ForumDiverse plugin
timur viskhapov – Donnerstag, 20. September 2007 17:40 Uhr

Hallo allerseits.

Bin neu bei dieser Community.

Habe seit einer Woche Linux 10.2 auf meinem Laptop. Wollte schon lange mal ausprobieren wie Linux funktioniert. Ja, soweit bin ich eigentlich absolut zufrieden und komme mit dem System ganz gut klar. Nur eins stört mich immens:

Ich kann weder DVD`s noch Videos abspielen. Wenn ich mit “Kaffeine” kommt immer ne Fehlermeldung wie z.B.

“xine: Kann keinen Demultiplexer für >/windows/C/Videos/Divrsen Videos/7 sekunden.mpg< finden
xine: Inputplugin gefunden: Datei Plugin"

In etwa das Gleiche wenn ich es mit "Totem" probiere.

"Totem konnte »file:///windows/C/Videos/Divrsen Videos/7 sekunden.mpg« nicht wiedergeben."

Ok, dachte ich, plugin installieren und alles ist Butter. Ich finde aber nirgends die nötigen plugin. Ok, nächste Variante, ein anderes Programm runter laden wie z.B. (K)ubuntu oder MPlayer. Gesagt getan aber dann bin ich aufs nächstes Problem gestossen. Ich weiss nicht wie ich das Zeugs installieren soll. Wenn ich auf die "exe"-Datei drauf klicke werde ich aufgefordert ein Programm zum Öffnen der Datei auszuwählen. Ich habe keine Ahnung mit was fürem Programm ich das machen könnte.

Kann mir bei meinen Problemen jemand behilflich sein?

ich benütze GDE Oberfläche wenn das weiter hilft.

danke im voraus

3 Antworten
Roland M. Egloff – Donnerstag, 20. September 2007 22:32 Uhr

Hallo Timur

Audio and Video Dateien können auch mit Linux meist problemlos
abgespielt werden. Leider ist es aber notwendig (aus Lizenz Gründen)
dass du selber noch codex Dateien finden/herunterladen/installieren
must — lies die jeweiligen Doks fuer die Player die du möchtest.

(ich brauche z.B. Amarok und MPlayer und bin zufrieden damit)

Um ein exe File (MPlayer etc.) zu starten, gibt es mehrere
Möglichkeiten (im Konqueror auf die Datei klicken bringt nichts).

Zum Beispiel:

(1)
Auf der Tastatur Tasten “Alt” + “F2” gleichzeitig drücken — dies
öffnet ein kleines Fenster in dem du den Namen der exe Datei eingeben
kannst.

Etwa:

“~/work/video/mplayer” oder was auch immer.

(2)
Öffne ein Konsole Fenster (eine “Shell Konsole” — klick auf das
Bildschirm Icon in der Leiste am unteren Bildschirm Rand) und dann
kannst du auch hier die exe Datei starten.

Etwa:

>
>
> ~/work/video/mplayer (mit der “Enter” Taste abschliessen)
>

(das “>” ist das Konsole Prompt welches bei dir irgend etwas anderes
sein kann — du kannst dies selber definieren wie es aussehen soll —
frag wenn du hierzu Hilfe brauchst.)

Gruss,
Roland

Dieter Drewanz – Donnerstag, 20. September 2007 23:33 Uhr

Du benötigst codecs wie z.B. w32codec-all; libffmpeg; divx; Ein großer Teil der Codecs sind zum Beispiel beim VLC Player dabei. Einige Codecs sind nicht frei (css), bei einigen sind es Algorithmen, die das Decodieren beschleunigen. Zur Problematik, siehe die Links. Bei einigen Codecs braucht man allerdings die Videounterstützungen der Grafikkarte. Somit sollte direct rendering funktionieren (Hardware Overlay Support ist dann sicher auch vorhanden). Auf meinem Rechner gehen unter Suse 9.3 mit der Beschlunigungsunterstützung der Grafikkarte Videos, aber unter 10.3 ruckelt es oder sogar der Bildschirm bleibt schwarz.
LinDVD gibt es nur als Bundle mit Hardware und der kommerziellen Anbieter reißt sich nicht besonders um die Linux-Kundschaft. Die beste Empfehlung ist Videos nur ohne Ländercode und frei von Verschlüsselung zu kaufen. Wenn jeder sich so verhalten hätte (würde), dann hätten wir solche DVD (bald) nicht auf dem Markt.

