Um von Windows aus übers Netz auf Linux zuzugreifen, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl.
Nutzen Sie Ihren Linux-PC nicht als Hauptrechner, weil Sie häufiger am Windows-Rechner arbeiten? Dafür muss die Linux-Maschine auch nicht im selben Raum stehen, denn Sie greifen von Windows aus über das Netzwerk darauf zu. Welche Software Sie dafür verwenden, hängt davon ab, welche Art von Zugriff Sie benötigen.
Möchten Sie nur die Dateien in Ihrem Home-Verzeichnis verwenden, richten Sie mit Samba eine Netzwerkfreigabe ein und binden sie unter Windows ein. Bevorzugen Sie es, Befehle in der Bash einzugeben, bauen Sie über die Secure Shell (SSH) eine Verbindung zum Linux-PC auf. Benötigen Sie den kompletten Linux-Desktop, ist auch das kein Problem: Es genügt, dafür die Bildschirmfreigabe zu aktivieren. Sie nutzen dann unter Windows den RDP-Client.
Secure Shell
Klassisch ist der Fernzugriff auf Linux-Rechner vor allem für administrative Aufgaben via Shell üblich. Das war schon vor über 30 Jahren so, als sich die Internet-Nutzer noch vertrauten und unverschlüsselte Verbindungen über Telnet [1] nutzten. Dessen Nachfolger ist die Secure Shell (SSH), die ebenfalls Remote-Logins unterstützt, dabei aber sowohl die Verbindung als auch die Übertragung der Zugangsdaten verschlüsselt.
Eine gelingende SSH-Verbindung setzt voraus, dass auf dem Zielrechner ein SSH-Server installiert und aktiviert ist. Auf dem lokalen Rechner benötigen Sie einen SSH-Client. Das Einrichten des Servers unter Debian und Ubuntu ist schnell erledigt: Spielen Sie das Paket openssh-server ein, zum Beispiel in der Konsole mit sudo apt install openssh-server.
Windows 11 bringt bereits einen SSH-Client mit. Sie starten ihn aus jedem Terminalfenster heraus, sowohl mit der Powershell als auch mit der klassischen Windows-Shell (cmd.exe). Um eine Verbindung zum Ubuntu-Rechner aufzubauen, müssen Sie dessen IP-Adresse kennen. Unter Linux zeigt das Kommando ip -o -4 a in der Shell die IP4-Adressen aller konfigurierten Netzwerkgeräte. Der erste Eintrag nennt die Adresse für localhost (immer 127.0.0.1) und spielt in diesem Kontext keine Rolle. Meist werden Sie in der zweiten Ausgabezeile fündig (Abbildung 1). Das Tool verwendet die CIDR-Notation [2]. Das sogenannte Suffix, in der Abbildung /16, gehört nicht zur Adresse, die beispielsweise 172.16.1.45 lautet.

Abbildung 1: Rot markiert sehen Sie die IP-Adresse und das Suffix. Sie benötigen nur den Teil vor dem Schrägstrich.
Um sich nun von Windows aus auf dem Linux-Rechner einzuloggen, geben Sie in der Windows-Shell den Befehl ssh User@172.16.1.45 ein. Als User verwenden Sie Ihren Linux-Benutzernamen, 172.16.1.45 ist die Zieladresse. Falls der Benutzername unter Windows und Linux identisch ist, können Sie auf User@ verzichten und nur die IP-Adresse angeben. Beim ersten Verbindungsaufbau zeigt SSH einen Fingerabdruck des Servers an, den Sie verwenden könnten, um die Authentizität zu prüfen. Im lokalen Netzwerk spielt das aber meist keine Rolle, dort genügt es, die Meldung mit der Eingabe von yes zu bestätigen. Bei späteren Logins zeigt SSH diese Meldung dann nicht mehr an (Abbildung 2).
Wenn Sie sich ohne Passworteingabe einloggen möchten, generieren Sie unter Windows mit Ssh-keygen ein SSH-Schlüsselpaar, das aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel besteht. Letzteren fügen Sie dann unter Linux einer Konfigurationsdatei hinzu. Öffnen Sie dazu auf dem Windows-Rechner zwei Terminalfenster und platzieren Sie sie nebeneinander. Im linken Fenster geben Sie nacheinander die Befehle cd .ssh, ssh-keygen und more *.pub ein. Das zweite Kommando fragt nach einem Dateinamen und zweimal nach einer Passphrase. Drücken Sie dreimal die Eingabetaste, um die Standardwerte zu verwenden.
