Hi Leute
Heute Abend hab ich echt Scheisse gebaut! ;(
Ich hab mir am Mittag das neue easyLinux Magazin gekauft. Da war eine Live-CD mit Ubuntu Gutsy
Gibbon
dabei. Ich habe mir also das IBM Notebook meines Vaters geborgt und meine externe Festplatte (Buffalo
500gb) daran angeschlossen. Dann hab ich die Live-CD gebootet und Gutsy Gibbon installiert. Dazu
habe ich meine externe HD als zur Partitionierung angegeben. Hat alles geklappt.
Notebook neu gebootet und – scheisse!
Grubloader meldet:
Error 21
Und schon geht gar nix mehr. Hab übers IBM Bootmenu oder wie man das auch nennen will versucht XP
von der Notebook internen SamsungHD zu booten, was aber auch nicht ging. Selbstverständlich kam
auch hier wieder Grub zum Einsatz und der meldet ja bekanntlich Error 21.
Die Live-CD mit dem UbuntuOS kann ich übrigens noch booten – das könnte vielleicht noch nützlich
sein.
Mein grösstes Problem besteht darin, dass mein Vater so ziemlich ausgeflippt ist, als er sein XP nicht
mehr booten konnte. Dann hab ich in der Hitze des Gefächtes dummerweise die Ubuntu-Partition auf der
externen HD gelöscht.
Tja…sieht aus meiner Sicht ziemlich scheisse aus. Keine Ahnung was ich tun soll. Ahja und auf der
SamsungHD sind wichtige Firmendaten meines Dads drauf. Also sollte ich die womöglich nicht anrühren.
Bitte helft mir!!!
-Colin
Hallo Colin
ich habe das Problem zwar noch nicht gehabt, aber glaube ich hab
da was gefunden was dir helfen könnte geh mal auf http://sgd.linux-beginnerforum.de/index.php?section=download
Ich hoffe ich konnte dir damit helfen
MFG Doomi1989
Hi,
also wenn du nicht aus Versehen das Linux auf die falsche Festplatte installiert hast, dann brauchst du eine WindowsXP-CD. Dann davon booten und die Rettungsconsole starten[1] und anschließend:
“fixmbr” und “fixboot C:” eingeben. Die Befehle installieren in deinem MasterBootRecord (MBR) auf der C:-Festplatte wieder den Windows-Bootloader. Danach sollte WindowsXP wieder booten.
fejf
[1] http://pcsupport.about.com/od/fixtheproblem/ss/rconsole.htm
Erstmal vielen Dank für eure Antworten!
Also:
@ Doomi
Ich hab die Super Grub Disk schon gestern auf nen USB-Stick geladen, von dem aus gebootet und dann hat der angezeigt “no os found” oder so ähnlich. Keine Ahnung woran das liegt.
Aber ich denke dass es eine Option wär mit dieser Super Grub Disk (wenn die nur funktionieren würde) den Bootmanager aus der MBR zu entfernen.
@ Florian
So wie ich das sehe, hab ich Ubuntu schon auf der richtigen (also der externen)
Festplatte installiert. Schliesslich hab ich ja für die Partitionierung die gesamte ext. HD freigegeben.
Nun ja das mit der WindowsXP-CD is eben so ne Sache, da ich die nicht hab. Die hat ein Techniker aus Vaters Firma. Hab mich mit dem aber bereits in Verbindung gesetzt. Der meinte ich solle ihm gleich mal das Notebook mitbringen, er würde das dann gleich lösen. Ich will aber, um meinem Vater zu beweisen, dass ichs doch drauf hab, das Problem selber lösen und da wäre dann die Option mit der Super Grub Disk die am nächsten liegende.
Also ist jetzt da das Problem, dass die Grub Disk kein Operating System erkennt.
Vielen Dank noch mal an euch.
kuck dir das mal an: [1]
kann dir nicht sagen obs funktioniert, weil selber nie gebraucht, aber waer wohln Versuch wert.
Was vielleicht auch nicht schlecht waere: mit der live-CD die Daten deines Vaters auf die externe backuppen, bevor du weiter mit dem Notebook rummachst.
Alternativ zu oben könntest du die Ultimate Boot CD [2] mal ausprobieren .. da ist, soweit ich weiss auch ein fixmbr drauf.
Und hier [3] sowas wie ne Anleitung:
###########################
Hallo zusammen,
die Lösung war denkbar einfach:
Booten mit der “Ultimate Boot CD v.3.3”,
Free fdisk starten und dann “fdisk /mbr”.