[1] http://www.divx-digest.com/software/divxcodec_linux.html
[2] http://www.kde-forum.de/thread/2825/w32codec-und-libdvdcss.html
[3] http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_13005928.html
[4] http://www.videolan.org/vlc/
[5] http://wiki.ubuntuusers.de/Codecs
[6] http://wiki.ubuntuusers.de/LinDVD
[7] http://www.linux-user.de/ausgabe/2007/01/072-lindvd/index.html

GoaSkin – Freitag, 21. September 2007 21:05 Uhr

Das kann man so nicht sagen, daß beim VLC fast alles dabei ist was man
braucht. Es gibt im Netz viele individuell paketierte VLC-Distributionen, bei
denen fast alles dabei ist, allerdings sollte ich bei einem Bekannten eine
SuSE-Distribution installieren, die keine lizenzpflichtige Codecs und auch
keine DVDs abspielen konnte. Die Installation des VLC aus offizieller Quelle
war hier für keine Lösung, ein VLC aus einem unabhängigen Multimedia-Archiv
hingegen schon.

timur viskhapov – Samstag, 22. September 2007 20:02 Uhr

danke für eure hilfe aber ich habe ein grundlegendes problem. egal wie ich die datei aufmache ob über “alt+F2” oder über befehlszeile, ich werde immer aufgefordert ein programm aus der liste auszuwählen mit dem ich die datei aufmachen will. das problem ist dass ich keine ahnung habe mit was für einem programm ich die daeien aufmachen soll. gerade z.B. MPlayer, dateipfad “/home/timur/firefox downloads/RealPlayer10GOLD.bin”. dateipfad in die befehlszeile eingeben, enter, dann kommt die frage ob ich die datei wirklich aufmachen will, klicke ja und dann kommt die liste mit den programmen…

weiss jemand irgendwas weiter? wäre sehr dankbar…

Roland M. Egloff – Samstag, 22. September 2007 20:56 Uhr

Hallo Timur

Exe Dateien unter Linux haben keine Namen wie “irgendetwas.bin”

d.h. Linux exe Files sind immer ohne das .bin !!!

z.B. die MPlayer exe Datei ist bei mir “/usr/bin/mplayer”

(also nicht mplayer.bin)

==========
Könnte es sein, dass du ein MPlayer Paket für ein Windows System
installiert hast ?! Von wo hast du MPlayer installiert?
==========

— Installiere den MPlayer von einer Linux Distro.
(z.B. easyLINUX openSUSE 10.2)

oder

— vielleicht gibts ein rpm Paket fuer dein Linux irgendwo im
Internet?

oder (etwas aufwendig)

— download die neuste Source und kompiliere / instaliere den
Player selber.

MPlayer home page:

http://www.mplayerhq.hu/design7/news.html

Download für die MPlayer v1.0rc1 source:

http://www.mplayerhq.hu/design7/dload.html

Die Source musst du selber kompilieren und instalieren.

“Quick compilation and installation instructions are contained in
the README, the installation section of the documentation has more
complete information.”

Lese also die README Datei in der Source Distribution.

Vielleicht auch nützlich:

http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=98

(weiss aber nicht ob diese Anleitung aktuell ist).

