Hi,
mein Rechner zeigt langsam arge Alterschwächen und muss ersetzt
werden. Ich benötige für meine Arbeit einen schnellen Rechner im
Sinne von “Numbercruncher”. Die Grafik muss schnell für textuelle
und grafische Arbeit sein (Videoschnitt). Spiele, die
spezielle grafische Höchstleistungen erfordern, werden nicht ein-
gesetzt werden. Ich bin kein “Jäger der verlorenen Frames” :O)
Ich spiele mit dem Gedanken an eine 64-Bit CPU von AMD, weiss jedoch
nicht, wie weit die Unterstützung von Linux und Software von Linux
für 64bit-Platformen ist. Läuft speziell Blender unter 64 Bit ???
Von meinem alten Rechner sollen möglichst alle PCI-Karten mit
übernommem werden. Desweiteren muss das Board über LAN, IrDA,
Centronics und USB 2.0 verfügen.
Eine 64-Bit CPU im 32bit-Modus laufen zu lassen, halte ich momentan
aus meinem jetzigen Wissensstand für Geldverschwendung, lasse
mich aber gerne eines Besseren belehren :)
Ist ein Mischbetrieb 64/32Bit möglich?
Für ein paar Hardwaretips wäre ich sehr dankbar.
Vielen Dank für jede Form von Hilfe schonmal im Voraus!
mcc
PS: Bitte keine Intel-CPUs!
Hallo,
ich bin auch gerade am überlegen welches System ich kaufen soll.
Hab mir folgendes rausgesucht (Österreich):
GF 6800GS 256MB DDR3 256BIT 177.12EUR ATHLON 64 X2 3800+ 2.0GHZ BOX 325.32EUR A8N5X S939 NVNF4(5X) ATX 80.52EUR P120 SATA 250GB 106.56EUR DDR 1024MB (2X512) PC400 CL2.5 92.88EUR CASE MIDITOWER ATX 400W 64.92EUR —————————————- Zwischensumme: 847.32EUR
Das Motherboard ist recht günstig und hat alles was ich brauche [1]. Ich glaub für den Preis so ne Grafikkarte, da kann man auch hobbymäßig nebenher gambeln.
Aber für dich sicher am interessantesten ist die X2 3800 CPU. Da kannst du numbercrunchen ohne ende. Je nachdem wieviel es dir wert ist kannst du natürlich auch zu schnelleren Versionen greifen, aber ich glaube der 3800 hat zurzeit das beste Preis/Leistungsverhältnis.
Für Centronics und IrDA würde ich mir eine USB Lösung suchen… Für Centronics gibts das ja, bei IrDA bin ich mir jetzt nicht so sicher.
Blender gibts inzwischen ja für linux im 32 und 64bit modus zum download [2]. 64bit ist halt zurzeit noch im testing mode, sollte aber eigentlich kein Problem sein. Ausserdem hab ich gelesen, das die Renderpipeline jetzt auch mehrere CPU’s unterstützt ;-)
Das mit der Bit-Verschwendung hab ich mir schon damals beim 386er mit 40MHz gedacht, gottseidank kam dann endlich Linux (Slackware 2.0) ;-)
Für richtige Erfahrungsberichte bin ich jedoch auch sehr dankbbar.
Schöne Grüße
Heli
[1] http://www.asus.de/products4.aspx?l1=3&l2=15&l3=207&model=596&modelmenu=1
[2] http://www.blender.org/cms/Blender.31.0.html
Ich habe auf einem AMD Atlon 64 3200+ mit SATA-Platte, einer lüfterlosen (!)
aktuellen Grafikkarte von NVidia, PCI-Express- und SATA-fähigem Board von MSI
und 1GB RAM Suse Linux 10.0 für 64 Bit AMD und parallel Windows XP Pro SP2 32
Bit installiert (die 64-Bit-Variante von Windows gibt es nur auf Englisch und
ich wollte mich nicht auf Treiberabenteuer einlassen) und bin bis auf ein
Problem mit dem Grafiktreiber unter Linux (welches sich durch den proprietären
Treiber von NVidia beheben ließe) mit dem Rechner und Suse Linux 10.0 sehr
zufrieden (abgesehen von Windows was ich ätzend in der Installation all der
Hardwarekomponenten fand, aber das ist ja auch jedem Rechner so ;-)). Ansonsten
USB 2.0 und integriertes LAN haben jetzt eigentlich alle Boards und Centronics
und seriell noch die meisten. IrDA hab ich über einen Stecker in der seriellen
Schnittstelle (war mitgelieferter Bestandteil der DVB-S-Karte). Was noch zu
beachten wäre (haben aber auch eigentlich die meisten) ist am Gehäuse ein
Frontside-USB-Anschluss, weil man ja für die Digicam etc. nicht immer hinten am
Rechner fummeln will.
