ForumProbleme beim Betrieb eines Linux-Routers
Benjamin Wagner – Mittwoch, 27. August 2008 09:32 Uhr

Hallo,

ich habe hier in der Firma einen Linuxrouter laufen. Das Netzwrk sieht so aus:

______________
INTRANET internes Netzwerk

Auf der eth1-Schnittstelle läuft ein DHCP-Server. Für das Routing verwende ich ein kleines Script, das folgende Zeilen ausgibt:
echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
/sbin/iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth0 -j MASQUERADE
/sbin/iptables -A FORWARD -i eth0 -o eth1 -m state –state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT
/sbin/iptables -A FORWARD -i eth1 -o eth0 -j ACCEPT

Das Routing funktioniert damit auch,. wenn also an eth1 zwei XP-Clients sind, dann können die problemlos z.B. im Internet surfen.
Nun wollen beiden Clients von einem Server im Intranet Dateien kopieren. Der Pfad ist z.B. \\SERVER1\SHARE1

Fängt Client 1 mit dem kopieren an, geht alles wunderbar. Sobald Client2 ebenfalls das kopieren anfängt, bekommt Client1 die Meldung, dass der Netzwerkname nicht mehr verfügbar ist. Erst wenn man manuell den Kopiervorgang wieder anstößt, geht es bei Client1 weiter, dafür bekommt nun Client2 die Fehlermeldung. Es kann also nur 1 Client auf WIndows-Freigaben zugreifen.
Laut unseren IT-Spezialisten muss man, wenn man NAT aktiviert, nicht noch zusätzlich irgendeinen IPTABLES Befehl für das SMB/CIFS Protokoll einsetzen.
Ich weiß aber trotzdem nicht, warum FTP, TELNET etc. wunderbar klappt, und nur der SMB-Weg solche Zicken macht.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

Umgebung: CentOS 4.6 X86_64
Kernel 2.6.9-67.0.22.ELsmp
4 GB RAM

1 Antwort
Dieter Drewanz – Sonntag, 31. August 2008 23:45 Uhr

Versuch herauszubekommen (netstat) welche Ports verwendet werden. Wenn alles über den selben Port geht (am Server), dann wird vermutlich nicht ein freier Port bei der Kommunikation ausgehandelt. Welche Samba Version ist eingesetzt?

Benjamin Wagner – Donnerstag, 04. September 2008 16:59 Uhr

Kein Samba, der Server ist ein W2K3-Server.