Viel Glück und Gruss,

Roland

-/-

timur viskhapov – Sonntag, 23. September 2007 14:08 Uhr

ja hallo leute.

also habe jetzt probiert mplayer für linux zu instalieren(also das richtige nichts mit blablabla.bin oder so)

nach der auflösung der abhängigkeit was das auch immer heissen mag kommt folgende fehler meldung:

“Unresolved dependencies:
Installing MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.i586[Local packages]
There are no installable providers of x264-devel for MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.i586[Local packages]
libtheora-devel-1.0alpha5-41.i586[20070920-072426] needed by MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.i586[Local packages]
libsmbclient-devel-3.0.23d-19.7.i586[SUSE-Linux-10.2-Updates] needed by MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.i586[Local packages]
ladspa-1.12.code10-42.i586[20070919-231422] needed by MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.i586[Local packages]
dvb-1.1.0_CVS20060907-18.i586[20070919-231422] needed by MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.i586[Local packages]
libdv-0.104-47.i586[20070919-231422] needed by MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.i586[Local packages]
DirectFB-0.9.25-29.i586[20070919-231422] needed by MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.i586[Local packages]
fribidi-devel-0.10.4-519.i586[20070919-231422] needed by MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.i586[Local packages]
speex-devel-1.1.99.1-13.i586[20070920-072426] needed by MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.i586[Local packages]”

muss ich da was zuerst vorinstalieren?

habe dem Mplayer von der folgender seite gesaugt

http://rpm.pbone.net/index.php3/stat/26/dist/48/size/8698120/name/MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.src.rpm&#8221;

was mache ich falsch?bin irgendwie nocht zu dumm um das zu begreifen.

timur viskhapov – Sonntag, 23. September 2007 15:38 Uhr

Und wenn ich schon dabei bin. noch eine frage:

in der drucker dateibank von linux ist kein treiber für “canon MP160” vorhanden. er erkennt zwar meinen drucker aber ich muss den noch konfigurieren und dies geht ja nicht ohne treiber. kann ich den irgendwo runterladen? oder geht irgendwie anders meinen drucker zu konfigurieren?

Roland M. Egloff – Sonntag, 23. September 2007 16:09 Uhr

Hallo Timur

Betr. unresolved dependencies:

–> Das sind alles Pakete welche Mplayer braucht.

Gehe zu:

http://rpmseek.com/rpm/MPlayer-1.0rc1try3-1.pm.1.src.html?hl=de&cx=0:-:0:3896339:0:0:0

Hier hast du den Player (rpm für Suse Linux 10.2) und auch alles was
sonst noch benötigt wird (eben die dependencies).

Benütze YaST um su sehen was du schon hast und was noch gebraucht wird:

1) KMenu > System > YaST
2) root Passwort eingeben
3) und im YaST Fenster > “Software Management”

———-
Übrigens, hier noch ein paar Sites wo du Pakete/Doks für Linux finden
kannst:

http://rpmseek.com
http://rpmfind.net/linux/RPM/
http://freshmeat.net/browse/18/
http://www.ibiblio.org/pub/Linux/
http://links2linux.de/
http://linux.softpedia.com/
http://packman.links2linux.org/
http://sourceforge.net/softwaremap/index.php
http://www.opendesktop.org/
http://www.usinglinux.org/
http://fr2.rpmfind.net/linux/RPM/ByName.html
ftp://sunsite.cnlab-switch.ch/mirror/gnu/
http://directory.fsf.org/GNU/
———-

Betr. Drucker:

Einfach mal mit YaST configurieren — ich vermute das Linux diesen
Drucker erkennt.

Gruss,
Roland

-/-

Ulf B. – Sonntag, 23. September 2007 21:44 Uhr

Hi,

warum einfach wenn es auch kompliziert geht?

Also als Einsteiger ist es wesentlich Erfolgsversprechender – Software über die von der verwendeten Distribution dafür vorgesehene Pakteverwaltung zu installieren. Bei OpenSUSE ist das eben YaST oder YOU. Alternativ kann man auch die Kommandozeilentools verwenden. Unter [1] kann man z.B. ein Script sehen, mit dem man OpenSUSE 10.2 auf die aktuellste Software bringt.

