Go-Programm informiert über WLAN-Router in der Nachbarschaft

Aus LinuxUser 12/2025

Go-Programm informiert über WLAN-Router in der Nachbarschaft

© teerapolp24 / 123RF.com

WLAN-Detektiv

Mike Schilli wohnt hoch über San Francisco und ist von Natur aus neugierig. Deswegen schreibt er ein Go-Programm für den Pi Zero, das neu auftauchende WLAN-Router erkennt und per SMS meldet.

Wer sich am Rechner mit dem WLAN verbinden möchte, sieht in der Auswahlliste auch die Kennungen umliegender Wohnungen und Häuser. Die gewählten Namen offenbaren oft interessante Fakten. Haben die Nachbarn Humor und schon wieder einen neuen Router? Um auf dem Laufenden zu bleiben, soll ein Scanner alle fünf Minuten die Namen aller erreichbaren WLAN-Access-Points einholen, mit einem Zeitstempel in einer SQLite-Datenbank speichern und bei Änderungen eine Text-Nachricht aufs Handy schicken (Abbildung 1).

Abbildung 1: Vom Cronjob neu gefundene SSIDs kommen per SMS herein.

Abbildung 1: Vom Cronjob neu gefundene SSIDs kommen per SMS herein.

Das fertige Binary der Sourcen dieser Ausgabe heißt wifiscan, weil man in meiner Wahlheimat Kalifornien Wi-Fi zum WLAN sagt. Ein weiterer lustiger Unterschied zwischen den beiden Kulturen ist übrigens die Aussprache des Wortes Router. In Deutschland sagt man “Ruter”, was wohl der Nähe zur englischen Insel geschuldet ist. In den USA wäre das eine buchstäblich anrüchige Anspielung auf die Firma Roto-Rooter, die verstopfte Abflüsse reinigt. Den Router, der das WLAN aufbaut, spricht der US-Amerikaner als “Rauter” aus.

Minimale Hardware

Als Hardwareplattform für den Scanner bietet sich ein Raspberry Pi an. Das kompilierte Go-Binary sucht später lediglich eine WLAN-Schnittstelle und begnügt sich beim Scan mit einer langsamen CPU und wenig Hauptspeicher. Ein RasPi Zero 2W mit 1 GByte RAM, der um die 20 Euro kostet, genügt also. Ein Plastikgehäuse für ein paar Euro schützt gegen Staub, ein Netzteil mit USB-C-Anschluss liefert die benötigten 2 Watt, und eine SD-Karte mit mindestens 8 GByte Kapazität dient als Massens...

[...]

Liebe Leserin, lieber Leser,

dieser Artikel ist derzeit nicht in vollem Umfang online zugänglich.

Sie haben die Möglichkeit, diesen Beitrag als PDF zu erwerben. Dazu nutzen Sie bitte die Box unter dem Artikel. Alternativ erweben Sie die Ausgabe als PDF in unserem Online-Shop.

LinuxUser-Artikel werden 12 Monate nach der Erstveröffentlichung automatisch freigeschaltet. Weitere Artikel aus der Zeitschrift LinuxUser 12/2025 finden Sie im Archiv.

DIESEN ARTIKEL ALS PDF KAUFEN
EXPRESS-KAUF ALS PDF
LinuxUser 12/2025 KAUFEN
EINZELNE AUSGABE
ABONNEMENTS
TABLET & SMARTPHONE APPS
E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben