In den ersten Teilen dieser Serie besprachen wir E-Rechnung und QR-Code separat. Mit LaTeX und Python fügen wir nun alle Puzzleteile und die tatsächlichen Rechnungsdaten zu einem Ganzen zusammen.
Innerhalb des letzten Jahres rückten wir das Thema E-Rechnung mehrfach in den Mittelpunkt. Dabei ging es einerseits um die Prüfung einer erhaltenen E-Rechnung auf formale Korrektheit der im PDF enthaltenen, elektronischen Angaben [1]. Andererseits zeigten wir, wie Sie eine eigene E-Rechnung [2] auf der Basis des Textsatzprogramms LaTeX erstellen. Auch eine revisionssichere Ablage der Originaldaten mit dem Versionskontrollsystem Git [3] haben wir diskutiert.
Teil 3 dieser Serie [4] thematisierte QR-Codes. Einen solchen befüllen wir nun mit den tatsächlichen Zahlungsdaten. Damit das am Ende problemlos funktioniert, sind etliche Fallen zu umgehen.
Stolpersteine
Die häufigste Fehlerquelle bei der Begleichung erhaltener Rechnungen ist die unrichtige Übernahme der Zahlungsdaten, beispielsweise Zahlendreher bei der Übernahme der IBAN [5] oder des SWIFT-Codes [6] von einem (Papier-)Dokument in ein Eingabefeld auf dem Bildschirm. Der Kasten “Kopieren statt abtippen” erklärt einen Workaround, um das zu vereinfachen.
Kopieren statt abtippen
Als Workaround in der Praxis tippen Sie eine Bankverbindung nicht ab, sondern markieren zunächst die Angabe in der Rechnung, kopieren sie danach in die Zwischenablage und fügen die Daten anschließend in das Überweisungsformular ein. Das setzt allerdings voraus, dass der verwendete Dokumentenbetrachter den hinterlegten Text aus der Rechnung auch isolieren kann. Der PDF-Betrachter Okular sowie die beiden Webbrowser Firefox und Chromium beherrschen das. Für erhebliches Frustpotenzial sorgen jedoch eingescannte PDFs oder Rechnungen als PDF, ...
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