Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie topaktuelle Distributionen zum Ausprobieren, aber auch für den Produktiveinsatz.
Fedora Workstation Live 43
Das Ende Oktober erschienene Fedora Workstation 43 kommt mit Kernel 6.17, Gnome 49 und vielen weiteren Neuerungen und Aktualisierungen. Das Update der GNU-Toolchain bringt die Glibc 2.42, GCC 15.2 und GDB 17 sowie die Binutils in Version 2.45 mit. Bei den Programmiersprachen erfolgte die Umstellung auf Python 3.14 und Golang 1.25. Eine der markantesten Änderungen betrifft jedoch die vollständige Entfernung der X11-Unterstützung für Gnome. Fedora setzt mit diesem Desktop entsprechend zukünftig ausschließlich auf Wayland. Der WebUI-Installer Anaconda steht jetzt generell für alle Fedora-Spins zur Verfügung. Er verwendet nun intern DNF5 statt DNF4 als kommandozeilenbasierten Paketmanager. Das modernere DNF5 ist eine vollständige, in C++ geschriebene Neuentwicklung mit verbesserter Performance, geringerem Speicherverbrauch und besserer Debugging-Unterstützung. Das ISO-Image der Distribution finden Sie unter isos/.
Alien-OS “Regolith Prime”
Das in Deutschland entwickelte Alien-OS fällt in mancher Hinsicht aus dem Rahmen: Es fokussiert nicht auf einen bestimmten Anwendungsbereich, sondern will als Grundlage für besonders effizientes Arbeiten dienen. Die auf Debian 12 basierende Distribution kommt mit einem minimalistischen Design, das auf dem Regolith-Desktop fußt. Dabei handelt es sich um eine Arbeitsumgebung, die auf den Fenstermanagern i3 (X11) und Sway (Wayland) aufsetzt und darüber hinaus verschiedene andere Komponenten und Plugins integriert. Sie bedienen den Desktop primär mit verschiedensten Tastenkombinationen. Die Arbeitsumgebung erlaubt das Umschalten zwischen einem Tiling-Modus und einem mit schwebenden Fenstern. Sie booten die Distribution direkt vom Datenträger, das zugehörige hybride ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/. -> S. 6
PorteuX 2.4 LXQt
Die neueste Version von PorteuX baut auf der stabilen Basis von Slackware auf. Die Distribution zielt darauf ab, extrem schnell, kompakt, hochgradig portabel und modular zu sein. Wie Slackware ist PorteuX unveränderlich (“immutable”) und modular. Die aktuelle Version zeichnet sich durch die Integration neuer Technologien und eine deutliche Verbesserung der bestehenden Funktionen aus. Als Unterbau kommt der Kernel 6.17 zum Einsatz, der eine bessere Unterstützung moderner Hardware und eine allgemeine Leistungssteigerung verspricht. Daneben bietet das System selbst einige Verbesserungen. Dazu gehört die Behebung von Datum-Uhrzeit-Problemen während des Bootvorgangs, wobei sich nun die System- und BIOS-Uhrzeit über NTP-Server aktualisieren lässt. PorteuX kommt ohne einen vorinstallierten Webbrowser. Den gilt es, über den eigenen Softwaremanager nachzuinstallieren. Sie booten die Distribution direkt vom Datenträger. (tle)