Markieren Sie mit dem Mauszeiger die Ausgabe des letzten Befehls, die mit ssh-ed25519 beginnt. Um den Text in die Zwischenablage zu übernehmen, drücken Sie erneut die Eingabetaste. Im rechten Fenster loggen Sie sich mit SSH auf dem Ubuntu-Rechner ein. Geben Sie rechts die Befehle cd .ssh und cat >> authorized_keys ein. Rechtsklicken Sie in das rechte Fenster oder verwenden Sie [Strg]+[Umschalt]+[V], um den Inhalt der Zwischenablage einzufügen. Drücken Sie ein weiteres Mal die Eingabetaste und dann [Strg]+[D].
Schließen Sie die SSH-Verbindung zum Linux-Rechner mit exit und loggen Sie sich erneut mit SSH auf ihm ein. Das sollte jetzt ohne Passwortabfrage funktionieren.
SSH mit PuTTY
Wenn Sie nicht das Terminalprogramm von Windows verwenden möchten, greifen Sie auf den beliebten SSH- und Telnet-Client PuTTY [3] zurück. Aus dem Download-Bereich laden Sie den 64-Bit-x86-Installer herunter und starten ihn. Ein Assistent führt Sie durch die Einrichtung, bei der Sie alle Vorgaben übernehmen.
Beim Start der Applikation öffnet sich ein Konfigurationsfenster, das jedes Mal beim Öffnen erscheint. Darin konfigurieren Sie Sessions und bauen Verbindungen auf. Geben Sie im Feld Host Name (or IP address) die IP-Adresse des Linux-Rechners ein. Vergeben Sie dann im Feld Saved Sessions einen Namen für die Session, zum Beispiel Linux, und klicken Sie auf Save (Abbildung 3).
Wechseln Sie dann zur Kategorie Connection | Data und geben Sie im Feld Auto-login username Ihren Benutzernamen auf dem Linux-Rechner ein. Wechseln Sie zurück zur obersten Kategorie Session und klicken Sie erneut auf Save.
Mit einem Doppelklick auf Linux in der Session-Liste loggen Sie sich auf dem entfernten PC ein. Auch PuTTY zeigt beim ersten Verbindungsaufbau den Fingerabdruck des Servers an. Um fortzufahren, klicken Sie auf Accept, womit Sie dem Server zukünftig ohne Rückfrage vertrauen. Geben Sie schließlich Ihr Linux-Passwort ein; anschließend steht die SSH-Verbindung.
Auch PuTTY können Sie mit einem Schlüsselpaar für passwortlose Logins ausstatten. Starten Sie dazu den PuTTY Key Generator, den Sie im Startmenü unter Alle | PuTTY (64-bit) | PuTTYgen finden. Klicken Sie im Programmfenster auf Generate, um ein neues Schlüsselpaar zu erstellen. Bewegen Sie dann eine Weile die Maus im Programmfenster, bis der grüne Fortschrittsbalken verschwindet. Jetzt sehen Sie im Bereich Key den öffentlichen Schlüssel (Abbildung 4).

Abbildung 4: Der PuTTY Key Generator erlaubt es, ein SSH-Schlüsselpaar zu erzeugen. Damit sparen Sie sich zukünftig die Eingabe des Passworts.
Um den öffentlichen und den privaten Schlüssel in zwei Dateien abzulegen, klicken Sie nacheinander auf die Schaltflächen Save public key und Save private key. Sie können jeweils denselben Dateinamen (ohne Endung) verwenden, PuTTYgen hängt beim privaten Schlüssel automatisch die Endung .ppk (PuTTY Private Key) an. Kopieren Sie den öffentlichen Schlüssel außerdem in die Zwischenablage, indem Sie ihn markieren und mit [Strg]+[C] in die Zwischenablage legen. Achten Sie darauf, alle Zeilen zu kopieren, denn nicht alle sind gleichzeitig sichtbar.
