Hallo Leute,
Ich hatte vor kurzem mein Opensuse 10.2 neu aufgesetzt- unter anderem hatte ich das Programm zur Sicherung auf Band “Taper” drauf. Damals dauerte es auch eine Weile, bis ich es auf Linux zum Laufen brachte, aber es lief dann super, nur weiss ich nicht mehr, was ich genau getan habe.
Jetzt aber stehe ich wieder vor dem Problem, das ich das Programm gerne benutzen würde, um ges. Dateien wieder zurückzuspielen. Bloss, es will nicht laufen!
Bin genau nach Anleitung vorgegangen, doch immer wieder Fehlermeldungen.
Braucht man ev. irgendwelche Bibliotheken, bzw. muss ich noch irgendetwas beim Suse Linux 10.2 hinzufügen, um Programme zu installieren ? (Bzw. kompilieren?)
Wenn ja, was wo wie wann warum?? :-)
Oder sind ev. die Daten am Server von Sourceforge.net def.? finde das Prg. nirgends anders, die HP des Betreibers scheint down zu sein- ich kann mich flüchtig erinnern, das ich es damals erst nach Download von der HP des Programmieres zum Laufen brachte
lg
Linuxfritz
Hallo Fritz,
ich habe den Taper bei mir nur bis zu SuSE 10.0 gesehen, danach war er weg. Aber ich habe das Ding früher mal probiert und es funktionierte nie vernünftig. Habe dann auf Arkeia-Backup sesetzt. Es funktioniert auch heute noch (openSUSE 10.2 obwohl der Stand für 9.0 ist) einwandfrei (aber nur SCSI-Streamer). Die Light-Version war bis dato immer frei und ohne Einschränkungen zu benutzen (1 Band, 1 Server und 2-3 Clients). Die neueren Versionen haben nur noch Basis-Kapazitäten und kosten anschließend €. Vielleicht ist die Software ja was für Dich.
mfg
Andreas
Hallo Andreas,
HERZLICHEN DANK!!
So recht zufrieden war ich mit Taper eh nie, aber es war die einzige Möglichkeit, die sich mir anbot, um Daten zu sichern.
Und die, die taugten, waren Kostenpflichtig, und das gefiel mir aus einem Grund nicht: Da hat man eine Kostenfreie Linuxversion, und dann sollte man noch für eine Einfache Datensicherung als Prg. zahlen? Da kann ich auch gleich wieder WinXP Pro installieren, käme dann (fast) auf dasselbe raus – aber lassen wir das.
Arkeia, ja, das habe ich gehört, und auch gesucht, doch mit Dr. Google fand ich es “nur” in Foren, aber nie zum Downloaden, da die Arkeia HP diesen Download nicht mehr anbietet–
Wieder ein Beweis dafür , das Dr. Google nicht immer das findet, was man braucht und sucht – den wie oft hört man den Vorwurf in Foren “Such nach bei Google, Selber Suchen macht schlau usw…”
Jedenfalls die Installation des Arkeia light ist unerwartet problemlos verlaufen (Unter YAST- KDE)
Allerdings wüsste ich nun gerne, wo man das Prg. findet , bzw. startet :) den als Win verwöhnter habe ich es mal in der KDE-Startleiste gesucht…. doch nirgends gefunden — :(
Ist es vielleicht “nur” ein Programm für die Kommandozeile??
lg
Fritz
Hallo,
alles klar, Programm läuft nach einigen Konfig. Schwierigkeiten, und bis jetzt bin ich begeistert.
Danke nochmal
Hallo Fritz,
freut mich das alles soweit funktioniert. Ich habe die Software auch bei manchen meiner Kunden im Einsatz. Die Sicherung speichert den C-Quellcode in 1. Bandblock ab. Somit kann man einfach mit dd if=/dev/st0 of=ruecks.c den Quellcode laden, kompilieren und die Daten zurück holen. Die Manual habe ich auch gefunden (Arkeia hat seine Server aufgeräumt). Arkeia ist eigentlich eine gute Software, nur schade dass die neuen Versionen nur noch gegen Entgeld zu haben sind.
mfg
Andreas
[1] ftp://ftp.arkeia.com/pub/manual/archives/5.2/
Also, der erste Eindruck von Arkeia ist : SUPER! Genau das, was ich eigentlich suchte.
Natürlich muss ich noch die Bedienung lernen, aber mit dem Manual wird das wohl kein Problem sein, und manche Funkt. erklären sich eh von selbst (Gott sei Dank, zu 98 % ist es Deutsch)
Komisch halt, das es über Google nicht zu finden ist – zumindest ich fand es nirgends.
Das “einzige” Manko, was ich bis jetzt fand (ist aber nur halb so schlimm) : man kann z.b. über einen Konsolen-Fernzugriff (z.b. Putty) “Nur” auf der Kommandozeilenebene arbeiten – da wäre es gut, wenn es auch so eine kl. grafische Oberfläche wie der Taper hätte, naja, man kann nicht alles haben :-))
nochmals Danke für den Tipp – komischweise bist Du der erste und scheinbar einzige, der mich auf dieses gute Prg. verwiesen hat, von vielen anderen hörte ich nur destruktive Kommentare – wie z.b. :”Warum willst Du über ein grafisches Menu bei der Sicherung verfügen, geht doch mit tar wunderbar…” usw…
Also wieder was gelernt – das man länger fragen muss, und vor allem, das es wichtig ist, wen man fragt, das die “gewünschte” Antwort bzw. Hilfe kommt.
Jaja, das Entgelt, das ist nämlich für den Heimbenutzer doch ein wenig übertrieben, für eine Backuplösung….. bei bis 30 Euro hätte ich´s mir noch einreden lassen.
Schade, das die light Version eben nicht weiterentwickelt wird..
lg
Fritz