Hallo an alle,
als (mittel-)alter Hase in Windows (2k) bin ich auf Linux umgestiegen (vorerst parallel zu W2k, man weis ja nie) und bin kurz vor´m verzweifeln.
Die Installation hat super geklappt, aber das System einzurichten war schon nicht mehr so einfach. Klar, sämtliche Einstellungen muß ich erst suchen. Aber einiges ist mir immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. (Z. B. die stark unterschiedlichen Schriftgrößen hier in diesem Fenster. Wenn ich den Text den ich schreibe, lesen können will muß ich mit Strg++ die Schrift so weit vergrößern, dass weiter oben im Kopf die Schrift viel zu groß ist.)
Aber es gibt ernsthaftere Probleme. Bevor ich die aufliste, Hintergrundinfos:
Suse 10.0 OSS 64-bit (Starter Kit 10 aus easyLINUX 11/05-01/06 auf DVD)
Athlon 64 3200+ im ASUS A8N-E; 1GB Ram; SAPPHIRE-Grafik mit ATI Radeon X1300 (PCIe, 256MB, absolut leise weil passiv gekühlt); Sound-Blaster Audigy 4; Samsung-Festplatte SP2504C (250GB; SATA2); DVD-ROM von LG, DVD-Brenner von NEC (ND-4550A); Monitor nicht mehr ganz Taufrisch: ViewSonic P815 (21″); Logi-MouseMan Optical dual. Ich glaube das wars.
– Größtes Problem: Bildschirm-Wiederholfrequenz ist bei 60Hz festgenagelt, obwohl im Kontrollzentrum auf 77Hz eingestellt. Mir tun langsam die Augen weh.
– Meine Windows-Partitionen sind nicht eingehängt.
– Kein Ton (Audigy-4 wird als Audigy-2 erkannt.Ob´s daran liegt?)
Und dann der normale Wahnsinn: All die kleinen Helferlein, die ich mir unter Windwos zusammengesucht hatte, fehlen mir.
– Der Dateimanager Krusader ist schon ein ganz guter Ersatz für den Windows-Kommander, aber nicht ganz das, was ich suche. Gibt es für KDE noch andere Norton-Commander Clones? (Also nicht den Midnight-Commander!)
– Was kann unter Linux als Ersatz für den IrfanView herhalten? Mit WINE läuft er wohl auch unter Linux, aber das ist nicht ganz das, was ich wollte.
– Es laufen keine Filme. Klar, Codecs installieren. (Nennt man zumindest unter Windows so. Heist unter Linux bestimmt anders.) Aber wie und woher? Jawoll, Suchfunktion benutzen! Das (oder ein ähnliches) Problem haben andere auch schon gepostet. Aus der Lösung werde ich aber nicht 100%ig schlau.
Oh je, auf was habe ich mich da eingelassen?
Ich bin für jede Hilfe, auch für kleine Teilbereiche, sehr dankbar.
Gruß
Volker
Hi Volker !
Also……
Erstmal zu dem Monitor-Problem:
Erster Versuch (nur als Versuch…deshalb der Name…:)
Drücke mal STRG-ALT-+ (“+” auf dem Ziffernblock Deiner Tastatur).
Dieses schaltet — soweit eingerichtet — die Auflösungen der Reihe nach
durch, die SuSE in der Datei /etc/X11/XF86Config für diesen Monitor
eingesetzt hat.
Vielleicht ist unter diesen Auflösungen schon das Passende dabei.
Wenn nicht:
Mit Yast2/Sax2 einen sogenannten “Vesa”-Monitor einrichten: Dieser Monitortyp
ist ein “allgemeiner” Monitor nach VESA-Standard. Hier solltest Du eine
Auflöung mit einer Zeilenfrequenz finden, die passt.
Es gibt die Möglichkeit die neue Auflösung zu testen, was sehr sinnvoll ist,
bevor man sie abspeichert: Schluckt der Monitor die Einstellung nicht (Bild
schwarz) hast Du es nachher schwer, wieder eine “sichtbare Auflösung” zu
installieren :O)
Der Testmodus springt nach x Sekungen zurück zur alten Einstellung. Aber das
kennst Du von Fenster sicher auch…
Der Norton Commander Clown:
Erstmal vorweg ein zwei gute Adressen zur “Applikationsforschung”:
http://www.freshmeat.net (nein, trotz des Namens ist alles dort jugendfrei :O)
http://www.icewalkers.com
Beide Sites veröffentlich regelmäßig die neuesten Versionen von tausenden
von Linux-Programmen. Suchmaschinen sind auf den Sites vorhanden.
Mein Favorit in Sachen Filemanager ist der Midnight Commander — ein Norton
Comander Clone. Ich habe keine Fenstervergangenheit — dennoch bin auch ich
bei diesem Programm “hängengeblieben”, was beweist, wie gut das ursprüngliche
Design von Norton war.
Was er Dir allerdings nicht abnehmen werden wird, ist das Studium der Manpage
(Kommando: “man mc”) und das Erlernen neuer Tastaturkürzel. Er hat in dem
Sinne keine grafische Oberfläche mit vielen bunten Knöppscher zum
Daraufherumklicken sondern eine NCurses-Oberfläche mit Tastatursteuerung.
Aber “unter der Motorhaube” steckt gewaltig viel PS ud HighTec.
Your Mileage may vary….
Sonst einfach mal bei oben genannten Sites “Commander” in die Suchmaschine
eingeben.
Ein anderer, ähnlicher Filemanager mit Knöpschen und den
[OK]/[CANCEL]-Spielchen ist “Emelfm”.
Filme ansehen:
Ein grundsätzliches Problem: DVD sind mit CSS verschlüsselt. Um sie
abzuspielen, muss man sie entschlüsseln. Dies ist _legal_ nicht möglich.
Aus diesem Grunde _darf_ SuSE die passende Library nicht mitliefern.
Vielen Abspielprogamme fragen beim Start im System nach, ob eine Library zur
Entschlüsselnung installiert ist. Wenn ja, wird sie geladen, wenn nein, lassen
sich nur unverschlüsselte Filmchen abspielen.
Als Player kann ich Dir den mplayer empfehlen, der noch SEHR viel mehr kann,
als nur Aspielen. Außerdem würde ich mich mal *sehr genau* die Sourcepakete
des Videolan-Players ansehen: http://www.videolan.org.
Dort findest Du sicher auch Interessantes ;O)
Zurück zu mplayer: Mplayer “frisst” nahezu alles. Es ist unglaublich, was
dieser Player auch noch aus kaputten Files herausholt. Er kann auch
Fenster-Codecs abspielen, wenn er die dazugehörigen Libs findet, die
Du aus den Fenster-Archiven heraus in Dein Linux installieren musst.
An dieser Stelle kann ich Dir aber leider nicht weiterhelfen. Von Fenster
habe ich NULL Ahnung.
Ein weiterer Player mit einer ähnlichen Mechanik bezüglich Verschlüsselung
ist Xine. DIeser hat eine schicke Oberfläche — kann aber bezüglich
Codec-Vielfalt und vor allem Videokonvertierung aber bei weitem nicht das,
was mplayer kann.
Zum Schluss ein paar leicht fanatisch angehauchte Worte zum Thema
“Kulturschock Linux”:
Linux wird vor allem da gut, wo es **nicht** versucht, Fenster zu imitieren.
Linux ist definitv anders als Fenster und ich bin der festen Überzeugung,
dass genau das der Vorteil von Linux ist.
Linux verlangt vom Benutzer viel Lesen von Dokumentation und das Einarbeiten
in teils verwirrend wirkender Zusammenhänge, die Fenster vor dem Benutzer
verbirgt (oder: “zu verbergen versucht”).
Hat man ersteinmal Blut geleckt, lässt einem ein UNIX/Linux-System aber nicht
wieder los. Bei mir lag es vor allem daran, dass ich von meinem Computer
bzw. dessen Betriebssystem nicht mehr wie ein Idiot behandelt (“Unbekanntes
Gerät gefunden ! Bitte installieren sie unbekannten Treiber für unbekanntes
Gerät !” … und das ist kein Witz !) und bevormundet wurde (“Wollen sie
die Datei wirklich löschen?” [OK] -> “Datei kann nicht gelöscht werden:
Speichermedium voll!” … und auch dies ist die erschreckende Realität und
nicht die wüsten Träume eines Fensterhassers!).
