Hi liebe Community.
Mein Vater hat zu Weihnachten einen Mj7C LCD Bildschrim besorgt, der unter Windows super funktioniert. Als ich nun Linux gestartet habe, bekam ich die Meldung auf dem Monitor “Außer Reichweite” und ansonsten schwarz.
Also habe ich den alten Monitor ausgepackt und den angeschlossen und dann etwas herumprobiert. Ich habe nun die Werte laut Betriebsanleitung des Monitors eingetragen und da kein Mj7C unter Yuraku angezeigt wird, habe ich standdardmäßig einen 17” LCD Bildschirm eingerichtet mit einer Auflösung von 1024 x 768.
Dann habe ich die Einstellungen getestet, es sag alles ganz normal aus, Bild war ok und auch der komplette Schirm was ausgefüllt, aber danach kam der Schreck. Das Bild ist extrem klein und ich sehe nicht alles. Ich sehe nur ein Bild in der Mitter des Schirms, nur halb so groß wie der eigentliche Schirm. Ich habe schon alles mögliche versucht, habe YAST es auch auch mal automatisch konfigurieren lassen, mit dem selben Ergebnis. Prinzipiell kann ich ja was sehen, aber so zu arbeiten ist ziemlich bescheiden.
Ich benutze SUSE 9.2.
Wäre gut, wenn jemand hierzu eine Idee hätte, ich war auch schon auf der Hersteller-Site, anscheinend ist für die Linux ein Fremdwort und googeln hat auch keinen Triber oder etwas ähnliches zu Tage gefördert.
Gruß
Sebastian
Hi,
hm, also Yuraku findet man wohl auch manchmal unter Suyama, zumindest wenn man benutzt.
Du benötigst für Monitore unter Linux keine Treiber, nur ein Handbuch mit den technischen Werten, für den MJ7C zu finden unter [1].
Ich bin nicht mit den Wegen vertraut die SuSE geht um die grafische Anzeige zu konfigurieren, aber neben der Auflösung ist noch die Bildwiederholfrequenz wichtig und sollte von Dir eingetragen werden.
Ein Punkt vielleicht noch: In der Regel kommen LCD-Monitore mit einer statischen Wiederholfrequenz gut aus (vertikal, ist die wichtigere AFAIK), in Deinem Fall solltest Du mal mit 60Hz bei einer Auflösung von 1024×768 anfangen, das sollte funktionieren. Ansonsten kannst Du’s mit 75 Hz probieren.
Manchmal bekommt man bei LCD Monitoren aber wohl ein stabileres Bild, wenn man X mit den zulässigen Frequenzbereich des Monitors konfiguriert, bei Dir also:
Horizontal: 30-79 KHz
Vertikal: 56-75 Hz
hdh,
Maik
[1] http://www.yuraku.com.sg/downloads/Downloads_66/MJ7C%20Manual.pdf
Probiere das mal mit Knoppix. Ich habe beobachtet, das Knoppix recht gut Monitore erkennt. Dann habe ich die entsprechenden Zeilen (oder je nach Distri) die ganze XF86Config-4 bzw. xorg.conf auf das fest installierte Linux übertragen.
Die Crux an der Geschichte sind die “Modelines”, die Knoppix explizit anlegt. Ich hatte mal einen internen Intel Graphik-Chip, der wollte wirklich kein Bild anzeigen – egal wie viel ich konfigurierte. Nachdem ich mit Knoppix ein sauberes Bild bekam und dann einfach die Modelines in die Konfiguration meines installierten Linux übernahm, ging es dann auch auf dem Linux von der Festplatte.
HTH, Ecaroh
Vielen Dank für all eure Tipps. Mit einigem gutem Zureden gehts jetzt, ich weis zwar selbst nicht genau wieso, aber es geht nun.
Momentan steht die Konfiguration auf einem Standard VESA-Monitor, aber solange der Monitor funktioniert, wie er sollte, ist das ja ok. Der Monitor zeigt mir nun in seinem OSD auch das an, was da hin sollte, nämlich ein Auflösung von 1024 x 768 und eine Frequenz von 60 kHz bzw. 75 Hz.
Nochmals vielen Dank für all eure Tipps.
Gruß
Sebastian
Ich habe mal die Daten gesucht von dem Monitor. # Bildschirmgröße: 17 Zoll # Helligkeit: 400 cd/ m2 # Kontrast: 700 : 1 # Reaktionzeit: 8 ms # Maximale Auflösung: 1280 x 1024 (SXGA) # Farben: 16,2 Millionen # Punktabstand: 0,264 x 0,264 mm # Anschluß: D-Sub 15 pin # Gehäusefarbe: Silber/Schwarz # Betrachtungswinkel: horizontal/vertikal: 170°/170° # Integrierte Stereolautsprecher
Bei mir läuft auch Suse 9.3. Bei diesem Fehlen ein paar Auflösungsmoden in der automatischen Konfiguration, vor allem für LCD. Ich mußte daher die Werte auch per Hand in der xorg.conf eintragen. Dann ging auch die 1280 Auflösung. Scharf ist das Bild, vor allem die Buchstaben, nur wenn die Auflösung im ganzahligem Verhätnis zueinaderstehen. Ein paar gute Monitore bringen für dieses bei kleinerer Auflösung zwei Modis mit. Einer, daß das Bild auf die ganze Fläche aufgespreizt wird (1024×768 auf 1280×1024) der andere, daß nur ein Teil der Pixel des Monitors verwendet werden, dh. zB. 1024 von den 1280. Soweit der Hintergrund für Deine Beobachtungen. Mit StrgAlt+ (plus der Nummerntastatur) kann zwischen den Auflösungen hin und her geschaltet werden. Im folgnden habe ich Dir noch einen Auszug aus der /etc/X11/xorg.conf angehängt.
Section “Screen” Identifier “Screen0” Device “ATI Graphics Adapter” Monitor “Monitor0” DefaultDepth 24 #Option “backingstore” Subsection “Display” Depth 24 Modes “1280×1024” “1280×800” “1280×768” “1024×768” “800×600” “640×480” ViewPort 0 0 # initial origin if mode is smaller than desktop # Virtual 1280 1024 EndSubsection EndSection Speichere für alle Fälle eine Kopie Deiner xorg.conf an eine sichere Stelle, die mit dem Monitor funktioniert. Falls Experimente fahlschlagen, dann kannst Du diese einfach zurückkopieren.
Das habe ich schon probiert, ich habe die Aufloesung so gewaehlt und habe die
Frequenz Werte aus dem Monitor-Handbuch eingetragen (Tut mir leid, hab
vergessen zu erwaehnen, dass ich das bereits versucht habe). Ich werde noch
nachher versuchen (sitze gerade an einem Uni-Rechner) nach Suyama zu suchen
und schauen, ob YAST den Monitor dann automatisch konfigurieren kann. Bei der
automatischen Konfiguration meinte er aber, ich haette einen 17″ Bildschirm
der Firma/Kategorie NULL angeschlossen.
Was mich wirklich wundert ist folgendes:
Sobald ich die Konfiguration abgeschlossen habe, bekomme ich die Option das
Bild zu testen mit Saxx2(oder so aehnlich). Darunter ist das Bild ja ok, es
fuellt den kompletten Schirm aus. Sobald ich dann den Test bestaetige und die
normale Oberflaeche angezeigt wird, wird diese nur noch extrem verkleinert in
der Mitte des Schirms angezeigt. ferner ist mir aufgefallen, dass ich Fenster
extrem weit rechts aus dem Bild hinaus schieben kann, wenn ich sie allerdings
maximiere, fuellen sie korrekt den angezeigten Mittelteil aus.
Ausserdem, wenn ich das OSD des Bildschirms oeffne, so zeigt er mir manchmal
eine seltsame Aufloesung an (1152*864 glabe ich) und eine Vertikalfrequenz von
72 oder 73 Hz, mit der er gerade laeuft, obwohl ich diese Aufloesung nie
eingestellt habe(Habe Monitor und Aufloesung auf 1024*768 konfiguriert). Dann
habe ich versucht mich diesem zu beugen und einfach Monitor auf 1152*864
konfiguriert und siehe da:
Nun zeigt mir das OSD des Monitors an, dass der Monitor mit 1024*788 laufen
wuerde.
Hi Sebastian,
Frage: ist der LCD-Monitor über DVI oder VGA angeschlossen?
Desweiteren: kannst Du mal die Monitor-Sektion deiner X-Konfiguration hier einstellen? Jetzt weiß ich zwar nicht, wo das unter SuSE steht, sollte aber unter /etc/X11/xorg.conf zu finden sein (evtl. auch /etc/X11/XF86Config). Diese Datei enthält die Konfiguration des X-Servers, sprich Eingabegeräte, Grafikadapter, Monitore, etc. Vielleicht fällt uns ja da etwas auf.
normalerweise funktionieren Monitore problemlos, es gibt aber immer mal wieder Sonderfälle…
Grüße,
MaDMaik