Ich denke, dass eine analoge Hardwareausstattung für deine gewünschte Arbeit
genau das richtige ist:
* Der Prozessor fürs “Numbercrunching” und ist neben meines Wissens besserer
Leistung auch günstiger als Intel.
* Die lüfterlose Grafikkarte für flüssige aber dennoch krachfreie Arbeit (auch
beim Prozessorlüfter und beim Netzteil und Gehäuselüfter auf Lärm achten, evtl.
im Laden in einem leisen Raum vorführen lassen, ein teures Heatpipe muss es
m.E. nicht unbedingt sein).
* Der RAM damit der Swap nicht zu schnell anspringt
* Die große SATA-Platte, weil die deutlich mehr Durchsatz bringen, was bei
flüssiger Videobearbeitung wichtig ist.
Also das Suse Linux 10.0 für AMD64 ermöglicht einen problemloses Arbeiten von
32 und 64-Bit Anwendungen parallel unter Linux (entsprechende 32- und 64-Bit
Bibliotheken und Anwendungen werden vom YaST wenn benötigt automatisch parallel
installiert und sind auch gleichzeitig ausführbar) und funktioniert auf dem
Rechner angenehm. Der einzige Fallstrick war ein Problem mit der Grafikkarte.
Der bei Suse enthaltene nv-Treiber für die NVidia Grafikkarte produzierte auf
der aktuellen Karte nur Pixelmüll und ließ den Rechner einfrieren. Dies lies
sich dadurch beheben, dass ich den Rechner im Failsafe-Modus startete, und
in /etc/X11/xorg.conf die Zeile driver “nv” in driver “vesa” änderte (im
Textmodus) und dann (nach normalem Neustart oder Start des Grafikmodus) nach
der Einrichtung des Internetzugangs im Yast Online Update den aktuellen Treiber
von NVidia runterlud und installierte.
Windows XP wird Probleme mit dem SATA machen. Da muss man mit ner
SCSI-Treiberdiskette recht umständlich zu einem genau definierten Zeitpunkt von
6 Sekunden beim Setup rumfummeln (wird aber, wenn gewünscht der Händler dir
erklären und geeignete Treiber auf Diskette mitgeben). Ansonsten wird natürlich
Windows von den 64 Bit nix nutzen können und ist in der Hinsicht für den
Prozessor ne Unterforderung (und ich persönlich mag XP auch nicht, aber das ist
meine Meinung, habs nur auf unbedingtem Wunsch hin installiert).
Ich hoffe, dass dir diese Tipps etwas weiterhelfen können. Viel Erfolg
Hallo,
ich kann die Erfahrungen von Daniel nur bestätigen. Auf meinem Scaleo (details siehe [1]) läuft von Anfang an nur Linux (Anfangs noch 32 bit und seit dem die 64 bit Variante bei SuSE dabei ist – diese). Außerdem (als Systemverwalter des gesamten Bekanntenkreises ;-) ) habe ich noch 3 weiere Deutschland PC (alle Jahre wieder einen neuen) eingerichtet. Da von mir nur noch Linux 100% und WinXP minimal Supportet wird, hatten alle ein 64 bit Linux mit an Board (jeweils aktuelle SuSE). Hatte nie Probleme mit der Hardware (auch der Grafikkarte). Wenn man wählen kann und kein 3D benötigt würde ich eine Matrox Millinium empfehelen (schnellste 2D Karte auch bei sehr hohen Auflösungen + passiv gekühlt). Mein PC hat noch ein FSC-Mainboard welches dank regelmäßiger BIOS-Korrekturen alle ACPI und APIC features incl. Suspend to RAM unterstützt (auch wenn ich Ihn nicht Verwende).
Also meine Empfehlung Athlon 64 (Produktion in deutschland!) und reichlich RAM (ich habe mitlerweile 2GByte) und Mainboard von einem Hersteller mit regelmäßigen BIOS updates (bei mir gab es am Anfang alle 3 Monate aktualisierte Versionen).
Ciao
Ulf
[1] http://lug-vs.de/FSC_Scaleo600_Athlon64_mit_Linux.shtml
[2] http://www.deutschlandpc.de/
Moin moin zusammen !
WHOW ! WELCH EIN ECHO !