UNIX/Linux macht im allgemeinen das, was der User sagt:
rm -rf / (als User root)
löscht ohne Warnung das komplette System von der Platte — ohne Vorwarnung
und ohne “Trash”. Man wird auch in seinem Fehlverhalten ernst und für
voll genommen.
Aber das ist nur meine Ansicht und muss nicht notwendigerweise auch Deine
sein :)
Wenn es weitere Fragen gibt: Posten! :))
Viel Erfolg und herzlich willkommen auf einem anderen Heimatplaneten :)))
mcc
Hi Volker,
beim Monitor kann ich leider im Augenblick nicht helfen.
Wenn die Windowspartitionen nicht eingehängt sind, läßt sich das nachholen. Zum einen gibt es bei KDE ein kleinen praktisches Toll für die Taskleiste, daß Dir bein einhängen von Partitionen hilft (auch wenn ich im Augenblick leider den Namen nicht weiß und auch nicht an meinem eigenen Compi nachschauen kann). Desweiteren gibt es die berüchtigte Datei “/etc/fstab” die im Endeffekt das einfache Einhängen von Partitionen steuert. Der Kommandozeilenbefehl dafür ist “mount”. Wie gesagt über die Hilfeseiten (“man”) kommt man da an die notwendigen Infos.
Unter KDE hat man da noch einige Möglichkeiten, z.B. im Kontrollcenter dem KDE sagen, daß es grundsätzlich Icons für Partitionen/Wechselplatten/etc. anzeigen soll. Die kann man dann per Klick einhängen. Oder man erstellt sich das Icon selbst (IIRC auf dem Desktop rechte Maustaste->Neu…->Gerät).
Bei Soundkarten bin ich leider auch kein Experte, was aber manchmal passiert wenn die Karte eigentlich laufen müsste ist, daß die Mixereinstellungen stummgechaltet sind.
Dein Problem mit dem Browser liegt daran, daß Du eine relativ kleine Standardschrift verwendest. Das ist beim Firefox/Mozilla zumindest normal. Das läßt sich über Einstellungen -> Inhalt beim Firefox einstellen, dort eine anständige Schrift und eine genehme Standardgröße einstellen. Dasselbe geht natürlich auch beim Konqueror.
Ich selber benutze Midnight Commander, Krusader und Konqueror je nach zu erledigender Aufgabe. Unter kde-apps.org [1] findest Du unter Utilities -> Filemanager andere KDE-Dateimanager oder Erweiterungen zu diesen.
Was mir als Bildbetracher gut gefällt ist der XNview [2], der beherrscht eine Unmenge an Formaten. Von Gwenview [3] habe ich viel Gutes gehört. Ansonsten schau auch hier unter kde-apps [1] vorbei.
Unter Linux benötigst Du zumindest die w32codecs. Ich habe aber bezüglich Suse folgendes gefunden [4]: Öffne folgenden Link im konqueror:
ftp://packman.iu-bremen.de/suse/10.0
dann rechten Mausklick ins Fenster _> Aktionen -> als yast-Quelle hinzufügen yast starten (ggf Installationsquellen überprüfen)-> Softwareinstallation nach mp3, xmms, kaffeine, w32codecs, wmv, usw usw “suchen” -> das ganze Gedöns mit “paket*pm* verfügbar” oder ähnlich anklicken und installieren. Problem bei Susi und anderen Distris sind lizenzrechtliche Probleme, weswegen man erst manuelle css-decoder, einige video-codecs etc. nachinstallieren muß.
Hoffe ich konnte helfen,
MaDMaik
[1] http://www.kde-apps.org/
[2] http://www.xnview.com/
[3] http://gwenview.sourceforge.net/
[4] http://www.wer-weiss-was.de/theme26/article3273353.html
Hi,
Nur kurz ein kleiner Zusatz:
Gwenview ist gut (benutze ich selber) und es gibt es auch als Sourcecode.
XNview scheint es nur als binär-Klotz zu geben. Nichts gegen den/die
Entwickler oder die Qualität des Programms … nur OpenSource ist
das nicht, sondern “lediglich” Freeware…
You mileage may vary…
Keep hacking und viel Spass noch mit Linux!
mcc
Hi,
Bei mir ist die Windowspartition so in /etc/fstab eingebunden:
/dev/hda4 /win vfat defaults,quiet 0 0
Das muss dann natürlich auf die eigenen Verhältnisse angepasst werden. Zum Datenaustausch mit Linux sollte Win wirklich auf FAT32 installiert werden, von NTFS kann zwar problemlos gelesen werden das Schreiben darauf macht jedoch Probleme. Es soll sich da in letzter Zeit einiges getan haben, aber so sicher wie mit FAT32 läuft das noch nicht.
Als Bildbetrachter gefällt mir gqview sehr gut, unter dem Link gibts Pakete für SuSE 10, getestet hab ich die allerdings net, da ich inzwischen ne andere Distri
bevorzuge.
[1] http://ftp.gwdg.de/pub/linux/misc/suser-guru/rpm/packages/Multimedia/gqview
Hi,
Nochmal zum Grafikproblem. Weiss zwar net ob es hilft, aber als Ansatz:
1. Neueres sax2 verwenden
2. Falls der Monitor nicht in der Liste ist, ist es wichtig, das die richtigen
Minimal-und Maximalfrequenzen eingegeben werden (im Handbuch nachschauen).
Wenn der Monitor eine Treiberdiskette hat, kann man die sax2 auch mitgeben
(zumindest war das früher als ich noch SuSE hatte so).
Natürlich kann man die xorg.conf auch von Hand editieren.
[1] ftp://ftp.berlios.de/pub/sax/head-build/x86_64/suse-10.0
Hallo Volker :)
===============
Also erstmal Gratulation zur Entscheidung.. hoffe, du bist noch nicht entmutigt.
Zu Deinen Problemen..:
### ATI-Grafikkarte
Die X1300 wird vom aktuellen ATI-Treiber f. Linux noch nicht unterstützt.. Anscheinend schafft der aktuelle VESA-Treiber keine höhere Frequenz bei Deiner Auflösung. Wähle eine niedrigere (1280×1024 klappt bei mir mit 75-85 Hz). Allerdings wirst Du ohne nativen ATI-Treiber keine 3d Unterstützung haben. Schau regelmässig auf die ATI-Seite, wegen einem neueren Treiber.
unter dem Link:
http://www.pclinuxos.de/wiki2/index.php?title=ATI_Treiber_Installation_25/02/06_Version:_8.22.5
findest Du eine gute Anleitung für die Installation.
Ach ja – mit “init 3” installierst Du auf alle Fälle keinen Treiber, damit schaltest Du Deinen Rechner auf “Level 3” um, der normalerweise als Server-Mode verwendet wird, und keine Grafiktreiber, sowie kein “X-Windows” lädt.. Als Desktop-PC wird (bei SUSE automatisch “init 5” verwendet.
ansonsten hast Du vielleicht noch eine NVidia-Karte rumliegen!? Diese werden gut unterstützt (besser ne alte GForce mit 3d, als die tollste ATI ohne.. der Unterschied wird schon beim normalen Arbeiten mit KDE/GNOME deutlich).
Schrifgrössen..:
Diese werden automatisch beim ändern der Grafikauflösung umgestellt.. Du kannst die Standardschriftarten/Grössen bei KDE im “Kontrol-Center” und in GNOME unter “System->Einstellungen->Schrift” anpassen.
### Windows-Partitionen:
Alle Filesysteme, die eingehängt werden könenn, werden in der Datei “/etc/fstab” definiert. Du kannst diese Datei mit einem
Texteditor Deiner Wahl (z.B. KEdit, Kate, vi, Emacs.. ) bearbeiten.