###########################
viel Glück
[1] http://www.ambience.sk/fdisk-master-boot-record-windows-linux-lilo-fixmbr.php
[2] http://www.ultimatebootcd.com/
[3] http://www.supportnet.de/fresh/2005/11/id1190194.asp
Hi Colin,
oh, das hört sich ja sehr böse an. Ich denke aber, dass du das Problem lösen können solltest:
Error 21 bedeuted: Device not found.
Das tritt genau dann auf, wenn du GRUB in den MBR deiner normalen Festplatte installiert hast (STAGE1, der erste Teil von GRUB) und den Rest von GRUB (STAGE2) auf deiner USB-Platte auf der Linux-Partition, die USB-Platte aber NICHT angeschlossen (oder nicht angeschalten ist).
Das Problem sollte sich einfach so lösen lassen:
– USB-Platte anmachen und anstecken
– kurz warten (mind. 10s)
– Computer anschalten
(Falls du tatsächlich deine Linux-Partition auf der USB-Platte verloren hast ist das auch nicht soo schlimm: Einfach Linux mit der Ubuntu-CD nochmal auf die USB-Platte installieren und ALLES _GENAU_ SO machen, wie bei der ersten Installation, dann wie oben fortfahren.)
Wenn du dann Windows wieder gebootet hast, benuzte den Tipp von oben mit dem fixboot/fixmbr. Dann bist du GRUB wieder los.
Viele Grüße,
johannes
PS: Falls alles absolut nicht helfen sollte (was fast nicht sein kann g), kann man dir sicherlich auch mit einem ISO-Image einer Win-CD aushelfen. Das sollte auch legal sein, weil dein Vater ja eine legale Kopie hat und du dafür keine Serial brauchst…
Also vielen Dank für eure Hilfe!
Mein Vater hat das Notebook nun mal nem Techniker gegeben. Der wird alles wieder reinemachen.
Naja ich zweifle an dessen Fähigkeiten, da er als er beim booten “error 21” sah, sofort sagte, man müsse das WinXp neu aufsetzen, in solchen Situationen helfe nix mehr.
Das seh ich nun aufgrund eurer Antworten aber ganz anders. Dachte schon vorher an das mit dem fixmbr. Naja ich werd nun von meinem Dad aus sein Notebook sicher nicht mehr benutzen dürfen. Geschweige denn daran rumwerkeln.
Der Techniker hat nun als Backup alle Daten auf seinen Server übertragen. (übrigens auf meinen Ratschlag hin, dazu die Live-CD zu benutzen ;) )
Dann bekommen wir das Notebook mit brandneu aufgesetztem XP zurück und wenn mein Dad weg is, schwupps, schnapp ich mir das teil, backuppe das zeugs und probier das ganze nochmals mit euren Ratschlägen aus.
Ich bin nähmlich der Ansicht, dass man aus Fehlern lernen und desshalb sicher nicht bei nem Rückschlag aufgeben sollte. Meine “Erzieher und Vorbilder” sehen das aber anders. -Ich zweifle an der Zukunft dieser Gesellschaft…
Colin
Hallo,
wie du schon selbst erkannt hast, sollte man aus Fehlern lernen. In diesem
Fall heißt die Lektion “Finger weg vom Notebook deines Vaters”. Dir scheint
nicht bewußt zu sein, welchen Schaden du hättest anrichten können.
Laut einer anderen Frage von dir, hast du ein eigenes Notebook. Lerne erst mal
dieses zu beherrschen und experimentiere selbst dann nicht mit fremden Geräten
bzw. Daten herum.
mfg
Rico
Hi Rico
Naja…Vielleicht hast du ja recht. Aber es ist eben so, dass ich kein eigenes Notebook besitze. Zuhause hab ich meinen eigenen PC stehen. Dann hat mein Vater da noch seinen Bürocomputer und zwei Notebooks. Eines ist das erwähnte IBM Notebook, auf dem ich Mist gebaut hab. Dann hat mein Dad noch ein Macpowerbook.
Wenn wir nun im Ferienhaus sind, dann nimmt er seine beiden Notebooks mit. Ich wollte eigentlich nur mal schauen ob das W-Lan auf dem IBM Teil läuft. Und es ging. Dann hatte ich noch meine externe HD dabei. Da wollt ich dann Ubuntu raumachen. Dummerweise wusste ich nicht, dass die Idee ein OS auf ne externe zu laden einfach Mist ist. Jetzt weiss ichs.
Auf jeden Fall hab ich auch gelernt, das was du im zweiten Absatz geschrieben hast zu beachten.
Danke
Hallo Colin,
wäre es nicht besser sich einen alten PC zum Linux-testen zu besorgen, statt den Vater in Schwierigkeiten zu bringen?
