Ein gelungenes Foto bringt die Erinnerung an den Urlaub oder einen bestimmten Moment sofort wieder zurück. Eine gute Digitalkamera trägt viel zu einem solchen Foto bei. LinuxUser hat sechs Modelle getestet.
Digitalkameras haben inzwischen die herkömmlichen Kleinbild- und Spiegelreflexkameras nahezu völlig vom Markt verdrängt. Die technisch ausgereiften Digicams bieten zudem oft Sonderfunktionen – vom MP3-Player über den interaktiven Stadtplan bis zu hochauflösenden Videos.
Kodak V1253
Die Kodak Easyshare V1253 nimmt mit ihrem 12 Megapixel-Sensor neben Fotos auch Videos mit einer Auflösung von bis zu 1280 x 720 Punkten mit Stereo-Ton auf. Ansonsten gibt sich die Kamera eher unspektakulär: Sie verfügt über ein in dieser Klasse übliches Objektiv mit dreifachem optischem Zoom und einen eingebauten Blitz. Das sehr große und helle TFT-Display im 16:9-Format nimmt nahezu die gesamte Rückseite des Kameragehäuses ein.
Auf einen optischen Sucher hat Kodak verzichtet. Die Bedienelemente fallen etwas gewöhnungsbedürftig aus, erweisen sich jedoch als logisch durchdacht. Die Grundfunktionen erreichen Sie über wenige, beleuchtete Tasten auf der Oberseite des Gerätes. Für detailliertere Anpassungen stehen auf der Geräterückseite vier Tasten und ein Mini-Joystick bereit.
Weniger einfach gestaltet sich die Verbindung der V1253 mit einem Computer: Kodak verwendet dazu einen proprietären Anschluss, der nur zur Kodak-Dockingstation passt. Haben Sie diese nicht zusätzlich erworben, müssen Sie die Kamera über einen speziellen USB-Adapterstecker an den Rechner anschließen (Abbildung 1). Sie benötigen den Adapter auch zum Aufladen des Spezial-Akkus der Kamera, wenn kein Netzteil zur Hand ist. Geht der filigrane Stecker verloren, so können Sie weder den Akku in der Kamera aufladen, noch Daten von der V1253 zum PC übertragen.
Wenig erfreulich fällt das Handbuch aus: Zwar liefert der Hersteller eine mehrere hundert Seiten dicke Anleitung mit, die jedoch nur magere 26 Seiten auf Deutsch enthält. Eine etwas umfangreichere Dokumentation, die auch über die Grundfunktionen hinausgeht, bringt die mitgelieferte CD-ROM mit.
Praktischer Einsatz
Die V1253 macht als Fotoapparat einen eher durchwachsenen Eindruck: Mit der Programmautomatik angefertigte Bilder neigen insbesondere bei höheren ISO-Einstellungen zu deutlichem Rauschen und Fehlbelichtung. Bei starken Kontrasten, wie sie beispielsweise bei Aufnahmen mit Gegenlicht auftreten, zeigt die Kodak beim Weißabgleich deutliche Schwächen (Abbildung 2), was das manuelle Nachregeln unumgänglich macht.

Abbildung 2: Der automatische Weißabgleich der Kodak Easyshare V1253 gelingt nicht immer wie gewünscht (links). Zu starke Kontraste verhindern Sie über einen manuellen Weißabgleich (rechts).
Ein weiteres Manko offenbart sich bei hohen Auflösungen und höherem Zoomfaktor: Da die Kodak nur über einen digitalen Bildstabilisator verfügt, verwackeln die Aufnahmen hier sehr leicht. Immerhin blendet die Kamera ein kleines Handsymbol auf dem Display ein: Bleibt es grün, wird das Foto scharf. Erscheint es in Gelb, empfiehlt Kodak, die Aufnahme zu wiederholen – Pech, wenn es sich dabei um einen Schnappschuss handelte!
Nützlich ist die Justierfunktion der Kamera, die es erlaubt, ein Foto um 90 Grad zu drehen. So lassen sich auch Bilder im Hochformat auf dem vollen Display betrachten. Diese Funktion steht auch bei Videos (mit Ausnahme von HD-Filmen) zur Verfügung.
Sehr gut gefällt die V1253 bei Videos: Während der Aufnahme gestattet die Kamera stufenloses Hinein- und Hinauszoomen, sodass Sie bei bewegten Objekten stets korrekt auf das Motiv fokussieren können. Auch bei schwierigeren Lichtverhältnissen fertigt die V1253 hochqualitative und farbechte Videos an, wobei die Tonqualität in Stereo ebenfalls weit überdurchschnittlich ausfällt.
