Entstehen Probleme, wenn ich das Betriebssystem von 9.0 auf 10.0 wechseln will ?
Sprich: Werden die vorhandenen Daten/Einstellungen etc. problemlos übernommen?
Es muesste genau so wie von 8er auf die 9er Version sein. Beim Upgraden wurden bei mir alle gewaehlten Softwarepackete (yast) auch wieder installiert von 8 auf 9er Suse. Einstellungen wurden groesstenteils auch uebernommen. Die wichtigen Config Dateien wuerde ich aber vorher auch sichern, xorg.conf etc.
Die Festplatte wird leergefegt (root). Wenn die Daten nicht auf einer anderen Partition liegen, die gemountet wird (bei der Installation den default formatieren hier zu nicht formatieren der Partition aendern d.h. vorhandene Partitionen im Expertenmodus beibehalten), sind diese (leider!!) weg. Auf jeden Fall muessen diese Daten gesichert werden (z.b. auf DVD brennen). Mein heruntergeladener ATI Treiber, RPMs etc. die nicht bei der Suse 10.0 dabei sind, d.h. nicht in der Auswahl der Softwarepakete unter yast (Suse 9 und Suse 10) dabei sind, sind nacher weg und neu zu installieren. Bei Debian gibt es die Moeglichkeit des Updatens ohne dass alles geloescht wird.
Ich wuerde mir zu Weihnachten eine externe USB Festplatte wuenschen, dorthin das Linux Suse 9 kopieren (mit dd, oder cp). Dann dieses mit vorhandene Installation “reaparieren” zum Laufen bringen und dort versuchsweise das 10er installieren (Hinweise: fuer Grub, MBR und alles andere die USB Platte als Ziel waehlen, eventuell die 2GB Grenze fuer Bootlader mit FAT32 fuer este Partition beachten, oder Loadlin probieren (Bootpartition mit Freedos)). Bei mir steht diese Arbeit erst naechstes Jahr an, wenn ich nicht doch bis 10.1 warte – never touch a running System. ;o) ;o)
Suse 9.0 ist die letzte Suse Version, die als Kodierung Latin1 als Kodierung benutz. Ab 9.1 wird UTF-8 verwendet. Vondaher müssen textdateien im Homeverzeichnis konvertiert werden. (Suse empfiehlt convmv in den Release Notes )
Ansonsten habe ich noch nie ein unproblematisches -obwohl scheinbar mögliches- Update von Suse erlebt. Das dauert meist ewig, und dann ist noch Handarbeit angesagt. Am besten die neue version in eine eigen Partition, dann hat man das alte noch als Backup.
Um die alte version bootbar zu halten, empfiehlt es sich den Bootloader in die alte Partition zu schreiben. Unter lilo : lilo -b /dev/hdaX unter grub: grub-install /dev/hdaX (mit hdaX als Partition von Suse 9.0)
[1] href=http://suse.osuosl.org/suse/x86_64/9.1/docu/RELEASE-NOTES.de.html
hier der Link, ( hier als UTF8 gespeicher und als latin1 ausgeliefert,-> Probleme mit Umlauten).
alternativ könnne Dateien mit recode umkodiert werden.
[1] http://suse.osuosl.org/suse/x86_64/9.1/docu/RELEASE-NOTES.de.html
[2] http://recode.progiciels-bpi.ca/manual/index.html
Bei 8.0 auf 9.1 (/ und /home alles auf einer Partition) wurde auf dieser Partition bei mir alles leergefegt (Gruende: geaenderte Verteilung im Dateisystem, neues reiserfs). Man beachte also auch die reiserfs Versionen. Wenn man alles bei alten belaesst, d.h. vorhandene Partitionen uebernehmen, nichts formatieren (Typ beibehalten), besteht die Chance, dass das /home Verzeichnis nicht angetastet wird. Eine kleine Nachlaessigkeit im Installationsmenue und schon ist es passiert. Also 9.x auf 10.x big??
Bei dem Upgrade von 9.1 auf 9.2 und spaeter auf 9.3 wurde das Homeverzeichnis bei mir nicht angetastet. Aber ich wuerde mich auf keinen Fall darauf verlassen.
Wie wäre es denn mit einer /home PARTITION? Ist eigentlich eh seit anno dunnemal bei der SuSE die Standardeinstellung beim Partitionierungsvorschlagsunterbreiten gewesen … kann man auch nach einer Installation noch einrichten.
Zur Frage: 9.0 auf 10.0 -> ich würde es lassen. Entweder Du installierst sie neu (und sicherst deine Userdaten wie Dokumente, Bilder etc.) oder nimmst vielleicht die Gelegenheit war und machst gleich noch Platz für eine zweite Distribution zum testen, und/oder probierst mal was anderes aus als SuSE. Ich preise das wie Sauerbier an, weil ich echt richtig froh bin, seit ich über den grünen Tellerrand geschaut habe. Mit DSL sind Debiansysteme das pflegeleichteste Haustier im Linux-Zoo.
Gruß, b.
Die Festplatte wird leergefegt
Wäre mir neu. SuSE fasst die /home-Verzeichnisse nicht an.
Mein heruntergeladener ATI Treiber, RPMs etc. die nicht bei der Suse 10.0 dabei sind, d.h. nicht in der Auswahl der Softwarepakete unter yast (Suse 9 und Suse 10) dabei sind, sind nacher weg und neu zu installieren.
Die passen vermutlich ‘eh nicht mehr zum Kernel. Wenn du die Pakete nach /home gespeichert hast, kannst du aber versuchen, sie danach neu installieren.
Bei Debian gibt es die Moeglichkeit des Updatens ohne dass alles geloescht wird.
Mir ist wirklich keine Distribution bekannt, die /home beim Update plattmacht. Dann bräuchte man kein Update, kann man ja gleich neu installieren.
Jan