Aber konkret zu Deinem Problem. Gehe in YaST links auf Software und dort in den Unterpunkt Installationsquelle wechseln. Dort fügst Du dann mit Hinzufügen über den Medientyp URL angeben… den oben schon erwähnten Packman hinzu:
ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/packman/suse/10.2

Jetzt sollte unten in der Kontrollleiste der Updater orange (oder wie soll man die Farbe nennen?) werden. Jetzt kannst nach anklicken des Icons das Update starten. Anschließend sollten die meisten Multimediapakete unter OpenSUSE eingespielt sein (Ausnahme sind wenige Rechtlich sehr kritische Treiber). Alternativ kannst Du natürlich anschließend auch unter YaST manuell entsprechende Multimediapakete installieren.

Ich hoffe Dir hilft die Anleitung Dein Problem zu lösen.

Ciao
Ulf

[1] http://lug-vs.endlose-rekursion.de/index.php/Nuetzliche_Scripte#BASH-Script:_OpenSuSE_10.2_Repositories_aktualisieren

Roland M. Egloff – Sonntag, 23. September 2007 23:52 Uhr

Eine kurze Bemerkung an Ulf B.
betr. vorangehende Antwort “warum einfach wenn es auch kompliziert geht?”

hallo Ulf

(1)
Danke für Deinene Beitrag — ich hoffe dass die Leser (wer auch immer)
davon profitieren können.

(2)
Gerade für einen Anfänger finde ich dein Rezept aber ungenügend. Wenn’s
functioniert, o.k., aber wenn nicht ist der “Anfänger” nicht klüger als
vorher! Und deine Methode wird, so behaupte ich, öfter nicht nach Wunsch
klappen.

(3)
Ich bin der Meinung, dass ein Linux Anfänger lernen will was/wie/warum
gemact wird. Ist dies nicht der Fall, soll er bei Windows bleiben.

(4)
Um die Möglichkeiten von Linux wirklich gekonnt nutzen zu können, muss
auch ein Anfänger möglichst sofort lernen auch (!) via Kommando-Zeile
zu arbeiten. Dies erfordert, dass der User lernt was, warum, wie gemacht
wird — nur dann kann er auch verstehen was zu tun ist wenn es nicht wie
erwartet funktioniert (dies ist mit deiner Methode nicht gegeben).

(5)
Das von Windows gewohnte “Maus-Klicken” ist soweit o.k., ist aber
keinesfalls das “A und O” für Linux User!

Gruss,
Roland

-/-

timur viskhapov – Montag, 24. September 2007 00:20 Uhr

Jungs jungs jungs hört auf zu streiten.

1

ich will keines wegs wieder auf windows umsteigen

2

ich habe mein ziel immernoch nicht erreicht.

bin im moment am downloaden und instalieren für mplayer benötigen decoder…

folgende fragen sind noch nach wie vor offen:
a) was heisst “abhängigkeiten werden aufgelöst”? das kommt bei mir bei jeder Installation von software. das geht ziemlich lange bis es ok heisst und ich instalieren kann.

b) das mitem drucker. mein linux erkennt zwar den druckertyp und wie der verbunden ist(usb) aber ist nicht konfiguriert. wenn ich den versuche zu konfigurieren kommt ne liste mit drucker. ich muss aus der liste mein Modell auswählen(canon MP160) aber der ist nicht aufgelistet. was mach ich jetzt?

c) mail manager einrichtung. man muss doch eingangs und ausgangs server eingeben oder? z.B. pop3.gmx.ch und mail.gmx.ch stimmts? wenn ich das eingebekann ich trotzdem auf mein account nicht zugreifen. selbsverständlich ist dass ich den benützername und das passwort richtig eigetippt habe.

Dieter Drewanz – Montag, 24. September 2007 08:37 Uhr

Allgemeine Druckerinformationen gibt es unter angefügtem Link. Gut unterstützt werden die Drucker von Brother. Von Brother bekommt man auch Linux Treiber. Bei Patronen ohne Chip (die nur das Nachfüllen behindern) ist es übrigens oft leichter Druckertreiber zu schreiben, vor allem wenn Teile betreffend des Chips nicht alles vom DruckerBios sondern Teile vom Treiber auf dem Rechner abgearbeitet werden müssen (DRM für Drucker, könnte man das nennen).