So gehst Du vor:
Rausfinden, welche Partitionen mit welchem Filesystem formatiert sind:
1. Konsole öffnen
2. Mit Befehl “su” oder “sudo -s” als root anmelden (Passwort musst Du eingeben..)
3. “fdisk /dev/hda” eingeben (bei ATA-Platten)
“fdisk /dev/sda” eingeben (bei SCSI / SATA Platten)
(1. Platte ist immer hda/sda, zweite Platte ist hdb/sdb, usw)
4. Jetzt im Programm Befehl “p” und ENTER.
Hier ist ein Ausschnitt meiner Ausgabe:
/dev/hda5 20528 23572 1534176 7 HPFS/NTFS
/dev/hda6 23572 35764 6144831 83 Linux
/dev/hda7 35764 39828 2048256 82 Linux Swap / Solaris
/dev/hda8 39828 60149 10241406 83 Linux
/dev/hda9 60149 116265 28282401 b W95 FAT32
5. Nun notierst Du Die die Windows-Partitionen (in meinem Fall hda5=NTFS, hda9=FAT32).
6. Mit Befehl “q” beendest du fdisk wieder.
Also ich habe zwei Windows-Partitionen, 1x NTFS (hda5) und 1x FAT32 (hda9). Für diese Partitionen müssen nun leere Verzeichnisse angelegt werden, sogenannte Mount-Points, in denen später die Partitionen zu erreichen sind.
Ich lege meine zusätzlichen Partitionen in /media ab, und erstelle deswegen zwei Verzeichnisse “hda5” und “hda9”. Du kannst auch beliebig andere Namen verwenden.
7. “mkdir /media/hda5 /media/hda9”
Nun mit einem Texteditor Deiner wahl (ebenfalls als root, deswegen am besten in der Konsole starten..)
die Datei /etc/fstab öffnen:
8. “kedit /etc/fstab”
Nun siehst Du deine aktuellen Partitions-Definitionen.
8. Um die Windows-Platten einzutragen, gehst Du an das Ende der Datei, und fügst (in meinem Fall) folgende Zeilen ein:
/dev/hda5 /media/hda5 ntfs defaults 0 0
/dev/hda9 /media/hda9 vfat defaults 0 0
Nachdem Du die Datei gespeichert hast, kannst Du nun mit dem Befehl
9. “mount -a”
deine neu eingetragenen Partitionen einhängen.
Ist alles gut gegangen, kannst Du die Partitionen nun (in meinem Fall, wie gehabt) unter /media/hda5 und /media/hda9 erreichen.
Es gibt auch ein grafisches Tool, das meines Wissens bei SuSE allerdings nicht mitgeliefert wird: “qtparted”.
Dieses kannst Du Dir unter http://qtparted.sourceforge.net/ herunterladen.
puuh.. weiter..
### Sound Audigy 4
Für die DB-Audigy Karten brauchst Du das RPM-Paket “emu-tools” von SUSE, da die Karte den “emu10k” Treiber benötigt. Dann sollte diese laufen.. schau mal im “Yast2” nach, ob das Paket installiert wurde.. Allerdings macht die “Audigy 4” (nicht -Pro) hin und wieder Probleme..
### Commander-Clone
.. einige wurden schon erwähnt.. persönlich mag ich den “konqueror” von KDE sehr gerne, da dieser mit ein paar “modifikationen”, wie z.B. mit STRG+T in zwei ansichten geteilt, und mit “Extras->TerminalEmulator” usw. gut eingestellt werden kann..
Als eigenes Proggi finde ich den “Gnome-Commander” ganz gut.
### Videos / Filme..
MPlayer ist natürlich eine gute Wahl.. dazu brauchst Du noch die Codecs.. beides kannst du unter
http://www.mplayerhq.com/ beziehen.
Lade Dir am besten unter “Download->other binary codec packages” das “all”-Paket herunter, und entpacke es mit “tar -xvzf all-xxx.tar.gz”. Verschiebe das entpackte Verzeichnis “all-xxxx” dann als root mit “mv all-xxxx /usr/lib/win32” ins lib-verzeichnis..
Bei MPlayer ist auch das Kommandozeilen-Tool “mencoder” dabei, mit dem Du DVD’s und Video-CD’s in sehr guter qualität, und allen installierten Codecs rippen kannst.
Kaffeine ist auch ein guter Player, der ebenfalls die MPlayer-Codecs verwendet..
Falls Dir das mit den Codecs zu stressig ist, kannst Du dir auch den “VLC-Player” besorgen unter
“http://www.videolan.org”. Dieser hat alle unterstützten Codecs bereits eingebaut.
Für DVD-Wiedergabe / Ripping brauchst Du noch ein Paket, das keine Distribution wegen Lizenzbestimmungen mitliefern darfst. Es ist auch problematisch, den Namen dieses Paketes zu nennen, also nur soviel: Man bekommt dieses Paket bei developers.videolan.org, es ist eine LIB Datei, mit der DVD s entschlüsselt werden.
(An den Admin: Falls die Beschreibung doch zuviel war, bitte nicht den ganzen Beitrag löschen, nur diesen Teil ok.. war ne Menge Tipparbeit, dieser Thread.. ;))
Falls was nicht klappt, einfach n Reply posten.. ;)
Zur Windows-/Linux Frage.. Ich spar mir mein Statement, endet immer in einer endlosen Diskussion..
Welches System für wen und ClickiBunti oder BashFreak – muss doch jeder für sich und seine Situation selbst entscheiden..
Ich selbst arbeite seit 7 Jahren privat ausschliesslich unter Linux und beruflich unter beiden Systemen..
Was die Ideologie betrifft liegt GNU natürlich vorne.. ;)
Hoffe ich konnte helfen..
greetings,
Oliver
Hallo Oliver,
zu meinem Grafik-Problem habe ich in dem parallelen Thread geschrieben.
Das Mounten der Windows-Partitionen hat noch nicht geklappt. Ich habe es mit dem Partitionierer in YaST2 versucht und einen Mountpunkt definiert. Es hat aber nur mit der FAT16-Partition geklappt, die NTFS-Partitionen mag er nicht.
Ich werde morgen weiter probieren.
Gruß
Volker
Unabhängig von den hier erwähnten Problemen möchte ich an dieser Stelle mal wieder auf das linuxpaten-Projekt hinweisen..
Anmelden – auf “Bearbeitung” warten – einige Monate von einem Linuxer per ICQ o.ä. “an die Hand genommen werden”. Angenehme Sache, für viele Leute ein guter Einstieg, um die alltäglichen Probleme in den Griff zu bekommen.
Hi Volker!
Betr. Soundkarte bleibt stumm
Das folgende ist eine editierte bezw. modifizierte Version eines Artikels
den ich irgendwo/irgendwann gelesen und fuer mein Problem angepasst hatte.
Symptom
Die Soundkarte wird unter YaST als korrekt eingerichtet angezeigt, jedoch
bleibt Ihre Soundkarte stumm. Das Problem läßt sich zwar manchmal durch
eine erneute Einrichtung temporär lösen, aber ein Neustart des Systems
läßt die Soundkarte erneut verstummen.
Ursache
Die Lautstärkeeinstellungen von ALSA werden durch die Tools des Pakets
kdemultimedia3-mixer beim Start von KDE überschrieben.
*** Im folgenden zwei Lösungen (beide sollten funktionieren)***
—————————————————————————–
Lösung 1
Zunächst die KDE eigene Mixerunterstützung deaktivieren und
stattdessen ausschließlich Soundmixer für das ALSA Soundsystem
verwenden (z.B. kamix). Dazu folgenden Schritte ausführen:
-1- Sicherstellen das keine Mixerapplikation mehr geladen ist.
Das Tray neben der Uhr (unten rechts) auf ein Lautsprechersymbol
überprüfen. Falls eines vorhanden ist, mit der rechten Maustaste
daraufklicken und aus dem Kontextmenü den Eintrag “Beenden” auswählen.
-2- Falls beim Beenden des Mixers die Nachfrage
“KAMix beim Anmelden automatisch starten?”
erscheint , diese Nachfrage mit “Ja” bestätigen und im späteren
Verlauf dieser Anleitung Schritt 5 überspringen.
-3- Falls vorhanden, das Paket “kdemultimedia3-mixer” wie folgt löschen.
YaST Control Center mit dem folgenden Dialog starten:
> Software > Software installieren oder löschen
> nach dem Stichwort “kdemultimedia” suchen
> mit der rechten Maustaste das Paket “kdemultimedia3-mixer” ankliken
und aus dem Kontextmenü den Eintrag “Löschen” auswählen
-4- Falls nicht vorhanden, “kamix” mit YaST installieren:
(wie oben, aber “kamix” suchen und zur Installation markieren)
-5- Eine Konsole öffnen (z.B. über [Alt]+[F2] den Befehl “konsole” eingeben)
Befehl “su -” eingeben und…
…auf Nachfrage das Passwort des Administrators (root) eintippen.
Nun folgende Befehle eintippen (in der gegebenen Reihenfolge):
# rcalsasound stop
# rm /etc/asound.state
# rcalsasound start
# alsactl store
und dann Administrator-modus wieder verlassen (z.B. “exit” eintippen)
-6- In der Konsole den folgenden Befehl eingeben (als normaler user):
> kamix &
Falls die Meldung
“KDEInit konnte ‘CheckHardware’ nicht starten”
erscheint, einfach bestätigen.
—————————————————————————–
Lösung 2
-1- “kdemultimedia3-mixer” mittels YaST löschen (wie oben).
-2- “kamix” mittels YaST installieren (wie oben).
-3- Datei /opt/kde3/bin/startkde wie folgt ergänzen (die Datei gehört root!):
Unter der Zeile (im unteren Teil der Datei)
test -n “$KDEWM” && KDEWM=”–windowmanager $KDEWM”
die folgende neu einfügen:
kdeinit +knotify
—————————————————————————–
Anschliessend (für Lösung 1 oder 2)
Rechner neu booten und hoffen.
Gruss,
Roland.
—end—
Hallo Roland,
vielen Dank für Deine Antwort. (Ich habe kaum damit gerechnet, noch einen Beitrag zu bekommen.) Ich habe schon mal rumexperimentiert mit deaktivieren des Soundsystems und damit auch einen gewissen Erfolg erzielt. Aber so ganz bin ich noch nicht zufrieden eben weil Einstellungen immer wieder verloren gehen.
Es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich Deine Anregungen ausprobieren kann. Aber es hört sich vielversprechend an.
Gruß
Volker
Hallo,
erst mal danke, für die ausführliche Antwort.
Geholfen hat sie aber (bis jetzt) nichts. Ganz im Gegenteil. Mein Frust steigert sich unaufhörlich. Bitte jetzt keine Bemerkungen von der Sorte: “Bleib bei Windows.” Ich sitze seit einer Woche fast jeden Abend vor der Kiste (meine Frau macht langsam ernstahaft Probleme) und bin bin keinen Millimeter weiter. Ich habe die Seiten von ATI, Sapphirre und Suse abgegrast und auch hin und wieder was gefunden (www.ati.com -> Drivers & Software -> Linux), aber nichts das mir weitergeholfen hat (Zitat aus dem deutschen Forum auf Sapphire:”ati treiber unter linux sind eh schrott. das ist zumindest nix neues.”) Ich habs trotzdem versucht und habe nach der “ATI Installer HOWTO for SUSE/Novell users” versucht einen Treiber zu installieren. Es ist an dem Blödsinn gescheitert, dass er meldet “command not found”, obwohl ich mindestens 100 mal den Befehl zum Erzeugen eines RPM eingegeben und/oder kopiert habe. Natürlich, irgend etwas mache ich falsch. Aber ein System, das derart wenig Hilfestellungen gibt, so viel Wissen voraussetzt und so viel Idealismus von seinen Anwendern verlangt, darf sich nicht wundern, wenn es Akzeptanzprobleme hat.
An der Stelle noch etwas zum Thema Kulturschock: Windows finde ich aus den gleichen Gründen nicht gut. Ich bin auch kein Freund der Maus und benutze, wo immer es geht, Tastaturkürzel. (Warum nennst Du “Windows” eigentlich nicht beim Namen?) Und die Energie, die ich bis jetzt in meinen Umstieg auf Linux gesteckt habe, zeigt (hoffentlich) das ich es ernst meine. Aber die Art und Weise, wie sich Linux (zumindest die Standardinstallation von meinem Suse 10.0 OSS wie ich sie habe) an Windows anbiedert, ärgert mich schon wieder. Von meinem Studium her kenne ich von einem Unix-System die Funktion, mit linker Maustast markieren, in anderm Fenster mit der rechten Maustaste einfügen. Was passiert hier bei der rechten Maustaste? Es geht ein Menü auf. (Nicht) Toll. Also bin ich wieder bei Strg-C und STRG-V, Windows lässt grüßen. Jau, lässt sich bestimmt irgendwo umstellen. In ein paar Jahren werde ich wahrscheinlich gefunden haben wo.
Hey, bitte nicht sauer sein. Ich muß einfach mal meinen Frust loswerden.
– Bei Strg-Alt-+ tut sich gar nichts. Ich habe in /etc/X11/XF86Config nachgesehen. Es stehen dort einige Zeilen mit typischen Bildschirmauflösungen, ich werde aus den Einträgen daneben aber nicht schlau. Kann man die Datei editieren? Wenn ja, was bedeuten die Einträge neben der Bildschirmauflösung? (Bzw. wo finde ich Hilfetexte im System? Nicht lachen. Habe mal versuchsweise “man XF86Config” und “help XF86Config” eingegeben. Kam natürlich nix aber ich weis mir sonst nicht zu helfen.)
– Eintragen einses VESA-Monitors in Yast2/SaX2 (1600×1200, 75Hz) hat auch nicht geholfen. Im Kontrollzentrum wird einzig und alleine die Auflösung 1600×1200 mit 77Hz angeboten. Tatsächlich arbeitet die Grafikkarte aber mit 1600×1200 und 60Hz. Und dann ist da noch etwas, das typisch für Linux ist, mir aber das Arbeiten mit Linux nicht gerade erleichtert. Bei “Karte:” steht “VESA Framebuffer Graphics”, bei den Optionen kann ich zwischen fbdev, ShadowFB und Rotate wählen. Aber nirgends eine Erklärung, was die Einstellungen bedeuten. Das Fragezeichen rechts ober im Fenstereck reagiert nicht.
– mplayer habe ich runtergeladen (als rpm), scheitere aber an YAST.
Weiter bin ich nicht gekommen. Ist auch schon wieder verdammt spät.
Ach ja, was sonst noch nicht geht:
– Mauseinstellung 800dpi geht bei jedem Neustart verloren (wieder auf 400dpi).
– “Suspend to disk” endet in einer Schleife beim runterfahren, geht also nicht.
– Gibt es “Suspend to RAM”? Hätte ich gerne, finde es aber nicht.
– Internet-Radio geht auch nicht. Wahrscheinlich wegen nicht funtionierender Soundkarte oder fehlender Codecs.
Kommt Zeit, …
Gruß
Volker
PS: Was bedeutet eigentlich die Bewertung und wie funktioniert sie? Oder wo finde ich die Erklärung?
Hi
Hab grad nicht so die Zeit und sitz anner Window-Kiste und benutze normalerweise kein SuSe, deshalb nur mal kurze Antworten:
die X1300 ist zu neu :-)
die Ati-Treiber unterstützen diese Karten nicht [1]. Auch xorg ist noch nicht soweit und unterstützt die Karte (offiziell) auch nicht [2]. Deshalb wundert mich eigentlich, dass es bei dir noch so “gut” funktioniert :-)
Für eine Lösung müsstest du vielleicht in spezialisierteren Foren suchen ..
Mit der linken Maustaste markieren, mit der mittleren einfügen .. das klappt.
für mplayer unbedingt die Packman-ressourcen einbinden, dann sollte Yast das auch installieren [3]
Das Maus-Dpi-Problem (logitech nehm ich an) kenn ich .. ich lass einfach den Befehl bei KDE-Start ausführen (wenn du wirklich logitech hast, kann ich dir das heut abend genauer beschreiben).
Was deinen Sound angeht musst du mal gezielt nach deiner Karte unter Linux suchen, da hab ich wenig Plan (hier z.B. [4]). Internet-Radio sollte kein Problem sein [5].
nur nicht aufgeben
Rainer
[1] http://www2.ati.com/drivers/linux/linux_8.23.7.html
[2] http://ftp.x.org/pub/X11R7.0/doc/html/radeon.4.html
[3] http://packman.links2linux.de/?action=faq
[4] http://de.gentoo-wiki.com/Creative_Audigy_4_Pro
[5] http://www.linuxwiki.de/InternetRadio#head-e5d0e7e6da5e50113564148ab30a2bd0bf55a88f
Hi Volker,
es stimmt, Linux kann am Anfang recht frustrierent sein, vor allem, da sich lange nicht alles unter einer GUI einstellen läßt/von selbst erklärt.
