Mit Webmin Server und Hardware grafisch überwachen und verwalten

Aus LinuxUser 05/2026

Mit Webmin Server und Hardware grafisch überwachen und verwalten

© Leksanderdn / 123RF.com

Server im Griff

Das Administrieren eines Linux-Servers kann insbesondere Einsteigern Schwierigkeiten bereiten. Webmin erleichtert die Aufgabe durch eine handliche grafische Oberfläche.

Zu den herausragendsten Eigenschaften von Linux gehörte schon immer die gute Konnektivität. Das freie Betriebssystem setzte stets auf offene Standards und wirkte dadurch prägend bei der Entwicklung und Verbreitung des Internets. Doch um auf Dauer als führendes Serverbetriebssystem präsent zu bleiben, bedarf es mehr als stabiler Grundlagen und Dienste. Daher gibt es unter Linux zahlreiche Anwendungen, die ein bequemes Verwalten von Servern ermöglichen. Eines der ältesten dieser Werkzeuge ist Webmin [1], das im kommenden Jahr seinen 30. Geburtstag feiert.

Bei Webmin handelt es sich um eine webbasierte Anwendung zum Administrieren von Servern unter Linux und anderen unixoiden Betriebssystemen. Die Software ist modular aufgebaut, lässt sich also funktional erweitern. Das erlaubt die Administration nicht nur von Webservern wie Apache, sondern auch von Firewalls sowie Datenbank-, DNS- und Mailservern. Darüber hinaus können Sie über das grafische Frontend Benutzer auf entfernten Computern verwalten sowie die Ressourcen- und Systemauslastung von Servern überwachen.

Der Administrationsrechner benötigt kein spezielles Frontend, als grafische Oberfläche dient der Webbrowser. Webmin legt keine eigenen Dateien zur Serververwaltung an, sondern greift auf die Konfigurationsdateien der überwachten Dienste zu. So können Sie bei Bedarf auch am Prompt Konfigurationsdateien bearbeiten, ohne dabei die Kompatibilität zur Webmin-Oberfläche zu verlieren. Webmin arbeitet mit einem eigenen kleinen Webserver, die Administrationsoberfläche ist also nicht an externe Anwendungen gebunden.

Installation

Webmin ist plattform...

[...]

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