Mit Speech Note diktieren Sie mithilfe einer lokalen KI Texte, lassen Sie vorlesen oder übersetzen.
Ein gemeinhin für gelöst gehaltenes Problem ist die Sprachsynthese unter Linux. Sie lässt sich jedoch noch nicht lange produktiv nutzen. Früher war sie entweder ungenau, umständlich zu konfigurieren oder an Cloud-Dienste gebunden. Erst mit der Verbreitung von KI kam richtig Bewegung in Text-to-Speech (TTS) und Speech-to-Text (STT).
Das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten von Sprachsynthese reicht vom einfachen Diktieren über das Transkribieren von Vorträgen, Podcasts und Interviews, das Übersetzen und Vorlesen von Texten bis hin zum Umwandeln von per Audio festgehaltenen Ideen in Text. Sprachsynthese spielt zudem eine nicht unerhebliche Rolle bei der Barrierefreiheit, indem sie die Inklusion für Menschen mit Behinderungen fördert.
Beim Einsatz künstlicher Intelligenz spielt der Schutz der Daten eine große Rolle. Nur das lokale Ausführen der LLMs ohne Onlinezwang garantiert, dass die Daten nicht gewinnbringend für andere in einer Cloud landen. Mit Speech Note [1] steht eine Anwendung bereit, die perfekt in das Anwendungsprofil von Open-Source-Enthusiasten passt und Linux zum Vorreiter der Entwicklung lokaler Sprachsynthese macht. Sie steht für den Linux-Desktop und das mobile Sailfish OS zur Verfügung.
Allerdings hätte sich das Projekt besser einen anderen Namen ausgesucht, denn es besteht Verwechslungsgefahr mit der proprietären Anwendung SpeechNotes [2]. Sie bedient genau dasselbe Thema, nutzt dafür aber die Cloud-Dienste von Google. Vielleicht ist die Ähnlichkeit aber auch werbewirksam beabsichtigt.
Multifunktional
Speech Note kombiniert drei Funktionen, die sich ansonsten oft auf mehrere Tools verteilen. Beim Diktieren wandelt es gesprochene Sprache in Tex...
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