ForumAussetzer bei amarok.
Benjamin Quest – Donnerstag, 22. September 2005 16:02 Uhr

OK, das ist ein kniffeligeres Problemchen. System Debian sarge, amaroK 1.2.4 KDE 3.3.2. Die Musik liegt auf einer externen USB HD. sda1 ist in der fstab eingetragen mit den folgenden Optionen: noauto,users,exec,umask=000 0 0. Nun kommt es gelegentlich einfach zu Soundaussetzern. Das System geht dabei sekundenweise auf 100% Userlast, aber weder in top noch in ksysguard ist der schuldige Volllastprozeß auszumachen, die /var/log/messages sagt nix, die Konsole aus der man amaroK gestartet hat, sagt auch nix dazu. Soundengine ist die xine Engine, mit der gstreamer engine gibt es zusätzlich (!) das Problem, daß amaroK auf Vollast geht, wenn die Musik nicht mehr spielt. Auch bei arts gibt es diese Aussetzer.

Klingt jetzt alles wie Pipifax, nervt mich aber ungemein. Wer Tipps hat, wie man noch nach dem Schuldigen fahnden kann, oder wer das Problem auch schon hatte möge sich bitte melden. Er kann einen musikverrükten Linux-User sehr glücklich machen. Ich bliebe auch gerne bei sarge, also bitte keine Vorschläge das System zu wechseln oder auf KDE 3.4.2 und amarok 1.3.2 upzugraden …

Es grüßt
benjamin

2 Antworten
Benjamin Quest – Donnerstag, 22. September 2005 16:17 Uhr

Mittlerweile blieb amarok auch mal ganz stehen. Den grund habe ich jetzt gefunden: fehler auf dem FAT filesystem. Dann will auch konqueror nicht mehr sda1 mounten, bzw. anzeigen. ein dosfsck -rvfV /dev/sda1
später geht es dann wieder mit mounten und spielen, aber die aussetzer bleiben.

Jan Kandziora – Donnerstag, 22. September 2005 22:13 Uhr

Ich würde dir empfehlen, die Festplatte zu tauschen. Längere Aussetzer der Platte deuten auf das Ende derselben hin.

Jan

man-draker – Freitag, 23. September 2005 18:58 Uhr

* Tritt das Problem auch auf, wenn die Musik auf der internen Platte liegt?
Wenn nein:
* Wird die externe Platte automatisch entfernt, wenn auf sie eine bestimmte Zeit nicht zugegriffen wurde? Dann könnte es sein, dass sie regelmäßig beim nächsten Zugriff erst wieder gemountet werden muss. Und so lange dreht der Teil des Kernels Däumchen (deshalb kein Prozess in der Liste).

Benjamin Quest – Samstag, 24. September 2005 11:03 Uhr

OK ich habe jetz mal was ganz ganz anderes probiert, und zwar den Port sowie den Stecker mit plattgedrücktem Wattestäbchen und Alkohol zu _reinigen_. Bisher gibt es seitdem keine Aussetzer mehr. Toitoitoi, daß es so bleibt und die Platte noch lange rotiert ohne zu stottern …

Wäre trotzdem interessant zu wissen in welchem Log man bei solchen Datenübertragungs-Problemen nachschauen kann und welche Tools es zur “Festplattenpflege” es unter Linux so gibt. Danke für eure Antworten.
benjamin

Jan Kandziora – Montag, 26. September 2005 17:15 Uhr

Wäre trotzdem interessant zu wissen in welchem Log man bei solchen Datenübertragungs-Problemen nachschauen kann und welche Tools es zur “Festplattenpflege” es unter Linux so gibt. Danke für eure Antworten.

Man kann den Fehlerspeicher des Festplattencontrollers auslesen, das geht z.B. mit den smartmontools.

[1] http://smartmontools.sourceforge.net/

Benjamin Quest – Montag, 26. September 2005 19:36 Uhr

Device: HDS72258 0VLAT20 Version: V32O
Device type: disk
Local Time is: Mon Sep 26 19:32:49 2005 CEST
Device does not support SMART
unable to fetch IEC (SMART) mode page [unsupported scsi opcode]

Mist, scheint die externe Platte unterstützt kein SMART. Oder ich muß die Doku nochmal ganz genau lesen …
BEnjamin