ForumPDF Dokumente bearbeiten / mit Notizen versehen
Anonymer Tux – Montag, 18. April 2005 01:29 Uhr

Hallo!

Gibt es irgendein Programm, mit dem ich PDF-Dateien mit Zusatztexten / -anmerkungen versehen kann?

Ich habe an der Uni sehr viele Skripte im PDF Format und 2 Möglichkeiten:

1. Ausdrucken und mit Bleistift Kommentare reinschreiben (alt, viel Papierverbrauch, …)

2. Laptop dabei haben und während der VL Kommentare in die PDFs schreiben.

Mit dem Acrobat von Adobe (also dem teuren Teil ;-) geht das zwar, aber 1. kann ich mir das als Student nicht leisten und 2. gibts das eh nur unter Windows, auf meinem Laptop läuft aber nur Linux.

Danke für alle Hinweise!

5 Antworten
Murphy – Montag, 18. April 2005 09:44 Uhr

AFAIK ist die Möglichkeit, PDFs zu editieren und mit den Änderungen zu speichern auf die Acrobat Suite beschränkt :-( Solange Adobe es nicht nötig hat entsprechende Tools für Linux zu produzieren wirst du Pech haben; ein alternatives Programm für Linux ist mir bisher nicht bekannt.

Die einzige Möglichkeit die mir auf die Schnelle einfällt: PDF in EPS umwandeln (mit pdf2ps), in OpenOffice importieren und dort weiterbearbeiten (läßt sich per Script automatisieren). In OOo 2.0 wird möglicherweise (?) ein direkter PDF-Import möglich sein.
Oder eine separate Textdatei für deine Notizen erstellen und auf die entsprechenden Abschnitte im PDF verweisen…

Murphy – Montag, 18. April 2005 10:21 Uhr

Es geht anscheinend doch; aus der Online-Hilfe von Acrobat Reader 7.0:

In Adobe Reader können Sie nur Kommentare hinzufügen, wenn das PDF-Dokument in Adobe Acrobat 7.0 Professional bzw. in einem der Acrobat-Serverprodukte mit zusätzlichen Verwendungsrechten ausgestattet wurde. Anderenfalls sind die Kommentarwerkzeuge nicht verfügbar. (Siehe Adobe PDF-Dokumente mit zusätzlichen Verwendungsrechten.) Ist die Kommentarfunktion aktiviert, können Sie überall im Dokument Kommentare platzieren und Kommentarstil und -format festlegen.

Alexander Hungenberg – Montag, 18. April 2005 17:28 Uhr

Genau. Seit Version 7.0 vom Adobe Reader (ohne Acrobat) kann man auch
Kommentare und Notizen – sofern vom Ersteller elaubt – in das Dokument
einfügen.

Und das beste ist. Version 7.0 ist auch für Linux verfügbar…

Murphy – Dienstag, 19. April 2005 08:19 Uhr

Und genau das dürfte der Casus knacksus sein: Nicht nur muß der Ersteller die Notizen zulassen, er benötigt dafür auch ein nicht ganz billiges Paket (an der Uni vielleicht weniger ein Problem, aber möglicherweise bei “Heimarbeitern”) und muß die Editierbarkeit explizit erlauben. Es könnte u. U. ein Problem sein alle Dozenten auf eine Linie zu bringen, ganz abgesehen davon sie zu überzeugen existierende Scripte nochmal zu ändern…

Volker Gülke – Samstag, 23. April 2005 08:17 Uhr

> Und genau das dürfte der Casus knacksus sein: Nicht nur muß der Ersteller die
> Notizen zulassen, er benötigt dafür auch ein nicht ganz billiges Paket (an
> der Uni vielleicht weniger ein Problem, aber möglicherweise bei “Heimarbeitern”)
> und muß die Editierbarkeit explizit erlauben.

Gibt es noch keine freie Lösung, mit dem sich PDFs für Acrobat 7 kommentierbar generieren lassen? Es sollte sich doch eigentlich nur um eine spezielle Kodierung des PDFs handeln.
Volker

Glasen – Montag, 18. April 2005 19:06 Uhr

Servus,

Schau mal der angebenen URL nach. Das Progrämmchen hat mir auch schon geholfen. Sollte eigentlich genau das sein was du suchst.

[1] http://www.ecademix.com/Johhttps://www.linux-community.de/Community/annesHofmann/

Glasen – Montag, 18. April 2005 19:06 Uhr

Servus,

Schau mal unter der angebenen URL nach. Das Progrämmchen hat mir auch schon geholfen. Sollte eigentlich genau das sein was du suchst.

[1] http://www.ecademix.com/JohannesHofmann/

cybercrow – Dienstag, 19. April 2005 18:29 Uhr

Hallo,

unabhängig davon, ob es irgendwo (z.B. unter windows) ein Programm dafür gibt, ist PDF imho kein Format zum bearbeiten von Texten sondern ein reines lese Format.

Ausdrucken bzw. das Script bei der Fachschaft kaufen, halte ich für eine gute Lösung. Neben den von dir genannten Nachteilen, hat es den Vorteil, dass du die Fachschaft damit unterstützt, freier Kommentare, Makierungen und Skizzen im Skript machen und ergänzen kannst als es mit einer “Kommentarfunktion” möglich ist und meiner Meinung nach hat sich die Papierform zum lernen und Nachschlagen sehr gut bewehrt und durchaus seine Vorteile gegenüber des Bildschirms.

Das mußt du aber für dich selber entscheiden, ich wollte nur neben den Nachteilen auch mal ein paar Vorteile nennen, ich könnte mir mein Studium nicht ohne Skripte auf Papier vorstellen.

Alternativ könntest du natürlich deine Profs nach dem Quellcode des Skripts fragen, also ich habe da bei meinen Info Profs recht positive Erfahrung gemacht und meistens problemlos die Latex Datei zum PDF bekommen.
Manche waren sogar richtig begeistert und wollten eine Kopie mit meinen Notizen/Änderungen unbedingt am Ende des Semester haben um das Skript für zukünftige Vorlesungen zu erweitern/verbessern.

Anonymer Tux – Donnerstag, 21. April 2005 10:44 Uhr

Hallo!

Erstmal vielen Dank für die Antworten. Das fltk werde ich mir auf jeden Fall genau anschauen.

Was Acrobat angeht: genau das Problem: Profs nutzen entweder älteren Professional der Kommentare nicht erlauben kann, oder wollen ihre Dateien nicht ändern. Und ich habe auf keinem Rechner Windows – damit ist der Acrobat Professional, abgesehen vom Preis, sowieso kein Thema für mich, da der nur für Windows existiert.

Skripte kaufen: geht nicht – gibts nämlich nicht. Skripte werden von den Profs zum Download bereitgestellt. Nur leider machen nicht alle ihre Folien mit LaTex, sondern mit Powerpoint. Ausdrucken tu ich auch, aber ich mach mir gerne Notizen (z.Zt. nur bei LaTex Quellen) im Dokument und druck die nacher mit aus um nicht immer 3 Ordner an die Uni mitzuschleppen. Ist einfach bequemer…

Ich lerne auch am Ende von Papier, nur mache ich mir gerne Notizen am Rechner. Sieht besser aus als mein gekrakel :-) dann kanns auch der eine oder andere Kommilitone mal lesen falls er gefehlt hat (und vice versa :-).

man-draker – Mittwoch, 27. April 2005 21:55 Uhr

Sind die Dokumente für Kommentare freigeschaltet, geht das mit dem Acrobat-Reader v7. Ansonsten kann KWord PDF-Dateien einlesen. Sie sehen aber hinterher nicht mehr so aus, wie vorher.