Die Videos speichert die Kamera im Quicktime-Format ab. Je nach Distribution benötigen Sie zum Betrachten unter Linux also noch zusätzliche Codecs – MPlayer, VLC und Xine spielen das Format aber von Haus aus ab. Ein Manko stellt der fehlende HDMI-Ausgang der Kamera dar. Um die angefertigten Videos auch in bester Qualität am Fernseher betrachten zu können, brauchen Sie die bereits erwähnte Dockingstation, die Kamera selbst unterstützt nur die PAL-Ausgabe.
Casio Exilim EX-S10
Die Exilim EX-S10 ist die kleinste und flachste Kamera im Test. Sie bietet einen 10-Megapixel-Sensor und das übliche optische Dreifachzoom-Objektiv. Die Videofunktion der Exilim ermöglicht Videos mit einer Auflösung von maximal 848×480 Punkten. Casio wirbt für die Kamera mit einem speziellen “YouTube Capture Mode”. Unter Linux müssen Sie aufgrund fehlender Software auf dieses Feature allerdings verzichten. Für den Datenaustausch mit dem Linux-Rechner bietet die EX-S10 PTP– und USB-Massenspeicher-Support.
In der Grundeinstellung ist der Massenspeichermodus aktiviert, so dass Linux die Kamera beim Anschluss problemlos als Wechseldatenträger erkennt. Auch mit der PTP-Einstellung gibt es unter Linux keine Probleme: Die Kamera erscheint unter OpenSuse und Mandriva mit KDE als USB Imaging Interface, auf dem Gnome-Desktop von Debian und Ubuntu als USB PTP Class Camera.
Im Praxistest zeigt die Kamera zunächst keine Auffälligkeiten. Fotos gelingen auch mit der Programmautomatik problemlos, und selbst bei hohem Zoomfaktor bleibt die Gefahr des Verwackelns dank des überdurchschnittlich präzise arbeitenden digitalen Bildstabilisators gering. Schwächen zeigt die Exilim EX-S10 bei der Makrofunktion, die unterhalb von 15 Zentimetern Distanz keine brauchbaren Bilder mehr liefert. Der interne Speicher fällt mit lediglich 11,8 MByte arg knapp aus. Der Standardakku der Kamera liegt mit 720 mAh Kapazität durchaus im Rahmen des üblichen, er zeigt jedoch schon nach etwa 100 Bildern ohne Blitz deutliche Ermüdungserscheinungen.
Enttäuschend Ergebnisse liefert die Exilim EX-S10 bei Videos. Sie nutzt für bewegte Aufnahmen den H.264-Codec und legt die Filme als MOV-Dateien auf der SD- oder MMC-Speicherkarte ab. Der H.264-Codec ließe eigentlich eine erstklassige Bildqualität erwarten, die mit der Exilim EX-S10 gedrehten Videos sind jedoch bei maximalem optischem Zoomfaktor (ohne Digitalzoom) sichtbar unscharf (Abbildung 3).
Samsung i8
Die Samsung i8 mit einem 8-Megapixel-CCD-Sensor fällt gleich mehrfach aus dem Rahmen: Als besonders prägnantes Erkennungszeichen sticht das kleine Objektiv ins Auge, das nach dem Einschalten der Kamera leise aus dem Gehäuse herausfährt. Das sehr kleine, innenliegende Objektiv mit dreifachem optischem Zoom macht die Kamera wesentlich kompakter als herkömmliche Modelle.
Wie bei nahezu allen Standard-Digitalkameras fehlt auch bei der i8 der optische Sucher. Sie glänzt mit einem leuchtstarken 2,7-Zoll-Display auf der Gehäuserückseite und mit einer durchdachten Bedienung über wenige Tasten und das traditionelle Stellkreuz. Unüblich ist der Wippschalter, der im Kamera- und Videomodus die Zoomfunktion aktiviert, im Multimedia-Modus dagegen der Lautstärkeregelung dient.
Die i8 wird von Samsung als PMP-Kamera beworben, was keine Übertreibung darstellt: So spielt sie über den integrierten, überraschend klangvollen Lautsprecher MP3-Dateien ab und zeigt Videos auf dem scharfen und gut ausgeleuchteten Display an.
Dank des integrierten Readers lesen Sie gegebenenfalls sogar E-Books auf Ihrer Kamera. Als einziger Proband im Test bietet die i8 zudem einen elektronischen, weltweiten Reiseführer, dessen geographische Genauigkeit jedoch zu wünschen übrig lässt (Abbildung 4).