Ein großes Problem ist leider immer noch die Treiberunterstützung, besonders bei recht neuer Hardware. Bezüglich der Grafikkarte wirst Du also wahrscheinlich warten müssen, bis ATI einen aktualisierten Treiber rausbringt. Dennoch kannst Du unter [1] erfahren, wie die XF86Config aufgebaut ist.
Was die Soundkarte angeht: Sound-System auf Linux heißt normalerwiese ALSA (alsa-project.org) und die haben eine Kombatibilitätsmatrix [2] für die unterstützten Soundkarten. Die Audigy4 funktioniert möglicherweise. Es scheint aber normal zu sein, daß die als Audigy2 erkannt wird.
Das Verhalten mit dem Kopieren etc. läßt sich AFAIK im Kontrol-Center umstellen. Allerdings muß man schon zugeben, daß KDE recht nah an Windows ist. Bevor Du allerdings mit anderen Desktop-Umgebungen oder Fenstermanagern (z.B. Gnome, XFCE, Enlightment, Blackbox, IceWM, etc.) experimentierst, um den für dich besten zu finden sollten wir erst zu einem zufriedenstellen Stand bei deinen anderen Problemen kommen.
“Suspend to Disk” und “Suspend to RAM” sind typische Problemkinder unter Linux AFAIK. Dies liegt aber in der Regel nicht an Linux sondern an den BIOSen der Motherboards, welche die entsprechenden Funktionen nicht standardgemäß implementieren. Die verfügbaren Windowstreiber für die einzelnen Boards wissen dann natürlich, wie sie die Implementierung nutzen müssen, der Linuxnutzer schaut in die Röhre Dennoch funktioniert zumindest “Suspend to Disk” meist gut. Bei Suse habe ich dazu folgendes gefunden (siehe [3]): Problematisch sind u.U. SATA- oder SCSI-Platten und proprietäre X-Treiber, besonders die von ATI.
Die Frage ist welches Internet-Radio verwendest Du? Internet-Radios die Mp3/Ogg-Vorbis Playlisten verwenden (meistens “WinAmp-Format” genannt) funktionieren anstandslos, ich benutze unter KDE dafür gerne das Programm amaroK.
RealMedia-Streams spielst Du am besten auch mit dem Real-Player für Linux ab, eventuell mußt Du allerdings den Stream-Link manuell mit dem Player öffnen.
Windows Media Streams habe ich persönlich noch nicht abzuspielen versucht.
Klar, daß Du erst was hörst, wenn die Karte auch piepst.
Grüße,
MaDMaik
P.S.: Die Bewertung soll anderen Forumsteilnehmern helfen schlechte/nicht-hilfreiche Beiträge links liegen zu lassen. Desweiteren sind die Bewertungen ins Punktesystem eingebunden. Siehe hierzu [4].
[1] http://www.linuxfibel.de/xf86conf.htm
[2] http://www.alsa-project.org/alsa-doc/index.php?vendor=vendor-Creative_Labs#matrix
[3] http://de.susewiki.org/index.php?title=ACPI_suspend
[4] https://www.linux-community.de/Home/Hilfe/index_html#points
Hallo Rainer,
danke für die aufmunternden Worte (“nur nicht aufgeben”).
In dem Fall geht es wohl tatsächlich nur mit Geduld. Nämlich bis die X1300 ordentlich unterstützt wird. Ein Kumpel hat mir den aktuellen ATI-Treiber in den Kernel eingebunden (mit “init 3″, was immer das auch bedeutet). Ende vom Lied war, das kein Grafik-Modus mehr ging. Selbst alle Reparaturversuche von der original SuSE-Installations-DVD brachten den Grafik-Modus nicht mehr zuück. Nur eine komplette Neuinstallation hat geholfen. (Deshalb war ich auch einen Tag nicht online.)
Dabei ist mir etwas aufgefallen. Bei der ersten Installation hatte ich während der Installation die Auflösung 1600×1200 bei 75Hz eingegeben. Das immer die 60Hz übrigbleiben, ist das eine. Es wurde aber die Auflösung 1600×1200 realisiert. Bei der zweiten Installation habe ich eine andere Auflösung eingegeben. Diesmal 1200×1024 mit 85Hz. Eingestellt wurden 800×600 (blöd auf einem 21”-er) und natürlich 60Hz. Egal was ich mache, die Auflösung lässt sich nicht ändern. Bei der erste Insatllation nicht und diesmal auch nicht. Egal was ich im Kontrollzentrum oder in Yast/SaX2 eingebe. Die Schlussfolgerung für mich ist, dass es sehr wohl möglich ist, die Auflösung zu verändern, halt nur nicht mit den normalen (mir bekanten) Werkzeugen. Hast Du eine Idee?
Hab keine mittlere Maustaste. Aber mit rechts und links gleichzeitig funktioniert es auch. Danke für den Tipp.
Meine Maus ist eine Logitech. Welchen Befehl gibt man ein, um die Maus-Empfindlichkeit einzustellen? Und wo ist der “Autostart-Ordner” (haha)?
mplayer werde ich probieren, wenn ich dieses Posting abgeschickt habe. SuSE gibt aber auch keine System-Töne aus. Knoppix 5 spielt alles. Gibt es eine Möglichkeit, aus einem laufenden Knoppix auszulesen, was und wie die Soundkarte installiert ist?
Ich werde jetzt mal weiter surfen. Vieleicht finde ich noch ein paar infos.
Also noch mal vielen Dank,
Gruß
Volker
Hi
den ATI-Treiber wirst du icht nutzen koennen, solange die die X1300 nicht
unterstuetzen .. da gehen nur die nativen von xorg (oder benutzt du XFree??),
und auch die ja nicht richtig. So kann es sein, dass du die Frequenz nicht
vernuenftig eingestellt kriegst.
Da ich mich mit sax ueberhaupt nicht auskenne, kuck dir mal die conf direkt an.
Da kann man alles von Hand einstellen, allerdings wenn man keine Ahnung hat
fuehrt das haeufig zur Arbeitsverweigerung des Grafikservers. Aendere also so
wenig wie moeglich, am besten nur die Werte. Und, bevor du was aenderst leg
erstmal ne Kopie deiner
xorg.conf ab (als root):
cd /etc/X11/
cp xorg.conf xorg.conf.old
Meine Monitorsektion, wobei ich keine Ahnung hab was die komischen modelines da
machen, hat mir meine configtool geschrieben. Deine Frequenzen traegst du nach
deinem Handbuch von Hand ein.
Section “Monitor”
Identifier “monitor1”
VendorName “Plug’n Play”
HorizSync 30-110
VertRefresh 50-150
# TV fullscreen mode or DVD fullscreen output.
# 768×576 @ 79 Hz, 50 kHz hsync
ModeLine “768×576” 50.00 768 832 846 1000 576 590 595 630
# 768×576 @ 100 Hz, 61.6 kHz hsync
ModeLine “768×576” 63.07 768 800 960 1024 576 578 590 616
EndSection
Das ist meine Sreensektion mit meiner Aufloesung (1280×1024) hier solltest du
auch deine 1600er eintragen koennen
Section “Screen”
Identifier “screen1”
Device “device1”
Monitor “monitor1”
DefaultColorDepth 24
Subsection “Display”
Depth 24
Modes “1280×1024”
ViewPort 0 0
EndSubsection
EndSection
Wenn du Sachen von Hand geaendert hast, musst du die Grafik neustarten ..
entweder mit alt+ctrl+backspace, oder (zivilisierter) duch ausloggen, und im
Anmeldefenster den xserverneustarter nutzen.
Jetzt koennte alles gut sein, aber so ist das nie :-))
Sollte dann nur ein schwarzer Bildschirm mit weisser Schrift kommen: anmelden,
startx eingeben
sollte das nicht funktionieren, kannst du versuchen die dann sichtbare
Fehlermeldung zu deuten und deine conf-datei mit vi oder vim zu editieren.
Besser isses allerdings, du hast dir vor dem aendern eine copy der conf
gemacht, die du jetzt wiederbelebst (als root):
cd /etc/X11/
mv xorg.conf xorg.conf.kaputt
cp xorg.conf.old xorg.conf
startx
dann sollte alles wieder so schlecht wie vorher sein.
und nicht vergessen, es ist sehr gut moeglich, dass deine Karte einfach nicht
vernuenftig funktioniert, und du aendern kannst bis du schwarz wirst ohne
irgendeinen Erfolg.
