Die vier Linux-Programmierer Alan Cox, Andrew Morton, Greg Kroah-Hartmann und Thomas Gleixner geben auf einer von den Open Source Development Labs (OSADL) organisierten Mini-Konferenz im Rahmen der Hannover Messe Industrie am 22. April einen Überblick der Ziele und Methoden freier Software.
Die eintägige Konferenz erläutert Unternehmern und Entscheidern, inwiefern sich mit Open Source bei Basistechnologien Kosteneinsparungen und Qualitätsverbesserungen erreichen lassen und inwiefern solche Lösungen Standards entsprechen sollten. In ihrem Programm adressiert die der Verband OSADL vorrangig Unternehmen, die noch mit dem Gedanken spielen, zukünftig Linux einzusetzen.
Thomas Gleixner, der im Kernel erst kürzlich gemeinsam mit Ingo Molnár Maintainer für die gemeinsame i386-Plattform geworden war, ist einer der Mit-Initiatoren des OSADL. Er spricht darüber, wie der Linux-Kernel zu erweitern sei, damit er auch Ansprüchen aus der Industrie genügt.
Alan Cox, einer der kreativen Köpfe im Kernel-Team skizziert in seinem Beitrag die Wurzeln und Hintergründe der Open-Source-Bewegung. Andrew Morton, der als rechte Hand von Linus Torvalds gilt und viel vom Tagesgeschäft der Kernentwicklung versteht, erläutert die Abläufe innerhalb der Entwicklergemeinde.
Greg Kroah-Hartmann, Initiator des Linux-Treiber-Projektes, stellt seine Vision von der Unterstützung “aller Hardware auf der Welt” vor. Ergänzt wird das Quartett durch einen Beitrag von Linux-Unternehmer Bruce Perens zu Businessmodellen rund um Open Source und eine juristische Einschätzung durch Rechtsanwalt Till Jaeger vom Institut für Rechtsfragen der freien und Open-Source-Software.
Zu der kostenpflichtigen Veranstaltung ist eine Anmeldung notwendig.