Starten Sie nun PuTTY und bauen Sie eine Verbindung zum Linux-PC auf. Geben Sie nach dem Login die Befehle cd .ssh und cat >> authorized_keys ein. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster, um den Inhalt der Zwischenablage einzufügen oder drücken Sie dazu [Strg]+[Umschalt]+[V]. Bestätigen Sie dann mit der Eingabetaste und trennen Sie die Verbindung mit [Strg]+[D].
Starten Sie PuTTY erneut, wählen Sie die Session Linux aus und klicken Sie auf Load, um die Einstellungen zu laden. Wechseln Sie dann zur Kategorie Connection | SSH | Auth | Credentials und klicken Sie neben Private key file for authentication auf Browse. Wählen Sie im Dateimanager die Datei mit dem privaten Schlüssel aus, den Sie gerade erzeugt haben. Kehren Sie zur obersten Kategorie Session zurück und klicken Sie erneut auf Save. Jetzt bauen Sie mit einem Doppelklick auf Linux die Verbindung zum Ubuntu-Rechner ohne Passwortabfrage auf.
Desktop-Freigabe
Wenn Ihnen das Steuern des Linux-PCs via Shell nicht ausreicht, etwa weil Sie ein spezielles grafisches Linux-Programm benutzen möchten oder einfach gern den Gnome-Desktop von Ubuntu verwenden, holen Sie sich die laufende Desktop-Sitzung von Ubuntu auf den Windows-Rechner. Das erfordert zwar ein Ändern der Einstellungen, jedoch keine Installation zusätzlicher Software.
Öffnen Sie auf dem Ubuntu-PC die Einstellungen. Wechseln Sie links zum Bereich System und dann rechts im Hauptfenster zur Bildschirmfreigabe. Es öffnet sich ein neues Dialogfenster, in dem Sie zunächst Ihr Passwort eingeben, bevor sich die Einstellungen ändern lassen. Um die erste Option Bildschirmfreigabe zu aktivieren, klicken Sie auf den An-aus-Schalter. Dadurch erhalten Sie auch Zugriff auf die Zeile Fernsteuerung darunter, die Sie ebenfalls aktivieren. Ausgeschaltet können Sie den Desktop remote lediglich betrachten, aber nicht mit ihm arbeiten.
Im Bereich Anmeldedetails weiter unten ist Ihr Linux-Benutzername bereits eingetragen. Es gibt zudem ein Passwort, das nicht mit Ihrem Linux-Passwort identisch ist. Ein Klick auf das Augensymbol rechts neben dem Passwortfeld zeigt es an. Wahlweise legen Sie an dieser Stelle ein eigenes Passwort fest. Das ist Ihr RDP-Passwort, das Sie im RDP-Client von Windows eingeben müssen (Abbildung 5).

Abbildung 5: Aktivieren Sie die Bildschirmfreigabe sowie die Fernsteuerung und notieren oder ändern Sie das Passwort.
Unter Windows öffnen Sie das Startmenü, geben als Suchbegriff “rdp” ein und klicken auf den Treffer Remotedesktopverbindung. Es öffnet sich ein kleines Fenster, in dem Sie zunächst links unten auf Optionen einblenden klicken. Dadurch erweitert sich das Fenster und lässt Sie unter anderem den Benutzernamen angeben. Tragen Sie im Feld Computer die IP-Adresse des Linux-Rechners und darunter im Feld Benutzername den Ubuntu-Benutzernamen ein. Setzen Sie außerdem das Häkchen bei Speichern der Anmeldeinformationen zulassen (Abbildung 6).

Abbildung 6: Klappen Sie im RDP-Client die Optionen aus, damit Sie einen Benutzernamen wählen können.
Nach einem Klick auf Verbinden fragt das Programm zunächst nach Ihrem Passwort. Geben Sie hier das RDP-Passwort ein. Danach erscheint zunächst eine Fehlermeldung mit dem Hinweis über Probleme mit dem Zertifikat. Setzen Sie das Häkchen vor Nicht erneut nach Verbindungen mit diesem Computer fragen und klicken Sie auf Ja (Abbildung 7).

