Ventoy gilt als Wunderwaffe für ISO-Jongleure und Freunde persistenter Live-Systeme.
Wenn Sie zu den Zeitgenossen gehören, die regelmäßig mit verschiedenen Betriebssystemen, Live-Images oder Installern hantieren, sollten Sie unbedingt einen Blick auf Ventoy [1] werfen. Das 2020 erschienene Open-Source-Tool erlaubt es, bequem einen multibootfähigen USB-Stick zu erstellen. Dazu genügt es, Abbilddateien in den Formaten ISO, WIM, IMG oder VHD(x) auf einen USB-Stick zu kopieren, Sie müssen ihn nicht jedes Mal neu schreiben.
Ventoy eignet sich vor allem für Nutzer, die viele verschiedene Linux- oder Windows-Images zum Installieren, Retten und Ausprobieren nutzen möchten. Die Entwickler geben an, bisher mehr als 1100 Abbilder erfolgreich getestet zu haben. Daneben macht Ventoy eine gute Figur als Admin-Stick, der Rettungssysteme wie Clonezilla oder Tools wie GParted Live beherbergt. Das vielseitige Werkzeug unterstützt Legacy BIOS ebenso wie UEFI inklusive Secure Boot. Über Plugins lassen sich das Theme und das Menü anpassen.
Daneben bietet Ventoy eine Persistenzfunktion sowie viele weitere Plugins. Zudem gibt es eine Ventoy-Live-CD, die besonders Windows-Nutzern als Alternative zu Ventoy2Disk.exe dient, wenn aufgrund Windows-spezifischer Einschränkungen einige Low-Level-Operationen fehlschlagen oder Antivirensoftware das Verwenden der ausführbaren Datei verhindert. Die Live-CD basiert aktuell auf der Gentoo-basierten minimalistischen Distribution Porteus Kiosk und enthält die Ventoy-Installationswerkzeuge.
Im ersten Schritt installieren Sie Ventoy auf einen USB-Stick oder eine externe SSD, wobei die Software dabei unter anderem eine auf Grub basierende Bootumgebung erstellt. Beim anschließenden Start zeigt Ventoy ein Menü mit allen von Ihnen auf den Datenträger ko...
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