[1] http://openprinting.org/show_printer.cgi?recnum=Canon-MP360

Ulf B. – Montag, 24. September 2007 22:51 Uhr

Hi,

zu a)
Das alle zusätzlich benötigten Bibliotheken und Programmpakete gesucht und auch mit zur Installation vorgemerkt werden. z.B. Du möchtest Deinen mPlayer installieren. Der kann aber ohne entsprechenden Decoder zunächst nur die Medien verwalten, erst mit beispielsweise libogg kann er auch OGG-Medien abspielen. Diese versucht die Paketverwaltung automatisch zu finden und für die Installation vorzumerken.

zu b)
Wenn es sich um einen PIXMA MP160 handelt, findest Du den ensprechenden Treiber natürlich unter dieser Bezeichnung [1] und wird notfalls auch vom Kommerziellen Turboprint [2] unterstützt. Grundsätzlich ist die unterstützung von Canon Druckern eher schlecht, da es keine gute Unterstützung von Canon selber gibt (siehe auch [3]).

zu c)
Jop, die Details hängen aber davon ab ob Du einen Mailserver einrichtest oder direkt die Emails von einem Mailprogramm abholen läßt. Außerdem muß bei verschlüsselter Passwort und Maiübertragung (sehr zu empfehlen), evtl. noch der Port angegeben werden. Eine detailierte Anleitung findest Du unter [4] und wenn Du kMail verwendest detailiert unter [5].

Ciao
Ulf

[1] http://openprinting.org/show_printer.cgi?recnum=Canon-PIXMA_MP160
[2] http://www.turboprint.de/printers.html
[3] http://www.linux-foundation.org/en/OpenPrinting/Database/SuggestedPrinters#Color_Inkjets
[4] http://faq.gmx.de/messages/mailprogramme/index.html
[5] http://faq.gmx.de/messages/mailprogramme/einrichtung/7.html

BiBaBuzemann – Dienstag, 25. September 2007 10:34 Uhr

hallo timur, ich glaube du hast ein kleines verständnisproblem in dem Bereich wie linux funktioniert.Dazu mal ein Link [1], ja ich weiß du benutzt derzeit SuSE und nicht debian, die Grundlagen sind allerdings bei allen Linux distributionen die gleichen.Ich habe auch mal mit SuSE angefangen und bin letztendlich bei Debian hängen geblieben, mittlerweile ist Debian auch für einen Einsteiger leicht zu Installieren ( am Bootprompt einfach nur : installgui eingeben und schon kannst du debian mit der Maus installieren).Zu deinem Problem mit den viedeo playern mein Favorit ist Mplayer, es gibt aber auch noch andere tolle Player. am besten du suchst damit einfach mal mit google. hier noch ein Link dazu [2][3]. Falls du dich entschließen solltest es mal mit debian zu Probieren hier meine sources.list, allederdings für debian lenny, das aktuelle stable ist etch, einfach nur das lenny gegen etch austauschen.:

deb http://ftp.se.debian.org/debian/ lenny main
deb-src http://ftp.se.debian.org/debian/ lenny main

deb http://security.debian.org/ lenny/updates main contrib
deb-src http://security.debian.org/ lenny/updates main contrib

############# mplayer-archive #################################

deb http://www.debian-multimedia.org lenny main

############## Tor anonymisierung #############################

deb http://mirror.noreply.org/pub/tor lenny main
deb-src http://mirror.noreply.org/pub/tor lenny main

############ XGL Beryl Debian Archive #########################

deb http://debian.xglusers.de/relatively-stable/ ./

mit dieser Sources.list brauchts du zum beispiel den Mplayer nicht mehr selber zu bauen, sondern ihn nur noch zum beispiel mit dem schönen Graphischen Frontend Synaptic auswählen und installieren.
Wie du schon mitbekommen hast die Auswahl unter Linux ist Riesig, und kann einen schon mal erschlagen, also lass dich nicht entmutigen und probiere ruhig einfach alles aus, dadurch wirst du dann schnell sehen was dir gefällt und was nicht. Und was dir nicht gefällt musst du ja nicht benutzen, denn es gibt immer alternativen.
PS: Debian bekommst du hier [4]

