Ich krieg aus aller Herren Länder Dateien auf unserem Windows 2003er Server (DOMAINCONTROLLER), mit sämtlichen unter Windows erlaublten Zeichen im File/Direcectory Namen.
Diese möchte ich auf einer Linux-Box (Debian 3.1 – MYSQL5 – Apache2 – PHP5) weiterbearbeiten.
Aber mit den Sonderzeichen hat Linux so seine Probleme.
Mit einigen Zeichen im Namen werden zb. Directories nicht erkannt:
zb: “à” (0xE0) and “è” (0xE8)
SMB-Mount mit codepage geht nicht, weil Windows ein DC ist.
Also hab ich auf Windows einen NFS installiert und mounte die exports als READ-ONLY auf der Linux-Box. Da kann ich aber wieder keine Codepage einstellen.
Das ankommende Zeugs händisch zu bearbeiten , ist bei ca 10000 Stk / Tag zu vergessen.
Für jeden Rat dankbar.
Gibts eventuell ein Utility, das mir gleich zeigt welche Namen Probleme machen
Windows 2000 und neuer verwenden für Freigaben meines Wissens Unicode.
Samba 3 nutzt standardmäßig Unicode und im Gegensatz zu Samba 2 nur noch
optional die alten Codepages für Windows 9x. Das heißt, wenn du das ganze als
Freigabe auf dem Windowsrechner exportierst und dann wieder auf deiner
Linuxkiste mit Samba 3 mountest sollte er mit jedem merkwürdigen Dateinamen
deines Windows-DC-klarkommen.
Genaueres zum Thema Samba und Unicode findest du unter [1]. Ich hoffe, dass es
dir weiterhilft.