Docker macht nicht nur im Unternehmen eine gute Figur, sondern zeigt seine Stärken auch zu Hause.
In unserem Artikel zur Installation von Docker [1] haben wir verschiedene Möglichkeiten gezeigt, Docker-Container einzurichten und zu nutzen, um Dienste wie Nextcloud, Jellyfin, Home Assistant und viele mehr unter eigener Kontrolle zu betreiben. Distributionen mit Docker-Integration wie TrueNAS Scale [2] und Unraid [3] reduzieren das Ausrollen von Containern auf wenige Mausklicks [4]. Beide haben wir bereits ausführlich in zurückliegenden Ausgaben vorgestellt, weshalb sie hier nur am Rande Erwähnung finden.
In diesem Artikel geht es um Lösungen, die keine Installation einer Distribution erfordern, sondern auf einem bereits installierten System funktionieren. Lesen Sie, wie Sie Docker, Docker Compose, Portainer, Docker Desktop und andere Anwendungen einsetzen, um Dienste ohne großen Aufwand in Containern bereitzustellen.
Wir beschränken uns hierbei aus Platzgründen auf die Bereitstellung im LAN ohne Zugriff von außen. Bei Bedarf macht ein Reverse Proxy die Dienste aus dem Internet erreichbar, das bleibt aber einem späteren Artikel vorbehalten. In LU 04/2025 haben wir mit Tailscale ein Peer-to-Peer-Mesh-Netzwerk vorgestellt [5], das den Zugriff von außen mittels Wireguard stark vereinfacht (Abbildung 1).

Abbildung 1: Tailscale bietet vermutlich die eleganteste Lösung zur Freigabe von Diensten nach außen. Dazu braucht es weder Portfreigaben noch das Hantieren mit Domains.
Docker-Bordmittel
Docker als Laufzeitumgebung für Container bringt mit Docker CLI einen umfangreichen Satz von Befehlen zum Erstellen und Bearbeiten der damit generierten Container mit. Die verfügbaren Befehle, Parameter und Optionen lassen Sie sich wie bei Linux üblich mit docker --help anzeigen....
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