ForumDeinstallation Suse Linux 10 – Frage wegen Windows-Partition- WICHTIG!!! Danke :
Kai Lange – Freitag, 09. Dezember 2005 10:42 Uhr

Hallo alle.
Ich habe 2 Festplatten (C:) mit jeweils 186GB. Auf der ersten ist die Windows-Partition, die einzige Parititon über die vollen 186GB.
Auf der zweiten Festplatte (D.) sind backup-images etc. von C:
Nun will ich Suse 10.0 OOS installieren auf der ersten Festplatte. Ich will dazu die Windows-Parition verkleinern auf ca. 120GB, d.h. es wären dann 66GB für Linux übrig.
Da ich mal Suse 9.1 installiert hab kenn ich mich ein wenig schon aus. Linux installiert dann in den übriggebliebenen 66GB die Partitionen, ich glaub es war nicht nur eine , sonder 3 ?! –> Falls es nicht klappt und ich Linux deinstallieren will, gehe ich in Windows XP in die Datenträgerverwaltung und lösche die jeweiligen neu erstellten Partitionen (sind diejenigen die von WindowsXP nicht erkannt werden und noch ein Abschniit wo die MBR-Sicherung drinsteht, aber die löscht sich automatisch wenn ich die benachbarte Linux-Partition lösche). Ich hab das bei Suse 9.1 so gemacht und war OK. Anschließend /fixmbr und /fixboot ausführen auf WindowsXP Installations CD. Fein…

Jetzt aber (endlich :-) zur eigentlichen Frage:

Sobal ich in der Verwaltung von WinXP die Linux -Partitionen gelöscht habe, wie siehts dann mit meiner (verkleinerten) Windows – Partition aus? Erstreckt sich diese Partition dann wieder automatisch über das gesamte Laufwerk, d.h. über die 186 GB, oder bleibt die dann trotzdem auf 120GB stehen? Das würde aber dann heißen, dass auf 186GB die 120GB für windows sind und der Rest 66GB bleibt unpartitioniert, und man müsste die win-partiton wieder “strecken”. Oder ist es so, wenn die benachbarten Linux-Partitionen gelöscht wurden, dass sich die Windows-Partition automatisch wieder auf die volle Festplatte “ausstreckt”??? Ich hoffe ich konnte mein Anliegen einigermaßen verständlich rüberbringen ???

Danke, Ciao, Kai

3 Antworten
Benjamin Quest – Freitag, 09. Dezember 2005 14:21 Uhr

Bleibt bei 120, wieso sollte die sich auch ohne User-Input ausstrecken? Desweiteren ist eine Windowspartition eh nicht empfehlenswert. Ich würde die Win Partition auf höchstens 60 GB verkleinern (angesichts der Tatsache, daß eine Druckerinstallation unter Windows schon 770 MB vertilgen kann), dann eine zweite primäre Partition mit nochmal 60 GB für Windows User Daten machen und den Rest als erweiterte Partition erstmal stehen lassen. Als FAT.

Außerdem klingt das wie ein enttäuschtes Linux-Abenteuer. Ich würde nicht gleich aufgeben, weil es mit SuSE nicht klappt, andere Distributionen andere Probleme (mehr, weniger, gar keine). MEPIS und Kanotix sind toll, schnell installiert und nehmen mal gerade 3-4 GB ein. Also eine Erweiterte Partition könnte so aussehen: 1-2 GB swap, 2x je 7GB root (für zwei Linuxe (kein Scherz)) und den Rest als /home, den sich die Distributionen teilen (pro Distri einen eigenen User, sonst gibts Kuddelmuddel). Also, wenn schon Partitionieren, dann versuchs doch einfach so, eine Distri zum so lassen und die andere zum rumexperimentieren.
B.

rainer glauben – Freitag, 09. Dezember 2005 14:38 Uhr

Hi

Deine Frage ist erstens ganz klar ne Windows-Frage, hat sehr wenig mit Linux zu tun und zweitens nicht “WICHTIG!!”. Ob du jetzt 66GB unpartitioniert oder einfach nur frei hast ist ja jetzt wirklich nix dringendes.

Ich _glaube_ nicht, dass Windows mit Boardmitteln ohne Datenverlust Partitionsgrössen ändern kann. Auf jeden Fall würde ich es nicht ausprobieren.

Wenn du die Linux-Partition löschst, hast du da einen unpartitionierten Bereich, den du mit einer neuen NTFS-Partition füllen könntest, was auch weitere Vorteile hätte gegenüber einer Riesenwindowspartition.
Automatisch streckt sich C jedenfalls nicht über den unpartitionierten Bereich.

Um C doch wieder über die ganze Platte zu “strecken” solltes du dir einen Partitionmamager wie Partiton Magic besorgen. Ist ne ganz gute Anschaffung, kann man immer mal gebrauchen, wenn man sich mal verpartitioniert hat.
Alternativ kann auch Linux NTFS-Partitonen in der Grösse ändern, z.B. das tool qtparted, welches auch auf Knoppix drauf ist.