Film und Foto gut
Die Samsung i8 absolviert sämtliche Aufgaben ohne gravierende Schwächen oder Stärken. Videos nimmt Sie mit einer maximalen Auflösung von 800 x 592 Pixel bei 20 Bildern pro Sekunde in einem AVI-Format auf, das sich auch unter Linux ohne Schwierigkeiten lesen lässt. Als einzige Kamera im Test weist die Samsung i8 zudem einen nutzbaren internen Speicher von 195 MByte auf, was für eine größere Anzahl von Fotos ausreicht oder zwei Alben im MP3-Format ausreicht.
Wie bei allen Testkandidaten erweitern Sie den internen Speicher mit Hilfe von SD- oder MMC-Karten. Da sich die Kamera als Massenspeicher am Rechner anmeldet, kommuniziert sie unter Linux problemlos mit dem PC. Für den direkten Anschluss an einen Fotodrucker beherrscht die Kamera auch den PictBridge-Modus.
Da die Samsung i8 zudem als einziges Modell im Test eine maximale Belichtungszeit von 16 Sekunden bietet, lassen sich auch stimmungsvolle Nachtaufnahmen mit Langzeitbelichtungen realisieren. Als größter Schwachpunkt der Kamera erweist sich die Position des Objektivs: Hält man die Kamera mit zwei Händen (was sich schon aufgrund des nur mäßig erfolgreichen digitalen Bildstabilisators dringend empfiehlt), besteht die Gefahr, dass man mit der linken Hand Teile des Objektivs abdeckt. Das fällt in der Regel im Display nicht auf, sondern erst im Bildbetrachter auf dem heimischen PC (Abbildung 5).

Abbildung 5: Zu spät gemerkt: Bei der Aufnahme war das kleine Objektiv der Samsung i8 mit den Fingerkuppen überdeckt.
Canon Powershot A720 IS
Die Powershot A720 IS gehört zu den voluminöseren Kompaktkameras. Das Canon-eigene Objektiv mit sechsfachem optischem Zoom erlaubt Brennweiten von 35 bis 210 mm. Die A720 bietet als einziges Modell im Test einen echten optischen Sucher und einen mechanischen Bildstabilisator, zwei in dieser Preisklasse nicht übliche Features. Dank des Bildstabilisators gelingen auch Aufnahmen im Telebereich verwacklungsfrei. Die Powershot lässt sich mit herkömmlichen Mignon-Batterien oder entsprechenden AA-Akkus betreiben: Für längere Fotoshootings benötigen Sie somit keinen teuren Zweitakku, sondern nur einen Satz AA-Batterien.
Statt vieler Menüs findet man bei der Canon-Kamera noch das gute alte Einstellrad auf der Oberseite, mit dem Sie die wichtigsten vordefinierten Programme schnell auswählen. Videos nimmt die Powershot A720 IS zwar mit nur 640×480 Pixeln auf, dafür bei 30 Bildern pro Sekunde. Auch wer gelegentlich stimmungsvolle Nachtaufnahmen anfertigen möchte, liegt bei der Powershot richtig: Sie gestattet Langzeitbelichtungen bis zu 15 Sekunden. Für Makroaufnahmen beträgt der Mindestabstand gerade einmal einen Zentimeter. Zudem bietet die Kamera auch die Bildrotation und Möglichkeiten der Bildbearbeitung nach DPOF.
Die Powershot A720 IS zeigt im Auto-Modus gelegentlich Schwächen beim Weißabgleich. Bei Außenaufnahmen mit bewölktem Himmel erscheinen die Motive grau in grau. Durch eine manuelle Korrektur lässt sich dieses Manko jedoch beseitigen. Als einziges Modell im Test bringt die A720 keinen internen Speicher mit, und die werksseitig beiliegende Karte fällt mit 16 MByte nicht mehr zeitgemäß aus.
Die im AVI-Format gespeicherten Videos sind hingegen von sehr guter Ton- (Mono) und Bildqualität (Abbildung 6). Hier spielt der optische Stabilisator der Kamera seine Stärken voll aus. Allerdings müssen Sie bei Videos auf einen Wechsel des Zoomfaktors während der Aufnahme komplett verzichten.
