Google hat seine Bildverwaltung “Picasa” nun als stabile Version 2.7 für Linux veröffentlicht. Gut vier Monate vergingen seit der Beta-Version. Seitdem wurden Fehler korrigiert und die Stabilität der Anwendung erhöht. Zu den verbesserten Funktionen zählt die Webanbindung. Über den Mozilla-Browser Firefox kann man jetzt auf die Picasa Web Albums zugreifen. Benutzer laden so Bilder ins Netz hoch oder bannen Bildergalerien auf die Festplatte. Auch können die Benutzer jetzt Bilder in bereits vorhandene Ordner importieren, ein Feature, auf das die Anwender offensichtlich schon länger warten.
Funktionen wie Versionskontrolle bei der Bearbeitung von Bildern und der Import verschiedener RAW-Formate waren schon in der Beta vom Dezember gut nutzbar. Die Video-Wiedergabe funktioniert noch immer nicht. Gleich geblieben ist auch der Unterbau. Die Anwendung basiert weiterhin auf WINE.
Installationspakete stehen in den Formaten RPM für Red Hat, Fedora und Opensuse sowie DEB für Debian und Ubuntu zum Download bereit, letztere sowohl für 32-Bit- als auch für 64-Bit-Systeme. Das distributionsunabhängige Binary wie bei der Vorgängerversion gibt es nicht mehr. Dafür erklären die FAQ, wie auch Nutzer anderer Systeme Picasa zum Laufen bewegen. Ein Test unter Slackware 12.0 verlief bereits erfolgreich.