Herzlichen Dank ! :))
Nun ein paar “abers”, die ich hier erwähnen möchte.
Mein Geld reicht leider nicht ganz so weit hinaus, darum
ein paar Randbedingungen, die ich nicht erwähnt hatte:
Von meiner alten Bitbox sollen übernommen werden:
Ein ATI Radeon Grafikkarte (PCI)
Ein SCSI-Controller (PCI)
Ein ATA/IDE-Controller (PCI)
Drei Festplatten (ATA [nicht SATA!]
Das Gehäuse wird nicht ersetzt (ist ein ATX-Tower)
Was für Lüfter nimmt man denn eigentlich heutzutage ???
Mein alter auf einem AMD2000 XP war ein Alpha sonstwas Dingsda.
Aufgrund meines Berufes ist es erforderlich, dass ich nicht nur
fertig compilierte 64Bit-Applikationen downloaded (was ich eigentlich
nur sehr ungerne tue) sondern vor allem Sourcecode in
64Bit-Applikationen compiliere (was ich eigentlich nur tue). Um Distros
mache ich seit langem einen Bogen und baue mir lieber ein schmales
System selber.
Dies sollte auch unter 64Bit-Bedingungen ohne Halsbrechen möglich sein.
Geht denn Folgendes?:
Linuxkernel und Systemtools “in 64Bit”, alles Sonstige aus dem Userland
so weit wie möglich auch “in 64Bit” und alles was “bockt” bzw. nur unter
unmenschlichen Verrenkungen compilierbar ist, in “32Bit”. Leider habe ich was
64/32Bit angeht zur Zeit noch nicht allzu viel Ahnung (Grenzwertbetrachtung
geht diesbezüglich bei mir asymptotisch gegen Null….. ;)
Und: Kann der gcc “gleichzeitig” — also als Installation einer Version
sowohl 32- als auch 64-Bit-Applikationen generieren ?
Wie immer bin ich saugespannt auf das
#> echo
:)
Gruß,
mcc
Nachtrag:
Es muss noch ein Netzteil her…was nimmt man
denn da ???
DANKE :)
mcc
Hm ja wenn du bereits große ATA-Platten hast dann wäre die nicht zu nutzen
natürlich ne Verschwendung. Die allermeisten Boards können alle auch normales
ATA (allein schon wegen den Anschlüssen für Brenner und CD-ROM).
Bei den Lüftern kann ich jetzt keinen pauschalen Tipp geben. Mein Problem im
Laden war, dass bei manchen Lüftern die Lautstärke in Sone angegeben war und
bei anderen in Dezibel.
Das allerwichtigste beim Thema Lärm ist nur: Es bringt bspw. fast nichts einen
teureren Prozessorlüfter mit sagen wir mal 17dB zu haben, wenn der Gehäuse- und
der Netzteillüfter 21dB haben, da die Dezibelskala logarithmisch ist. Das
heißt, dass es keinen linearen Mittelwert des Lärms aller Elemente ergibt. Alle
Lüfter sollten also in etwa den gleichen Lärmpegel (plus minus 1 dB) haben,
will man unnötiges Geldausgeben vermeiden.
Generell sind Netzteile mit Sechseckwaben und großem Lüfterdurchmesser
(geringere Drehzahl bei gleicher Leistung) leiser als normale mit dem
klassischen Lüftergrill und kleinem aber schnell drehendem Lüfter (ich habe ein
derartiges Flüsternetzteil und bin zufrieden). Die Lärmentwicklung ist bei
großen Prozessorlüftern ebenfalls geringer (und ich würde eigentlich wenn es
denn thermisch möglich ist auf extra Gehäuselüfter verzichten oder das Ding,
wenn es da ist abklemmen oder mit einer geeigneten Temperaturregelung
versehen).
Also ein System from Scratch selberbauen für ein normales Arbeitssystem würd
ich nicht machen. Wenn man alles kompilieren will und exakt bestimmen will was
alles drauf soll, dann kann man ja Gentoo-Linux nehmen. Hat den Vorteil einer
herkömmlichen Distri, dass man Paketverwaltung hat (Deinstallation und Update
ohne Paketsystem ist m.E. Horror) und eines Linux from Scratch, dass man sehr
genau selbst bestimmen kann, was man will und was nicht. Genau kenn ich mich
mit Gentoo nicht aus, aber es ist auf alle Fälle auch mit Mischbetrieb
32/64-Bit für AMD64.