Pentax Optio Z10
Auch die Pentax Optio Z10 hebt sich mit einigen ungewöhnlichen technischen Merkmalen vom Testfeld ab. Beim Auspacken der Kamera sticht zunächst das rund 200 Seiten dicke Handbuch ins Auge, das in deutscher Sprache detailliert die Kamerafunktionen erklärt. Einen Einschaltknopf suchen Sie vergebens: Die Kamera wird durch einen federnd gelagerten Schieber ein- und ausgeschaltet, der zugleich in deaktiviertem Zustand das Objektiv schützt.
Ähnlich wie die Samsung i8 besitzt die Pentax ein innovatives, innenliegendes Zoom-Objektiv, das nicht nur nahezu lautlos arbeitet, sondern außerdem eine sehr kompakte Bauform gestattet. Das Objektiv bietet zudem ein in dieser Preisklasse einmaliges siebenfaches optisches Zoom, dessen Äquivalenzbrennweite von 38 bis 266 mm reicht – also bereits den Telebereich mit abdeckt. Der gut 50 MByte große interne Speicher lässt sich durch SD- oder MMC-Karten erweitern. Makroaufnahmen sind mit minimal acht Zentimeter Abstand zum Objekt möglich, die Videofunktion erlaubt Aufnahmen mit maximal 640×480 Bildpunkten bei 30 Frames pro Sekunde.
Einen optischen Sucher bringt die Pentax wie die meisten Konkurrenzmodelle nicht mit; das in dieser Klasse übliche 2,5-Zoll-Display erweist sich jedoch als erfreulich scharf und leuchtstark. Zur Energieversorgung nutzt die Z10 einen speziellen Akku in ähnlicher Größe wie eine Mignon-Batterie, ein passendes Ladegerät liegt bei. Die Pentax meldet sich beim Anschluss an den Linux-Rechner als Massenspeicher an. Für die direkte Kooperation mit einem Fotodrucker lässt sich die Kamera in den PictureBridge-Modus umstellen.
Fotos ordentlich, Videos sehr gut
Die Z10 gefällt bei Fotoaufnahmen auch bei höchster Auflösung. Weder treten – wie bei manchen anderen Kompaktkameras mit hohem Zoomfaktor – hässliche Artefakte an den Bildrändern auf, noch lässt die Farbtreue oder Schärfe merklich nach. Als Gimmick für verspielte Naturen bietet die Pentax beim Fotografieren eine Rahmenfunktion mit diversen Motiven wie Herzchen oder Blumen. Die verschiedenen Rahmen stehen allerdings nur bei einer Auflösung von drei Megapixeln zur Verfügung, da die transparenten Schablonen nur in dieser Größe vorliegen.
Die Z10 eignet sich als flinkes Arbeitstier: Sie ist nahezu sofort nach einem Schnappschuss wieder einsatzbereit, während andere Kameras merklich Zeit zum Speichern der Daten benötigen. Sowohl im Fotobetrieb als auch im Videomodus spielt das Siebenfach-Zoom-Objektiv seine Stärken voll aus und erlaubt es, die Bild- oder Video-Motive ganz nah heran zu holen. Stufenloses Zoomen ist auch während einer Videoaufnahme möglich, zumal das Objektiv keine hörbaren Motorengeräusche verursacht. Die mit maximal 640 x 480 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde aufgenommenen Videos speichert die Kamera im Motion-JPEG-Format. In Sachen Bildqualität kann die Z10 dabei ohne weiteres mit der Canon Powershot A720 IS mithalten (Abbildung 7).
Bei höchster Zoomstufe macht sich allerdings auch bei der Pentax Z10 der fehlende optische Bildstabilisator bemerkbar, sodass Sie hier zum Filmen oder Fotografieren ein Stativ verwenden oder die Kamera zumindest auf eine feste Unterlage platzieren sollten.
Kodak Z812 IS
Die Kodak Z812 IS sprengt als so genannte Superzoom- oder Bridge-Kamera eigentlich den Rahmen dieses Tests: Die voluminöse und schwere Kamera bietet ein lichtstarkes Präzisionsobjektiv, das mit einer Äquivalenzbrennweite von 36 mm bis zu 432 mm und zwölffachem optischen Zoom vom Weitwinkel- bis in den Telebereich hinein arbeitet. Als einzige Kamera im Test bietet sie zudem ein 55-mm-Standard-Gewinde für verschiedene Vorsatzfilter.
Wie bei Kodak üblich, gefällt die Kamera durch sehr saubere Verarbeitung, hochwertige Materialien und eine ausgesprochen gute Haptik. Das Setup der Z812 IS nehmen Sie über wenige Schalter, ein Stellkreuz an der Rückseite und den herkömmlichen Drehschalter für die schnelle Programmauswahl vor. Für scharfe Bilder sorgt ein optischer Bildstabilisator. Zusätzlich lassen sich mit der Kodak Videos in HD-Qualität mit 1280 x 720 Bildpunkten anfertigen.
