Genervt von KI im Browser? Just the Browser entfernt nicht nur KI-Funktionen sondern auch Telemetrie und Werbeinhalte aus Firefox und Chrome per Policies.
Moderne Webbrowser entwickeln sich zunehmend von reinen Anzeigeprogrammen für Webseiten hin zu funktionsreichen Plattformen. Neben der klassischen Rendering-Engine binden sie heute KI-Assistenten, Telemetrie- und Analysefunktionen, Shopping-Integrationen sowie Empfehlungssysteme für Inhalte und Dienste ein. Die Erweiterungen sollen Komfort bieten, erhöhen aber oft Komplexität, Intransparenz und den Ressourcenverbrauch. Viele Anwender wünschen sich deshalb wieder stärker auf ihre eigentlichen Aufgaben fokussierte Browser ohne zusätzliche Dienste im Hintergrund.
Mozilla Firefox hat seinen Browser in den vergangenen Versionen ebenfalls um KI-Funktionen (Abbildung 1) ergänzt. Dazu gehört ein optionaler KI-Chat in der Seitenleiste, der kontextbezogen Inhalte der geöffneten Seite einbezieht. Hinzu kommen experimentelle Funktionen zum automatischen Zusammenfassen von Inhalten sowie Unterstützung bei der Suche durch KI-basierte Vorschläge. Auch bei der Tab-Verwaltung testet Mozilla Funktionen, die Gruppenbildung und Organisation durch Vorschläge erleichtern sollen. Parallel dazu integriert Firefox experimentelle Suchanbieter und kontextabhängige Empfehlungen, die stärker auf Nutzerverhalten reagieren.

Abbildung 1: Firefox 149 mit den neuesten KI-Features wie Chat, Zusammenfassungen und Tab-Vorschläge – viele Nutzer empfinden sie als überladen.
Mit Just the Browser [1] gibt es eine quelloffene Skriptsammlung, die genau hier ansetzt und gängige Browser gezielt auf ihre Kernfunktionen reduziert.
Fokus auf etablierte Browser
Das Projekt unterstützt derzeit Mozilla Firefox, Google Chrome und Microsoft Edge. Unter Linux...
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