Abbildung 7: RDP sichert optional Verbindungen über Zertifikate ab; beim Zugriff auf den Ubuntu-PC ignorieren Sie diesen Hinweis.
Der RDP-Client von Windows zeigt den Linux-Desktop nun im Vollbildmodus an, blendet aber oben mittig ein kleines Steuerungselement ein, über das Sie den Vollbildmodus beenden. Bei der Darstellung im Fenster erscheint in der Regel nur ein Teil des Desktops. Über die Rollbalken am unteren und rechten Rand stellen Sie den sichtbaren Bereich ein.
Fernanmeldung
Mit der beschriebenen Methode steigen Sie in eine laufende Sitzung ein. Sie sehen also denselben Desktop mit denselben geöffneten Anwendungen, die der Ubuntu-Rechner auch auf seinem Monitor anzeigt. Alternativ richten Sie das System so ein, dass Sie mit dem Windows-Rechner via RDP eine neue Sitzung starten, die Sie dann beim Beenden des RDP-Clients wieder schließen. In den Ubuntu-Einstellungen deaktivieren Sie dazu zunächst die Bildschirmfreigabe und wechseln danach zum bisher unerwähnten Reiter Fernanmeldung. Klicken Sie in der mit einem rosafarbenen Hintergrund angezeigten Warnung zu gesperrten Einstellungen auf Entsperren und geben Sie Ihr Passwort ein.
Aktivieren Sie in der ersten Zeile die Fernanmeldung und vergeben Sie dann unter Anmeldedetails einen Benutzernamen und ein Passwort. Diese Zugangsdaten erlauben noch keine Anmeldung, Sie erhalten damit lediglich Zugriff auf den Ubuntu-Anmeldedialog. Sie könnten hier also als Benutzername ubuntu und beim Passwort zum leichteren Merken ebenfalls ubuntu eingeben (Abbildung 8). Für die spätere zweistufige Anmeldung fragt die Software Ihre Zugangsdaten für das persönliche Konto separat ab.

Abbildung 8: Über die Fernanmeldung schalten Sie einen Modus frei, bei dem Sie unter Windows einen Ubuntu-Anmeldedialog erhalten und sich mit einem beliebigen Ubuntu-Konto anmelden.
Das parallele Aktivieren beider Varianten, also die Bildschirmfreigabe der laufenden Sitzungen und die allgemeine Fernanmeldung, funktioniert ebenfalls. Dabei kommen sich aber zwei RDP-Dienste in die Quere, die beide denselben Port nutzen wollen. Einer von beiden weicht dann aus, der Verbindungsaufbau gestaltet sich dadurch etwas komplizierter. In der Regel wird für Sie nur eine der beiden Nutzungsvarianten sinnvoll sein. Die allgemeine Freigabe spielt vor allem dann eine Rolle, wenn der Linux-Rechner als Server an einem schlecht erreichbaren Ort steht oder kein Monitor angeschlossen ist.
Copy & Paste
Extrem nützlich ist, dass zwischen dem Linux-RDP-Fenster und anderen Windows-Anwendungen Copy & Paste funktioniert: Damit lassen sich Texte markieren, in die Zwischenablage kopieren und dann im anderen Betriebssystem einfügen. Das klappt mit den bekannten Tastenkombinationen [Strg]+[C] und [Strg]+[V] in beide Richtungen. Neben einfachen Inhalten wie Befehlen oder Web-URLs übertragen Sie damit auch Inhalte aus Office-Anwendungen inklusive Formatierungen.
Abbildung 9 zeigt links ein Fenster mit LibreOffice für Windows und rechts ein RDP-Fenster mit dem Ubuntu-Desktop, auf dem LibreOffice für Linux läuft. Der Text wurde im rechten Fenster eingegeben, formatiert und dann per Copy & Paste ins linke Fenster kopiert. Die Überschriften verwenden unterschiedliche Schriftarten, weil die Absatzformatvorlagen für Überschrift**1 in der Windows-Version eine andere Schrift definieren als in der Linux-Version.

Abbildung 9: Zweimal LibreOffice, links unter Windows, rechts via RDP unter Ubuntu. Copy & Paste funktioniert.