Mit Ihrem Linux-Rechner verbinden Sie die 8-Megapixel-Kamera entweder über eine Dockingstation oder direkt per USB-Anschluss. Die Z812 IS arbeitet im PTP-Modus, aktuelle Distributionen haben damit keine Probleme. Als einzige der im Test vertretenen Kameras verfügt die Kodak Z812 IS über einen EVF-Sucher, lässt sich also auch bei ausgeschaltetem Display einsetzen.
Dieser Sucher bildet zwar das Motiv nur verhältnismäßig grobkörnig ab, der Betrieb ohne Display spart aber Energie. Das merken Sie spätestens dann, wenn die zwei Mignon-Batterien das erste Mal leer laufen – was bei eingeschaltetem Display nicht allzu lange dauert.
Die Z812 IS gestattet sich im Betrieb keinerlei Schwächen. Auch mit diversen Programmautomatiken gelingen Fotos wie Videos auf Anhieb in sehr guter Qualität. Beim Drehen von Filmen können Sie stufenlos zoomen. Die Kodak-Kamera speichert die Videos im MPEG-4-Format ab, für die ruckelfreie Wiedergabe der HD-Videos benötigen Sie somit einen leistungsstarken Rechner. Arbeiten Sie oft mit vollem Zoom, so lohnt sich der Kauf eines Stativs, da selbst der sonst sehr gute optische Bildstabilisator hier keine Wunder vollbringen kann (Abbildung 8).
Das Testfeld
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| Hersteller | Casio | Canon | Kodak | Kodak | Pentax | Samsung |
| Modell | EX-S10 | A720 IS | Z812 IS | V1253 | Optio Z10 | i8 |
| Preis (ca.) | 160 | 165 | 185 | 175 | 160 | 155 |
| Foto-Funktionen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Max. Auflösung | 3648 x 2736 | 3264 x 2448 | 3264 x 2448 | 4000 x 3000 | 3264 x 2448 | 3267 x 2444 |
| Format | JPEG | JPEG | JPEG | JPEG | JPEG | JPEG |
| Videofunktionen | ||||||
| Max. Auflösung | 848 x 480 | 640 x 480 | 1024 x 780 | 1024 x 780 | 640 x 480 | 800 x 592 |
| Format | MOV | AVI | MPEG-4 | MPEG-4 | MJPEG | MPEG-4 |
| Sonstiges | ||||||
| PTP/USB-Storage | beides | PTP | PTP | PTP | USB-Storage | USB-Storage |
| Akku/Batterie | Akku | 2 x Mignon (AA) | 2 x Mignon (AA) | Akku | Akku | Akku |
| Maße | 94 x 55 x 15 mm | 97 x 67 x 42 mm | 108 x 74 x 76 mm | 102 x 55 x 23 mm | 94 x 58 x 26 mm | 91 x 58 x 20 mm |
| Gewicht | 113 g | 252 g | 340 g | 205 g | 145 g | 136 g |
| Besonderes | H.264-Codec | 6-fach-Zoom, optischer Bildstabilisator | 12-fach-Zoom, optischer Bildstabilisator | – | 7-fach-Zoom | 195 MByte interner Speicher |
Glossar
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HDMI
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Das High Definition Multimedia Interface. Eine Schnittstelle zur Übertragung von hochauflösenden digitalen Inhalten von einem Abspiel- zu einem Wiedergabegerät.
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PTP
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Picture Transfer Protocol. Speziellen für den Datenaustausch zwischen Digitalkameras und Peripheriegeräten entwickeltes Protokoll. Eine Weiterentwicklung stellt das MTP-Protokoll (Media Transfer Protocol) dar, das zum Beispiel einige MP3-Player benutzen.
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PMP
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Portable Media Player. Abspielgeräte für multimediale Inhalte verschiedenster Art, die über Wechselspeicher verfügen.
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PictBridge
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Standard der Camera & Imaging Products Association (CPIA), um Digitalkameras und Fotohandys direkt mit kompatiblen Druckern zu verbinden.
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DPOF
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Das Digital Print Order Format gestattet es, verschiedene Informationen zum Druck von Fotos direkt von einem Speichermedium der Kamera an einen Fotodrucker weiterzuleiten.
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EVF
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Electronic View Finder: Ein LCD-Sucher, der direkt durch das Objektiv arbeitet.

















