Okay, ich habe ähnliche Probleme schon das ein oder andere mal im Forum gefunden. Trotzdem auch von mir nochmal die Frage:
Ich hab verschiedene USB Sticks, Hama 1G, Noname 16 MB und den verteufelten Store’n’Go von Verbatim…
Ich hab keine Prtobleme mit der Hotplug Erkennung meiner USB Geräte, außer dem USB Stick von Verbatim… weiß irgendjemand irgendetwas, was einen ABSOLUTEN LINUX NEULING weiterbringt? Also ehrlich, ich schlag mich so durch und bin auch lernwillig, aber bitte nur in kleinen Dosen und für DAUs…
Über Antworten würd ich mich trotzdem freuen…
Gerd
Zunächst ist wichtig, dass überhaupt der USB-Hosttreiber geladen ist, damit das System mit USB umgehen kann:
# modprobe ehci_hcd (für USB 2.0, aber nicht 1.1) # modprobe uhci_hcd (für die meisten USB-1.1-Interfaces) # modprobe ohci_hcd (für USB-PCI-Karten und andere USB-1.1-Chipsätze, falls uhci_hcd nicht will)
Bei Kernel 2.4 heißen die USB-1.1-Treiber “usb-uhci” und “usb-ohci”.
USB-Sticks, Festplatten, Brenner etc. benötigen das Kernelmodul “usb_storage”. Damit wird das Speichermedium als SCSI-Gerät dem System zur Verfügung gestellt. Dieses als “Disk” anzusprechen besorgt das Kernelmodul “sd_mod”.
modprobe usb_storage modprobe sd_mod
Die Kernelmeldungen (Kommando dmesg) sollten nun etwas von “sda”, evtl. “sda1” erwähnen. Die Sticks sind nun entweder gar nicht partitioniert, wonach man das Speichergerät direkt nach /dev/sda mountet, oder eine große Partition, die dann /dev/sda1 heißt. Ein Stick lässt sich aber nach Herzenslust beliebig partitionieren wie jede Festplatte.
Der Filesystemtreiber (“vfat”) sollte natürlich auch noch geladen werden:
modprobe vfat
/.
DocSnyder.
Hi, zu dem Problem mit dem Verbatim Stick kann ich noch folgendes vermelden:
Ich hatte das Gleiche. Da ich allerdings Windows parallel installiert habe,
probierte ich das auch unter Windows. NICHTS. Meine Vermutung, es ist das
Board oder die USB Schnittstelle. (K7VT2 Board) Also habe ich das BIOS
geupdated. Immer noch nichts. Das einzige was half, eine alte USB-Steckkarte,
die noch rumlag. Jetzt läuft es unter Linux und Windose super.
Manchmal ist also weder die Windose noch unser gutes Linux schuld.
Gruß, Dirk
Mit der Erkennung der Hardware ist es aber nicht ganz erledigt. Du musst das neue Dateisystem (usb-Stick) noch mounten (einbinden). Lege dazu einen neuen Ordner an, sinnvoll in einem Dir als user zugängigen Verzeichnis. Der mount -Befehl ist als root auszuführen und lautet:
root@linux#mount /dev/sda /DeinVerzeichnis/woauchimmer
Du musst ggf. noch die Schreibrechte neu regeln und dann kannst Du den Stick nutzen. Vor dem Lösen des Sticks musst Du analog zu mount noch umount ausführen. Das ganze lässt sich auch über auto-mount einrichten und ist dann wesentlich komfortabler, aber auto-mount aus Sicherheitsgründen nicht unbedingt zu empfehlen.
Jens