ForumProgramm statt init !!??
Rogner Martin – Donnerstag, 01. September 2005 15:41 Uhr

Hi Leute!

Um linux im normalen betrieb zu betreiben sind ja irre viele Progs benötigt
zb -bash
-udev
-init
-coreutils 52MB!!
-readline

Benötige ein ganz kleines mini Linux und hab gedacht, wie wärs wenn ich statt init zum beispiel einen Player starte.
Welche Programme fallen dabei zur installation weg??
Dann brauchte man ja eigentlich nur:
Bootloader->Kernel->Player
Dadurch würde die Installation für ein selbstgebautes Multimedia Linux ja nur 10 od. 20 MB betragen!!!

Wenn ich einen minimal Netzwerkserver aufsetzen muss, muss ich ja erst die Netzwerkkarte einstellen. Statt init würde ich ein script aufrufen, welche die Netzwerkkarte konfiguriert und anschließend samba oder ssh startet.
Dann würde ich allerdings wieder die vielen Programme, welche von der bash verwendet werden, brauchen.
zb -readline ?Oder? …brauch ich dass überhaupt wenn ich nur ein script
ausführen will??
-coreutils ???
…Kann ich villeicht hier die Packete nur teilweise installieren dh. zb cp und mv nach der installation des Packetes löchen??

Welche progs sind also minimalanforderungen auf einem Linux, auf dem ein Programm laufen soll??!!

Und brauch ich diese Packete auch wenn ich zb ein Kernelmodul schreibe, welches zb einen Netzwerkserver ist auch?? schon, muss ja irgendwie konfiguriert werden!! Oder??

Bin für jede hilfe dankbar!!
lg
Martin

4 Antworten
Philipp Vogt – Donnerstag, 01. September 2005 16:36 Uhr

Hallo!

init weg? Ich bin mir nicht sicher, ob das geht und ob das gut ist. Wobei der Player ja normal entweder kommandozeilenbasiert ist oder gar irgend eine graphische Oberflaeche braucht.

Ich bin normal kein Freund von “davon rate ich Dir ab, nimm lieber xyz”, aber hier mach ich doch mal ne Ausnahme. Bevor ich mir das antaete, wuerd ich mit vorhandenen Minilinuxen rumprobieren.

– tomsrtbt home page[1]
– Damn Small Linux (DSL), 50 megabytes of penguin power [2]

Wobei da der Aufwand auch nicht unbedingt klein ist (zumindest bei [1]). Bei damn small linux duerfte es sicher einige Hinweise geben, wie man das erweitern kann.

mfG

Philipp

[1] http://www.toms.net/rb/
[2] http://www.damnsmalllinux.org/

Philipp Vogt – Donnerstag, 01. September 2005 19:23 Uhr

Hallo!

Noch ein Zusatz zu den Multimedialinuxen (LiveCD-Varianten):
– Welcome to WOMP! [1] scheint eine einfache Multimediavariante zu sein
– Movix [2] scheint eine ausgereiftere Variante zu sein

Wo habe ich das gefunden? Bei LiveCD News [3] (links oben auf “LiveCD List” und dann z.B. nach “Home Entertaintment” filtern.

Zum selber Bauen vielleicht auch noch “LiveCD ibuild” [4]. Wobei ein total selbergebautes Linux sicher eine Herausforderung ist (und dann auch der alte Spruch gilt: “Linux ist ja sooo konfigurierbar” ;))

mfG

Philipp

[1] http://womp.sourceforge.net/download.html
[2] http://movix.sourceforge.net/
[3] http://www.livecdnews.com/
[4] http://ibuild.livecd.net/

Tobias Hunger – Freitag, 02. September 2005 10:46 Uhr

Minimal brauchst Du den Kernel und ein Programm. I.d.R. wirst Du aber auch noch
eine libc (glibc ist die bekannteste Implementierung unter Linux, es gibt aber
auch kleinere) brauchen: Einfach alle Programme benutzen die. Ein Paar
Programme wie eine Shell und Zubehör sind sicherlich zur Fehlersuche auch nicht
schlecht: Hier bietet sich das kleine Busybox Packet an. Es enthält alle
wichtigen Tools in abgespeckter Version.

Den Kernel würde ich für so eine Kiste ohne Module bauen. Einfach alles nötige
fest einkompilieren… dann sparst Du Dir modprobe und Co. Ein statisches /dev
macht dann noch udev/devfsd überflüssig, hotplug sollte auch überflüssig sein
bei so einer überschaubaren Anwendung:-)

Als Anregung würde ich Dir die Doku zu Linux from Scratch empfehlen… hab’ sie
zwar selber nie gelesen, sie soll aber gut sein und die wichtigsten Themen
abdecken.