Was deine Maus angeht: eine 800dpi-Maus ohne dritte Taste???
Ich hab mal versucht ueber das KDE-controlcenter die dpi einzustellen, hatte
aber das gleiche Problem wie du: nach einem Neustart warens wieder 400dpi.
Deshalb wieder wie vorher:
den Quatsch in KDE gar nicht nutzen
das logitech-applet [1] installieren (welches KDE seit 3.4 auch benutzt).
in ~/.kde/Autostart/ eine Textdatei anlegen, mit folgendem Inhalt:
#!/bin/sh
logitech_applet –set-res=800
logitech_applet -e
diese dann ausfuehrbar machen und dann sollte die resolution jedesmal
eingestellt werden.
Nach Installation des applets kannst du diesn Befehl (logitech_applet
–set-res=800) natuerlich auch von Hand ausfuehren, um zu sehen obs auch
geklappt hat mit der Installation.
Sound: keine Ahnung, musst du jemand anderes Fragen :-)
Irfanview: Ich benutze zum Verwalten meiner Fotos Digikam und Gqview.
Wie isses eigentlich mit Knoppix und deiner Grafik (Aufloesung, Frequenz)? Wenn
Knoppix weniger Schwierigkeiten macht, dann installiers doch einfach und tret
Suse in die Tonne. Oder probier mal Mandriva (mein Favorit).
Allerdings hab ich jetzt nochmals google gescreent und es schein keiner zu
wissen wie man die X1300 in Linux vernuenftig zum laufen kriegt :-((
trotzdem dranbleiben
Rainer
[1] http://freshmeat.net/projects/logitech_applet/
Hallo Volker,
betreffend ATI kannst Du unterem Link einige Infos entnehmen. Ich musste fuer meine Karte in der xorg.config einige Angaben ergaenzen um meine Aufloesung 1280 zu bekommen. ATI ist ein proprietaerer Treiber und hat fuehrt ein gewisses Eigenleben. Er holt sich bei mir nur die Frequenzbereiche des Monitors aus der xorg.config (habs mit editierten xorg.config getestet). Er versucht auch selbst die Daten des Monitors auszuwerten, die ueber die Pins des Monitors in die Grafikkarte kommen. Macht also ein Autoprobing und wertet dann die Rueckmeldung der PLL im Monitorueber eines der vielen VGA Pins am Stecker aus, ob synchronisiert werden konnte. Im Zweifelsfall nimmt er was fuer “unflexibelste” Monitore (das ist meist das Notebookdisplay), d.h. die 60Hz. Dann probier mal 1280, statt 1200 in der xorg.config.
Einstellunge fuer die Maus sind auch in der xorg.config. Mit sax geht auch die Mauseinstellung zu aendern, aber oft ist die Grafik auch verstellt.
Das Kernelement ist die xorg.config. Diese gibt es auch bei Knoppix. Im laufenden Knoppix diese irgendwohin speichern und die benoetigten Parameter in die xorg.config editieren ist ein Weg den ich auch schon oefters gegangen bin. Im laufenden Betrieb gibt es aber drei verschiedene xorg.config zu finden (find / -name xorg.config) und nur eine davon ist die die du wohl brauchst.
Wenn Du mplayer installierst, dann probier vorher mal lives (Video editing von sourceforge) zu installieren. Die sog. linuxversionsunabhaengige Installpacket ueber das Internet, da so die benoetigten codecs mit nachgezogen werden. Ansonsten heisst es die rpms etc. zu Fuss suchen und installieren.
Der Sound kann noch weg sein, da die Regler/Button auf Null stehen. Unter dem Link sind auch ein paar nuetzliche Konsolenbefehle aufgefuehrt fuer die allgemeine Analyse. Verwende diese (u.a. lsmod, lspci) auch bei Knoppix (einige erfordern root Konsole) und vergleiche diese mit Suse
Viel Erfolg
[1] http://www.geocities.com/dieterd2005/Linux/ASUS9200G.htm
Hallo Rainer,
es hat ein wenig gedauert. Frage nicht wie oft ich in der Zwischenzeit Suse neu installiert habe.
Soundkarte geht inzwischen. So ganz genau weis ich nicht warum. Bei einer Installation waren sicherlich die Regler nicht richtig aufgezogen. Bei der aktuellen Installation habe ich NICHTS eingestelle und trotzdem geht es. Da sag ich nur: Nicht wundern, freuen.
Die Grafikkarte ist ein echtes Mysterium. Ich möchte meine Erfahrungen weitergeben. Vielleicht hilft sie auch anderen:
1.) Wiederholfrequenz
Bis auf EINE AUSNAHME immer bei 60Hz. Vielleicht kann jemand, der Ahnung davon hat, etwas mit der Info anfangen: Beim Booten von Knoppix 5.0 (DVD) erscheint erst der Boot-Bildschirm. Er wird bei mir mit einer Auflösung von 640×480 und 60Hz (wer hätte das gedacht) dargestellt. Wenn man mit F2 oder F3 einen Hilfstext aufruft, schaltet die Auflösung auf 640×400 (Textmodus?) und, Achtung, 70Hz um. Es kann natürlich sein, dass die X1300-Karte die Auflösung 640×400 nur mit 70Hz darstellen kann, das glaube ich aber nicht so richtig. Also müsste man mal analysieren, war beim Drücken von F2 oder F3 passiert.
2.) Bildschirmauflösung
Ich schaffe es mitlerweile alle Auflösungen darzustellen. Da heißt, getestet habe ich nur 800×600, 1280×1024 und 1600×1200. Ist kein Problem. Ich muß nur Suse komplett neu installieren. Klingt verrückt? Alle Einstellungsversuche im Kontrollzentrum, YaST2, SaX2 und wo auch immer sind (bei mir) völlig wirkungslos. (Editieren der *.conf Dateien habe ich noch nicht gemacht. Aber ich vermute,YaST2 schreibt auch “nur” in die .conf.) Selbst die Wahl der Vesa-Auflösung beim Installieren ist wirkungslos und wird mißachtet. Einzig was die Auflösung verändert, ist folgendes: Bei einem der ersten Installationsbildschirmen kann man mit F3 weitere Optionen einstellen. Zum Beispiel die Sprache, ob weitere Treiber geladen werden sollen und eben die AUFLÖSUNG DES INSTALLATIONSBILDSCHIRMES. Diese Einstellung, und nur diese, vermag die Bildschirmauflösung vorzugeben und dauerhaft einzustellen. Egal was im späteren Installationsprozess für eine Auflösung gewählt wird, es bleibt immer die Auflösung aktiv, die für den Installationsbildschirm eingestellt wurde. Mit dieser Auflösung startet auch später KDE im fertig installierten System. Leider aber immer nur mit 60Hz. Wer ein LCD/TFT-Display verwendet, dem kann damit aber vielleicht geholfen werden.
So ist es zumindest bei mir mit meiner Hardware (siehe oben).
Jetzt werde ich als nächstes Versuchen, mein System mit den notwendigen Kleinigkeiten auszurüste. Vielen Dank an alle, die mir hierzu Links geschickt haben.
Gruß
Volker
da kuck ich doch grad mal bei ATI rein und was muss ich sehen [1]…
ATI Proprietary Linux Driver Version 8.24.8
mit Releasedatum 12.04.06 und haltet euch fest ..
X1300er support [2].. also hopphopp den installer runterladen und installieren!!
Dabei genau an die Anweisungen halten und nicht mehr mit Yast rumfummeln.
Wenn danach irgendwas anders ist, als es sein sollte (Frequenz, Auflösung ..) dann poste uns doch bitte die Monitor- und die Screen-section deiner xorg.conf!
Auch schick doch mal deine /ets/fstab damit wir sehen können, warum du deine ntfs-partitionen nicht gemounted kriegst.
hau rein!
rainer
[1] https://support.ati.com/ics/support/KBAnswer.asp?questionID=1176
[2] https://a248.e.akamai.net/f/674/9206/0/www2.ati.com/drivers/linux/linux_8.24.8.html#173867
“… hopphopp den installer runterladen und installieren!!!”
Ich habe mir die ATI-Linux Treiberseite angesehen.
