Moderne Desktop-Clients für Subsonic, -Navidrome und Jellyfin-Server

Aus LinuxUser 08/2026

Moderne Desktop-Clients für Subsonic, -Navidrome und Jellyfin-Server

© spicytruffel / 123RF.com

Musik aus der Konserve

Gestreamte Musik muss nicht zwingend aus der kommerziellen Cloud kommen: Mit Navidrome bauen Sie eine freie Alternative, die Desktop-Clients zu echten Spotify-Alternativen machen.

Musik aus der Konserve hat eine lange Geschichte hinter sich. Sie reicht vom Grammophon über die Schallplatte und CD bis hin zu MP3-Player und iPod. Heute dominieren Streaming-Dienste wie Spotify, Amazon Music oder Tidal. Geblieben sind erstaunlich viele Medienformate. Das Grammophon spielt kaum noch eine Rolle, während der Schallplattenmarkt wächst. Auch der Walkman und die Musikkassette erleben dank Serien wie “Stranger Things” ein Revival. Streaming hingegen ist gekommen, um zu bleiben, obwohl Anbieter regelmäßig an der Preisschraube drehen. Die Nutzerzahlen [1] bei Spotify kennen nur eine Richtung: nach oben.

Ein gewisses gallisches Dorf – hauptsächlich bewohnt von einer auf Privatsphäre bedachten und gern die Ärmel hochkrempelnden Linux- und Open-Source-Community – entdeckt zunehmend die Freude daran, eigene Streaming-Dienste zu betreiben. Wer seine Musik ohnehin als MP3, Ogg oder FLAC auf dem Rechner sammelt und sauber organisiert, muss nicht jeden Monat für ein Spotify-Abo bezahlen. Für das Hosting von Medienservern wie Navidrome [2] oder Jellyfin [3] genügt oft schon ein einfacher Einplatinenrechner wie der Raspberry Pi.

Subsonic-Clients

Für beide Server existiert eine breite Palette an Apps für Android und iOS. Dazu zählen ambitionierte Open-Source-Projekte wie Tempus [4] für Android, Navic [5] für Android und iOS sowie kommerzielle Anwendungen mit umfangreichen Funktionen wie Symfonium [6]. Eine aktuell gepflegte und kuratierte Liste kompatibler Subsonic-Clients (dem Protokoll hinter Navidrome) stellt das Projekt auf seiner Webseite [7] bereit.

Im Desktop-Bereich fristete...

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