Auch mit Dateien gelingt ein einfacher Transfer: Sowohl im jeweiligen Dateimanager als auch auf dem Desktop können Sie Dateisymbole markieren, wie oben in die Zwischenablage kopieren und auf dem anderen System an der gewünschten Stelle einfügen. Unter Linux klappt nur das Einfügen in ein Dateimanagerfenster, nicht aber auf den Desktop.
Dateifreigabe
Um unter Windows auf Dateien vom Linux-PC zuzugreifen, richten Sie eine Dateifreigabe ein. Dazu benötigen Sie einen Samba-Server [4], den Sie unter Debian und seinen Derivaten mit dem Inhalt aus Listing 1 einrichten. Der Aufruf von smbpasswd in der letzten Zeile erfragt zweimal ein Passwort, das Sie später für den Zugriff auf die Freigabe benötigen.
Der freigegebene Ordner ist $HOME/Öffentlich. Möchten Sie mit dem Windows-PC das gesamte Home-Verzeichnis teilen, entfernen Sie den hinteren Teil /Öffentlich. Beachten Sie, dass Windows-Programme damit nicht nur Lesezugriff auf alle Dateien in diesem Verzeichnis erhalten, sondern auch Schreibzugriff.
Listing 1
Samba einrichten
$ sudo apt install samba $ mkdir ~/sambashare/ $ cat << EOF | \ sudo tee -a /etc/samba/smb.conf [ubuntu] comment = Ubuntu path = $HOME/Öffentlich read only = no browsable = yes EOF $ sudo service smbd restart $ sudo smbpasswd -a $USER
Unter Windows öffnen Sie ein Dateimanagerfenster, scrollen links im Navigationsbereich zum Eintrag Dieser PC, klicken ihn mit der rechten Maustaste an und wählen den Eintrag Netzlaufwerk verbinden aus. Es erscheint ein Dialog, in dem Sie einen Laufwerksbuchstaben auswählen oder die Vorgabe Z: übernehmen und dann unter Ordner die Adresse \\172.16.1.48\ubuntu eintragen. Dabei ersetzen Sie die IP-Adresse durch die korrekte Adresse Ihres Linux-Rechners. Über das Laufwerk Z: greifen Sie nun auf die Dateien zu, die sich im Unterordner Öffentlich/ Ihres Home-Verzeichnisses befinden (Abbildung 10).

Abbildung 10: Wenn Sie einen Samba-Server einrichten, können Sie von Windows aus auf einen freigegebenen Ordner des Ubuntu-Rechners zugreifen.
Falls der Verbindungsaufbau nicht funktioniert, haben Sie vielleicht unter Ubuntu die Firewall aktiviert. In diesem Fall erlauben Sie den Zugriff auf die Samba-Freigabe mit sudo ufw allow samba.
Fazit
Von Windows aus auf den Linux-PC zuzugreifen, gestaltet sich überraschend einfach. Das liegt daran, dass Windows in den letzten Jahren viel Linux-freundlicher wurde und zumindest in aktuellen Versionen zahlreiche Protokolle und Dienste aus der Linux-Welt unterstützt.
Die volle Desktop-Freigabe bietet die komfortabelste Nutzungsmöglichkeit. Sie ist aber unnötig, wenn Sie auf dem Ubuntu-PC nur einige Befehle in der Shell ausführen möchten. Dann loggen Sie sich mit SSH deutlich schneller ein, und das lässt sich noch beschleunigen, wenn Sie über das Schlüsselverfahren den passwortlosen Login einrichten.
Der Einsatz von PuTTY ist heute eigentlich nicht mehr nötig und wegen schlechterer Bedienbarkeit wenig sinnvoll – es sei denn, Sie arbeiten mit einer älteren Windows-Version, die keinen SSH-Client mitbringt. Geht es gar nicht um die Bedienung des Ubuntu-Rechners, sondern nur um dort gespeicherte Dateien, genügt in der Regel eine Samba-Freigabe. (tle)
Glossar
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RDP
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Das von Microsoft entwickelte Remote Desktop Protokoll erlaubt es, sich grafisch mit einem anderen Computer über das Netzwerk zu verbinden und ihn fernzusteuern.