Und da waren sie wieder, meine drei Probleme:
– Runterladen? Kein Problem. Aber was???
Woher soll ich wissen, ob ich die XFree86- oder die X.org-Version benötige? Hey, die haben ja an mich gedacht! Da gibt´s so was wie ein Programm um genau das herauszufinden. Also runterladen und dann? Steht doch da: Von der Kommandozeile starten. Ergebnis: “command not found”. Also in die Eigenschaften und ausführbar machen. “command not found”. Ey, verarschen die mich? Oder bin ich wirklich so blöd? (Wenn jetzt jemand “ja” sagt, stampfe ich meine Linux-Sachen wieder ein.) Frust beiseite schieben und mal die Augen öffnen: Steht doch in der Doku bei der Installations-DVD: “X.org 6.8.2” Das hätten wir geklärt. Trotzdem bin ich noch nicht darüber hinweg, das dieses Erkennungs-Programm nicht läuft.
– Aber vorher noch die “New Installer instructions” ansehen. Also, da ich noch nie einen ATI-Treiber installiert habe, entfällt wohl die de-installation. Was steht da noch? “Minimun System Requirements” Was wollen die wissen? “POSIX Shared Memory”- Nie was von gehört. “glibc Version 2.2 or 2.3” – genauso unbekannt. “Linux kernel 2.4 or higher” – Endlich mal etwas, das ich bestätigen kann. 2.6.13. hab ich. “XOrg 6.7 or 6.8; XFree86 version 4.1, 4.2, or 4.3” – Das Thema hatten wir schon. Also, erfüllt mein System jetzt die minimalen Voraussetzungen? Ich denke mal, ja. Wenn nicht, darf ich wahrscheinlich mal wieder neu installieren. Mitlerweile hab ich Übung.
– Was steht da noch?: “The following 32 bit packages must be installed in order for 64 bit drivers to install and work properly:” Was soll das denn jetzt? Muss ich bei allen acht Einträgen überprüfen, ob die mein System hat? Ich versteh den Sinn und Zweck der Übung nicht ganz.
– Und bitte wie stelle ich sicher, dass “agpgart support” nicht aktiv ist?
Oh sch….. man. Sollen die sich ihren Treiber doch sonstwohin stecken. Das kann doch nicht wahr sein, dass es so aufwendig ist, einen Treiber zu installieren. Wahrscheinlich mache ich mir zu viele Gedanken. Aber ich lese mir nun mal eine Installationsanleitung durch.
Mir reichts für heute.
Gruß
Volker
Hallo Rainer,
so langsam verliere ich die Lust auf Linux. Ich habe immer geglaubt, ich kenne mich mit Computern aus. Unter Windows ist das wohl auch der Fall. In der Firma kommen alle zu mir und fragen mich, wenn sie Probleme haben. Aber das hier ist langsam nicht mehr feierlich.
Na gut, die Bildschirmauflösung habe ich auf 1280×1024, aber mit 60Hz. Den neuen Treiber installiere ich nicht, solange ich mir nicht sicher bin, das Richtige zu tun (siehe meine andere Antwort vom 15.4.).
Hier will ich auf das Mausproblem eingehen. O.k., die dritte Taste ist wohl das Mausrad. Du schreibst, KDE seit 3.4 benutzt das Logitech-applet. Somit bin ich zuerst davon ausgegangen, ich muß nichts installieren. Habe eine Konsole als SU geöffnet und den Befehl eingegeben (da kein Pfad angegeben, da wo ich war). Kam nur “Command not found”. Egal. Nach ~/.kde gegangen. Den Ordner “Autostart” angelegt und die Text-datei mit deinem Text (reinkopiert, also kein Schreibfehler meinerseits möglich) abgespeichert und ausführbar gemacht. Ergebnis: Keines.
Also muß ich wohl doch was installieren. Hab mir die Datei von freshmeat.net runtergeladen und ausgepackt. Hey, sorry. Aber was da notwendig ist, um das zu installieren, ist nicht gerade das, was ich von einem anwenderfreundlichem System erwarte. Weit gekommen bin ich nicht. Bei “./configure” kam die Meldung: “error: no acceptable C compiler found in $PATH”. Was nun???
Ja, ich geb´s zu, ich hab keine Ahnung von Linux. Aber das muß es doch wirklich nicht sein. Ich komme mir so vor, als ob ich auf so eine blöde Werbung reingefallen bin und jetzt haben die mich am Allerwertesten: “Komm zu Linux. Jeder, der sich in Windows auskennt, kommt auch mit Linux klar.” Die einfache problemlose Installation hat diesen Eindruck auch bestätigt. Aber in all der Zeit habe ich nichts geschaft, um dieses System meinen Bedürfnissen anzupassen. Nein, stimmt nicht ganz. Ich habe die Schriftgröße verändert, er spielt in der zwischenzeit mp3 und ich habe Krusader installiert. Von dem bin ich aber auch etwas entteucht.
Ist es möglich mir mit einfachen Worten für einen der von Linux offensichtlich so viel Ahnung hat wie ein Bock vom Milchgeben zu erklären, wie ich das mit der Mausauflösung hinbekomme?
Das ganze schafft mich ganz schön.
Gruß
Volker
Hi Volker
zuallererst darfst du dich da nicht so reinsteigern! Das nimmt naemlich auch
denjenigen, die dir helfen wollen die Freude am lesen und schreiben. Siehst du
auch an der spaerlichen Resonanz auf deine Probleme. Woanders haettest du
vieleicht schon das ein oder andere RTFM bekommen.
Ich weiss nicht ob du alle Windows-Installationen bei dir geloescht hast oder
nicht, wenn, dann war das ein Fehler. Man startet mit einem Dual-Boot-System
und waerend man noch in seiner gewohnten (Win)Umgebung arbeiten kann, richtet
man sich Linux ein, bis alles laeuft und man endgueltig umsteigen kann. Ist
eindeutig besser fuers Gemuet.
Dann sollte man versuchen Probleme selbst zu loesen; so eine Recherche mit
rumprobieren und so vergroessert naemlich stetig das Wissen und Verstaendnis
fuer das neue System. Wenn man nicht mehr weiterkommt, wendet man sich dann an
die Community. Entweder an ein allgemeines deutsches Forum, oder fuer
speziellere Themen an speziellerer Foren oder noch besser an Newsgroups. Wenn
man mehr Leute ansprechen will und damit seine Chancen auf eine sinnvolle
Antwort erhoehen will, am besten noch an die englischen (=internationalen).
Ueber Google-Groups kann man auch sehr gut saemtliche Newsgroups durchsuchen.
Du kannst nicht erwarten, dass dir hier jemand eine “Ferninstallation” deines
Systems durchfuehrt, spezifische Probleme werden dagegen gerne und ausfuehrlich
besprochen.
Auch brauchst du nicht zu drohen Linux wieder aufzugeben. Das ist den Leuten
hier egal, ob du Linux benutzt oder nicht. Jeder nimmt das, was ihm Spass
macht, ihn am produktivsten sein laesst, oder ihm die meiste Zeit spart (“ihr”
natuerlich auch :-).
Was hab ich schon Leute fluchen hoeren, die von Mac auf Win umsteigen mussten.
Nix ging, alles war unendlich komplizierter und anwenderfeindlicher. Alles
Gewoehnung! Beschreib mal einem Anfaenger oder Umsteiger die Registry :-)
Inzwischen sind die Distributionen soweit, dass man als Anfaenger umsteigen
kann. Ein gutes Buch als Nachschlagewerk ist allerdings immer zu empfehlen. Ich
hab mir seinerzeit “Running Linux” von O’Reilly geleistet, gibt zig andere (da
steht auch drin was $PATH ist). Allerdings darf man nie vergessen, warum man
von manchen Leuten als “Rumfrickler” und “Dauerkompilierer” verhoehnt wird.
Trotz allem Klicki-Bunti liegt die Staerke (und was Benutzerfreundlichkeit
angeht vielleicht auch die Schwaeche) von Linux in der maechtigen Kommandozeile
und der Tatsache, dass man eigentlich fuer jedes Programm die conf auch von
Hand aendern kann, auch ohne Maus oder laufendes X. Daraus resultiert auch die
Staerke, dass man Programme selbst kompilieren kann, wenn der Distributor sie
nicht als Paket zur Verfuegung stellt, wie hier jetzt z.B. das Logitech_Applet.