Wenn du allerdings ein Tool zur Verfügung hast, das NTFS-Partitionen ohne Datenverlust verkleinern kann (wie du schreibst), könntest du eigentlich eben dieses nehmen um C wider zu vergrössern. Oder?

gruss
rainer

Kai Lange – Freitag, 09. Dezember 2005 15:51 Uhr

Hi Bejamin, Hi Rainer
Danke für die Antworten. Hab vorher mal Suse 9.3 ausprobiert, aber das hat nicht mal die ATI Radeon X800 erkannt… da war ich schon gefrustet :-( Hab jetzt mal Suse 10.0 Live DVD ausprobiert, und war positiv überrascht: Netzwerkkarte, Drucker, Grafikkarte, WebCam wurden alle erkannt und funktionieren. Welch Wunder! Werd’s dann wohl mal mit mehreren Partitionen versuchen. Die kann man ja immer noch für andere backup-files o.a. verwenden
Ciao, Kai

Benjamin Quest – Sonntag, 11. Dezember 2005 12:41 Uhr

Na wunderbar! Wenn ich mich gleich noch in die Distributionswahl einmischen kann: mach wirklich vier Partitionen in die Erweiterte Partition, eine swap von 2 mal RAM zweimal reiser à 7 GB und eine reiser mit dem Rest der 66 GB. Dann Gibst Du der SuSE eine 7GB als root und ein Plätzchen auf der /home und wenn Kanotix die nächste Version rauspringt (oder auch MEPIS), dann kannst Du diese auf die andere 7 GB als root installieren. Dann kannst Du mit beiden ein wenig rumprobieren. Kanotix/Knoppix/MEPIS/Ubuntu sind WESENTLICH einfacher frisch zu halten als SuSE und auch wesentlich einfacher mit den entsprechenden Multimediafähigkeiten nachzurüsten. SuSE ist toll solange Du machst was SUSE vorgesehen hast, spätestens beim Upgrade auf 10.1 bekommst Du die Zicken oder die Extra-Arbeit. Mandriva ist da geringfügig besser, aber wirklich nur geringfügig.

Kanotix/Knoppix/MEPIS/Ubuntu sind bzw. gibt es alle als Live Versionen und die drei erstgenannten kannst Du aus dem Livebetrieb gleich installieren. Kanotix hat die beste HW-Erkennung die ich je erlebt habe. Allerdings bleiben die proprietären Treiber bei allen außen vor, da ist nochmal Handarbeit gefragt, aber die lohnt sich meiner Meinung nach. MEPIS und Kanotix und Knoppix haben dafür acuch schon Scripte an Bord, also soooo kompliziert sollte auch das nicht werden.

Willkommen bei der AUSWAHL! (Drum wirklich nicht versäumen Platz für ein zweites Linux zu lassen. Wenn es bei einem Linux bleibt, ist die Partition ja nicht tot, sondern kann ja weiter genutzt werden.

Benjamin

Ecaroh – Montag, 12. Dezember 2005 22:13 Uhr

Hallo Kai!

Diese dritte Zeile schreibe ich nachdem ich bemerkte das die folgenden Zeilen mehr wurden als ich dachte. Würde mich freuen wenn Du es trotz der Länge liest.

Auf der zweiten Festplatte (D.) sind backup-images etc. von C: Backup’s gehören nicht auf den gleichen PC, nicht an das gleiche Stromnetz. Wenn Dir der heilige Petrus blitzartig in Dein Strom/Netzwerk fährt sind Deine beiden Platten futsch.

Nun will ich Suse 10.0 OOS installieren auf der ersten Festplatte. Ich will dazu die Windows-Parition verkleinern auf ca. 120GB, d.h. es wären dann 66GB für Linux übrig. 120 GB (66 GB) nur für das Betriebssytem sind z.Zt. immer schlecht. Aufteilung in System und Daten ist besser (XP 20 GB, Linux 10 GB, je nach Gusto).

ich glaub es war nicht nur eine , sonder 3 ?! Unter Linux Desktop sind sinnvoll / 6000 GB swap 2000 GB /home ? Als Server (generisch) / 2000 GB /usr 3000 GB /var 4000 GB /tmp 2000 GB /srv ? /opt ? Bitte schlagt mich nicht, das sind Vorschläge die jeder beliebig ändern kann.

Falls es nicht klappt und ich Linux deinstallieren will, gehe ich in Windows XP in die Datenträgerverwaltung und lösche die jeweiligen neu erstellten Partitionen (sind diejenigen die von WindowsXP nicht erkannt werden und noch ein Abschniit wo die MBR-Sicherung drinsteht, aber die löscht sich automatisch wenn ich die benachbarte Linux-Partition lösche).

Tue es nicht. Wenn Du Linux installierst liegt der zweite Teil des Bootloaders auf einer Linux-Partition. Wenn Du diese löscht startet (vorerst) auch Dein Windows nicht.