[1] http://debiananwenderhandbuch.de/
[2] http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=98
[3] http://www.selflinux.org/selflinux/html/mplayer11.html
[4] http://www.debian.de/

BiBaBuzemann – Dienstag, 25. September 2007 10:45 Uhr

PS: Du könntest eine kleine Fehlermeldung bekommen beim abfragen der Paketquellen, für Mplayer einfach nur das “dpkg -i debian-multimedia-keyring” von [1] runterladen und wie angegeben installieren. viel Spass dabei noch, bei weiteren Fragen einfach los fragen, wenn ich grad am rechner sitze dann antworte ich auch.

[1] http://www.debian-multimedia.org/faq.php

timur viskhapov – Mittwoch, 26. September 2007 11:40 Uhr

wow ne menge inputs….

danke brauche erstmal ein wenig zeit um mich mit all diesen links auseinander zu setzen. linux an und für sich ist ein echt geiles BS aber eben was mich ergert ist der MPlayer den ich nicht instaliert bekomme…

ich brauche irgendwas(1) für Mplayer dann versuche ich es zu instalieren und es kommt ne fehlermeldung dass ich fum (1) zu instalieren noch was(2) bracuhe. ok kein problem. installiere ich halt zuerst (2) um (1) installieren zu können. wieder ne fehlermeldung ich bracuhe (3) um (2) zu instalieren und (3) ist dann schlussendlich nicht auffindbar oder lässt sich nicht instalieren.

genau das gleiche problem mitem treiber für canon pixma MP160…
ich habe hier ein prima link bekommen wo ich den treiber herunterladen kann. ok, alles gemacht treiber ist auf der HD. Jetzt kommt das instalieren. wenn ich den treiberpaket aufmache sehe ich oben einen knopf “paket mit YaST instalieren”. Geil, daraufklick…….. passiert einfach nix. ok, nach 10 min. nochmal draufklick, macht sich sofort ein inst.fenster auf…. endlich… und dann kommt ne fehlermeldung dass die datei von einem anderen prozess einbezogen wird. ist echt kacke… aber ja ich verlasse mich auf gute hilfe und tipps von hier und dann geht das auch mal… bissher konnte ich auf jeden fall schon viel lehrnen von euch…. danke…

timur viskhapov – Donnerstag, 27. September 2007 16:56 Uhr

hhmmm also noch mal zum Thema Debian Linux.

Ich habe ehrlich gesagt einbisschen Schiss. Darum noch ein paar Fragen:

1)Ich benütze ja im Moment Suselinux 10.2 mit KDE Oberfläche. Wenn ich jetzt Debian installieren will wie es mir hier empfohlen wurde dann tut sich das System einfach updaten oder wird die HD formatiert? Also die eigentliche frage ist ob ich meine Dateien vorher sichern muss oder ob die Verzeichnisse bestehen bleiben?

2)Ist Debian komplet anders aufgebaut also Suse oder bleiben die meisten Funktionen und Begriffe gleich?

Jetzt noch zum Thema “Totem”:

Wenn ich im Internet was abspielen will z.B. videos dann kommt ne meldung dass totem gewisse Plugins braucht.

1) Welche braucht er?
2) Wo kriege ich die?

im google finde ich nur was von totem Plugins unter Ubuntu und so….