Man hat weiterhin die Moeglichkeit verschiedene Distributionen auszuprobieren,
welche am besten mit der vorhandenen Hardware zurechtkommt oder welche am
intuitivsten scheint vom Aufbau her oder (und vor allem) welche den nettesten
Paketverwalter nutzt. Was die Hardware angeht, so haette dir jeder
Linux-Anwender sagen koennen, dass es selten eine gute Idee ist, mit neuesten
Grafikkarten (womoeglich neuer als die Distri) ins Rennen zu gehen.
Zusaetzlich ist es eine gute Idee, sich auch an die Tipps der Gefragten zu
halten, also das Applet zu installieren, wenn das geraten wird oder den
Installer (ATI) runterzuladen.
Einen distributionsunabhaengigen Grafiktreiber zu installieren, bzw ueberhaupt
soviel an X rumzufummeln ist nicht unbedingt Anfaengerkram, genausowenig wie
neue Programme zu installieren aus dem Quelltext heraus. Aber wenn du die
Herausforderung annimmst ist das schoen, jedoch kein Grund hier rumzunoehlen.
Man kompiliert/installiert normalerweise neue Programm ueber den Dreisatz:
./configure
make
make install
jetzt ist das aber nicht immer so, muss man immer die Readme oder Install-Datei
lesen, die im Paeckelchen mitkomt. Damit man kompilieren kann brauch man
compiler. Wenn man vorhat selbst zu kompilieren, braucht man also eine
Entwicklungsumgebung .. weiss jetzt nicht ob suse so einen Button hat, der alle
Tools aufeinmal installiert, die man fuer sowas benoetigt.
Vielleicht solltest du erstmal mit 400 dpi arbeiten oder immer wieder nach dem
Einloggen umstellen in KDE oder hierfuer eine Loesung finden.
Und es IST kompliziert und riskant einen Grafiktreiber zu installieren, macht
man normalerweise auch nicht alle naslang. Aber wenn du sowieso jeden zweiten
Tag Suse neu aufsetzt hast du auch nix zu befuerchten .. hehe..
In der Installeranleitung steht recht viel, was nicht sooo wichtig ist
allerdings auch eine Sache, die du nicht erwaehnt hast:
Kernel module build environment – should include the following:
Kernel source code: Either the Kernel Source or Kernel Headers packages
Du solltest also die Kernel-Sourcen installiert haben. Ich weiss nicht ob du 32
oder 64bit Suse installiert hast, deshalb kann ich auch nix ueber die
benoetigten Pakete sagen, aber ja, du solltest im 64er-Fall alle Pakete
ueberpruefen, die da angegeben sind.
Und mach dir vorher ne Kopie deiner conf Datei, wie schonmal beschrieben. Und
was “agpgart support” ist, weiss ich auch nicht, kann also nicht so wichtig
sein .. ansonsten nachschlagen!
so, jetzt hab ich noch anderes zu tun ..
gib weiter alles!
Rainer
Hallo Rainer,
vielen Dank für Deine gleichermaßen aufmunternden wie klarstellenden Worte.
Ich bin wohl mit einer falschen Einstellung an die Sache herangegangen. Ich dachte, mit meinen Windows-Kentnissen sei es kein Problem auf Linux umzusteigen. Für das Alltagsgeschäft reicht es ja auch. Aber durch den völlig anderen System- Unterbau kann ich mein Wissen bei der Problembehebung nur noch sehr partiell gebrauchen.
Ich habe Windows noch drauf. Es sollte aber wirklich nur noch für Notfälle sein. Dummerweise kann ich mit meiner SuSE (64-bit) nicht auf die NTFS-Partitionen zugreifen. Somit habe ich Windows alleine dafür schon gebraucht. Ich hatte einfach nicht mit so vielen Problemen gerechnet. Überall steht zum Beispiel, Windows- Partitionen werden automatisch gemountet. Vielleicht liegt es irgendwo an meiner Hardware, dass es bei mir nicht der Fall ist. Ich werde weiter probieren.
Bei der Auswahl der Grafikkarte habe ich an die Linux-Unterstützung nicht gedacht. Ich war von der Tatsache, eine aktuelle Grafikkarte mit passablem Preis- Leistungsverhältnis, dazu noch passiv gekühlt, zu bekommen, sozusagen “geblendet”. Nun, jetzt gibt es einen Treiber. Aber, wie Du auch schon sagst, die Installation ist nicht einfach und ich werde mich da erst heranmachen, wenn ich sicher bin, das richtige zu tun.
“Mein” Linux gefällt mir aber jetzt schon so gut, dass ich auf jeden Fall weitermache. Ich sollte es halt etwas sportlicher sehen. In meinem Bekantenkreis gibt es sicherlich auch Leute, die sich mit Linux besser auskennen und sich mal mit an meinen Rechner setzen und mir verschiedenes erklären.
Hab ich “rumgenoehlt”? Tut mir leid, wenn ich meinem Frust so missverständlich Ausdruck gegeben habe. Arbeitsfähig ist das System ja seit der Erstinstallation. Aber halt nur sehr eingeschränkt. Und es ist nicht ganz so simpel, das System weiterzubringen. (Z.B. Flashplayer-Installer von Macromedia läuft auf 64-bit Systemen nicht.)
Jetzt tun mir langsam die Augen von der flimmernden Kiste weh. Ich sollte Schluß machen.
In Zukunft werde ich meine Probleme, wenn nötig, etwas gezielter plazieren. So ein Rundumschlag mit (lange nicht) allen Problemen in einer Anfrage ist nicht so sinnvoll. Ich sehe es ein.
Du/Ihr wirst/werdet sicher wieder von mir hören.
Gruß
Volker
Hallo Volker,
ich kann aus eigener Erfahrung nur bestätigen, daß es viele Kleinigkeiten sind, die einem den Umstieg auf Linux/Unix verleiden. Aber wenn Du die drauf hast, geht es sehr schnell voran (nur so als Aufmunterung…).
Eine Kleinigkeit ist: willst Du eine Datei ausführen, mußt Du ein ./ vor den Dateinamen setzen. Wenn Dein Programm also test.sh heißt, führt
./test.sh
zum gewünschten Ergebnis. (Bloß nicht die Endung weglassen!)
Natürlich mußt Du noch Lese- und Ausführrechte an der Datei und Leserechte im Verzeichnis haben.
Warum? Linux sucht Programme *ausschließlich* in vorgegebenen Pfaden (Verzeichnissen). Das aktuelle Verzeichnis gehört nicht dazu. Linux schaut also in den vorgegeben Pfaden nach dieser Datei, findet sie dort natürlich nicht und gibt folglich “Command not found” aus.
Willst Du eine Datei ausführen, die nicht im Suchpfad liegt, muß die Datei mit dem kompletten Verzeichnispfad angegeben werden. Der Punkt steht (in Windows wohl auch) als Kürzel für das aktuelle Verzeichnis, und mit dem / (Verzeichnistrenner) ist der Pfad “komplett”. Natürlich kannst Du auch den ganzen Pfad eintippern…
Natürlich gibt es Gründe, warum das so ist, und natürlich kann man das irgendwo abstellen.
Mein allgemeiner Tip mit widerspenstigen Einstellungen oder nicht erkannter Hardware ist, eine andere Distribution zu probieren und dann (erstmal) die zu nehmen, die am wenigsten Zicken macht. Ist oft schneller und befriedigender, als sich an einzelnen Problemen festzubeißen. Allerdings kannst Du dann auch wieder einen Teil Deines mühsam erworbenen Wissens vergessen, dafür sind die Distributionen unter der Haube zu unterschiedlich.
Was die Treiber angeht: Meist hört es sich schlimmer an, als es ist. Arbeite schlicht die Liste so ab, wie’s dasteht, ernsthafte Probleme hatte ich damit nie (habe allerdings auch eine NVidia-Karte aus der Jungsteinzeit).
Viel Erfolg,
Ugglan
Danke Ugglan,
das (“./”) ist tatsächlich eine der Kleinigkeiten, die einem als Windowskenner das Leben bei Linux schwer machen. Vielen Dank für den Tip.
Irgendwann werde ich auch den Grafiktreiber installieren…
Gruß
Volker