Ich persönlich würde dennoch Suse 10.0 nehmen (auch wenn das Paketsystem ein
paar kleine Schwächen hat, aber auch dafür gibt es mit apt4rpm und/oder
Smart-Package-Manager Abhilfe) aber das ist natürlich mein Geschmack ;-). Unter
Suse 10.0 kann der GCC wie unter eigentlich allen aktuellen Linuxsystemen
genauso für 32 als auch für 64 Bit kompilieren. Und wenn ich aus den Quellen
kompiliere (was man ja bei Suse ebenfalls problemlos kann, wenn man es braucht)
nehme ich src-rpms oder nehme mir das RPM-Spec-File von Suse, meine
runtergeladenen Sourcen tu das nach /usr/src/packages/ in die entsprechenden
Unterzeichnisse und mach dort nen rpmbuild -bb SPECS/. Das Target
also welche Zielprozessorplattform kann man über das Specfile angeben. Dann
kann ich hinterher die Eigenkompilate sauber entfernen; ansonsten gäbs noch die
Qick and Dirty Methode mit Checkinstall, die ebenfalls RPMs erzeugt. Der
Nachteil (oder auch Vorteil je nachdem wie man es braucht) von Suse ist
freilich, dass es einem ein komplettes System mit vielen Paketen in der
Standardeinstellung installiert.
Also wenn du gerne ein schlankes selbstkompiliertes System willst, schau dir
mal Gentoo an.
Hi,
Ich freue mich sehr über das reiche Echo auf meine Frage ! :)
Vielen herzlichen Dank !!! :)))
Also Gentoo klingt gut! Da werde ich mal ein,zwei Augen (mehr habe ich nicht ;)
draufwerfen.
Der Tip mit den Lüfter-Dezibels ist gut. Nur so am Rande: “Dezibel” ist
ein physikalische Lautstärke und “sone” ist eine (meines Wissens nach:
genormte) empfundene Lautstärke. Oder mit anderen Worten 120dB Ultraschall
kann durchaus 0 sone haben….aber trotzdem würde ich mich dem nicht aussetzen
wollen….allein die Hitzentwicklung ist ziemlich [CENSORED] !
Und schon wieder fallen mir Fragen ein:
AMD (und ich glaube auch Intel) haben immer eine CPU-Bezeichnung nach
dem folgenden Muster:
AMD ATHLON 64 X2 3800+
Das “3800+” besagt dass eine Geschwindigkeit wie mit 3800MHz erreicht wird
obwohl der Kern “nur” mit 2000MHz getaktet wird.
Bezieht sich nun diese 3800+ auf EINEN der beiden Cores oder erreichen
beide zusammengezählt die Rechenleistung von 3800+ MHz ?
Was ist “besser” (=welches Für und Wider gibt es) entweder Monocore (CPU
“Classic”) oder Dualcore oder zwei Monocores-CPUs?
Welcher Motherboard-Hersteller ist zu empfehlen?
Welcher MoBo ist speziell für den Athlon 64 X2 3800+ zu empfehlen?
Welcher Netzteil-Hersteller ist zu empfehlen?
Sorry für die fielen Vragen ;) aber ich erneure meinen Rechner nicht
so oft sondern kaufe lieber weniger oft aber dafür gute Geräte.
Vielen Dank für Eure viele Hilfe und
vielen Dank im Voraus für jede Art Reply ! :))
Keep hacking!
mcc
Hi Meino,
Bezieht sich nun diese 3800+ auf EINEN der beiden Cores oder erreichen beide zusammengezählt die Rechenleistung von 3800+ MHz ?
Ja, das gilt soweit mir bekannt für die gesamtperformance.
Was ist “besser” (=welches Für und Wider gibt es) entweder Monocore (CPU “Classic”) oder Dualcore oder zwei Monocores-CPUs?
Laut c’t verbraucht der Dualcore Prozessor nur unwesentlich mehr Strom als ein Singlecore Prozessor. Da auf einem normalen Desktop die CPU zu über 90% nur wenig gefordert wird (bei mir läuft der Singlecore dann mit 800MHz und 10% bis 40% CPU-Last), kannst Du zum einen Strom sparen und zum anderen weniger Abwärme erzeugen (weniger Lüfterlärm / einfachere Kühlung).
Welcher Motherboard-Hersteller ist zu empfehlen?
Ich würde Dir ein Fujitsu-Siemens Board empfehlen. Leider ist dieses schwer einzeln zu bekommen. Ich bin mit meinem und den zugehörigen BIOS-Updates 100% zufrieden.
Welcher MoBo ist speziell für den Athlon 64 X2 3800+ zu empfehlen?
Kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.
Welcher Netzteil-Hersteller ist zu empfehlen?
Siehe c’t Netzteiltests. Die Spannungen, Ströme und ganz wichtig die benötigten Anschlüsse müssen erfüllt werden.
Ciao
Ulf
guten morgen
also eine pci graphik macht ja wenig sinn in einem neuen rechner. weil du deine pci ati ja behalten möchtest.
grob gesagt bringen dir dualcore cpus wie z.b der athlon 64 x2 immer dann vorteile gegenüber einer singleocre cpu, wenn mehrere anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden. möchtest du also meist eine anwendung ausführen, reicht eine singlecore cpu aus. bei mehreren anwendungen gleichzeitig lohnt sich eine dualcore cpu.bei einzelanwendungen, wo eigentlich bloss ein core einer dualcore cpu genuzt wird, ist der athlon 64×2 3800 etwas langsamer als ein etwa gleichnamiger singlecore athlon 64.
für den athlon 64 x2 gut geeignet ist z.b das gigabyte board k8nf9. mit nforce 4 chipsatz.
aber schau dich doch mal eine weile z.b bei tomshardwareguide um. da findest du sehr viele interessante infos. über mainboards, cpus, ram speicher, auch peripherie wie z.b netzteile und ähnliches.
tschüss burki
Hi!
Das Thema “welche Distribution?” bzw. “GNU-System selbst bauen” ist ein anderes und hat eigentlich nichts mit der Frage nach dem Prozessor zu tun.
Inzwischen laufen alle interessanten Distributionen komplett auf den 64-Bittern von AMD.
Zur Mischung von 32- und 64-Bit-Programmen: Der Prozessor hat einen 64-Bit-Modus und einen Kompatibilitätsmodus (der quasi den Protected Mode simuliert). Wenn das Betriebssystem umschaltet können problemlos 32-Bit-Prozesse unter einem eigentlich-64-Bit-System laufen. Dazu musst Du allerdings alle Bibliotheken, die diese Programme benötigen, auch zusätzlich in 32-Bit-Form vorliegen haben; d.h.: diverse Libs müssen zweimal vorhanden sein.
Das machen Suse oder Gentoo aber ziemlich automatisch.
Auf einem 64-Bit-System baut Dir der gcc übrigens x86-32-Bit-Binaries mit dem Parameter -m32 (wenn – wie gesagt – die Libs auch in 32-Bit-Form da sind). That’s all.
Ein Mehrprozessorsystem (= Mehrprozessorkernsystem) ist für manche Sachen sehr performancesteigernd und für andere nicht. Viel bringt es auf jeden Fall beim kompilieren (make kann mit dem Parameter -j beliebig viele builds paralell starten), da hast Du dann bei einer Dualcore-CPU fast eine Geschwindigkeitssteigerung von Faktor 2.
Wieviel Geschwindigkeitssteigerung Deine Lieblingssoftware von einem 2-CPU-System erfährt hängt von den sinnvollen Verteilung der Rechenbedürfnisse des Programms auf 2 parallel laufende Prozesse oder Threads ab. Da musst Du jeweils selbst recherchieren oder besser: Hand anlegen (Blender ist ja schließlich GNU Software).
Zur Prozessorbezeichnung / -Leistung von AMD:
Die Zahl mit dem Plus am Ende einer einer CPU-Bezeichnung von AMD bedeutet im Grunde überhaupt nichts, bzw. ist eine Erfindung von Marketingstrategen und nicht von Technikern und hat mehr Sinn in deren Welt als in der technisch beschreibbaren. Es stimmt allerdings, daß Software allgemein auf einem aktuellen AMD-Prozessor schneller läuft als auf einem Intel-Prozessor bei gleicher Taktung.
Ausserdem unterstützt AMD die OpenSource-Gemeinschaft weitaus besser als Intel das tut, so sollte die Wahl einfach sein.
Eine Bezeichnung wie “3800+” ist auf jeden Fall _keine_ Summe von zwei Mhz-Angaben, so einen Blödsinn würde sich noch nicht mal eine Werbeabteilung trauen. Wenn auf einer Dualcore-CPU-Packung 2,5 ghz draufsteht, dann sind dann zwei mit jeweils 2,5 ghz getaktete Prozessoren auf einem Chip drin.
ciao,
Lew
Hallo,
hab noch schnell einen Testbericht gefunden [1]
Interessant sind im besonderen die Kommentare…
Bye
Heli
[1] http://www.digital-air.co.uk/2005/07/intel-hyper-threading.html