Alternativ kannst Du auch immer eine Disketten-Distribution nehmen und um
Multimedia aufbohren.

Rogner Martin – Samstag, 03. September 2005 14:39 Uhr

Hatte mich bereits mit Linux from Scratch ein bisschen beschäftigt.Dieses befasst sich leider mit der compilierung eines komplettsystems, Schön und gut, aber damit ich das verwenden kann muss ich erst mal wissen welche packete ich weglassen soll oder kann :( !

Tomsrtbt… is ja super klein. die diskettebesteht aber leider aus lauter gepackten dateien, vermute Kernel und initrd, dass aber in diesem fall sämtliche Programme und auch das Root dateisystem enthält

emovix… habs downgeloaded und installiert, lässt aber wegen fehlede Dateien kein image erstellen…schade

geexbox…anderes MultimediaLinux wie emovix, enthält interessanterweise keine wichtige ausführbare datei im Image selbst(mplayer). Diese müssen also im initrd sein. eine gepackte datei enthält kernel modul und libs, werden warscheinlich beim booten in die ramdisk kopiert

Scheint so als hätten die ganzen mini distros alle wichigen dateinen im initrd. Wobei ich bei geexbox nicht verstehe, warum dann noch sooo viel im Dateisystem steht. Wenn die dateien gebraucht werden müssen sie so und so ins ram geladen werden, man würde sich nur das mounten der cdrom sparen
Jetzt wärs halt interessant zu wissen, was in den initrds alles drinsteht. dass müsste durch gunzip und anschließendes dd auf zb eine speicherstelle funktionieren, genaueres bin ich aber leider überfordert.

Bin nun am überlegen, ob ich einen stick nehm, bootloader draufwerf, kernel und dann eine initrd mit allen wichtigen progs und einfach mal ausprobier ob das funkt….

Rogner Martin – Samstag, 03. September 2005 14:50 Uhr

Hab gerade im Internet gelesen, dass ich die initrd auch mit einem Loopback device mounten kann, dh einfach entpacken und mounten und schon seh ich was alles drin ist
dann mal schaun…

Rogner Martin – Donnerstag, 08. September 2005 15:55 Uhr

Habe kurzerhand einen Usb-Stick genommen, grub installiert und einen Kernel kompiliert, der eigentlich ohne initrd auskommen sollte. Habe jedoch leider trotzdem folgendes problem:

Beim booten bekomm ich immer folgende meldung:
VFS: cannot open root device “sda1” or unknown-block(0,0)
und dann natürlich der kernel panic….

also: er kann sda1 nicht mounten. der anknown-block(0,0)deutet darauf hin dass dieses gerät vom treiber nicht erkannt ist …oder?? weil dann würden ja keine 0er drinnenstenen… Oder?

Habe folgedes im kernel einkompiliert:
ATA/ATAPI/MFM/RLL support
Enhanced IDE/MFM/RLL disk/cdrom/tape/floppy support
SCSI device support
SCSI disk support
USB support
Support for Host-side USB
USB device
EHCI HCD (USB 2.0) support filesystem
OHCI HCD support
UHCI HCD (most Intel and VIA) support
#habe alle 3 einkompiliert, damit ich sicher das richtige hab…(ehci,ohci,uhci)
USB Mass Storage support
USB Mass Storage verbose debug
USB Mass Storage Write-Protected Media Detection (EXPERIMENTAL)
########alles andere sollte ja egeal sein… oda??
Datafab Compact Flash Reader support (EXPERIMENTAL)
Freecom USB/ATAPI Bridge support
ISD-200 USB/ATA Bridge support
Microtech/ZiO! CompactFlash/SmartMedia support
HP CD-Writer 82xx support (EXPERIMENTAL)
SanDisk SDDR-09 (and other SmartMedia) support (EXPERIMENTAL)
SanDisk SDDR-55 SmartMedia support (EXPERIMENTAL)
Lexar Jumpshot Compact Flash Reader (EXPERIMENTAL)

dennoch findet der kernel den memory stick nicht… Warum?

so… hab also

Rogner Martin – Donnerstag, 08. September 2005 15:59 Uhr

habe auch
generic/default IDE chipset support
einkompiliert

Sandra Griebel – Mittwoch, 14. September 2005 23:55 Uhr

Hallo..
Sorry, wenn ich diese Seite quasi missbrauche..
bin auf der “Suche” nach einem Martin Rogner..
aus Hamburg..
griebella@freenet.de
(Alle anderen bitte Email nicht missbrauchen)!!!
Sorry für die Störung hier,
Gruß
Sandra.