Gruß
Andreas
Servuz Colin,
du hast geschrieben, das du einen PC hast.In diesem Fall wäre das beste, wenn du deine Daten auf deine externe Platte schiebst, eine zweite in deinen Rechner und dann ausprobiert. Hat mich auch eine Menge Mühe gekostet, aber ich konnte frei agieren und aus den Fehlern lernen.Notfalls Windows mit CD reparieren.(Ich gehe davon aus,das du auch Windows auf’m Rechner hast.)
Hallo Colin,
ähnliches kenne ich von meinen Installationsversuchen auf meinem Notebook und externen HD. Was funktioniert ist DamnSmallLinux (von der Live CD zuerst auf einen USB Stick installiert) auf der externen Festplatte, allerdings als Kopie mittels “dd” vom USB Stick
Okay Leute
Das Problem ist gelöst. Wir haben das Notebook wieder. Der Techniker hat die Festplatte neu formatiert und Windows draufgetan. Inzwischen hab ich mich mit meinem Vater wieder versöhnt. ;)
Ich weiss jetzt wie ich nen Bootloader mithilfe von der Win-CD wegbekomme, und habe einiges darüber gelernt, wie mit “fremden” Rechnern und Daten umzugehen ist.
Ich denke, dass es für mich in der Welt von Linux noch einiges zu entdecken gibt und noch viel lernen muss.
Vielen Dank für eure Hilfe.
Hi Andreas
Ja, ich habe einen eigenen PC mit WinXP drauf. Aber ich glaube dass ich den einfach so lasse wie er ist.
Das mit dem Daten auf die ext. rüberschieben würde bei mir gar nicht funktionieren, da die ext.HD NTFS drauf hat und jeder Versuch FAT raufzumachen gescheitert ist, bekanntlich kann NTFS ja keine Ordner über 4gb (oder so ähnlich) verwalten.
Im März hab ich nämlich Konfirmation. Meine Verwandten wollen mir alle zusammen einen richtig guten Spiele-Pc kaufen.
Der hätte dann auch zwei 500gb Festplatten drin. Auf einer würde dann so quasi ab Werk WinVista laufen, die zweite werd ich voraussichtlich zum backuppen nutzen.
Die zwei HDs agieren als zwei verschiedene Laufwerke, also C und beispielsweise K oderso. Da möcht ich dann auch gerne Linux installieren. Jetzt stellt sich natürlich die Frage ob ich die Platte mit Windows so quasi als OS-HD benutzen soll, sprich auch noch Linux installieren und die andere für alle anderen Daten, oder ob ich einfach die eine unter Windows, die andere unter Linux benutzen soll. Ist es denn überhaupt möglich, eine andere HD als die, wo das OS drauf ist, als root(/) bzw. unter Windows als (C) zu nutzen? Denn soviel ich weiss ist es einfacher wenn die Daten standartgemäss in ebendiese Verzeichnisse abgelegt werden.
Hallo Colin,
wie schon erwähnt wurde gibt es mehrere Möglichkeiten einen Bootloader “zu retten”.
Man kann z.B. den MBR vor dem Versuch einen neuen zu schreiben mit dd sichern, desweiteren gibt es verschiedentlichste kostenlose Tools wie z.B. BartPE um das ganze hinzubekommen. Es geht, soweit ich weiß auch mit einer Bootdisk.
ABER: Die Sicherung vom MBR, das Einrichten von Tools wie BartPE muss VOR dem Fehler passieren!! -> Immer ein Backup anfertigen, auch von Daten!!
Wenn Du Dir einen Spielpc zulegen willst hat dieser vermutlich genug Leistung um auch eine Virtualisierungssoftware laufen zu lassen. z.B. VMWare; den Player gibt es kostenlos und fertig Testimages mit Linux gibt es auch zum runterladen.
Mit VMWare habe ich schon gute Erfahrungen gemacht und ich denke, die ca. 130,- € für die Software sollten bei einem neuen Rechner noch übrig bleiben.
Viel Spaß beim Testen
Karsten
Hi Karsten
Also ich geh davon aus, dass VMWare eine virtuelle maschine ist…hab glaub schon mal davon gelesen.
Das ist sicher keine schlechte Idee. Mein PC soll aber ein High-End Ding aus dem Eigenbau eines
Fachgeschäfts sein. Und die sind bekanntlich teurer. Meiner ist aber so viel teurer, dass nix mehr
übrigbleibt. XD
Auf jeden Fall danke für die Idee -ich google mal nach freeware in der Richtung
MFG Colin