Für Linux gibt es nur wenige grafische Test- und Benchmark-Programme. Das proprietäre Tool OCCT möchte diese Nische besetzen.
Für Linux-Enthusiasten, die gern die Leistung ihrer Hardware ausreizen, gibt es gute Nachrichten: Das für andere Betriebssysteme bereits seit geraumer Zeit erhältliche Test- und Benchmark-Programm OCCT [1] wurde jetzt auf Linux portiert und offeriert denselben Funktionsumfang wie auf anderen Plattformen.
OCCT steht als Akronym für Overclock Checking Tool. Das Programm versteht sich als umfangreiches Test- und Benchmark-Werkzeug, das Ihnen erlaubt, Ihre Hardware zu überwachen. Die Software fokussiert auf CPUs, Arbeitsspeicher, Grafikkarten und Netzteile. Für diese Komponenten bringt sie zahlreiche Testroutinen mit. Anhand entsprechender Datenbanken des Unternehmens lassen sich zudem Vergleiche zu anderen Komponenten der jeweiligen Kategorie ziehen. Ferner erlaubt es OCCT, einzelne Komponenten zu übertakten und anschließend zu überwachen. Auf diese Weise erschließen Sie die Leistungsreserven Ihres Rechners, ohne dabei die Systemstabilität zu beeinträchtigen.
Unfrei
Die Linux-Variante der proprietären Software stellt das Unternehmen für den privaten Einsatz kostenfrei zum Herunterladen bereit [2]. Daneben gibt es noch eine ebenfalls für den privaten Einsatz vorgesehene Personal+Patreon-Version, die für monatlich 4,50 Euro einige Zusatzfunktionen mitbringt.
Zudem offeriert der in Frankreich ansässige Hersteller OCBASE für den professionellen Einsatz mehrere Pakete (teils cloudbasiert) auf Subskriptionsbasis an, wobei jährliche Gebühren anfallen. Diese Versionen bieten ebenfalls einen höheren Funktionsumfang und umfassen professionellen Support für Industrie- und Unternehmenskunden. Preise für die einzelnen Lizenzen nennt der Hersteller ni...
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