Anschließend /fixmbr und /fixboot ausführen auf WindowsXP Installations CD.

HAU RUCK, HAU RUCK

Sobal ich in der Verwaltung von WinXP die Linux -Partitionen gelöscht habe, wie siehts dann mit meiner (verkleinerten) Windows – Partition aus? Erstreckt sich diese Partition dann wieder automatisch über das gesamte Laufwerk, d.h. über die 186 GB, oder bleibt die dann trotzdem auf 120GB stehen?

Nein. Das bleibt wie es ist.

Ich hoffe ich konnte mein Anliegen einigermaßen verständlich rüberbringen

??? Naja. Also noch mal, 20 GB für Windows sind genug. Punkt. 10 GB für Linux sind auch genug. Punkt. Eine ‘Sicherung’ ist das Ablegen von Daten auf ein und dem gleichen Rechner nicht. Wenn Du die Leistung steigern willst legst Du für Linux zwei (oder mehr Partitionen) auf verschiedenen Festplatten an. Für Windows geht das ‘rudimentär’ für die Swap-Datei auch.

FAZIT: Mach es entweder nicht so kompliziert wenn es Dir zu kompliziert ist oder lies Dich richtig in Linux und in Rechneraufbau ein wenn Du alles aus Deinem Rechner rausholen willst.

wurden alle erkannt und funktionieren. Welch Wunder!

Linux hatte schon immer Einschränkungen welche Hardware funktioniert. Dafür funktionieren die üblichen Viren nicht. Ich denke das ist ein Patt. Ich jedenfalls mache mir lieber Gedanken wie ich irgendeine Hardware sinnvoll zum Laufen bekomme als das ich versuche die Seuche auf einem Windows Rechner einzudämmen. Das ist vergebliche Liebesmüh.

So Kai, Linux ist offen. Linux ist skalierbar. Linux erfordert Einarbeitungszeit. Linux ist nicht ‘Klick und läuft’. Dafür belohnt es Dich mit Stabilität und Leistung. Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau. Wer sich mit Linux beschäftigt wird mehr Wissen. Solide Vorbereitung ist die Grundlage.

Und eines noch: Wer glaubt das Windows das zulassen würde bzw. ermöglichen würde was Du vorhast, ohne Datenverlust, ohne Zusammenbruch, der soll einfach bei Windows bleiben, was vom Weihnachtsmann erzählen und weiterhin Hochglanz-Magazine mit 1000 Windows-Hacks lesen. Basta. Ich würde mich freuen, wenn Du Dich ernsthaft mit Linux beschäftigst und dort durchfrisst.

Für alle Die hier mitlesen. Es geht auch einfacher. Man nimmt seine gesammelten Festplatten, macht eine Sicherung seiner Daten (hat man ja eh, oder?) und löscht unwiederbringlich das ganze Windows-Elend auf einen Linux-Installationshapps und muss sich nie wieder Gedanken über Dual-Boot und Windows-Krankheiten machen. So hab ich es gemacht – und nie bereut. Ecaroh

Kai Lange – Mittwoch, 14. Dezember 2005 19:16 Uhr

Servus Ecaroh.
Ich danke Dir für Deine, nette, ausführliche Mail. Hab jetzt alles anders gemacht: also Windows-Partition nicht reduziert etc. ( hab gelesen dass es dann trotzdem manchmal Fehler gibt), sondern auf der 2. Festplatte Platz geschafft für eine neue Partition. Vorerst probier ich mal mit OpenSuse rum (einwenig kenne ich es ja von früher an meinen Ex-Arbeitsplatz! – bin allerdings nicht allzu tief eingestiegen) Läuft alles ganz gut, Ich hab es sogar geschafft, die 3D Unterstützung für ATI Radeon X800 herunterzuladen und zu installieren :-)
Also klappt jetzt auch die 3D-Unterstützung, toll!

Allerdings hab ich im Yast2 bemerkt, dass jetzt allerdings unter “Monitor” gar nicht mehr drin steht (vor der Installation des 3D Treibers stand unter Monitor mein richtiger Typ IQT L90D Digital von Hyundai, alles in Ordnung). Nach der Installaton des 3D-Treibers steht, wie gesagt, jetzt unter Monitor gar nichts (also auch nicht VESA oder sonst was).
Hab dann mal einfach meine Monitordaten wieder eingegeben (exakt diesselben die angezeigt wurden vor der 3D-Treiber-Installation, hab einfach mit dem alten Xorg.conf wieder gebootet und die Monitordaten aufgeschrieben)
Danach kam “Test” der geänderten Einstellungen und da kam zurück dass der Test nicht geklappt hat … Keine Ahnung warum? Hab doch einfach die Moitordaten (Frequenz, Diagonale etc.etc) neu eingegeben…

Weiß dazu irgend jemand Rat?
Danke. Schönen Abend noch
Servus, Kai