Einer der Hauptgründe für die Präsenz von Microsoft-Software in Unternehmen ist Exchange, eine Software für das zentrale Management von Emails, Kalendern und anderen Informationen, die für die Zusammenarbeit in einer Gruppe notwendig sind. Linux-basierte Alternativen sind daher dringend gefordert, und eine solche Alternative ist Zimbra. Das Projekt hat am Dienstag die neuste Version 5.0 seiner Zimbra Collaboration Suite vorgestellt.
Die Software unterstützt neben den gängigen Clients – inklusive Microsoft Outlook – im internen Netzwerk auch mobile Geräte wie Blackberries sowie generell J2ME-fähige Geräte. Auch der im iPhone vorhandene Webbrowser soll genügen.
Des weiteren geboten werden unter anderem Aufgabenlisten, Instant Messaging, Anbindung an POP- und IMAP-Server und umfangreiche Unterstützung verschiedener Sprachen. Neben der kommerziellen Network Edition gibt es eine Open Source Edition unter der Yahoo Public License.
Selbst wenn man die Software selber nicht einsetzen möchte, ist es eventuell trotzdem wert, ein Auge auf den Werdegang des Projektes zu haben: Zimbra gehört Yahoo!, einer Firma, für die Microsoft vor etwa einer Woche ein milliardenschweres Übernahmeangebot vorgelegt hat.




