Nur kurz nach der Veröffentlichung von Ubuntu 23.10 musste Canonical die Startmedien schon wieder offline nehmen. Ein Übersetzer hatte offenbar menschenverachtende und unpassende ukrainische Texte in den Installationsassistenten geschmuggelt.
Nach eigenen Angaben fiel dies Canonical rund drei Stunden nach der Veröffentlichung auf. In der Folge stoppte man die Downloads und entfernte die betroffenen Startmedien von den Download-Servern.
Die eingeschmuggelte „Hate Speech“ soll ausschließlich im grafischen Installationsassistenten der Desktop-Version zu sehen gewesen sein. Die Texte landeten folglich nicht in der fertigen Installation und treten auch nicht bei einem Upgrade in Erscheinung. Des Weiteren waren nur Ubuntu Desktop 23.10, das ARM64-Image von Ubuntu Desktop 23.10 für Lenovo X13s sowie Ubuntu Budgie 23.10 betroffen.
Mittlerweile hat Canonical korrigierte Startmedien bereitgestellt. Sie tragen zur Unterscheidung die Versionsnummer 23.10.1. Um zukünftig solche ungewollten Änderungen zu verhindern, wollen die Entwickler entsprechende neue Sicherheitsmechanismen einführen.