BiBaBuzemann – Freitag, 28. September 2007 10:21 Uhr

Hallo Timur,

Eine Sicherung Deiner Dateien ist unbedingt zu empfehlen! Du kannst Debian nicht einfach so in das bestehende SuSE rein installieren. Debian kann aber deine vorhandenen Festplattenpartitionen, d.h. die Bereiche der Festplatte auf denen SuSe Linux drauf ist von Debian benutzen lassen, das sind mindestens zwei Partitionen nämlich die / (root) und die Swap Partition. Eine Benutzung dieser Partitionen ohne Sie neu zu formatieren würde ich Dir nicht empfehlen, möglich ist dies aber. Es gibt ein Paar Unterschiede zwischen SuSE und Debian, die aus deiner Sicht wichtigsten sind das Debian ein anderes (besseres ;)) Paketmanagment benutzt und daher nicht mit RPM-Paketen arbeitet sondern mit DEB-Paketen, und ein Konfigurationstool wie Yast gibt es unter Debian nicht. Also wenn du unter SuSE ein Paket mit „rpm -ihv Paketname“ installierst so sieht dies unter debian so aus „apt-get install paketname“. du kannst auch dein Debiansystem mit folgendem Drei befehlen updaten „ apt-get update „ „apt-get upgrade“ „apt-get clean“. Das war aber nur ein Beispiel von verschiedenen möglichen.
Dies findest Du aber auch ausführlich im http://debiananwenderhandbuch.de/ . Die Graphischen Oberflächen und die Befehlzeilen-Komandos sind grundsätzlich dieselben, dies hängt aber auch ein bisschen davon ab welche Versionen die einzelnen Distributionen verwenden.
Darüber würde ich mir aber keine Gedanken machen. Wie ich schon geschrieben habe kannst Du das Graphische Frontend Synaptic benutzen um Programme zu installieren, es sieht Ähnlich so aus wie das Frontend von SuSE zum Installieren von Programmen. Hier [1] [2] kannst du dir einmal anschauen wie es aussieht wenn du Debian installieren willst, es sind sehr schöne Screenshots ein mal der Standard- und der GUI-Installer plus weiteren schönen Sachen leider nicht in deutsch. Unter [4] ein Beispiel mit Synaptic. [5] ist sehr informativ. Ich hoffe das ich deine ersten zwei Fragen ein wenig beantworten konnte, ich bin leider nicht der große Schreiberling.

[1] http://lunapark6.com/debian-40-etch.html
[2] http://osrevolution.wordpress.com/2007/03/22/debian-etch-rc2-installazione-passo-passo/
[3] http://www.linux-fuer-alle.de/index.php
[4] http://forum.cinefacts.de/showthread.php?p=4970507
[5] http://distrowatch.com/table.php?language=DE&distribution=debian

Ugglan – Samstag, 29. September 2007 17:53 Uhr

Hallo Timur,

wo das Thema vom mplayer auf die grundlegende Frage der Distribution gekommen ist, möchte ich ein paar — persönliche — Hinweise anmerken.

Zunächst: Wenn Du keine Probleme hast, die unmittelbar mit Deiner Distribution zusammenhängen, rate ich Dir ab, wegen eines einzelnen Programms gleich eine andere Distri zu verwenden.

Meiner — persönlichen — Ansicht nach ist Debian auch definitiv nichts für Anfänger. Ich habe vor zwei Jahren versucht, das damals aktuelle Debian Sarge zu installieren, was eine einzige Katastrophe war. Die neue Release ist sicherlich besser, aber es wäre ein Quantensprung, alle Bugs, Probleme und Problemchen zu beseitigen, über die ich gestolpert bin. Ein grafischer Installer ist kein Maß für die Benutzerfreundlichkeit einer Installation, da geht es darum, wieviel Vorkenntnisse für den Installationsvorgang benötigt werden. Bei Debian Sarge waren nicht nur Linux- sondern vor allem Debian-spezifische Vorkenntnisse nötig.

Der einzige praktische Vorteil, den Debian meiner Meinung nach hat, ist, daß es auf (damals zwei) DVD komplett auf Datenträgern zur Verfügung steht, während alle anderen großen Distris ohne Breitband-Internetanschluß praktisch nicht zu verwalten sind.

