Nach einer monatelangen Periode der Stabilisierung (oder Stagnation) des Marktanteils von Mozilla Firefox am Browsermarkt bei etwas unter 28%, scheint der Browser jetzt die 28%-Hürde genommen zu haben. Zu diesem Schluss kommt man, wenn man den aktuellen Stand des Browser-Barometers des Web Survey Institutes XiTi Monitor betrachtet.
In Finnland, Slovenien, Polen und der Slovakei kann sich Firefox mit einem Marktanteil von 40% oder mehr behaupten. Deutschland liegt auf dem neunten Platz, auch hier war ein leichter Zuwachs zu verzeichnen. Das Schlusslicht bilden die Niederlande mit 14.8%. Microsoft’s Internet Explorer hält weiterhin die Führungsposition.
Interessant ist, dass Firefox-Benutzer eher dazu zu tendieren scheinen, neue Versionen ihres Browsers einzusetzen. Während 93% aller Firefox-Benutzer inzwischen die Version 2 verwenden, haben sich erst 46% der IE-Benutzer die Mühe gemacht, ihre Software zu aktualisieren.






Leider analysiert die Organisation nicht, wie die Marktanteile unter den einzelnen Betriebssystemen sind. Aus eigenen Beobachtungen habe ich gesehen, daß es fast ausschließlich Windows-Benutzer sind, die auf den Internet Explorer verzichten möchten und den Firefox als Alternative nutzen. Auf allen bekannten Macintosh-Rechnern kommt der Standard-Browser Safari zum Einsatz. Auch auf KDE-Systemen scheint es kaum Bedarf zu geben, eine Alternative zum Standard-Browser Konqueror zu suchen. Auf Linux-Desktops mit anderen Window-Managern scheint der Firefox jedoch eine größere Rolle zu spielen.
Es würde mich nicht überraschen, wenn der Marktanteil unter den Linux- und OSX-Usern weitaus geringer ist.