Mit Clapgrep und Recoll in Dateisystemen stöbern

Aus LinuxUser 10/2025

Mit Clapgrep und Recoll in Dateisystemen stöbern

© Dilok-Klaisataporn / 123rf.com

Vom Finden

Clapgrep und Recoll bieten beide die Suche nach Inhalten im Dateisystem und arbeiten dabei mit unterschiedlichen Kriterien.

Wenn es unter Linux um das Suchen geht, stehen dem geneigten Anwender unterschiedliche Wege offen. Die beiden Hauptakteure bei der Suche nach und in Dateien sind die Kommandozeilen-Tools Find [1] und Grep [2]. Während Find unter anderem nach Dateiname, -alter oder -größe sucht, ist das von Unix-Mitentwickler Ken Thompson entwickelte Grep mehr auf die Verarbeitung von Datenströmen und die Mustersuche spezialisiert. Dabei kommen als Suchmuster häufig reguläre Ausdrücke zum Einsatz. Da nicht jeder sein Gehirn um Regexe wickeln möchte, sprechen wir heute über Clapgrep, eine Variante von Grep, die über eine leicht zugängliche GUI verfügt.

Die erst zum Jahresbeginn 2025 vorgestellte Anwendung Clapgrep hat es noch nicht in die Archive der Distributionen geschafft. Lediglich im AUR von Arch Linux ist sie vertreten. Daneben ist Clapgrep auf Flathub als Flatpak [3] erhältlich. Der Quellcode [4] des unter der GPLv3 stehenden Werkzeugs liegt ebenfalls vor. Das Erstellen der Anwendung aus den Quellen setzt allerdings eine sehr aktuelle Grundlage wie Fedora Rawhide voraus. Damit dürfte das Flatpak dem Gros der Anwender zur Installation dienen.

Was Clapgrep leistet

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Verzeichnis mit Hunderten oder gar Tausenden von Dateien. Sie wissen, dass es eine Information enthält, die Sie benötigen, aber nicht, in welcher Zeile welcher Datei sie steckt. Das ist ein typischer Fall für Grep oder dessen Ableitung Ripgrep, die wir in Linux-Magazin in der Ausgabe 10/2023 [5] vorgestellt haben.

Hinter Ripgrep verbirgt sich die Umsetzung von Grep in Rust. Clapgrep nutzt es als Engine für die eigentliche Suche im Hintergrund. Ripgrep bri...

[...]

Liebe Leserin, lieber Leser,

dieser Artikel ist derzeit nicht in vollem Umfang online zugänglich.

Sie haben die Möglichkeit, diesen Beitrag als PDF zu erwerben. Dazu nutzen Sie bitte die Box unter dem Artikel. Alternativ erweben Sie die Ausgabe als PDF in unserem Online-Shop.

LinuxUser-Artikel werden 12 Monate nach der Erstveröffentlichung automatisch freigeschaltet. Weitere Artikel aus der Zeitschrift LinuxUser 10/2025 finden Sie im Archiv.

DIESEN ARTIKEL ALS PDF KAUFEN
EXPRESS-KAUF ALS PDF
LinuxUser 10/2025 KAUFEN
EINZELNE AUSGABE
ABONNEMENTS
TABLET & SMARTPHONE APPS
E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben