/story/Comment/commentToggle?commentid=47485
gehen, da tobt ein anderer Bär, an dem ich auch dranhänge
…wer hat da was von aufgeben gesagt? Ich werde demnächst zum letzten Mal SuSe
9.2 komplett neu installieren, den Kram testen, und bei Problemen mich
erleuchtet von SuSe abwenden in Richtung Knoppix auf hda…, oder Kanotix, oder
Sphinx, in jedem Falle warte ich den EasyLinux Heft 2/05 ab, dort wird Fedora
Core 3 getestet
euch allen erstmal herzlichen Dank, über Weinaxen werde ich wohl
Entzugs-Erscheinungen bekommen, aber dann…
viele Grüsse
Werner
neuester Geck: mit Knoppix 3.7 von CD kann ich mit K3b brennen!
Todesstoss für SuSe?
WAAAS?? Du willst wieder Windoof einsetzen?. Bevor Du rückfällig wirst,
solltest Du sicher sein, daß es in Linux keine Lösung für deinen Brenner gibt.
Was der Volker oben mit dem SUID-Bit schreibt, scheint ja zu funzen. Aber was
willst Du mit dem Rest vom Befehl “…chmod 754…” erreichen? Damit setzt du
doch lediglich Ausführungsrechte für Benutzer und Gruppe. Und standardmäßig ist
cdrecord für Benutzer root und gehört der Gruppe root an. Wenn das überhaupt
mit den Rechten funzen soll, dann mußt Du dafür sorgen, daß dein
Standard-Benutzer die Datei cdrecord auch ausführen darf. Dazu versuche doch
mal folgendes:
1) Melde dich als root ins System an.
2)Lege eine neue Gruppe an (z.B. “burner”).
3) Füge deinen Benutzer als Mitglied dieser neuen Gruppe zu (kann man alles
bequem mit YAST machen).
4) Jetzt der Datei cdrecord die Gruppenzugehörigkeit burner verpassen ( im
Konqueror).
Nun weiß Linux, daß cdrecord zur Gruppe “burner” gehört und daß dein
Standard-Benutzer auch zur Gruppe “burner” gehört. Somit sollte cdrecord als
normaler User ausgeführt werden können. Bitte gib ein echo, ob’s funzt.
ciao, Thomy.
Hallo Werner,
schau Dir mal den Artikel unter dem folgenden Link nach, das dürfte dein Problem betreffen.
Gruß
Dejan
hallo Thomy und Dejan,
ganz lieben Dank an euch, ich habe die Hinweise in meine Tip&Tricks.sxc aufgenommen.
Inzwischen sieht die Sache komplett anders aus, hier mein Bericht aus der Horror-Küche:
Das ganze Debakel entstand ja erst nach dem update von Suse 9.1 auf 9.2.
Etwa zur Halbzeit der Prozedur kam die Meldung (leider habe ich den Notizzettel mit den exacten Angaben nicht mehr): das unbedingt benötigte Paket …default-kernel…i586 (mit ca. 10 Unterpaketen) kann nicht installiert werden!
Nur mit ignorieren ging es weiter.
Kurz darauf die nächste Meldung: das unbedingt ….yast2…. (auch mit vielen Unterpaketen) kann nicht installiert werden.
Nur mit ignorieren ging es weiter.
Der Rest war Routine, der erste boot kam, SuSe 9.2 stand vor mir.
Im Verlauf der doch relativ vielen Korrekturen von verstellten Einstellungen, fiel mir ein labiles Gesamtverhalten auf.
Die Krönung waren Dinge wie der nicht gefundene Brenner in K3b und das nicht mehr konfigurierbare PCI-Modem.
Die vielen, hier erhaltenen Tips habe ich angewandt, keiner brachte den Erfolg.
Irgendwann ist mir der Faden gerissen, ich habe das komplette ~/home nach /dev/hda10 kopiert und eine Neu-Installation begonnen.
Suse 9.2 ging wie üblich über den Parcour, bis zur Hälfte der Zeit die Meldung kam: siehe weiter oben, es kam die zweite Meldung s.o.
Jeweils mit ignorieren liess sich die install fortsetzen.
Aus dem ersten booten ist die Kiste mit kernel-panic aufgewacht, es lief absolut nichts mehr!
Das ganze wurde wiederholt mit selbem Ergebnis.
Inzwischen war es 22°°, so ist das immer.
Kurzum, um 01°° stand SuSE 9.1 ganz frisch und schon weitgehend konfiguriert vor mir: alles funzelt bestens, K3b mag meinen SCSI-Brenner wieder, das Modem lebt, selbst gerippte .wav-Dateien klingen wie ein Original, was nach dem update von 9.0 auf 9.1 nicht der Fall war, die klangen alle ca. 10mal zu langsam….das war ein anderer thread hier im Forum, und ich glaube, die Jungs haben das für eine schlechten Scherz gehalten: xmms, ALSA player &Co haben gerippte .wav’s extrem zu langsam abgespielt, das Klangspektrum spielte sich < 200Hz ab!
Zurück zu oben.
Was sagt ihr Linux-Kenner dazu?
Vermutlich hat der installer die alten 9.1-Pakete beibehalten und seine anderen 9.2 Pakete dazu gemischt, woraus dann die "feuchtlabile Schichtung" entstanden ist.
Ich, im 2. Linux-Lehrjahr, werde demnächst den Spuk noch einmal kommen lassen, diesmal aber auf der unbenutzten /hda3 mit Diskettenboot ;-))
So gerne ich mit SuSe arbeite, aber es scheint mir ein Sensibelchen zu sein, wenn es um updates geht.
Auch sehr hilfreiche Jungs aus unserer QLUG spielten mir Artikel zu, denen zufolge ich kein update/Neuinstall mache, bevor der kernel 2.6.10 vorliegt, aus Schaden wird man qlug.
Schade an der Sache ist, dass es kein echtes Erfolgserlebnis gibt, keiner weiss, was nun Sache war.
Doch, ein grosser Erfolg ist, dass ich wieder mit Audacity unter Linux meine Audioarbeiten machen kann!
Herzlichen Dank an alle
Werner
jetzt, 4 Wochen später, sieht die Sache völlig anders aus:
ich habe den “erst” 6 Jahre alten SCSI-Plextor durch einen LG GSA 4082B ersetzt, der artig als hdd am 2. IDE port hängt, dann habe ich K3b ver. 0.11.15 ausgetauscht gegen 0.11.20, und die Kiste brennt.
Ich brauchte nur eine neue Gruppe _burning_ anzulegen und mich hinzuzufügen, die Berechtigungen der brenn-relevanten Dateien hat der Assistent geändert, und der Haussegen hängt wieder gerade.
Dieser Schlussschmus nur für den Fall, dass hier noch jemand stöbert.
Werner Gohl