Mich wundert ein wenig, daß Du so arge Problem mit Abhängigkeiten hast. Jede aktuelle Distribution hat heute Werkzeuge, um Abhängigkeiten automatisch aufzulösen, sprich:

Du willst A installieren, welches aber B und C benötigt. Außerdem braucht C noch D. Moderne Installer erkenne diese Abhängigkeiten, laden B, C und D automatisch aus dem Internet und installieren alles zusammen.
Damit das funktioniert, mußt Du

– einen Internetanschluß haben,
– Du mußt die Quellen (Internetadressen) insbesondere von Multimediacodecs häufig von Hand eingeben (hat rechtliche Gründe, daß die nicht im “Auslieferungszustand” eingetragen sind)
– Du solltest nur Software installieren, die für Deine Distri paketiert ist. Bei anderen Disributionen haben die gleichen Programme andere Versionen, Namen oder sind anders zusammengestellt.

Früher gab es bei Suse noch ein anderes Problem: Der Hersteller durfte aus Lizenzgründen nicht die voll funktionsfähigen Multimediacodecs installieren, wollte die User aber auch nicht auf dem Trockenen sitzen lassen. Heraus kamen quasi kastrierte Programme, die man erst deinstallieren mußte, bevor die “vollwertigen” Codecs installiert werden konnten. Ob das heute immer noch so ist, solltest Du mal in Suse-spezifischen Foren nachfragen.

Von der Theorie zur Praxis: Suche zunächst nach der Internetadresse, bei der Multimediacodecs für Suse zu finden sind. Häufig werden sie als “Online-Repository” bezeichnet. Die trägst Du in den Installer ein, das sollte Yast oder You sein. Über diese Werkzeuge kannst Du dann die Programme installieren, ohne von Hand irgendwelche Abhängigkeiten aufzulösen.

Wenn Du doch Abhängigkeiten per Hand auflösen willst/mußt, hilft [1] Dir weiter. Und bitte immer darauf achten, daß die Pakete zu Deiner Distribution passen!

Hast Du die Multimediacodecs einmal installiert, kannst Du in der Regel mit allen Playern die gleichen Inhalte abspielen, da sie auf dieselben Bibliotheken — eben die Multimediacodecs — zugreifen.

Kann sein, daß einzelne Codecs, z.B. für Flash, schwer, gar nicht oder nur als Plugin für einzelne Programme wie Firefox zu bekommen sind.

Wenn Du Fehlermeldungen bekommst, gib diese einfach mal als Suchbegriff in eine Suchmaschine ein, zusammen mit “Suse” oder “OpenSuse”.

Ich hoffe, Dir ein wenig weitergeholfen zu haben; da ich Suse nie ernsthaft benutzt habe, kann ich leider nur allgemeine Hinweise geben.

Viel Erfolg,

Ugglan

[1] http://www.rpmseek.com/index.html

Ulf B. – Samstag, 29. September 2007 21:49 Uhr

Hi Ugglan,

Multimediapakete ließen sich eigentlich bei SUSE schon immer (richtig gut aber erst ab den 10-er Versionen) einfach durch hinzufügen verschiedener Repositories bewältigen. Für die noch supporteten OpenSUSE Versionen findet man solche unter [1] und [2]. Diese muß man in YaST oder einem seiner alternativen hinzufügen. Anschließend kann man dann die einzelnen Multimediapakete ganz normal über YaST installieren.

Bei der neuen 10.3 (RC1 siehe [3]) ist dieses noch komfortabler. Dort zählt YaST die möglichen (unterstützten) Repositories von sich aus auf und man braucht die gewünschten dann nur noch aktivieren.

Wenn man z.B. Packman hinzufügt, kann man fast alle Multimediapakete vorkompiliert direkt installieren. Also auch kein Problem mehr. Wobei ich persönlich den Paketmanager von aktuellen OpenSUSE Versionen durchaus vergleichbar oder sogar geringfügig besser als die von Debian (apt und deb) halte. Ist aber meine (rein subjektive) Meinung.

Ciao
Ulf

[1] http://en.opensuse.org/Package_Repositories
[2] http://en.opensuse.org/Additional_YaST_Package_Repositories
[3] http://news.opensuse.org/?p=305